The Years I Dreamed of You von Maya Hughes konnte mich leider nicht überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, weil die Handlung sich oft in ständigen Auf‑und‑Abs verliert und die emotionalen Szenen kaum Gewicht für mich hatten. Der zweite Band zieht sich in die Länge und wiederholt viel, was das Lesen anstrengend machte, statt die Spannung oder die Bindung zu den Figuren zu erhöhen.
Die Charaktere blieben für mich nicht greifbar. Darren und Bay wirken zwar auf den ersten Blick interessant, doch ihre Entwicklung fühlte sich oft künstlich und konstruiert an. Viele Entscheidungen der Figuren sind schwer nachzuvollziehen, und die Liebesdynamik wirkt über weite Strecken überspitzt, sodass ich mich kaum mit ihnen verbunden gefühlt habe. Die „großen Gefühle“, auf die das Buch setzt, kamen für mich schlicht nicht authentisch rüber.
Der Schreibstil konnte mich dabei auch nicht tragen. Die Erzählung wirkt stellenweise sprunghaft, sehr langatmig und überladen, wodurch wichtige Momente ihren Impact verlieren. Trotz der vielen emotionalen Szenen blieb für mich wenig hängen, und ich hatte Mühe, wirklich in die Geschichte einzutauchen.
Besonders schade ist das, weil die Grundidee eigentlich Potenzial hat: Highschool‑Liebe, zweite Chancen und das Ausloten von Gefühlen könnten eine berührende Story ergeben. In der Umsetzung fühlte sich das für mich aber eher ermüdend als berührend an. Für mich war das Buch insgesamt eine Enttäuschung, weil es weder inhaltlich noch emotional das gehalten hat, was ich mir erhofft hatte.
























