May Oakwood

 4.4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Neu in Berlin.

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Neu in Berlin

Neu in Berlin

 (13)
Erschienen am 19.01.2014

Neue Rezensionen zu May Oakwood

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Rezension zu "Neu in Berlin" von May Oakwood

Trommelwirbel für Charlie
Patnovor 3 Jahren

"Neu in Berlin" ist Charlie, die wieder einmal mit ihren Eltern umziehen musste, weil Anja (das Wort Mama mag sie nicht) einen so tollen neuen Job bekommen hat.
Charlie ist elf Jahre und spielt leidenschaftlich gern Schlagzeug. Sie ist kein typisches Mädchen, kleidet sich nicht wie Barbie und wird damit in Berlin schnell zur Zielscheibe der "Zicken". Charlie kann sich zunächst gar nicht an das Großstadtleben gewöhnen. In Hannover war alles viel besser. Ihre Freunde mochten sie so, wie sie ist. Na ja und dann war da noch Jack, Charlies Schlagzeuglehrer. Nach einem holprigen Start, gewöhnt sie sich langsam an ihr neues Leben, findet Freunde und trommelt was das Zeug hält.

Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich das Buch gelesen und auch anlässlich des Vorlesetages in ihrer Klasse vorgestellt.

Der lockere Schreibstil der Autorin ist spritzig- witzig. Sie schafft es, die Sprache der Kinder zu finden. Dabei lässt sie typische Alltagsprobleme einfließen und beschreibt detailgetreu das Leben in der Großstadt Berlin. Ihre Protagonisten Charlie muss man einfach mögen. Ich konnte ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Charlie wirkt allerdings auf mich viel reifer als eine Elfjährige. Ich würde hier noch zwei Jahre draufpacken. Als Dreizehnjährige scheinen mir Charlies Handlungen realistischer. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert. Das Geschehen ist altersgerecht in Szene gesetzt.

"Neu in Berlin" ist eine Geschichte aus dem Leben gegriffen, humorvoll und gut verständlich geschrieben. Ein schönes Geschenk, nicht nur für Mädchen.

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Rezension zu "Neu in Berlin" von May Oakwood

Ein tolles Kinderbuch zum ans Herz drücken
Ladylike0vor 3 Jahren

3,5 Sterne  

„Neu in Berlin“ – May Oakwood


Klappentext:

„Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin hat keine Lust erneut mit ihren Eltern umzuziehen. Auch wenn’s ins „coole“ Berlin geht. Am Anfang ist Berlin ganz schön happig. Besonders die „Zicken“, die keine Gelegenheit auslassen, ihr das Leben schwer zu machen, sorgen dafür. Doch dann trifft Charlie auf Gün, Marc und Lilian, die sie auf ihrem Weg als Musikerin bestärken.“

Meinung:

Die Autorin hat so einiges an Themen in diesem Buch vereint. Von Familienzusammenhalt zu Familienzusammebruch, Mobbing und Klassengemeinschaft, Musik, viele Umzüge und mittendrin ist das Stehaufmännchen Charlie. Sie baut sich immer ein Leben in jeder Stadt auf und als sie dann aus ihrem geliebten Hannover nach Berlin ziehen soll, trifft es sie besonders hart. Ihr Leben, ihre Freunde und auch ihre neu gegründete Band muss sie zurück lassen, weil ihre Mutter wieder mal ein neues Jobangebot bekommen hat. 

Charlie ist ein besonderes Mädchen, voller Stärke und sie lässt sich wirklich nicht unterkriegen. Ein wahres Vorbild mit einer Leidenschaft: ihren Drumms. Es ist ein neues Themengebiet und interessant darüber zu lesen. Aber nach einer gewissen Zeit merkt man, dass nicht nur der Umzug alleine sie kalt von hinten erwischt. Auch in ihrer neuen Klasse hat sie Probleme und selbst bei ihren Eltern entwickeln sich gewisse Spannungen. Was mich jetzt zu einer Aufteilung meiner Meinung bringt.

Einerseits ist da der Umzug. Die Gefühle, die sich dadurch auslösen sind bei Charlie so authentisch und greifbar geschrieben. Wer schon mal einen etwas weiteren Umzug gemacht hat oder auch nur einen kleinen, bei dem man sein ganzes vorheriges Leben „aufgibt“, erkennt sich in den Gedankengängen von Charlie wieder und fühlt sofort mit. Natürlich konnte ich überhaupt nicht mitfühlen wenn es darum ging, dass sie Berlin nicht mochte. Also das ist meine Lieblingsstadt und da kann man die noch so schlecht reden, ich würde dich trotzdem noch von der wundervollen Stadt überzeugen!! *-* 

Die Spannungen in der Klasse und die Hilflosigkeit, die man verspürt wenn man gemobbt wird, treffen einem in diesem Buch besonders hart. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alles nicht die Zielgruppe von Lesern überfordert, aber die Stellen haben mich so zum mitfühlen gebracht. In meinem Kopf war ich schon im Buch und habe die bösen „Zicken“ angefaucht, Charlie von ihnen weggezogen und den Anderen nochmal die Zunge rausgestreckt. (Oh ja, ich benehme mich in solchen Situationen total erwachsen!) 

Aber dann waren da diese Stellen mit ihren Eltern. Meiner Meinung nach, hätte man das auch lassen können. Einerseits sind das wirklich sehr viele Probleme auf einmal, andererseits bekommt dieser Aspekt einfach nicht mehr genug Freiraum. Aus meiner Sicht wurde das nicht gut genug rübergebracht und hatte einen geringen Mitfühlfaktor. 

Was mir noch positiv aufgefallen ist, war dass die Freundschaften so sehr im Vordergrund standen. Denn mal ganz ehrlich? Freundschaften sind ein so wichtiger Bestandteil in unserem Leben und dieses Thema vermisse ich in Büchern so oft. Das, ein völlig eigener Humor, Mut und Willensstärke zeichnen dieses Buch aus.

Was mir aber auch negativ aufgefallen ist, waren die kleinen Logikfehler oder das Überspitzen und Überdramatisieren von Situationen. Andere Sachen waren wiederum auch einfach unglaubwürdig und nahmen mir dann den ernst der Situation. Es gab ein bis zwei Szenen, die es aus meiner Sicht nicht gebraucht hätten.  Am Anfang hatte ich auch ein wenig mit dem Schreibstil zu kämpfen, weil ich eine solche Aussprache wohl gar nicht mehr gewohnt bin. (Zur Information: Das Buch ist ein Kinder- bzw. Jugendbuch und hat auch noch eine Sprache genau zwischen diesen zwei Altersgenerationen)

Fazit:

Endlich Freundschaft!  Viele Probleme, mit denen Kinder in diesem Alter schon zu kämpfen haben, werden sehr gut thematisiert und auch extra für Kinder gut verständlich gemacht. Ich bin sogar der Meinung, dass man mit ein bisschen fuhrwerkeln daraus sogar einen geeigneten Roman für weit Ältere machen hätte können. So kann ich es trotz meiner Kritikpunkte eigentlich nur total für Jüngere empfehlen ungefähr für 9 - 12 Jährige. Ein Buch das man jedem Kind in diesem Alter ans Herz legen sollte, aber aus subjektiver Meinung vergebe ich hier nur 3,5 Sterne. Für Jugendlich im Alter 15+ werden meine Kritikpunkte nämlich eindeutig mehr ins Korn fallen. 

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Rezension zu "Neu in Berlin" von May Oakwood

Rezension zu "Neu in Berlin" von May Oakwood
Rosen-Rotvor 3 Jahren

Charly ist Schlagzeugerin und spielt in einer Band. Doch nun muss sie sich von all ihren Freunden trennen, denn ihre Eltern möchten wieder einmal umziehen. Es geht nach Berlin. Obwohl Charly gar keine Lust darauf hat, bleibt ihr nichts anderes übrig. Und wie erwartet gefällt es  Charly nicht in der großen Stadt. Alles ist anders, in der Schule wird sie gemobbt und ihre Eltern streiten sich ständig. Doch Charly gibt nicht auf und kämpft sich in ihr neues Leben.

Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in einer neuen Stadt ganz neu anfangen muss. Es werden viele Probleme thematisiert, die bei Jugendlichen heute aktuell sind. Es geht um Mobbing in der Schule, Trennung der Eltern, Alkoholmissbrauch.
Die Geschichte wird sehr schön erzählt, doch vieles ist auch sehr vorhersehbar und das Buch bietet wenig Überraschungen.

Insgesamt ist dies eine sehr schöne Geschichte, über ein Mädchen, das sich durchkämpft. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, und die zu empfehlen ist für alle, die selbst auch umziehen und neu anfangen müssen.


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Gespräche aus der Community

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Liebe LovelyBooks-Leserin und -Leser,

herzlich willkommen zu meiner Leserunde von „Neu in Berlin“!

Für junge LeserInnen ab 9 Jahre, aber auch Erwachsene sind willkommen!

Komm mit in die Welt von Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin

Charlie hat keine Lust schon wieder umzuziehen.
Auch wenn alle Berlin „cool“ finden.
Am Anfang ist ihr neues Leben n Berlin ganz schön happig,
doch Charlie gibt nicht auf …


Mehr zum Buch

Charlotte, genannt Charlie, muss weg aus ihrem geliebten Hannover, wo sie nicht nur ihre besten Freunde zurücklässt, sondern auch Jack, ihren verehrten Schlagzeuglehrer. Ihre Mutter Anja, eine Journalistin, hat in Berlin eine tolle Stelle gefunden, und Charlie und ihr Vater Grego müssen mit. Grego ist Franzose, Lebenskünstler, nicht ganz freiwillig Hausmann und als solcher ortsungebunden.

Charlie selber fällt der Umzug viel schwerer. Alle finden Berlin cool, doch sie weiß nicht recht warum.

In der Schule machen ihr zwei „Zicken“ das Leben schwer. Etwas besser wird es als sie in Marc und Gün zwei Mitschüler findet, die sie mögen. Als sie dann noch beim Casting für die Schulfeier durch ihre musikalischen Fähigkeiten positiv auffällt, beginnt sich ihr Leben in Berlin wirklich zu verändern.

Doch gerade als alles besser wird, beschließen ihre Eltern, sich zu trennen.
Auf einmal bricht alles über Charlie zusammen: das Mobbing durch die „Zicken“ nimmt unerträgliche Ausmaße an und Charlie droht ein Schulverweis.

Doch am Schluss – nicht zuletzt auch durch die Unterstützung ihrer unerschrockenen Oma, ihrer neu gewonnen Freundin Liliane und deren Mutter wendet sich für Charlie doch noch alles zum Guten ...

Eine Buchhändlerin in Berlin schreibt zu Charlies Geschichte:

„Neu in Berlin“ von May Oakwood ist ein gut zu lesenden Kinderbuch für 10 - 13 Jährige, das so schwierige Themen wie Mobbing, Trennung der Eltern oder Heimweh auf eine leichte, oft auch witzige und immer wieder spannende Art und Weise beschreibt. (Buchhandlung Thaer, Berlin-Friedenau)

Hast du Lust auf Charlies Geschichte, die Mut macht und zeigt, dass es sich lohnt, an seine Ziele zu glauben?

Dann bewirb‘ dich bis Sonntag, 4. Oktober 2015 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage, um mit etwas Glück eines der 15 Testexemplare zu gewinnen:

Wenn du ein Mitspracherecht hättest, wie würdest du versuchen, Charlies Mutter Anja davon zu überzeugen, dass es besser ist, in Hannover zu bleiben und nicht schon wieder umzuziehen?

* Im Gewinnfall verpflichtest Du Dich zur aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde (Zeitrahmen: circa 10. Oktober bis 7. November 2015). Außerdem verpflichtest Du Dich nach dem Lesen des Buches bis zum 15. November 2015 eine Rezension (mindestens 5 Sätze) auf LovelyBooks und am besten auch auf Amazon.de zu veröffentlichen.

Hier findest Du die Leseprobe!

Gern kannst du mich auch auf meinem Blog www.may-oakwood.com
oder auf Facebook besuchen:

Ich freue mich auf deine Bewerbung!  :)

May
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