Inhalt:
Ari Johnson ist seit ihrer Kindheit heimlich in Chase Harper, den besten Freund ihres Bruders verliebt. In ihrem letzten Sommer vor dem Beginn ihrer Collegezeit, gehen Ari und ihre Clique an ihre Grenzen oder auch darüber hinaus.
Ari wird schwer enttäuscht und setzt die Splitter ihres Herzens nur langsam wieder zusammen. Dabei hilft ihr Noah Riley, der Ari zeigt, wie ehrlich, geduldig und unterstützend Liebe sein kann. Doch alte Gefühle und unerwartete Entwicklungen stellen Ari vor die Frage, wem ihr Herz wirklich gehört…
Meine Meinung:
„Say You Swear“ ist der erste Band der Boys of Avix Reihe und kann somit ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Ihr liebt das Collegesetting, Plot Twists, die euch zerstören und seid bereit, euch euer Herz brechen zu lassen? Dann lest dieses Buch, aber haltet die Taschentücher bereit, ihr werdet sie brauchen.
Ich bin von Beginn an ein Teil dieser Geschichte, ein Teil der Clique rund um Ari, der Familie und liebe alles daran.
Während des Lesens spüre ich jeden freudigen Moment, jede Berührung und jede schmerzhafte Szene bis ins Mark. Das Buch tut so weh, zerreißt mein Herz und lässt mich leiden. Ich beruhige mich, versuche meine Tränen zu trocknen, blättere eine Seite weiter und zack, es geht von vorne los. Besonders die letzten 150 Seiten haben mich sehr tief berührt, ich habe einfach durchgeheult.
Das Love Triangle um Ari, Chase und Noah passt in kein typisches NA-Klischee.
Ari und Chase kennen sich lange, sind Freunde und wissen viel voneinander. Doch auch wenn Chase mit sich ringt, seine Gefühle rausschreien will, ist gerade er es, der Ari verletzt. Ari wünscht sich, dass der Schmerz, den Chase ihr zugefügt hat schneller vergeht, als jede Hoffnung, die sie je hatte. Und da trifft sie auf Noah, Noah, der ihr zuhört, der offen Gefühle zeigt, der geduldig und selbstlos ist. Noah hilft Ari zu heilen, wird zu ihrem Anker. Wäre da nur nicht dieses kleine Ziehen, wenn Ari Chase sieht. Chase, der plötzlich besitzergreifend wird und den die Nähe zwischen Ari und Noah nicht kalt lässt.
Und dann, ja dann kommt die Wendung, die mich absolut sprachlos macht, die alles in mir zum Beben bringt und durch die alle Charaktere über sich hinauswachsen müssen, um sich selbst zu finden.
Und Ari, wie soll sie sich nur entscheiden?
Dabei hilft ihr eine Verbindung, die sich mit Worten nicht beschreiben lässt. Es sind die Momente, in denen sie einfach spürt, dass jemand bemerkt, was sie wirklich will, was sie wirklich braucht, ohne Worte und ohne Bitten…
Diese Geschichte ist eine Achterbahnfahrt aus Hoffnung, Herzschmerz, Liebe und Heilung und hat mich emotional komplett mitgenommen.
Ein absolutes Herzensbuch, das noch lange nach dem Lesen nachklingt und das ich euch nur empfehlen kann – Ich schwöre (kleiner Insider) 😉
Fazit:
Liebe tut weh, aber sie ist ein Segen und wer sie erlebt, kann sich glücklich schätzen
5/5 ✨ - Jahreshighlight und Herzensbuch
Meagan Brandy
Lebenslauf
USA Today and Wall Street Journal Bestselling author Meagan Brandy is a writer of New Adult romance books. She is a candy crazed, jukebox junkie who tends to speak in lyrics. Born and raised in California, she is a married mother of three crazy boys who keep her bouncing from one sports field to another, depending on the season, and she wouldn't have it any other way. Starbucks is her best friend and words are her sanity.
Quelle: Amazon
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Neue Rezensionen zu Meagan Brandy
Insgesamt war es ein schönes Buch mit einer tollen Idee. Noah ist ein richtiger Golden Retriever Boyfriend mit den Herz am richtigen Fleck, er war mein liebster Charakter🥰 seine Beziehung zu seiner Mutter war sehr rührend 🥺😍 mit den anderen Charakteren konnte ich mich leider nicht wirklich identifizieren und ich konnte viele Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehen.
Leider war der Schreibstil für mich teilweise sehr verwirrend und ich konnte auch manche Randpersonen nicht zuordnen, in welchem Verhältnis sie zu den Hauptpersonen stehen. Das hat mich dann leider etwas gestört.
Trotzdem ein insgesamt schönes Buch, welches gerade gegen Ende sehr ins Herz geht🙏🏼
Say You Swear war für mich ein äußerst zäher Lesemarathon – und das aus mehreren Gründen. Schon der Einstieg ins Buch fühlte sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser: Man wird als Leser*in unmittelbar in die Handlung geworfen, ohne Zeit, die vielen Charaktere einzuordnen oder ihre Beziehungen zueinander zu verstehen. Gerade die zahlreichen Nebenfiguren bringen unnötige Hintergrundgeschichten mit sich, die eher verwirren, als die Handlung zu vertiefen.
Besonders problematisch empfand ich die Figur des Bruders der Protagonistin. Sein übertriebener Beschützerinstinkt wirkt weniger liebevoll als schlicht anstrengend. Während er selbst tut, was er will, stellt er gleichzeitig überzogene Ansprüche an das Leben seiner Schwester – eine Dynamik, die mit der Zeit immer frustrierender wird.
Auch die Erzählstruktur konnte mich leider nicht abholen. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, wodurch der männliche Love Interest nur selten Raum bekommt. Diese wenigen Einblicke reichen jedoch nicht aus, um eine echte emotionale Bindung aufzubauen. Dadurch bleibt die Liebesgeschichte einseitig und glücklicherweise auch wenig überraschend – denn man lernt nur einen der beiden potenziellen „Boys“ wirklich kennen. Der erhoffte Herzschmerz oder ein innerer Zwiespalt beim Lesen blieb bei mir komplett aus.
Was mich allerdings am meisten gestört hat, waren die sprunghaften Übergänge innerhalb der Handlung. Teilweise wechseln Szenen und Situationen mitten im Satz, ohne klare Orientierung, was gerade wo passiert oder welcher Charakter überhaupt beteiligt ist. Ob dies an der Übersetzung oder an der ursprünglichen Erzählweise liegt, lässt sich schwer sagen – nachvollziehbar wird es dadurch jedoch nicht. Hinzu kommen unrealistische Wendungen, die wirken, als hätte die Autorin einfach alles einbauen wollen, was ihr noch eingefallen ist, ohne Rücksicht auf Plausibilität oder Lesefluss.
All diese Punkte führten dazu, dass mich die Geschichte emotional überhaupt nicht erreichen konnte. Weder fühlte ich mich berührt, noch mitgenommen – eher bin ich erleichtert, dass ich das Buch nun beendet habe.
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