McCaffrey Anne

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Autor von Dragonflight.

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Dragonflight
Dragonflight
 (1)
Erschienen am 01.01.1973

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Rezension zu "Dragonflight" von McCaffrey Anne

Rezension zu "Dragonflight" von McCaffrey Anne
Feuerfluegelvor 8 Jahren

Ich habe tatsächlich länger gebraucht um dieses Buch zu lesen. Wie schon erwähnt brauche ich für ein englisches Buch etwas doppelt so viel Zeit, wie für ein Deutsches. Aber ich habe manchmal auch das Gefühl, dass in einem englischen Satz mehr Informationen verpackt sind. Ich muss mein eingerostetes Gehirn erst mal wieder daran gewöhnen in kürzerer Zeit mehr Informationen zu verarbeiten.
Dennoch hatte ich keine nennenswerten Probleme im Verlauf des Buches, die Geschichte zu verstehen. Wie Rusch schon sagte, die Autorin schreibt ein „sehr gefälliges“ Englisch, das auch für Leute, die seltener Englisch lesen, gut zu verstehen ist.

Alles in Allem hat mir das Buch unheimlich gut gefallen. Vor allem die Verbindung zwischen Reiter und Drache hat es mir ganz besonders angetan. Angefangen von der Impression beim Schlüpfen, (Ich will auch, jetzt, sofort, auch, auch, auch) hin zum (tja, wie heißt das auf Deutsch?) Paarungsflug der Drachen und den Auswirkungen auf die Reiter und nicht zu vergessen Lessas langem Flug in between, den sie meiner Meinung nach nur übersteht, weil sie Ramoth in ihren Gedanken hören kann. (Mehr will ich dazu erstmal nicht sagen, alles andere wäre massiver Spoiler)

Aber auch die Beziehung zwischen den anderen Charakteren gefiel mir sehr gut. McCaffrey hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern kommt immer gleich zum Punkt. So gefiel mir die (Liebes-) Beziehung zwischen Lessa und F'lar sehr gut. Lessa, die kleine starke, unabhängige Lessa und der kühle F'lar. Die beiden in ihrem Verhalten und ihren Dialogen zu beobachten war mir ein Genuss.
Aber am liebsten von allen Charakteren hatte ich doch Mnementh. Er ist der vernünftigste und der ironischste Charakter des Buches. Wer den nicht mag, tja, ich weiß auch nicht. Lessas besondere Gabe und seine Sprüche sorgen bei mir immer wieder für ein Schmunzeln.

Aber auch die politischen Geschehnisse konnten mich fesseln. Lessa, die manchmal noch nicht alles versteht, aber ihr Bestes gibt, ihrer Rolle als Weyrwoman gerecht zu werden, F'lar, dem man anmerkt, dass er alles dafür tun würde, die Dragonriders und Pern zu schützen und zu neuem Ruf zu führen.
Das ganze wurde dann zwischendurch noch richtig dramatisch. Daher kann ich nur sagen, dass Dragonflight alles hatte, was mir gefällt. Sympathische und vor allem interessante Charaktere (Drachis, ich liebe die großen Drachis), Drama ( in between), Politische und geschichtliche Ereignisse, Romantik.... Halt wirklich alles.
An manchen Stellen musste ich mir ein paar Tränen verdrücken. Sogar mehrfach. Und auch das zeigt, dass mir das Buch gefallen haben muss. Habe nichts zu meckern. Werde mich auch noch vor der Acacia- Leserunde an Dragonquest wagen.

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