May Oakwood Neu in Berlin

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Inhaltsangabe zu „Neu in Berlin“ von May Oakwood

Empfohlenes Lesealter: 9 bis 12 Jahre Wird aber auch gern von Erwachsenen gelesen Seitenzahl der Printversion: 213 Alle beneiden die elfjährige Charlie, dass sie ins „coole Berlin“ zieht. Charlie aber ist sauer. Nicht schon wieder umziehen! Alle Freunde verlieren, ihre frisch gegründete Mädchenband und Jack, ihren über alles geliebten Schlagzeuglehrer. Doch was nützt es, wenn die Mutter als Hauptverdiener der Familie einen attraktiven, neuen Job gefunden hat. Berlin erscheint dem pfiffigen, burschikosen Mädchen zunächst nur laut, schmutzig, unübersichtlich, die Berliner unfreundlich und die neue Klasse ätzend. Besonders die Zicken, die keine Gelegenheit auslassen, ihr das Leben schwer zu machen. Doch Charlie ist nicht allein. Nach einem Neuanfang voller Hindernisse geht sie schließlich auch in Berlin ihren eigenen Weg: als Mädchen, das weiß, was ihm wichtig ist und als Musikerin.
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  • Leserunde zu "Neu in Berlin" von May Oakwood

    Neu in Berlin
    MayOakwood

    MayOakwood

    Liebe LovelyBooks-Leserin und -Leser, herzlich willkommen zu meiner Leserunde von „Neu in Berlin“! Für junge LeserInnen ab 9 Jahre, aber auch Erwachsene sind willkommen! Komm mit in die Welt von Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin Charlie hat keine Lust schon wieder umzuziehen. Auch wenn alle Berlin „cool“ finden. Am Anfang ist ihr neues Leben n Berlin ganz schön happig, doch Charlie gibt nicht auf … Mehr zum Buch Charlotte, genannt Charlie, muss weg aus ihrem geliebten Hannover, wo sie nicht nur ihre besten Freunde zurücklässt, sondern auch Jack, ihren verehrten Schlagzeuglehrer. Ihre Mutter Anja, eine Journalistin, hat in Berlin eine tolle Stelle gefunden, und Charlie und ihr Vater Grego müssen mit. Grego ist Franzose, Lebenskünstler, nicht ganz freiwillig Hausmann und als solcher ortsungebunden. Charlie selber fällt der Umzug viel schwerer. Alle finden Berlin cool, doch sie weiß nicht recht warum. In der Schule machen ihr zwei „Zicken“ das Leben schwer. Etwas besser wird es als sie in Marc und Gün zwei Mitschüler findet, die sie mögen. Als sie dann noch beim Casting für die Schulfeier durch ihre musikalischen Fähigkeiten positiv auffällt, beginnt sich ihr Leben in Berlin wirklich zu verändern. Doch gerade als alles besser wird, beschließen ihre Eltern, sich zu trennen. Auf einmal bricht alles über Charlie zusammen: das Mobbing durch die „Zicken“ nimmt unerträgliche Ausmaße an und Charlie droht ein Schulverweis. Doch am Schluss – nicht zuletzt auch durch die Unterstützung ihrer unerschrockenen Oma, ihrer neu gewonnen Freundin Liliane und deren Mutter wendet sich für Charlie doch noch alles zum Guten ... Eine Buchhändlerin in Berlin schreibt zu Charlies Geschichte: „Neu in Berlin“ von May Oakwood ist ein gut zu lesenden Kinderbuch für 10 - 13 Jährige, das so schwierige Themen wie Mobbing, Trennung der Eltern oder Heimweh auf eine leichte, oft auch witzige und immer wieder spannende Art und Weise beschreibt. (Buchhandlung Thaer, Berlin-Friedenau) Hast du Lust auf Charlies Geschichte, die Mut macht und zeigt, dass es sich lohnt, an seine Ziele zu glauben? Dann bewirb‘ dich bis Sonntag, 4. Oktober 2015 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage, um mit etwas Glück eines der 15 Testexemplare zu gewinnen: Wenn du ein Mitspracherecht hättest, wie würdest du versuchen, Charlies Mutter Anja davon zu überzeugen, dass es besser ist, in Hannover zu bleiben und nicht schon wieder umzuziehen? * Im Gewinnfall verpflichtest Du Dich zur aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde (Zeitrahmen: circa 10. Oktober bis 7. November 2015). Außerdem verpflichtest Du Dich nach dem Lesen des Buches bis zum 15. November 2015 eine Rezension (mindestens 5 Sätze) auf LovelyBooks und am besten auch auf Amazon.de zu veröffentlichen. Hier findest Du die Leseprobe! Gern kannst du mich auch auf meinem Blog www.may-oakwood.com oder auf Facebook besuchen: Ich freue mich auf deine Bewerbung!  :) May

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    Jazznixe

    Jazznixe

    02. December 2015 um 18:01
    MayOakwood schreibt Kein Problem! So kurz vor Weihnachten geht's noch einmal extra rund in der Schule, nicht wahr? Melde Dich einfach, wenn Du Zeit hast. :)

    ja, ich habe noch ich glaube 8 Prüfungen und mehrere Vokabeltests...

  • Trommelwirbel für Charlie

    Neu in Berlin
    Patno

    Patno

    "Neu in Berlin" ist Charlie, die wieder einmal mit ihren Eltern umziehen musste, weil Anja (das Wort Mama mag sie nicht) einen so tollen neuen Job bekommen hat. Charlie ist elf Jahre und spielt leidenschaftlich gern Schlagzeug. Sie ist kein typisches Mädchen, kleidet sich nicht wie Barbie und wird damit in Berlin schnell zur Zielscheibe der "Zicken". Charlie kann sich zunächst gar nicht an das Großstadtleben gewöhnen. In Hannover war alles viel besser. Ihre Freunde mochten sie so, wie sie ist. Na ja und dann war da noch Jack, Charlies Schlagzeuglehrer. Nach einem holprigen Start, gewöhnt sie sich langsam an ihr neues Leben, findet Freunde und trommelt was das Zeug hält. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich das Buch gelesen und auch anlässlich des Vorlesetages in ihrer Klasse vorgestellt. Der lockere Schreibstil der Autorin ist spritzig- witzig. Sie schafft es, die Sprache der Kinder zu finden. Dabei lässt sie typische Alltagsprobleme einfließen und beschreibt detailgetreu das Leben in der Großstadt Berlin. Ihre Protagonisten Charlie muss man einfach mögen. Ich konnte ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Charlie wirkt allerdings auf mich viel reifer als eine Elfjährige. Ich würde hier noch zwei Jahre draufpacken. Als Dreizehnjährige scheinen mir Charlies Handlungen realistischer. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert. Das Geschehen ist altersgerecht in Szene gesetzt. "Neu in Berlin" ist eine Geschichte aus dem Leben gegriffen, humorvoll und gut verständlich geschrieben. Ein schönes Geschenk, nicht nur für Mädchen.

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    • 3
  • Ein tolles Kinderbuch zum ans Herz drücken

    Neu in Berlin
    Ladylike0

    Ladylike0

    3,5 Sterne „Neu in Berlin“ – May Oakwood Klappentext: „Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin hat keine Lust erneut mit ihren Eltern umzuziehen. Auch wenn’s ins „coole“ Berlin geht. Am Anfang ist Berlin ganz schön happig. Besonders die „Zicken“, die keine Gelegenheit auslassen, ihr das Leben schwer zu machen, sorgen dafür. Doch dann trifft Charlie auf Gün, Marc und Lilian, die sie auf ihrem Weg als Musikerin bestärken.“ Meinung: Die Autorin hat so einiges an Themen in diesem Buch vereint. Von Familienzusammenhalt zu Familienzusammebruch, Mobbing und Klassengemeinschaft, Musik, viele Umzüge und mittendrin ist das Stehaufmännchen Charlie. Sie baut sich immer ein Leben in jeder Stadt auf und als sie dann aus ihrem geliebten Hannover nach Berlin ziehen soll, trifft es sie besonders hart. Ihr Leben, ihre Freunde und auch ihre neu gegründete Band muss sie zurück lassen, weil ihre Mutter wieder mal ein neues Jobangebot bekommen hat. Charlie ist ein besonderes Mädchen, voller Stärke und sie lässt sich wirklich nicht unterkriegen. Ein wahres Vorbild mit einer Leidenschaft: ihren Drumms. Es ist ein neues Themengebiet und interessant darüber zu lesen. Aber nach einer gewissen Zeit merkt man, dass nicht nur der Umzug alleine sie kalt von hinten erwischt. Auch in ihrer neuen Klasse hat sie Probleme und selbst bei ihren Eltern entwickeln sich gewisse Spannungen. Was mich jetzt zu einer Aufteilung meiner Meinung bringt. Einerseits ist da der Umzug. Die Gefühle, die sich dadurch auslösen sind bei Charlie so authentisch und greifbar geschrieben. Wer schon mal einen etwas weiteren Umzug gemacht hat oder auch nur einen kleinen, bei dem man sein ganzes vorheriges Leben „aufgibt“, erkennt sich in den Gedankengängen von Charlie wieder und fühlt sofort mit. Natürlich konnte ich überhaupt nicht mitfühlen wenn es darum ging, dass sie Berlin nicht mochte. Also das ist meine Lieblingsstadt und da kann man die noch so schlecht reden, ich würde dich trotzdem noch von der wundervollen Stadt überzeugen!! *-* Die Spannungen in der Klasse und die Hilflosigkeit, die man verspürt wenn man gemobbt wird, treffen einem in diesem Buch besonders hart. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alles nicht die Zielgruppe von Lesern überfordert, aber die Stellen haben mich so zum mitfühlen gebracht. In meinem Kopf war ich schon im Buch und habe die bösen „Zicken“ angefaucht, Charlie von ihnen weggezogen und den Anderen nochmal die Zunge rausgestreckt. (Oh ja, ich benehme mich in solchen Situationen total erwachsen!) Aber dann waren da diese Stellen mit ihren Eltern. Meiner Meinung nach, hätte man das auch lassen können. Einerseits sind das wirklich sehr viele Probleme auf einmal, andererseits bekommt dieser Aspekt einfach nicht mehr genug Freiraum. Aus meiner Sicht wurde das nicht gut genug rübergebracht und hatte einen geringen Mitfühlfaktor. Was mir noch positiv aufgefallen ist, war dass die Freundschaften so sehr im Vordergrund standen. Denn mal ganz ehrlich? Freundschaften sind ein so wichtiger Bestandteil in unserem Leben und dieses Thema vermisse ich in Büchern so oft. Das, ein völlig eigener Humor, Mut und Willensstärke zeichnen dieses Buch aus. Was mir aber auch negativ aufgefallen ist, waren die kleinen Logikfehler oder das Überspitzen und Überdramatisieren von Situationen. Andere Sachen waren wiederum auch einfach unglaubwürdig und nahmen mir dann den ernst der Situation. Es gab ein bis zwei Szenen, die es aus meiner Sicht nicht gebraucht hätten. Am Anfang hatte ich auch ein wenig mit dem Schreibstil zu kämpfen, weil ich eine solche Aussprache wohl gar nicht mehr gewohnt bin. (Zur Information: Das Buch ist ein Kinder- bzw. Jugendbuch und hat auch noch eine Sprache genau zwischen diesen zwei Altersgenerationen) Fazit: Endlich Freundschaft! Viele Probleme, mit denen Kinder in diesem Alter schon zu kämpfen haben, werden sehr gut thematisiert und auch extra für Kinder gut verständlich gemacht. Ich bin sogar der Meinung, dass man mit ein bisschen fuhrwerkeln daraus sogar einen geeigneten Roman für weit Ältere machen hätte können. So kann ich es trotz meiner Kritikpunkte eigentlich nur total für Jüngere empfehlen ungefähr für 9 - 12 Jährige. Ein Buch das man jedem Kind in diesem Alter ans Herz legen sollte, aber aus subjektiver Meinung vergebe ich hier nur 3,5 Sterne. Für Jugendlich im Alter 15+ werden meine Kritikpunkte nämlich eindeutig mehr ins Korn fallen.

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    • 2
    clary999

    clary999

    28. November 2015 um 19:41
  • Charlie - einfach nicht aufgeben!!!! Ein Mädchen geht ihren Weg!!!!

    Neu in Berlin
    Lesezirkel

    Lesezirkel

    Ich habe dieses Bich zusammen mit meiner 11 jährigen Tochter gelesen. Es hat uns sehr gut gefallen. Charlie geht ihren Weg, wir waren dabei und begeistert! Das Buch hat 208 Seiten und ist im Waterwisch Publications Verlag erschienen. Altersempfehlung: 9 - 12 Jahre!!! Autorin: May Oakwood ist das Pseudonym einer in mehreren Genres schreibenden Buchautorin, die viele Jahre auch als freie Journalistin und Redakteurin für verschiedene Printmedien und den Hörfunk tätig gewesen ist. Ursprünglich im Südwesten Deutschlands beheimatet, hat sie längere Zeit in Frankreich, den USA und Südafrika verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Berlin. "Neu in Berlin" ist ihr erster Roman für junge Menschen. Inhaltsangabe/Klappentext: Charlie, 11 Jahre und leidenschaftliche Schlagzeugerin will nicht schon wieder umziehen, alle ihre Freunde verlieren, ihre frisch gegründete Mädchenband und ihren über alles geliebten Schlagzeuglehrer. Doch weder sie noch ihr bretonischer Vater können Charlies Mutter, eine erfolgreiche Journalistin, umstimmen. In Berlin erlebt Charlie einen Kulturschock und hat in ihrer neuen Klasse einen schweren Stand. Doch sie gibt nicht auf und geht schließlich auch in Berlin ihren Weg: als Mädchen, das weiß, was ihm wichtig ist und als Musikerin. Fazit/Kindermeinung: Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Man konnte mit Charlie mitleiden und mitfiebern. Es ist nicht leicht ständig neue Kontakte zu knüpfen, wenn man ständig umzieht. Ihre Mutter scheint die Karierre wichtiger zu sein als ihre Familie. Wir waren etwas stutzig, weil Charlie ihre Mutter beim Vornamen nennt, aber sie kennt es nicht anders und so macht es ihr nichts mehr aus. Wir konnten Charlie und ihre Meinung von Berlin verstehen. Am Anfang ist eh alles blöde, obwohl Berlin eine aufregende Stadt ist.  Die Mitschüler machen es Charlie auch nicht leicht. Durch die tollen Beschreibungen, konnten wir uns sehr gut in Charlie hineinversetzen.  In dieser Geschichte steht auch Mobbing im Vordergrund, wie gemein Mitschüler sein können, hat hier die Autorin gut beschrieben. Und dann passieren Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat, aber Charlie kommt einigermassen damit gut klar. Nach und nach findet Charlie Freunde, wirklich gute Freunde. Sie ist ein starkes Mädchen. Schlagzeug spielen ist ihr ein und alles, ihr Traum ist es in einer Band zu spielen.  Die Autorin hat hier eine tolle Geschichte erschaffen, schön war es zu lesen, wie Charlie nach und nach ihren Weg findet und sich gegebüber ihren Mitschülern behaupten kann. Sie konnte ihren einzig wahren Traum erfüllen. Daas Buch zieht einen in den Bann und man will immer wissen, wie es mit Charlie weitergeht. Man glaubte oft an ihrer Seite zu stehen, so lebendig waren die Erzählungen. Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen, verschieden stark aber dem Alter entsprechend gut gelungen. Gib niemals auf Charlie - und das hat sie nicht -das hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Geschichte rund um Charlie war sehr interresant aber auch spannend. Ein Mädchen geht ihren weg und wir waren dabei!!! Das Cover gefällt uns nicht so, wirkt irgendwie nur so dahingestellt. Man hätte es besser ausarbeiten können, aber dafür ist der Inhalt umso besser.

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    • 3
  • Rezension zu "Neu in Berlin" von May Oakwood

    Neu in Berlin
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    10. November 2015 um 17:04

    Charly ist Schlagzeugerin und spielt in einer Band. Doch nun muss sie sich von all ihren Freunden trennen, denn ihre Eltern möchten wieder einmal umziehen. Es geht nach Berlin. Obwohl Charly gar keine Lust darauf hat, bleibt ihr nichts anderes übrig. Und wie erwartet gefällt es  Charly nicht in der großen Stadt. Alles ist anders, in der Schule wird sie gemobbt und ihre Eltern streiten sich ständig. Doch Charly gibt nicht auf und kämpft sich in ihr neues Leben. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in einer neuen Stadt ganz neu anfangen muss. Es werden viele Probleme thematisiert, die bei Jugendlichen heute aktuell sind. Es geht um Mobbing in der Schule, Trennung der Eltern, Alkoholmissbrauch. Die Geschichte wird sehr schön erzählt, doch vieles ist auch sehr vorhersehbar und das Buch bietet wenig Überraschungen. Insgesamt ist dies eine sehr schöne Geschichte, über ein Mädchen, das sich durchkämpft. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, und die zu empfehlen ist für alle, die selbst auch umziehen und neu anfangen müssen.

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  • Charlie rockt Berlin - Rezension zu "Neu in Berlin"

    Neu in Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2015 um 16:18

    "Neu in Berlin" ist ein Kinderbuch von May Oakwood, dass die Geschichte von der frechen Charlie erzählt. Zunächst ist sie überhauptnicht begeistert von Berlin. Schliesslich musste Charlie shon wieder umzihen, obwohl sie das überhaupt nicht wollte. All ihre Freunde und ihre Band musste sie in Hannover zurück lassen, wo es ihr viel besser gefallen hat als in dem lauten hektischen chaotischen Berlin. Als wäre das alles nicht schlimm genug wird sie auch noch von den Zicken in ihrer Klasse geärgert und - noch viel schlimmer - ihre Eltern trennen sich! Trotzdem schafft Charlie es, sich nach und nach einen neuen Platz zu erkämpfen, sie findet in Marc und Gün gute Freunde und kann sogar eine neue Band gründen... Das Buch ist definitiv für jüngere Leser (so ca. 10) geeignet, es ist sehr leicht geschrieben und die Handlung ist sehr linear. Das Buch ist unterhaltsam, erarbeitet aber auch schwierige Themen. Die Abwechslung zwischen schönen und schlechten Momenten gibt dem Buch die nötige Spannung, es ist nichts umwerfedes oder neues - aber deswegen noch lange nicht schlecht. :)

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  • Wunderschönes Buch, sollte von jedem Kind gelesen werden

    Neu in Berlin
    nuffel

    nuffel

    31. October 2015 um 13:59

    Titel: Neu in Berlin Autor: May Oakwood Verlag: Waterwisch Publications Erscheinungsjahr: 09.11.2014 Seitenzahl: 208 Seiten ISBN: 3981672704 Format: Taschenbuch Alter (wenn vorhanden): Kinderroman 8-12 Jahre Preis: 8,80 Euro Ebook: 4,50 Euro Klappentext: Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin hat keine Lust erneut mit ihren Eltern umzuziehen. Auch wenn’s ins „coole“ Berlin geht. Am Anfang ist Berlin ganz schön happig. Besonders die „Zicken“, die keine Gelegenheit auslassen, ihr das Leben schwer zu machen, sorgen dafür. Doch dann trifft Charlie auf Gün, Marc und Lilian, die sie auf ihrem Weg als Musikerin bestärken. Zusammenfassung: Charlie muss mal wieder umziehen, obwohl sie das gar nicht will. Sie ist 11 Jahre alt leidenschaftliche Schlagzeugerin, hat gerade eine Mädchenband gegründet und versteht sich sehr gut mit ihrem Schlagzeuglehrer. All das und ihre Freunde muss sie zurück lassen. Sie und ihr Vater haben alles versucht ihre Mutter, die erfolgreiche Journalistin ist, umzustimmen, aber leider ohne Erfolg und so ziehen sie nach Berlin. Für Charlie ist Berlin ein Kulturschock und zu allem überfluss hat sie in ihrer neuen Klasse auch noch einen schweren Start. Doch sie gibt nicht auf und kämpft und zeigt, dass sie ihren Weg findet. Sie ist ein Mädchen was weiß, was wichtig ist und auch als Musikerin. Meinung: Das Cover  zeigt Charlie auf dem Brandenburger Tor, davor Tanzen ihr Hund und der Berlin Bär. Ich finde diese Cover sehr ansprechend und musst über den Hund und den Bären sehr schmunzeln. Die Sprache des Buches ist der Zielgruppe angepasst, was ich persönlich sehr gut fand. Man merkt sofort das die Autorin sehr viel Wert darauf gelegt hat das Charlie ein starker und gut durchdachter Charakter ist. Man lernt die Charakter der Eltern aus Charlies Sicht kennen und erfährt, dass sie die beiden sehr mag, aber auch ihre Stärken und Schwächen kennt. Die Oma von Charlie steht mit beiden Beinen im Leben. Charlies Oma ist nicht mit allesm was ihre Tochter tut einverstanden, aber sie gibt Charlie in den Ferien den Halt und Mut den sie braucht. Charlie muss neben den Auseinandersetzung der Eltern, auch noch mit Mobbing in der Schule zurecht kommen. Trotz den Streit den die Eltern untereinander haben sind sie immer für ihre Tochter da. Im Alltag erfährt man viele Emotionen von Charlie, wie die Angst um ihren Hund Bucky, ihre Hoffnungen und ihre Wünsche, sowie auch die Wut die sich aufbaut. Man merkt auch wie schwer ist für die Erwachsenen ist richtig zu agieren und leider betrifft das auch die Lehrer. Trotz all den Hindernissen lässt sich Charlie nicht ändern und bleibt so wie sie ist. Sie findet immer wieder Menschen die sie so auch akzeptieren. Das Buch ist aus der Sicht von Charlie geschrieben. Es sind kurze Kapitel die es Kindern in dem Alter erleichter mal eine Kapitel zu lesen oder vorlesen zu lassen. Die Handlung ist abwechslungsreich und gut nachvollziehbar. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und die Autorin behandelt Thema die vielen Kindern leider bekannt sind. Aus diesen Problemen wurde eine spannende Geschichtegemacht die meiner Meinung nach jedes Kind lesen sollte.

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  • Ein Mädchen setzt sich durch

    Neu in Berlin
    mabuerele

    mabuerele

    Charlotte, genannt Charlie, ist 11 Jahre alt. Sie spielt mit Begeisterung Schlagzeug. Nun aber muss sie sich von ihrem Musiklehrer und ihrer Schülerband trennen. Ihre Eltern ziehen wieder einmal um. Charlie hat aber keine Lust auf Berlin. Die Autorin hat einen sehr realistischen Gegenwartsroman geschrieben. Die Geschichte wird von Charlie selbst erzählt. Das Buch lässt sich gut lesen. Kurze Kapitel und relativ große Schrift unterstützen dies. Die Handlung ist abwechslungsreich und spricht viele aktuelle Probleme an. Charlies Mutter ist eine erfolgreiche Journalist. Immer, wenn sich ein attraktives Jobangebot findet, zieht die Familie um. Charlies Vater ist Franzose. Berlin tut ihm nicht gut. Als Hausmann ist er nicht ausgelastet. Rotwein hilft auf die Dauer nicht gegen die Leere. Charlie mag Berlin nicht. Die Stadt ist ihr zu voll und zu hektisch. Sie vermisst nicht nur ihre Freundin. Charlie kleidet sich leger und sieht damit aus wie ein Junge. Damit fällt sie in der neuen Schule sofort auf. Die Zicken der Klasse lassen sie das spüren. Die Sprache des Buches ist der Zielgruppe angemessen. Viel Wert legt die Autorin auf die Charakterisierung ihrer Protagonisten. So darf ich den Charakter der Eltern auch durch Charlies Brille sehen. Sie mag sie beide, kann aber trotzdem ihre Stärken und Schwächen gut einschätzen. Clever ist ihre Oma. Sie steht fest im Leben, ist nicht in allen Punkten mit ihrer Tochter einverstanden und gibt Charlie in den Ferien Halt und neue Kraft. Charlie hat nicht nur mit Mobbing in der Schule zu kämpfen, auch die ständigen Auseinandersetzungen der Eltern zerren an ihren Nerven. Trotzdem sind beide für Charlie da, wenn es ernst ist. In den vielen kleinen Episoden des Alltags spielen die Emotionen der Protagonisten eine besondere Rolle. Charlies Hoffnungen und Wünsche, aber auch ihre Wut über Ungerechtigkeit und ihre Angst um Bucky, den Hund, sind mit den Händen greifbar. Deutlich wird die Ohnmacht der Erwachsenenwelt. Nicht immer agieren die Lehrer glücklich. Trotz allem ist Charlie ein Mädchen, das nicht bereit ist, sich verbiegen zu lassen. Sie verliert ihren Humor nicht und findet immer wieder Menschen, die sie so annehmen wie sie ist. Das Cover mit Charlie auf dem Brandenburger Tor und ihrem Hund im Tanz mit dem Berliner Bären ist sehr ansprechend. Auf mich macht Charlie einen optimistischen Eindruck. Ein umfassendes Personenregister und die Abbildung eines Schlagzeugs mit Beschriftung ergänzen das Buch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin spricht dabei Probleme an, die jedem Kind oder Jugendlichen widerfahren können und hat sie in einer vielschichtigen und spannenden Handlung umgesetzt.

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    • 2
  • Nur nicht unterkriegen lassen Charlie!

    Neu in Berlin
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    29. October 2015 um 20:30

    Die 11 Jährige Charlie (eigentlich Charlotte) spielt seit 3 Jahren leidenschaftlich Schlagzeug in einer Schülerband in Hannover. Sie ist glücklich. Doch dann bekommt ihre ehrgeizige Mutter die friesisch kühle Anja ein verführerisches Angebot eines Radiosenders in Berlin. Also müssen Charlie, Paps, ein bretonischer Lebenskünstler und Musiker und Promenandenmischung Bucky mal wieder umziehen und völlig von vorn beginnen. Da Anja für das Familieneinkommen zuständig ist, scheinen Charlies und Paps Wünsche nicht zu zählen. In Berlin hat Charly keine Freunde und keinen Schlagzeuglehrer (wobei ihr wunderbarer Lehrer Jack ja eigentlich unersetzlich ist), keine Band. In der hippen Wohnung in Berlin Mitte kann man auch nicht ungestört Schlagzeug üben. Aber es kommt noch schlimmer, die neue Schule, die Anja für sie ausgesucht hat, ist ein Albtraum. Gefördert wird nur klassische Musik und die 2 Oberzicken der Klasse Svenja und Nadine schießen sich sofort auf die unangepasste Charlie ein. Ein Spießrutenlauf beginnt, erträglich nur durch die Pausen mit Marc und Gün aus der 8. Klasse. Die Herbstferien, die sie bei Freunden in Hannover und Oma in Friesland verbringen darf, scheinen noch ewig weit entfernt. Paps geht es in Berlin auch nicht besser, Er findet einfach keinen Job und das Hausmanndasein ist selbst für entspannte liebe Bretonen nichts. Nur Anja scheint es rundum gut zu gehen, allerdings ist sie auch ständig am Arbeiten. Die Geschichte von Tom-Boy Charlie, wie sie ihren Weg in der Großstadt macht Freunde findet und gegen die Zicken durchsetzt. Ist wunderbar sensibel und doch auch unterhaltsam beschrieben. Ich flog förmlich durch das Buch, mein Krimi mußte warten. Man leidet mit Charlie und freut sich mit ihr. Das Buch spricht an und zieht in seinen Bann. Aufgrund der ernsthaften Problematik die in diesem Buch angesprochen wird allem voran Mobbing und die Trennung der Eltern, ist es jedoch eher für ältere Kinder ab 11 Jahren zum Selberlesen gedacht. Sehr schön auch, die Problematik des Großstadtlebens. Viel los in der Stadt,, heißt nicht automatisch ein tolles Leben. Es hat mir wirklich uneingeschränkt gefallen und ich konnte meine Mittagspause mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht beenden!

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  • Charlie in Berlin

    Neu in Berlin
    connychaos

    connychaos

    Charlie (11 Jahre) muss mit ihren Eltern von Hannover nach Berlin ziehen und ihre beste Freundin und ihren Schlagzeuglehrer zurück lassen. Darauf hat sie gar keine Lust, Berlin findet sie blöd. Auch wenn alle anderen Berlin so toll finden. Charlies Start in der neuen Heimat ist auch alles andere als rosig, doch sie beißt sich durch. Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter (10) gelesen, wir leben und Berlin und meine Tochter liest gern Bücher, die in unserer Stadt spielen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Sprache ist sehr lebendig und für Kinder gut verständlich. Charlie ist ein sympathisches Mädchen, man kann ihren Unmut gut verstehen. Die Geschichte behandelt viele ernste Themen wie zB Mobbing, Trennung der Eltern, Alkoholkrankheit,, meiner Tochter war das etwas too much. Es wurde ihr dadurch etwas zu unglaubwürdig. Sonst hat ihr die Geschichte aber gut gefallen, trotz der vielen Schicksalsschläge gibt es auch humorvolle und positive Szenen.

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    • 2
  • Neu in Berlin

    Neu in Berlin
    Steph86

    Steph86

    23. October 2015 um 17:04

    Buchinhalt Charlotte, genannt Charlie, muss weg aus ihrem geliebten Hannover, wo sie nicht nur ihre besten Freunde zurücklässt, sondern auch Jack, ihren verehrten Schlagzeuglehrer. Ihre Mutter Anja, eine Journalistin, hat in Berlin eine tolle Stelle gefunden, und Charlie und ihr Vater Grego müssen mit. Grego ist Franzose, Lebenskünstler, nicht ganz freiwillig Hausmann und als solcher ortsungebunden. Charlie selber fällt der Umzug viel schwerer. Alle finden Berlin cool, doch sie weiß nicht recht warum. In der Schule machen ihr zwei „Zicken“ das Leben schwer. Etwas besser wird es als sie in Marc und Gün zwei Mitschüler findet, die sie mögen. Als sie dann noch beim Casting für die Schulfeier durch ihre musikalischen Fähigkeiten positiv auffällt, beginnt sich ihr Leben in Berlin wirklich zu verändern. Doch gerade als alles besser wird, beschließen ihre Eltern, sich zu trennen. Auf einmal bricht alles über Charlie zusammen: das Mobbing durch die „Zicken“ nimmt unerträgliche Ausmaße an und Charlie droht ein Schulverweis. Doch am Schluss – nicht zuletzt auch durch die Unterstützung ihrer unerschrockenen Oma, ihrer neu gewonnen Freundin Liliane und deren Mutter wendet sich für Charlie doch noch alles zum Guten ...   Leseeindruck Tolles Kinder- und Jugendbuch. Das Buch ließ sich super lesen, war vor allem dem tollen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Mit ihrer lebendigen Sprache macht sie den Zugang für Kinder sehr leicht. Ein bisschen schade war, dass zu viele Probleme des Alltags (Mobbing, Trennungszeit der Eltern; Alkoholproblem des Vaters etc. ) in das doch recht schmale Buch gepackt wurden. Dadurch kann es leicht überladen wirken. Trotz all dieser Themen kommt jedoch auch der Humor im Buch nicht zu kurz. Bei einer Neuauflage sollte eventuell  auch die Covergestaltung überdacht werden, da diese in der Leserunde und auch bei mir nicht so gut ankamen.   Alles in allem ein tolles Buch, welches meine Leseempfehlung erhält.

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  • Schlagzeug, Umzug, Casting

    Neu in Berlin
    anke3006

    anke3006

    Charlie ist ein 11 Jahre altes Mädchen, das Schlagzeug spielt. Wieder einmal muss sie umziehen. Ihre Mutter hat einen neuen Job. Diesmal geht es von Hannover nach Berlin. Und wie es sonst, wenn man etwas nicht will, ist immer alles doof. Die Stadt ist laut, dreckig, unfreundlich, denk Charlie. Die Mitschüler sind zickig und eingebildet. Nach und nach lernt Charlie ihre Umgebung und Mitschüler kennen. May Oakwood hat einen tollen Schreibstil, der Jugendliche sofort anspricht. Sie hat es wunderbar geschafft die Sorgen, Nöte, Wünsche und Träume in eine tolle Geschichte zu packen und diese spannend, witzig und frech zu erzählen. Wir sind begeistert und hoffen auf viele neue Geschichten.

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  • Neu in Berlin

    Neu in Berlin
    abetterway

    abetterway

    16. October 2015 um 08:06

    Inhalt: "Charlie, 11 Jahre, Schlagzeugerin hat keine Lust erneut mit ihren Eltern umzuziehen. Auch wenn’s ins „coole“ Berlin geht. Am Anfang ist Berlin ganz schön happig. Besonders die „Zicken“, die keine Gelegenheit auslassen, ihr das Leben schwer zu machen, sorgen dafür. Doch dann trifft Charlie auf Gün, Marc und Lilian, die sie auf ihrem Weg als Musikerin bestärken" Meinung: Die Autorin schafft es trotz der schwierigen Themen humor in die Geschichte zu bringen. Wie schon angedeutet das Cover gefällt mir nicht so gut. Allerdings der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, man will das Buch nicht zur Seite legen. Charly hat es nicht leicht, sie ist neu, wird gemobbt, will sich musikalisch entfalten und ihre Eltern trennen sich weil ihr Vater ein Alkoholproblem hat.... Ihre Großeltern sind eine große Stütze. DieGeschichte erzählt vie was jugendliche belasten kann und greift wichtige Themen auf. Toll geschrieben und ich glaube das es auch jugendlichen helfen kann und sie nicht alleine mit ihren Problemen sind. Fazit: ein sehr gutes Jugendbuch, das so ziemlich alle Themen die einen jugendlichen belasten können aufgreift.

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  • Neu in Berlin

    Neu in Berlin
    seschat

    seschat

    INHALTDie 11-jährige Charlie soll mal wieder umziehen, dieses Mal geht's nach Berlin. Doch das pfiffige Mädchen hat so gar keine Lust auf Großstadtabenteuer und liebt ihre jetzige Heimat Hannover über alles. Dort hat sie ihre Freunde, einen coolen Schlagzeuglehrer und immer eine Menge Spaß. Warum nur muss ihre ehrgeizige Journalisten-Mutter jeden neuen Jobangebot nachreisen?Charlies Start in Berlin verläuft erwartungsgemäß recht holprig. Die laute, dreckige Stadt und vor allem ihren neuen zickigen Mitschülerinnen setzen ihr gehörig zu... MEINUNG Ich habe das Buch von May Oakwood mit viel Neugier gelesen und es hat sich gelohnt. Die Autorin versteht es hervorragend, sich in den Alltag der 11-Jährigen hineinzuversetzen und liefert ein realistische Geschichte ab. Charlie ist Halbfranzösin und burschikos. Sie liebt das Schlagzeugspielen und ist alles andere als das typische Teeniegirlie. Mit ihren Normaloklamotten und ihrem Auftreten wird sie schnell zum Mobbingopfer in ihrer neuen Klasse in Berlin. Charlie wird als die "Neue" permanent gehänselt und Freunde sind leider rar gesät. Nur zwei Jungs aus der achten Klasse interessieren sich für sie. Marc und Gün werden schnell zu ihren Vertrauten. Doch nicht nur die neue Schule setzt Charlie zu, sondern auch der anhaltende Streit zwischen ihren Eltern. Ihr Vater lebt in den Tag hinein, ist Musiker ohne Anstellung und trinkt zu viel. Ihre Mutter ist eine Vollblut-Journalistin, die ihre Karriere über alles stellt. In Hinblick auf die Ich-Erzählerin und Hauptfigur Charlie hat mir gefallen, dass die Autorin äußerst lebensnah von deren Sorgen, Mobbingattacken und Glücksmomenten beim Musizieren berichtet. Das Mobbingthema zieht sich durch den ganzen Roman und hat mich an einigen Stellen einfach nur wütend und empört zurückgelassen. Dass Charlie gemobbt wird und keiner, nicht einmal die Lehrer, dies mitbekommen, ist mehr als sträflich. Gut, dass es in diesem Zusammenhang noch Charlies resolute Oma aus Friesland gab, die ihre Enkelin immer wieder aufgefangen und aufgemuntert hat. Die Jugendzeit als Zeit der Selbstfindung wird hier sehr gut porträtiert. Es geht um Selbstbehauptung, Mut uvm. Alles Themen, die nie aus der Mode kommen werden, solange es Menschen gibt. Oakwoods Einfühlungsvermögen ist grandios. Sprachlich gibt es nichts zu meckern. Die Autorin hat sich für einen jugendlich-modernen Erzählton entschieden, der sich angenehm leicht lesen und verstehen lässt. FAZITEin überzeugendes Jugendbuch, das vor ernsten Themen nicht zurückschreckt und sich damit gut als Schullektüre eignet.

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