Bernsteinstaub

von Mechthild Gläser 
4,3 Sterne bei66 Bewertungen
Bernsteinstaub
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (58):
MitsukiNights avatar

Wer Bücher liebt, in denen es um die Zeit geht, muss dieses Buch haben.

Kritisch (1):
LisaSonnenscheins avatar

Leider wurden mir hier zu viele Stereotype und Jugendbuchklischees verarbeitet. Konnte mich gar nicht packen...

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Inhaltsangabe zu "Bernsteinstaub"

Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht?
Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leander muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird.

In ihrem neuen Jugendbuch für Leser ab 12 Jahren zaubert SERAPH-Gewinnerin Mechthild Gläser eine Geschichte voller Fantasie, Originalität und zarter Romantik, bei der man beim Lesen die Zeit am liebsten immer wieder zurückspulen möchte!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785588604
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:24.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 12 Tagen
    Nett für zwischendurch

    Ich mag Zeitreise-Geschichten und alles was damit zu tun hat und fand, es war mal wieder an der Zeit für etwas in diese Richtung. Außerdem wollte ich gerne mal etwas von Mechthild Gläser lesen, deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch und darauf, ob ich eine neue Autorin für mich entdecken würde. Zwar wurde ich wirklich gut unterhalten, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich nochmal etwas von ihr lesen würde.

    Was mir gut gefallen hat:
    Auf jeden Fall gefiel mir  die Idee für diese Geschichte. Die Zeitströme, die von bestimmten Menschen wahrgenommen und manipuliert werden können, waren eine tolle Idee, die viel Potential mitbringt. Hinzu kommt, dass sich die Story wirklich super leicht und flüssig lesen ließ. Ich mochte den  Humor der Autorin, die kleinen witzigen Details, die immer wieder eingestreut wurden und ab der Hälfte, als ich so richtig drin war, wurde es auch spannend. Unterhalten wurde ich also wirklich sehr gut, denn  Spaß hatte ich beim Lesen auf jeden Fall. Die Charaktere waren auch nicht unsympathisch, besonders  Leander fand ich sehr interessant. Ophelias schrullige Verwandtschaft war zudem auch für den ein oder anderen Lacher gut.

    Was mir eher negativ aufgefallen ist:
    Die Protagonistin  Ophelia wirkte auf mich viel jünger als angegeben war. Sie soll so um die 16 sein, wirkte aber oft wie 13 oder 14 Jahre. Mich persönlich hat das schon ein bisschen gestört, weil ich einfach etwas anderes erwartet hatte. Sie war zwar nicht direkt naiv, aber schon irgendwie kindlich und machte zwischendurch ziemlich bescheuerte Sachen, die durchblicken ließen, wie unreif sie noch ist. Das wurde dann in der zweiten Hälfte zum Glück etwas besser.

    Allgemein war es zu Beginn recht  konfus. Man wurde wie Ophelia ohne Vorwarnung ins Geschehen geschmissen und musste dann sehen, wie man zurecht kam, was mir zu Beginn etwas Mühe gemacht hat, da mir einfach so viele  Fragen im Kopf herum schwirrten. Sowieso kamen manche Dinge sehr plötzlich und entwickelten sich aus heiterem Himmel. Zumindest hatte ich diesen Eindruck.

    Das wurde zwar besser, da auch die Fragen sich nach und nach aufklärten, aber so hundertprozentig zufriedenstellend war das alles nicht. Der Eindruck eines  Durcheinanders blieb irgendwie. Man hätte viel mehr aus der Idee machen können. Zum Beispiel gab es ein Turnier, das ich super spannend fand, was aber letztendlich für meinen Geschmack zu kurz kam und viel mehr hätte ausgebaut werden können.

    Fazit:
    Für junge Leser bestimmt ein super klasse Buch. Auch ich als Erwachsene hatte meinen Spaß damit. Es gab allerdings an der ein oder anderen Stelle kleine Schwächen, wo ich einfach etwas anderes erwartet hatte oder wo die Autorin einfach noch viel mehr hätte herausholen und strukturierter hätte sein können. So war es zwar ein unterhaltsames Lesevergnügen für Zwischendurch, aber leider weit weg von einem Highlight.

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    Tanja_Radis avatar
    Tanja_Radivor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ein einnehmender Schreibstil, eine tolle Fantasybasis, aber teilweise wirkt die Story abgekupfert.
    Habe ich das nicht schon mal gelesen?

    Der Prolog von Bernsteinstaub ist einfach toll und magisch. Man ist direkt in der Geschichte und fühlt sich genauso, wie die äußerst sympathische Ophelia. Die Idee der Zeitlosen, die über die Zeitströme wachen ist fesselnd. Auch der Schreibstil von Mechthild Gläser ist großartig, sie kann wirklich schreiben.

    Doch dann tauchte Ophelias Schwester auf und ich dachte, ist das nicht Gwens Cousine, aus der Edelstein Trilogie von Kerstin Gier? Man kommt gar nicht umhin, sofort dieses Bild vor Augen zu haben. Zudem auch noch Ophelias Situation mit der von Gwen zu vergleichen ist. Und im Verlauf der Geschichte gibt es dann auch noch Ähnlichkeiten zu einem der Harry Potter Bände. Echt doof, denn diese Bücher kennt wohl jeder. Dieser "Schon-mal-gelesen-Effekt" zeiht sich leider die ganze erste Hälfte des Buches durch.

    Die zweite Hälfte wird dann spannend, actionreich und gefühlvoll. Von Anfang an gibt es ein großes (und neues) Geheimnis. Dafür lohnt es sich wirklich, das Buch zu lesen. Die Wendung ist nicht absehbar und überraschte mich als Leser. Es ist ein richtig tolles Ende. Wären da nicht die 200 Seiten mit abgekupfert wirkender Handlung und Charakteren gewesen, hätte das Buch von mir sicher fünf Sterne bekommen.

    Kommentare: 1
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    laury.between.the.liness avatar
    laury.between.the.linesvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch, das zum Nachdenken über Zeit und Raum anregt und auch nach dem Lesen noch lange präsent bleibt. ♥
    Bersteinstaub

    (ich möchte hier nicht so sehr auf den Inhalt, als viel mehr auf meine persönlichen Gedanken zur Geschichte eingehen, da es sicherlich bereits viele informative Rezensionen bezüglich des Inhalts gibt. :-) )
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    Klappentext:
    Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht?
    Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leander muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird.
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    Der metaphorische Schreibstil der Autorin und die lebendigen Dialoge ließen mich förmlich mit den Protagonisten durch die Zeit gleiten, sodass mir diese im Verlauf unserer gemeinsamen Reise sehr an's Herz gewachsen sind. 
    Besonders hervorheben möchte ich auch die zart gesponnene Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten, die scheinbar durch die Seiten fließt und auch ohne Drama oder zu viel Kitsch auskommt. 
    Sogar die weniger wohlgesonnen Charaktere haben in dieser Geschichte eine große Faszination bei mir ausgelöst, da es sehr spannend war, nach und nach mit einigen spannenden, teilweise sehr mitreißenden Wendungen zu erfahren, was hinter ihrem Verhalten und ihren Absichten steckt. 

    Schön war es für mich hautnah zu erleben, wie sich der Kreis zwischen Anfang und Ende langsam zu schließen begann und Stück für Stück alles einen Sinn ergab, der mich aufatmen und auch ein wenig schmunzeln ließ.

    Durch die originelle Idee, Zeit als eine Art Staub in einem immerwährenden Fluss zu beschreiben und auch die Figur des Herrn der Zeit,  verleiht die Autorin dem Buch meiner Meinung nach etwas sehr Magisches und regt den Leser gleichzeitig zum Nachdenken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. 
    Für mich wieder ein absolut überzeugendes Lesehighlight aus der Feder von Mechthild Gläser, das mich auch nach dem Lesen noch nicht loslässt!  (zudem ist das Cover ein echter Blickfang, der perfekt zur Geschichte passt!)  ♥



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    LisaSonnenscheins avatar
    LisaSonnenscheinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wurden mir hier zu viele Stereotype und Jugendbuchklischees verarbeitet. Konnte mich gar nicht packen...
    Leider nur eins von vielen Jugendbüchern

    Ophelia führt eigentlich ein ganz normales Leben – seit ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben kam, sind da jedoch diese merkwürdigen Staubrinnsel, die sie bald nicht mehr ignorieren kann. Sie sind überall, sickern durch Türritzen, fließen über die Straße, verfangen sich in ihren Haaren. Und bald findet sie auch heraus, warum sie sie sehen kann: Ophelia ist eine Zeitlose und sieht die Zeitströme durchs Leben der Menschen rinnen…

    Ich mochte die Idee dieses Romans total gerne. Sichtbare Zeitströme, die sich von bestimmten Menschen beeinflussen lassen – Abenteuer rund um die Welt, um dem Zeitchaos zu begegnen. Von mir aus auch eine junge Liebe, die den Gefahren ihrer Zeit trotzen muss.
    Leider ist das Ganze ziemlich klischeehaft umgesetzt. Der einzige Typ, der Ophelia mit Abneigung begegnet (und den sie natürlich erst mal voll doof findet), wird’s nachher – warum auch immer. Die führende Position des Herrn / der Herrin der Zeit wird durch ein Harry-Potter-eskes Turnier neu besetzt, Ophelia als Außenseiterin, die noch keinerlei Erfahrung mit der Welt der Zeitlosen hat, nimmt eine prophetische Rolle ein und rettet die Welt. Insgesamt sind die Charaktere eher stereotyp und eindimensional angelegt, mit keinem kann ich mich so richtig identifizieren.

    Was natürlich auch nicht ausbleibt beim Spiel mit der Zeit, sind Fragen der Art: Warum dreht sich die Zeit nicht für alle zurück, wenn sie zurückgedreht wird? Oder kriegen die anderen Zeitlosen das einfach nicht mit? Oder wird die Zeit auf der ganzen Welt einfach nur von unserer Protagonistin und ihrem Umfeld zurückgedreht? Warum ist „Wir müssen uns beeilen!“ ein Argument, wenn man die Zeit anhalten oder zurückdrehen kann?

    Eine süße Idee für ein Buch ab 12 Jahren wurde mir hier einfach nicht fantasievoll und einzigartig genug umgesetzt. Aber vielleicht habe ich das Ganze auch einfach schon zu oft gelesen und kann es nicht mehr sehen – ich bin wohl einfach zu alt für diesen Krams.

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein perfekt in sich geschlossener Einzelband. Perfekter Weltenaufbau. Wunderbar erzählt.
    Ein wunderbares Buch!

    Das Cover ist schon ein kleines Kunstwerk für sich. Je nach Lichteinfall wechselt es die Farbe von dunklem bordeaux zu lila. Man hat dabei das Gefühl, mitten im glitzernden Strom der Zeit zu stecken.


    Ein perfekt in sich geschlossener Einzelband.

    Perfekter Weltenaufbau.

    Wunderbar erzählt.


    Und nicht eine sich anbahnende Liebe steht im Vordergrund, sondern der Mut, das Richtige zu tun ungeachtet des eigenen Schicksals!


    Ophelia Pendulette wohnt in Berlin und versucht ein ganz normaler Teenager zu sein. Gar nicht so einfach, weil jeder mit ihr den schrecklichen Unfall vor einigen Jahren verbindet, bei dem ihr Vater vor ihren Augen starb. Seit dem versucht sie ihr Leben so gut es eben geht im Griff zu haben. Ihre Schwester ist ausgezogen und ihre Mutter vollauf mit ihrem neuen Mann und dem gemeinsamen kleine Sohn beschäftigt. So fällt auch Niemandem auf, dass Ophelia zunehmend Zeitlücken hat – und wem soll sie schon von dem glitzernden Staub erzählen, den sie neuerdings sieht?

    Als der Staub sogar schuld an einer Verletzung Ophelias ist, kann sie ihre Halluzinationen nicht mehr vor ihrer Mutter verheimlichen. Doch diese reagiert anders als erwartet und hält Ophelia nicht für komplett plemplem, sondern informiert umgehend Verwandte ihres Vaters in Paris. Diese nehmen Ophelia sofort mit und eröffnen ihr eine Welt, von der sie nie zu träumen gewagt hatte …


    Ophelia gehört offenbar zu den wenigen Menschen, die in der Lage sind Zeit als Staub zu sehen und diesen zu beeinflussen – die Zeitlosen. Dabei lernt sie nicht nur ihre überaus junge UrUrGroßmutter im Punk-Outfit kennen, sondern auch den düsteren Leander

    Doch viel Zeit bleibt ihr nicht, sich an die neue Situation gewöhnen, denn der Herr der Zeit geht in Rente und sucht einen Nachfolger…


    Die Parallele zum allseits bekannten Trimagischen Turnier ist nicht von der Hand zu weisen. Aber die Thematik der Beeinflussung der Zeit und deren Verkörperung als Staub um uns herum – sichtbar nur für Auserwählte, die sich Zeitlose nennen ist neu! Die Schauplätze wechseln rasant, aber gerade das mochte ich an der Geschichte. Nie war es langweilig und zudem gab es noch eine kleine Weltreise obendrein.


    Eine ganz zarte, leichte, begleitende Liebesgeschichte gibt es auch. Diese ist zwar wichtig, steht aber null im Vordergrund und wird sehr einfühlsam erzählt.


    Überhaupt liegt die Stärke von Mechthild Gläser in der Authentizität der Charaktere. Kein einziges mal habe ich mich gewundert, warum sie so reagieren – egal ob sympathische Figuren oder Bösewichte. Überhaupt – das klassische Schwarz/Weiß-Denken ist hier außer Kraft gesetzt. Wie im echten Leben auch, gibt es nicht nur Gut und Böse…


    Ein wunderbares Buch! Bedenkenlos ab 10 oder 12 Jahren lesbar, aber dabei so spannend wie ein Abenteuer-Roman für Erwachsene. Ich vergebe volle von 5 Lieblingslesesessel für Bernsteinstaub!

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 2 Monaten
    Bernsteinstaub

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Ich habe bisher alle Bücher der Autorin gelesen, da ihre Klappentexte immer unheimlich interessant klingen, deshalb konnte ich natürlich  bei der Thematik Zeit sowieso nicht wiederstehen ;)

    Der Schreibstil ist einfach, lässt sich flüssig, leicht lesen und auch die Beschreibungen sind in einem angemessenen Rahmen.
    Erzählt wird in der ICH- Perspektive von Ophelia und in der dritten Person von Leander.

    Insgesamt sind die Charaktere sicherlich solide dargestellt, leider verspürte ich aber zu Niemandem eine Bindung. Bei mir hinterliessen sie einfach keinen greifbaren, lebendigen und nachhaltigen Eindruck.
    Ophelia ist 16 Jahre alt dennoch wirkte sie von ihren Handlungen und Reaktionen her wie eine zwölfjährige auf mich. Übrigens ist dies etwas, was mir bei den Büchern von Mechthild Gläser nun schon des öfters aufgefallen ist!!
    Auch Leander war im Grossen und Ganzen nett, mehr aber einfach nicht. Die sich anbahnende Liebesgeschichte empfand ich deshalb als recht konstruiert und nicht vollends fassbar.

    Die Idee ist toll, der Einstieg mit dem Prolog genial und die Geschichte beginnt wirklich vielversprechend. Irgendwo danach hat mich die Autorin allerdings mit ihrer Umsetzung immer wie mehr verloren.
    Wie Ophelia wird man eigentlich direkt mit eigenartigen Geschehnissen konfrontiert und erhält nur stückchenweise Informationen. Dieses Stilmittel sollte eigentlich Spannung verursachen, konnte mich aber nicht vollständig an die Seiten fesseln. Ja zeitweise war ich sogar genervt, weil Ophelia einfach alles so gelassen hinnimmt. Irgendwo in der Hälfte des Buches ging es dann plötzlich ruck zuck zur Sache und viele Aspekte wirkten da auf mich schon fast ein bisschen an den Haaren herbeigezogen zu gewollt abenteuerlich und etwas abstrus.
    Ebenfalls spürte ich immer wie mehr nicht nur eine Distanz zu den Charakteren sondern auch zur Geschichte an sich.
    Alles in allem fehlte mir einfach dieser gewisse Zauber, den ich mir von einem solchen Buch wünsche.

    Aus all diesen Gründen vergebe ich 
    3,5 Sterne

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    _-Cinderella-_s avatar
    _-Cinderella-_vor 2 Monaten
    Tolle neue Idee und gelungene Umsetzung

    Lange Zeit hatte ich „Die Buchspringer“ der Autorin auf dem SuB liegen und passend zur Veröffentlichung ihres neusten Buchs „Bernsteinstaub“ habe ich dieses noch vorher gelesen und war positiv überrascht. Dementsprechend war „Bernsteinstaub“ mein zweites Buch von ihr und auch dieses konnte mich vom Anfang bis zum Ende begeistern und unterhalten. Der Schreibstil der Autorin war sehr fesselnd, aber auch fließend geschrieben, sodass ich, wenn ich mal zum Lesen kam das Buch inhaliert habe. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sichtweise verschiedener Charaktere. Das wären unsere Protagonistin Ophelia und der geheimnisvolle Leander, die mich beide an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben ließen. Beide Charaktere gefielen mir sehr gut und für mich waren sie super von der Autorin ausgearbeitet und erschaffen worden. Aber auch die Geschichte hinter den Zeitlosen war super spannend und konnte mich packen. So auch das Ende, welches für mich sehr zufriedenstellend war und den Einzelband super abrundete. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin und „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ wird garantiert nicht mehr lange auf dem SuB warten müssen.

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    Paulikekss avatar
    Paulikeksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es war die ganze Zeit über super spannend! Und vor allem eine vollkommen neue Geschichte, die man so noch nie gesehen hat.
    Dieses Buch ist eine große Überraschung!

    Ich habe das Buch bei Lovelybooks gewonnen und durfte es dort in einer Leserunde lesen.

    “Die meisten Leute wären wegen eines bisschen Staubs sicher nicht gleich durchgedreht. Dass meine Mutter mich deswegen über den Rand ihrer Kaffeetasse musterte, als wäre ich ein Gespenst, beunruhigte mich daher schon ein wenig.” ~ S. 12

    Allgemeines

    Titel: Bernsteinstaub

    Autor: Mechthild Gläser

    Erscheinungsdatum: 24.07.2018

    Verlag: Loewe

    Format: Hardcover mit Schutzumschlag

    Preis: 19,95 Euro

    Seitenzahl: 464

    ISBN: 9783785588604

    Link zum Verlag: Bernsteinstaub

    Klappentext:

    Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht? Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leaner muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird.


    Inhalt

    Ophelia hat schon immer einen Hang dazu zu spät zu kommen. Und neuerdings sieht sie Staub, den sonst niemand sieht. Staub, der ein Eigenleben zu entwickeln scheint und wegen jenem sie sogar einen Fahrradunfall hat. Anstatt sie für verrückt zu erklären ruft ihre Mutter ihre Verwandten in Paris an und sie soll sofort dorthin reisen. Das Mädchen begibt sich auf eine abenteuerliche Reise voller Geheimnisse und trifft dabei auch auf Leander. Dass sie dabei in eine völlig neue Welt gerät und plötzlich Fähigkeiten haben soll, das konnte sie vorher natürlich nicht ahnen.


    Meine Meinung

    Ich gebe vorher offen zu, dass ich nicht allzu große Erwartungen hatte. Ich hatte befürchtet, dass es mir zu kindlich werden würde, da sich mein Lesegeschmack doch sehr verändert hat. Das war allerdings nicht der Fall, nein, genau deshalb hat mich das Buch wohl so stark überzeugt. Am Ende wurde ich vollkommen überrascht und kann nur sagen, dass es eine absolute Leseempfehlung ist.

    Selbst bei Fantasy ist es oft schwer noch etwas Neues zu schreiben. Das meiste hat man mindestens einmal schon irgendwo gelesen. Bernsteinstaub ist vollkommen neu. Das gesamte Thema, die Idee, nichts davon kam mir in irgendeiner Weise bekannt vor. Zudem folgte dauerhaft ein Plottwist nach dem anderen. Es gab kaum eine Seite, die nicht spannend war. Trotzdem hatte ich anfangs meine Probleme in die Geschichte zu finden, eben weil das Thema so neu war. Es gab vieles, was man sich vorstellen musste und vor allem bei einer Sache hatte ich fast bis zum Ende meine Probleme, habe nicht ganz den Aufbau verstanden. Auch hat mich anfangs gestört, dass wenig beschrieben wurde, dafür umso mehr Handlung vorhanden war. Da geht es natürlich jedem Leser anders. Manche mögen lange, detaillierte Beschreibungen, andere wollen Tempo. Ich bin der Mensch für eine gute Mischung, aber auf jeden Fall sollte die Umgebung zur Genüge beschrieben werden, ebenso wie die Gefühle. Das hat sich im Verlauf geändert. Vielleicht habe ich mich auch nur an den Schreibstil gewöhnt, letztendlich ist es für mich nur ein kleiner Kritikpunkt am Anfang.

    Nun zu Ophelia. Sie ist ein supercooler Charakter, einzigartig und greifbar. Ich konnte mich sehr gut mit ihr und ihrem modernen Denken identifizieren. Selbst wenn es nur kleine Randbemerkungen waren, wie die Abneigung von Geschlechterklischees. Auch die anderen Figuren waren alle individuell und ich habe viele ins Herz geschlossen.

    Der entscheidende Plottwist (unter den gefühlt 100) kam zu 99% überraschend. Ich habe ein winziges Detail erraten, aber ob man das jetzt wusste oder nicht war hinfällig, denn im Endeffekt war es doch ein Moment, wo man nur dasaß und sich dachte “Das ist doch jetzt nicht wahr”. Es war durchweg spannend, es gab so viele Geheimnisse und man wollte bis zur letzten Seite wissen was geschehen würde.

    Es folgt ein kleiner Spoiler

    Für mich besonders erwähnenswert, die Liebesgeschichte steht ganz im Hintergrund. Sie drängt die Handlung nicht weg, ebensowenig die Entwicklung. Sie ist sogar entscheidend oder vielleicht umgekehrt? Vielleicht habe ich sogar ein paar Tränen in den Augen gehabt wegen einer kleinen Sache.


    Kurze Übersicht

    + individuelle und greifbare Charaktere

    + sehr viel Spannung und Wendungen

    + eine vollkommen neue Idee, die man so noch nicht kennt

    – es hat ein bisschen gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe



    “Möge die Zeit mir gehorchen, wie ich ihr.” ~ S. 131


    Fazit

    Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht und ich kann es jedem Fantasyfan nur empfehlen. Es ist keineswegs kindlich geschrieben, obwohl es ein Jugendbuch ist. Die Charaktere sind sogar sehr reif. Außerdem kann man es vor Spannung fast nicht mehr weglegen. Ich gebe 4,5/5 Sterne.

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    I-heart-bookss avatar
    I-heart-booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wow, was für ein toller Zeit-Roman. Spannend bis zur letzten Seite - oder wohl besser zur letzten Sekunde ;-)
    Zeitenstaub

    Was braucht für mich eine spannende Geschichte? Ein Buch, das ich meiner besten Freundin ohne zu zögern empfehlen würde? (und ja, sie liest vieeel und hat schon viel gelesen...) Kurz und gut - grnau das, was ich auf den rund 400 Seiten hier gefunden habe! Spannung, Mysterien, Fantasy, uralte Geheimnisse, Verschwörungen, Liebe... Und das ganze in ein Komplettpaket gepackt! Nebst der Geschichte an und für sich, gefielen mir auch die einzelnen Charakteren in der Geschichte. Ophelia und Leander sind absolut tolle Persönlichkeiten, die im Lauf der Story über sich hinaus wachsen. Von der Autorin schön gezeichnet und absolut authentisch. Pippa war mein Favourite, die durchgeknallte Ururoma, im Teeniealter und wahrscheinlich noch viel besser im Internet unterwegs als all die Jungspunde ☺️ Konnte sie mir direkt vorstellen, hatte die Hauptpersonen wie in einem Film vor Augen. Und das, das macht eben eine gute Story aus für mich. Sie ist so geschrieben, dass ich das Gefühl habe, direkt dabei zu sein. Den Wind in der Sahara zu spüren, die eisigen Winde in der Arktis, oder das italienische Ambiente in Rom. Kann es jetzt schon sagen - eines meiner Buchhighlights 2018! Und wenn es mehr als 5⭐️ gäbe, dann gäbe es von mir auch mehr. Sehr sehr sehr cool!

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    babsSs avatar
    babsSvor 2 Monaten
    Wie die Zeit verfliegt...

    Ophelia ist nach dem seltsamen Tod ihres Vaters nicht mehr sie selbst. Immer wieder beteuert sie, dass der Baum geflogen ist und scheinbar absichtlich auf das Auto gekracht ist. Doch, wer würde ihr das glauben?

    Dazu kommt, dass Ophelia nur noch Staub sieht. Mit der Angst verrückt zu werden, redet sie mit ihrer Mutter, dass sie vom Staub regelrecht verfolgt wird. Diese jedoch schickt sie zu ihrer Tante und Onkel nach Paris. Im Familienhotel angekommen trifft sie ihre Ururgroßmutter und erfährt nebenbei, dass sie eine Zeitlose ist. Was sie dort erlebt verändert ihr Leben für immer.

    Meine Meinung;

    Es ist eine wirklich interessante Geschichte mit einem ganz anderem Thema, dass ich gewöhnt bin. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und hatte in der Mitte meine Probleme mit der Ophelia. Sie kam mir plötzlich ziemlich selbstbezogen und arrogant rüber, was mir leider kurz das Lesen verdorben hat. Jedoch habe ich mich schnell wieder reingefunden, als hätte die Pubertät einfach kurz zugeschlagen. Es war flüssig zu lesen und in der Geschichte selber kommen immer wieder bekannte historische Persönlichkeiten vor. (z.B. Mozart, Napoleon u.s.w.) Was ich super fand, ebenfalls fand ich es schön, wie sich die Zeitlosen über das unterschiedliche vergehen der Zeit unterhielten. Der Höhepunkt war spannend und mitfiebern war vorprogrammiert. Nur war das Ende leider nicht so meins. Es war, als wäre alles nur ein Traum gewesen und das normale Leben ginge wieder weiter.

    Tolles Jugendbuch!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Der neue fantastische Jugendroman von Mechthild Gläser


    Endlich gibt es mit "Bernsteinstaub" wieder magischen Lesestoff von Mechthild Gläser. Darin erzählt sie die zauberhafte Geschichte von Ophelia, die die Gabe hat, die Zeit zu beeinflussen. Doch was, wenn die Zeit plötzlich völlig durcheinander gerät? Macht euch bereit für ein wunderbares Buch voller Fantasie, Ideenreichtum und einem Hauch Romantik!

    Mechthild Gläser wird vom 17.-20. Juli bei unserer Leserunde dabei sein und gern eure Fragen beantworten. Diese könnt ihr jederzeit im entsprechenden Unterthema stellen.

    Mehr zum Inhalt von "Bernsteinstaub":
    Warum kommt es uns manchmal so vor, als ob die Zeit unterschiedlich schnell vergeht?
    Ophelia hat sich darüber nie wirklich Gedanken gemacht, bis sie eines Tages beginnt, die Zeit zu sehen. Denn Ophelia ist eine Zeitlose und besitzt die seltene Gabe, die Zeitströme zu beeinflussen. Doch kaum hat sie von diesen Fähigkeiten erfahren, spielt die Zeit plötzlich überall auf der Welt verrückt. Gemeinsam mit dem mysteriösen Leander muss Ophelia die Ursache für das Zeitchaos finden. Dabei kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das die gesamte Welt der Zeitlosen auf den Kopf stellen wird.

    Ihr seid neugierig geworden und möchtet euch mit in diese abenteuerliche Geschichte rund um die Zeit stürzen? Zusammen mit dem Loewe Verlag suchen wir 40 Testleser für "Bernsteinstaub", die sich hier in der Leserunde über das Buch austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Klickt für eure Chance auf eines der Bücher bis zum 4. Juli 2018 auf "Jetzt bewerben" und beantwortet die folgende Frage:

    In welcher Situation ist für euch die Zeit gefühlt besonders schnell oder aber besonders langsam vergangen?

    Ich bin schon gespannt auf eure Geschichten!

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Sommerkindts avatar
    Sommerkindtvor 3 Monaten
    Finde die Geschichte sehr interessant.
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    Wollys avatar
    Wollyvor 4 Monaten
    Ich freue mich schon drauf, da alleine das Cover der Hammer ist ♥ Dazu gefällt mir das Thema Zeit ganz hervorragend.
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    cyranas avatar
    cyranavor 4 Monaten
    Diese Geschichte hört sich wunderbar an
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    Siraelias avatar
    Siraeliavor 4 Monaten
    Das ist einer meiner Favoriten aus dem Loewe Verlag. Ich freue mich schon sehr auf dieses Buch.
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