Maya Banks

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Autorenbild von Maya Banks (©)

Lebenslauf von Maya Banks

Die US-amerikanische Bestseller-Autorin für Erotik-Literatur: Maya Banks lebt mit ihrem Mann und drei Kindern, sowie einigen Haustieren in Texas. Bekannt sind v.a. ihre Erotikreihen "Breathless", "Dark Surrender" und "Slow Burn". Auch ein Hund zählt zu ihren Haustieren; obwohl die Autorin eher Katzen mag, gab sie dem Wunsch der Tochter nach, nicht zuletzt wegen des Briefes, den sie deshalb geschrieben hatte, in welchem sie lange und ausführlich begründete, warum sie einen Hund brauche. Wenn Maya Banks nicht gerade schreibt, geht sie mit ihrer Familie gerne jagen und fischen. Alle in der Familie mögen es draußen zu sein.

Alle Bücher von Maya Banks

Cover des Buches Breathless - Gefährliches Verlangen (ISBN: 9783802591297)

Breathless - Gefährliches Verlangen

 (293)
Erschienen am 11.04.2013
Cover des Buches Breathless - Geheime Lust (ISBN: 9783802591303)

Breathless - Geheime Lust

 (202)
Erschienen am 11.07.2013
Cover des Buches Breathless - Verheißungsvolle Sehnsucht (ISBN: 9783802591310)

Breathless - Verheißungsvolle Sehnsucht

 (165)
Erschienen am 12.09.2013
Cover des Buches Dark Surrender - Leidenschaft (ISBN: 9783802594205)

Dark Surrender - Leidenschaft

 (127)
Erschienen am 03.04.2014
Cover des Buches KGI - Dunkle Stunde (ISBN: 9783802586743)

KGI - Dunkle Stunde

 (54)
Erschienen am 09.08.2012
Cover des Buches Dark Surrender - Lust (ISBN: 9783802594212)

Dark Surrender - Lust

 (48)
Erschienen am 07.08.2014
Cover des Buches KGI - Tödliche Rache (ISBN: 9783802586781)

KGI - Tödliche Rache

 (43)
Erschienen am 10.01.2013
Cover des Buches Die stumme Braut des Highlanders (ISBN: 9783956497445)

Die stumme Braut des Highlanders

 (37)
Erschienen am 13.11.2017

Neue Rezensionen zu Maya Banks

Cover des Buches Maya Banks - Der Highlander und die Kriegerin (ISBN: B00JF66IE2)P

Rezension zu "Maya Banks - Der Highlander und die Kriegerin" von Maya Banks

Rundum gelungener Abschluss der MacCabe Trilogie- sexy, romantisch und spannend zugleich!
Pitzivor 2 Monaten

Rionna MacDonald hatte es in ihrem bisherigen Leben nicht unbedingt leicht.

Ihr Vater, ein verräterisches Clanoberhaupt, dass mit den übelsten Verschwörern gegen den König gemeinsame Sache macht und auch keinem Weiberrock widerstehen kann (mit ein Grund, wieso Rionna schon von Kindesbeinen an beschlossen hat eine Kämpferin zu werden und sich ihre Brüste so an den Leib zu binden, dass man keine weiblichen Merkmale an ihr entdecken kann) und auch bei der Suche nach einem Bräutigam scheint sie nun vom Regen in die Traufe geraten zu sein.

Rionna fühlt sich langsam als eine Art ungeliebter Trostpreis, denn bislang haben alle Männer aus dem Clan MacCabe, die Rionna eigentlich heiraten sollten, eine andere Frau fürs Leben gefunden. Ausgerechnet Caelen MacCabe soll nun aber alles richten und Rionna ehelichen. Ausgerechnet der Mann, der geschworen hat, nie wieder einer Frau zu vertrauen, nachdem seine große Liebe einst seinen Clan an die Camerons verriet und dem Feind Tür und Tor öffnete. Sowohl Vater als auch Schwägerin kamen beim damaligen Überfall der Camerons ums Leben, was für Caelen Grund genug ist, Rionna zwar zu heiraten, ihr jedoch keine großen Gefühle entgegenbringen zu wollen.

Besonders missfällt es dem frischgebackenen Ehemann, dass Rionna die Angewohnheit besitzt in Männerkleidung herumzulaufen und sich im Schwertkampf zu üben. Vermag es die große sexuelle Anziehungskraft zwischen den beiden, auch Harmonie außerhalb des Ehebettes zu schaffen? Und wird Caelen seinen neuen Clan vor den Camerons beschützen können?

Mit „Der Highlander und die Kriegerin“ geht die Trilogie um die MacCabes zu Ende, was ich ehrlich gesagt etwas schade finde, da mir der zweite und dieser dritte Teil so wunderbar gefallen haben.

Das Sprichwort „Das Beste kommt zuletzt“ könnte man durchaus auch bei „Der Highlander und die Kriegerin“ anwenden, da es Maya Banks diesmal gelungen ist, eine rundum spannende, einfühlsame und tolle Geschichte abzuliefern, an der es nichts zu meckern gibt.
Während ich den ersten Teil der Reihe „Im Bett mit einem Highlander“ als unterirdisch schwach empfand; auch das Heldenpaar und die misslungene Übersetzung trugen ihr übriges dazu bei, hatte mich die Steigerung zwischen ersten und zweitem Teil „Die Hure und der Krieger“ bereits in großes Erstauen versetzt. Doch in „Der Highlander und die Kurtisane“ kann die Autorin ihr Schreibniveau nochmals anheben.

Im Mittelpunkt dieses tollen Historicals stehen zwei recht unterschiedliche Charaktere. Rionna, eine junge Frau und geübte Kämpferin zugleich und Caelen, der sich mit Schuldgefühlen seiner Familie gegenüber durchs Leben schlägt. Beide haben trotz ihrer äußeren harten Schale ein sehr weiches, verletzliches Herz. Daher wirken auch die sprichwörtlichen Fetzen, die zunächst zwischen beiden Protagonisten hin und herfliegen keinesfalls verletzend- eher amüsiert man sich über die beiden Kampfhähne, die eigentlich schon längst ineinander verliebt sind, ohne es jedoch zu bemerken.

Obwohl die Liebesszenen (die nebenbei erwähnt ziemlich „hot“ sind) einen großen Raum in dieser Geschichte einnehmen, versäumt es Maya Banks jedoch nicht, auch ihrer Rahmenhandlung genug Glaubwürdigkeit zu verleihen, die übrigens einige spannende Momente beinhaltet. Auch kann man es diesem Heldenpaar zu hundert Prozent abnehmen, dass sie sich ineinander verlieben und so konnte mich diese Highlandromance, wunderbar unterhalten.

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Cover des Buches Die Hure und der Krieger (ISBN: 9783956491665)P

Rezension zu "Die Hure und der Krieger" von Maya Banks

Romantische, allerdings auch sehr erotische Schottland-Romance, die berührt und mich begeistert hat.
Pitzivor 2 Monaten

Keeley lebt in einer kleinen Hütte, in der Nähe des McDonald Clans und verdient sich ihren Unterhalt durch ihre Heilkünste. Einst war sie auch eine McDonald, bis sie vom Clan verstoßen und als Hure gebrandmarkt wurde. Dabei war Keeley nur ein unschuldiges Opfer des lüsternen Lairds, der die damals Halbwüchsige gegen ihren Willen vergewaltigen wollte. Doch die Gattin des Clanoberhauptes und zugleich Tante von Keeley stellte sich blind und taub und verbannte ihre Nichte.

Eines Tages findet Keeley in der Nähe ihrer Hütte einen schwer verletzten Mann auf, der mehr tot als lebendig erscheint. Sie pflegt ihn, versucht sein Wundfieber zu senken und bleibt an seiner Seite, bis sie wenige Tage später von fremden Kriegern überwältigt und entführt wird die sich als Brüder des Verletzten entpuppen. Keeleys Heilküste, sind auch für den Laird der McCabes von Nutzen, da seine hochschwangere Frau bald ein Kind gebiert und sein verletzter Bruder noch nicht über dem Berg ist. Obwohl Keeley sich darüber ärgert, von den McCabes aus ihrer Hütte geraubt worden zu sein, sieht sie darin auch eine Chance, endlich der Einsamkeit entfliehen zu können. Zudem hat sie bereits ihr Herz an den attraktiven Alaric verloren, der durch ihre Pflege bald wieder sein Krankenlager verlassen kann. Alaric fühlt sich ebenfalls zu seiner schönen Heilerin hingezogen, doch eine Ehe kann er Keeley nicht bieten, da er bereits einer Vernunftehe zwischen seinem und einem befreundeten Clans zugestimmt hat, um eine starke Allianz gegen ihren gemeinsamen Feind bilden zu können. Und Alarics Verlobte ist keine Unbekannte für Keeley- es ist ihre Cousine und ehemals beste Freundin, die sich seitdem Keeley von ihrem Clan verstoßen wurde, ebenfalls von Keeley fernhielt…

Nach dem Lesen des ersten Teils der McCabe Reihe, schlich sich rasch Ernüchterung bei mir ein, denn die euphorischen Rezensionen zu „Im Bett mit einem Highlander“ konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Mehr noch, ich fand den Roman unterirdisch schlecht, die Protagonisten entpuppten sich als überdrehte TSTL – Heldin und derber Höhlenmensch; dazu rundete eine meiner Meinung nach schlechte Übersetzungsleistung, mein lesetechnisches Fiasko vollkommen ab, so dass ich eigentlich nie wieder vorhatte, jemals wieder einen Roman der Autorin lesen zu wollen. Eigentlich…
Doch meine Neugierde gewann trotz alledem Oberhand, zudem hasse ich es, wenn ich Serien vorzeitig abrechen muss und so habe ich mir „Die Hure und der Krieger“ letztendlich dann doch zu Gemüte geführt und bin im Nachhinein froh, dass ich den zweiten Teil der McCabe Serie gelesen habe; ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zum ersten Teil! Kaum zu glauben, dass hier die gleiche Autorin am Werk war!

Ein sympathisches Paar; eine sehr ausweglose, spannende Situation und diesmal stimmt auch die Charakterisierung der Haupt und Nebenfiguren. Vor allem die Übersetzung/Bearbeitung des Romans hat hier viel besser geklappt! Sicherlich sollte man anmerken, dass Leser, die Liebeszenen in Romances eher züchtig mögen, Maya Banks Historicals eher mit Vorsicht begegnen sollten- es geht nämlich sehr „hot“ zur Sache, doch da die Romantik dabei nicht zu kurz kommt und auch das übrige Drumherum stimmt, konnte folgender Kritikpunkt mein Lesevergnügen auch nicht allzu sehr schmälern.

In der Tat verhält es sich in „Die Hure und der Krieger“ so, dass die jungfräuliche Heldin kurz nach ihrer Entjungferung sexuell kein Ende mehr zu finden scheint und dabei ein Verhalten und Können an den Tag legt, dass eine erfahrene Kurtisane wahrscheinlich vor Neid erblassen lassen würde. Und auch Alaric strotzt nur so vor Potenz und beglückt seine Geliebte gleich mehrmals hintereinander ohne zwischenzeitlich großartige Pausen einzulegen. Aber abgesehen von den zahlreichen und in aller Ausführlichkeit beschriebenen Liebesszenen und Übertreibungen, gibt es von meiner Seite aus diesmal nicht viel zu meckern.

Das Heldenpaar ist sympathisch; man schließt Keeley und Alaric schnell in sein Leserherz, deren ausweglose Situation bewegt den Leser und rührt so manches Mal auch zu Tränen. Bis ca. drei Seiten vor Romanende fragte ich mich, wie es die Autorin wohl hinbekommen könnte, jetzt noch eine Lösung zu schaffen und die Art und Weise, wie es ihr gelungen ist, sorgt für ein spannendes und (für Leser die nah am Wasser gebaut sind) tränenreiches Showdown mit Happy End.

Das Heldenpaar des ersten Teils und Alarics charismatische und muffelige Brüder (im positiven Sinne), die aber ihr Herz auf dem rechten Fleck tragen, sorgen für eine schöne Wohlfühlatmosphäre beim Lesen und zum Glück hat auch Mairin (die Heldin des ersten Teils) ihren TSTL-Faktor weitestgehend abgestreift.

Maya Banks Art zu schreiben, mutet stellenweise etwas modern an; man darf keinen klassischen historischen Liebesroman erwarten, doch dieses Mal konnte sie mich mit ihrer Story fesseln, da die Liebesgeschichte zwischen Alaric und Keeley tragisch und romantisch zugleich ist.

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Cover des Buches Der Highlander in meinem Bett (ISBN: 9783956490798)P

Rezension zu "Der Highlander in meinem Bett" von Maya Banks

Spannende Ausgangssituation, leider jedoch mit einer aufmüpfigen, nervigen TSTL Heldin und einem wahren Höhlenmenschen als Helden -für mich kaum ertragbar. Nur für eingefleischte Garwood und Lynsay Sands Fans zu empfehlen!
Pitzivor 2 Monaten

Lady Mairin hält sich zu ihrem Schutz seit frühester Kindheit im Kloster auf, denn sie ist königlicher Abstammung, wenn auch unehelich. König David selbst ist ihr Cousin und es wurde bei ihrer Geburt bestimmt, dass sie, wenn sie einmal heiratet nicht nur eine fürstliche Mitgift bekommt, sondern auch ein beträchtliches Stück Land, das viele schottische Lairds gerne ihr Eigen nennen würden. Doch eines Tages wird das Kloster in dem Mairin lebt überfallen – und zwar von den Schergen des Lairds Cameron. Sie entführen Mairin mit Gewalt und bringen sie zu ihrem Clanoberhaupt. Dieser entpuppt sich als gleichsam rücksichtslos wie grausam, denn er will einen kleinen Jungen, der auf seiner Flucht ertappt wurde, eiskalt töten lassen. Mairin wirft sich mutig vor den Jungen und rettet ihn. Als Laird Cameron ihr eröffnet, dass sie seine Frau werden soll, reagiert sie unnachgiebig und weigert sich vor Zeugen und Priester ihm ihr Ja-Wort zu geben. Dafür wird sie grausam vom Laird verprügelt und verdankt es nur einer mitleidigen Seele, dass sie zusammen mit dem kleinen Jungen, der sich als Sohn des verwitweten Laird Ewan McCabe entpuppt, fliehen kann.

Unterwegs werden sie von Ewans Bruder und seinen Männern aufgegriffen, die sich auf der Suche nach Laird McCabes Sohn befinden und so bringen sie die schwer verletzte Mairin zur Burg Ewans. Ewan reagiert zunächst alles andere als erfreut, als plötzliche eine Frau vor ihm steht, die ein Kleid mit den Farben der Camerons trägt, denn Laird Cameron hat einst großes Leid über die McCabes gebracht und Ewan sinnt seitdem auf Rache. Obwohl Mairin seinem Sohn das Leben rettete, will er sie nicht gehen lassen, bis er nicht ihren Namen erfährt und warum sie den Laird der Camerons heiraten sollte. Mairin schweigt sich aus, doch dann kommt ihr Geheimnis plötzlich doch ans Licht und Ewan bestimmt ihre baldige Hochzeit. Wird Mairin sich diesmal in ihr Schicksal als Spielball der Mächtigen fügen und kann es überhaupt eine glückliche Verbindung zwischen ihr und dem knorrigen Krieger geben?

Nach einigen positiven Meinungen zu diesem Roman von Maya Banks, die sich auch auf der diesjährigen LoveLetter Convention in Berlin befand, wurde ich sehr neugierig auf „Im Bett mit einem Highlander“, zumal ich einem guten Highlanderroman niemals abgeneigt bin. Leider hatte ich arge Probleme damit, überhaupt in diesen Roman hineinzukommen, weil mein Lesefluss immer wieder unterbrochen wurde, wenn ich auf seltsam hölzern klingende, unbeholfene oder zu modern formulierte Ausdrücke stieß. Dazu gesellten sich Rechtschreibfehler und Sätze, in denen Wörter einfach vergessen wurden; hier ein paar Beispiele:

(Entnommene Zitate aus Maya Banks- Im Bett mit einem Highlander/Historical Band 288 COPYRIGHT © der Originalausgabe In Bed With The Highlander 2011 by Maya Banks/)

Seite 62 Mitte: Zitat Anfang: Er seufzte. Sie wollte geliebt. Das konnte er ihr nicht bieten… Zitat Ende

Seite 75 erster Absatz: Zitat Anfang: Dafür; dass er sie ständig daran gemahnte, vernünftig zu sein, schien er großen Gefallen daran zu finden, dem entgegenwirken. Zitat Ende.

Seite 77 zweiter Absatz:

Zitat Anfang: Eine der Frauen schob den Fellvorhang vor dem Fenster beiseite, und das Sonnenlicht fuhr Mairin wie spitze Dolche in die Augen. Zitat Ende

Seite 80 zweiter Absatz: Zitat Anfang: Da wo das Herz saß, regte sich etwas in Ewan. Zitat Ende

Seite 102 zweiter Absatz: Zitat Anfang: Als ihr aufging, dass sie sich an ihn klammerte, als ginge es um ihr Leben, ließ sie ihn los. Ihre Hände sanken aufs Bett- aber an irgendetwas musste sie sich einfach festhalten. Zitat Ende.

Seite 110 Mitte: Zitat Anfang: „Was Bertha meint, ist, dass ein Mann es mag, geküsst zu werden… dort unten. Auf seinem Stecken“. Zitat Ende.

Seite 130 letzter Absatz: Zitat Anfang:
Ihr letzter klarer Gedanke war, dass Ewans erschöpfende Liebeskünste ein weit wirkungsvolleres Schlafmittel war als Bier. Zitat Ende.

Wenn mich der Roman oder der Schreibstil der Autorin als solches mehr hätte mitreißen können, hätte mich diese angesprochene Sache wohl nicht so sehr gestört, doch leider fand ich auch den Roman selbst unterdurchschnittlich. Es ist immer so eine Sache mit humorvollen Liebesromanen. Zum einen muss einem der Humor der Autorin liegen, doch in diesem Fall war es sogar so, dass die Autorin einen recht seltsamen Weg gewählt hat, um für amüsante Szenarien zu sorgen. Und zwar auf Kosten der Heldin. Die Heldin hat hier nämlich die Angewohnheit, Dinge die ihr durch den Kopf schießen, laut auszusprechen und es noch nicht einmal zu bemerken. Und diese Dinge die sich von sich gibt, sind so was von albern und naiv, dass ich statt darüber zu schmunzeln, versucht war, sie imaginär, wegen ihrer Dümmlichkeit zu schütteln. Sicher, die Heldin mag im Kloster groß geworden sein und eine gewisse Naivität mag da durchaus einleuchtend sein, doch wenn man etwas später auf befremdlich anmutende Diskussionen zwischen Heldin und Held stößt in dem es darum geht, dass die Heldin glaubt dass das Küssen mit der Zunge unziemlich sei und sogar noch Bedienstete danach ausfragt, oder sich, nachdem ein verirrter Pfeil fast jemanden in ihrer Umgebung trifft, darüber beschwert, dass der Held in Gegenwart von Kindern unflätig flucht, ist mein Bedarf an solchen, gewollt amüsant wirkenden Szenerien eindeutig gedeckt.

Ebenfalls nervt es mich, wenn eine Heldin in einem Liebesroman dem Helden sofort nach einem leidenschaftlichen Kuss in die Arme sinkt und ihr Gehirn dabei gleich beim Pförtner abgibt; anstatt zumindest ein wenig zu versuchen ihm zu wiederstehen.

Eine Rezensentin in den USA schrieb zu diesem Roman (im Original) dass sie das Gefühl hätte, dass die Autorin versucht habe, ein wenig den Stil von Julie Garwood zu kopieren und ich finde, damit trifft sie es genau (wobei Julie Garwoods Romances meiner Meinung nach, selbst wenn sie mir persönlich auch nicht liegen, noch eine ganz andere Liga sind). Zudem schlich sich beim Lesen dieses Maya Banks Romans bei mir auch das Gefühl ein, als habe ich diverse Dialoge zwischen Held und Heldin bereits zu oft in anderen Romances gelesen, da diese Unterhaltungen einfach zu trivial und nichtssagend waren und sich sehr oft nur um die Zartheit der Heldin, dem starken Körperbau des Helden o.ä. drehten.

Die Ausgangssituation war ja zunächst einmal spannend, doch mit einer solch naiven Heldin und einem Helden, der größtenteils wie ein un-intelligenter Höhlenmensch agiert, konnte mich die Geschichte einfach nicht mehr fesseln. Wahrhaft gruselig fand ich dann auch die beschriebene Entjungferungsszene und das anschließende Weiterreichen des Bettlakens. Auch wenn zumindest die Sache mit dem blutigen Bettlaken vielleicht in dieser Zeit gang und gäbe war. Sie passte einfach nicht in diese ansonsten recht disneymäßig verklärte Historical Romance. Schade war es zudem, dass ich es dem Heldenpaar zu keinem Zeitpunkt abnehmen konnte, dass sie plötzlich in Liebe zueinander gefunden haben, denn außer sexueller Anziehungskraft gab es zwischen ihnen keinerlei Gemeinsamkeiten oder Gespräche mit etwas mehr Tiefgang. Dennoch, auf den letzten 60 Seiten wird die Story etwas spannender, so dass der Roman mich zumindest nicht gelangweilt hat und auch die Liebesszenen sind sehr sexy.

Sicher ein Liebesroman soll unterhalten, doch langsam verzweifele ich ein wenig daran, wie viele seichte Romances den Weg über den großen Teich zu uns finden und wünsche mir sehnsüchtig packende, mitreißende und emotional berührende historische Liebesromane zurück, statt Romances, die wirken, als wären sie am Fließband geschrieben worden. 1.5 von 5 Punkten

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Gespräche aus der Community



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231 BeiträgeVerlosung beendet
Cora_Verlags avatar
Letzter Beitrag von  Cora_Verlagvor 7 Jahren
Hallo, der Titel "Der Highlander und die Kriegerin" von Maya Banks ist nun auch bei Lovelybooks in der Datenbank: http://www.lovelybooks.de/autor/Maya-Banks/Maya-Banks-Der-Highlander-und-die-Kriegerin-1086409489-t/ Wir würden uns freuen, wenn Ihr es in euere Bibliothek einstellt und uns mitteilt, wie Ihr die beiden Bücher aus euren Überraschungspaket gefunden habt. Viele Grüße Euer CORA Verlag
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http://romanticbookfan.blogspot.de/2014/02/gewinnspiel-zum-valentinstag-gewinnt.html
11 BeiträgeVerlosung beendet
Hey ihr Lieben,

ich habe mal die Leserunde eröffnet, die sich mehrere (unteranderem ich) gewünscht haben.

Noch mal kurz zum Inhalt :

Die junge Mia Crestwell schwärmt schon seit Jahren für den erfolgreichen Geschäftsmann Gabe Hamilton. Als dieser ihr ein gefährliches Angebot macht, zögert sie nicht lange und taucht ein in eine Welt voller Verführung, Leidenschaft und bedingungsloser Hingabe, die überwältigender ist als alles, was sie bisher kannte.

Ich habe jetzt erstmal nur 3 Unterthemen gemacht und ich würde später dann mehr hinzufügen. Ich weiß ja nicht, wie schnell ihr lest :)

Ich hab jetzt erstmal alle Gewinner eingeladen und hoffe, dass das okay ist. Das ist die erste Leserunde, die ich erstellt habe... also freue ich mich über eventuell Verbesserungsvorschläge - ansonsten kanns gerne losgehen :)




13 Beiträge
MelHerzs avatar
Letzter Beitrag von  MelHerzvor 8 Jahren
Da ich mittlerweile mit dem Buch durch bin, hier aber in den einzelnen Unterkategorien noch nichts gepostet wurde, werde ich auch mal einen Link zu meiner Rezi online stellen. Ich hoffe ihr versteht, dass ich auch nicht den Anfang machen wollte, da ich vorher noch nie bei einer Leserunde mitgemacht habe und mir sehr unsicher war. Aber den Link gibt's trotzdem: http://www.lovelybooks.de/autor/Maya-Banks/Breathless-Gef%C3%A4hrliches-Verlangen-1000321517-w/rezension/1040979618/1040983248/ Auch wenn ich das Buch gewonnen habe, so bin ich es dem Verlag und mir selber schuldig ehrlich zu sein. Mein Urteil ist nicht so prickelnd ausgefallen, aber ich habe mir jetzt 3 Tage Gedanken gemacht und mein Eindruck hat sich durch das Grübeln nicht verändert, also habe ich es jetzt endlich hier aufgeschrieben. Allen anderen noch viel Spaß beim Lesen. PS: Wenn ihr das Buch noch nicht beendet habt, dann würde ich die Rezi nicht lesen ;-)

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