Hunted

von Meagan Spooner 
3,8 Sterne bei4 Bewertungen
Hunted
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Klassisch orientierte Nacherzählung von "Die Schöne und das Biest"

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Inhaltsangabe zu "Hunted"

New York Times bestselling author Meagan Spooner spins a thoroughly thrilling Beauty and the Beast story for the modern age, expertly woven with spellbinding romance, intrigue, and suspense that readers won’t soon be able to forget. Beauty knows the Beast's forest in her bones—and in her blood. After all, her father is the only hunter who’s ever come close to discovering its secrets. So when her father loses his fortune and moves Yeva and her sisters out of their comfortable home among the aristocracy and back to the outskirts of town, Yeva is secretly relieved. Out in the wilderness, there’s no pressure to make idle chatter with vapid baronessas…or to submit to marrying a wealthy gentleman. But Yeva’s father’s misfortune may have cost him his mind, and when he goes missing in the woods, Yeva sets her sights on one prey: the creature he’d been obsessively tracking just before his disappearance. The Beast. Deaf to her sisters’ protests, Yeva hunts this strange creature back into his own territory—a cursed valley, a ruined castle, and a world of magical creatures that Yeva’s only heard about in fairy tales. A world that can bring her ruin, or salvation. Who will survive: the Beauty, or the Beast?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062677358
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:HarperTeen
Erscheinungsdatum:14.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Reading_far_aways avatar
    Reading_far_awayvor 8 Monaten
    Die Schöne und das Biest versetzt ins russische Mittelalter: eine zauberhafte Märchenadaption

    Inhalt

    Nachdem Yevas Vater bei einem Überfall auf seine Handelskolonne alles verliert, was er hatte, zieht er mit ihr und ihren beiden älteren Schwestern zurück in seine alte Jagdhütte im Wald. Dort begibt er sich auf die Suche nach den Wesen, die angeblich tief im Inneren des Waldes hausen, doch eines Tages kehrt er nicht mehr zurück. Yeva, die sich schon lange danach gesehnt hat, wieder im Wald auf Jagd gehen zu können, macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und gerät dabei in Gefangenschaft. Ihr Entführer scheint irgendetwas von ihr zu wollen, doch zeigt er niemals sein Gesicht und kann ihr auch nicht sagen, wozu er sie braucht. Und so versucht Yeva seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen und herauszufinden, ob er etwas mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun hat.

    Meine Meinung

    Seit ich den ersten Teil der Das Reich der sieben Höfe Reihe von Sarah J. Maas gelesen habe, bin ich im Retelling-Fieber. Ich mag es, wenn alte Geschichten neu erzählt werden und so bin ich irgendwann auf Hunted von Meagan Spooner gestoßen. Die Autorin versetzt hier das Märchen von Die Schöne und das Biest ins mittelalterliche Russland und verknüpft das französische Märchen mit russischen Legenden und Fabelwesen wie dem Feuervogel, der auch eine Rolle in der Grischa Trilogie von Leigh Bardugo spielt.

    Meagan Spooner gelingt diese Verknüfung ganz fabelhaft, es sind immer wieder Elemente aus dem ursprünglichen Märchen erkennbar und doch schafft die Autorin hier etwas neues. Gemeinsam mit Yeva finden wir als Leser nach und nach heraus, bei wem sie in Gefangenschaft ist und wozu er sie braucht. Dabei ist das ganze Buch sehr atmosphärisch und stimmungsvoll, ich habe mich wirklich in die Orte und die Protagnonistin hineinversetzt gefühlt.

    "Her thoughts came to life in the stillness of the wood, nurtured by the air and the scent and the vividness of it. But as the days crept by in her cell, she discovered that she had never known silence - not true silence. In the forest the air was alive with smells of wood and wet the sound of echoing in the vastness. Always there was the possibility of movement and life" (S.102)

    Meagan Spooner gelingt es, uns die Protagonistin wirklich nahe zu bringen. Sie ist absolut authentisch und facettenreich dargestellt, so dass ich eine sehr genaue Vorstellung von Yeva hatte. Wir bekommen detaillierte Einsichten in die Gefühls- und Gedankenwelt von Yeva, die nach und nach begreift, dass in den Geschichten ihrer Kindheit doch mehr Wahrheit steckt als sie dachte.

    "There is something out there, he'd said. Something cunning.
    Then the words hat sounded like madness. But here, in the silence of the forest, with her instincts speaking far more loudly than her good sense, his warnings were fresh in her mind. Here it seemed possible that every tale he'd told her as child could be true." (S.66)

    Während sie in Gefangenschaft ist, beginnt sie, selbst die Geschichten zu erzählen, die sie als Kind von ihrem Vater gehört hat. Dadurch gelingt es ihr, eine Beziehung zu ihrem Entführer aufzubauen, der nach und nach mehr von sich preis gibt, bis Yeva erkennt, dass auf ihm ein Fluch liegt.

    "He cannot tell me, for he is under a spell.
    In every fairy tale there were rules. Even the monsters could not break them. And where, except in fairy tales, did there exist talking beasts?" (S.133)

    Dieser Fluch hat allerdings wenig mit dem ursprünglichen Märchen gemein, was mir besonders gut gefallen hat. Mir war zunächst nicht klar, wie dieser Fluch gebrochen werden kann, doch gemeinsam mit Yeva konnte ich herausfinden, worin die Erlösung für das Biest liegt und das hat bei mir für einen gewaltigen Aha-Effekt gesorgt und eine große offene Frage beantwortet.

    Ein weiterer Aspekt, den ich absolut gelungen fand, ist, dass wir vor jedem Kapitel eine kurze Einsicht in die Gedanken vom Biest bekommen. Diese Seiten sind besonders gestaltet: der Hintergrund ist grau gehalten und es sind schemenhaft Bäume erkennbar. Nach Yevas Flucht erscheinen dort außerdem schwarze Flecken und grobe, unregelmäßige Striche, die wunderbar den geistigen Zustand des Biests darstellen.

    Ich war von dieser tollen Nacherzählung mehr als verzaubert und bin schon gespannt, ob wir weitere Märchenadaptionen von dieser Autorin zu lesen bekommen. Hunted bekommt von mir 5 Sterne.

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    Casris avatar
    Casrivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klassisch orientierte Nacherzählung von "Die Schöne und das Biest"
    Eine schöne Nacherzählung mit wenig Romantik

    Ich liebe Nacherzählungen von "Die Schöne und das Biest", da bin ich etwas voreingenommen und bewerte die Bücher evtl. besser als sie tatsächlich sind. Schande über mein Fangirl-Haupt.


    Diese Nacherzählung spielt in einem verschneiten Russland und orientiert sich an dem Original (nein, damit ist nicht der Disney-Film gemeint), daher ist sie weniger romantisch.


    Yeva, die Schöne, lebt ihren Alltag vor sich hin und ist weder zufrieden noch unzufrieden damit.  Bekannte sowie Familie versuchen aber herauszufinden, warum Yeva nicht glücklich ist. Dann erleidet die Familie ein Schicksalsschlag, sie verlieren ihr Vermögen und ziehen in eine kleine Hütte um. Nun beginnt der spannende Teil. Yevas Vater brachte ihr bereits als Kind bei, wie sie in der Wildnis überlebt und jagt. Als der Vater eines Tages wahnsinnig heimkehrt und von dem "Biest" spricht, ist klar, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der Vater geht wieder auf die Suche nach dem Biest und diesmal folgt Yeva ihm. Sie findet ihren Vater tot auf und will an dem Biest Rache üben. Das Biest fängt Yeva und sie versucht sich durch List, Können aus der Gefangenschaft zu befreien und das Biest zu töten, dabei werden sie jedoch eher Freunde. Die Art wie sich Yeva und das Biest aneinander tasten, ist frisch und spannend. Sie lernen von einander und über sich selbst etwas. Die Umgebung ist rau, kalt und gefährlich, man wird immer wieder überrascht und es wird nicht zu langweilig.


    Die Geschichte startet etwas langsam und bekannte Eckpunkte wirken langweilig, aber die Umsetzung ist gelungen. Yeva ist schlau und es ist interessant zu sehen, wie sie versucht zu entkommen. Die Art wie sie sich näher kommen, ist mit dem wahren Leben zu vergleichen.

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    lykaioss avatar
    lykaiosvor einem Jahr
    Reading_Danys avatar
    Reading_Danyvor einem Jahr

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