Mechthild Gläser Emma, der Faun und das vergessene Buch

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Inhaltsangabe zu „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser

Buchspringer-Autorin Mechthild Gläser greift in diesem humorvollen Fantasy-Roman erneut ein literarisches Thema auf. Zum 200. Todesjahr von Jane Austen adaptiert sie Figuren und Motive aus den Büchern der beliebten Autorin und greift damit die schönsten Liebesromane der Literaturgeschichte auf, nicht ohne daraus eine ganz eigene fantastische Geschichte mit vielen Überraschungen zu zaubern. Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr. Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte. Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.

Ein angenehm unterhaltendes Jugendbuch, das perfekt zu einem regnerischen Herbsttag passt.

— Regenblumen

Tolles Buch :-)

— Jinscha

Schön geschrieben

— Simi_Nat

Fesselnd von der ersten Seite an! Unbedingt lesen, ihr werdet nicht enttäuscht sein!!!!

— FrauTinaMueller

„Emma, der Faun und das vergessene Buch“ ist eine süße, abenteuerliche Geschichte und für die Zielgruppe wieder eine ganz wunderbare Lektüre

— Nightingale78

Einfach großartig <3

— -Bitterblue-

Traumhaft schönes Cover mit magischem Inhalt!

— JaneP

Eine wundervolle Geschichte mit viel Spannung und Magie!

— enchantedkingdomofink

Das Buch war einfach nur magisch!

— Wattpad

Eine süße Geschichte mit viel Fantasy und der ersten Liebe.

— kleeblatt2012

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  • Zauberhaftes Jugendbuch

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Lyca

    09. October 2017 um 13:12

    Ohne Probleme taucht man als Leser in Emma's Welt ein und kann gar nicht anders als sie und die anderen Charaktere zu mögen. Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so wichtig die ganzen Figuren und Andeutungen im Bezug auf Jane Austen's Werke zu kennen, auch wenn die Autorin diese Idee ziemlich gut und überzeugend umgesetzt hat. Es macht eben den gewissen Charme aus. Das Jugendbuch begeistert nicht nur durch den lockeren Schreibstil sondern auch durch die Beschreibungen mit denen man sich alles vor Augen halten kann und das Gefühl bekommt selber auf Stolzenburg zu sein. Es ist schön wie Mechthild Gläser in dieser realistischen Welt das Magische mit eingebunden hat, es überzeugt vollkommen, wirkt nicht übertrieben und weckt in einem die Lust auf noch mehr Fantasie. Es macht richtig Spaß so viel wie nur möglich über dieses kleine Buch, das so unglaublich viel bewirken kann, zu lesen. Auch wenn die gewollten Ereignisse manchmal absolut nach hinten losgehen. Ich finde es übrigens gut, dass nur wenige wissen was im Grunde los ist, für alles Unerklärliche findet sich jedenfalls immer eine Begründung. Mit Emma gehen wir weiteren Geheimnissen und Rätseln auf die Spur, suchen nach einem Faun, durchleben ihren Alltag im Internat und helfen bei der Untersuchung von Ginas Verschwinden. Das Erzähltempo ist perfekt, denn trotz der vielen Geschehnisse hat man als Leser Zeit zu grübeln und selber Theorien aufzustellen. Das Buch ist spannend erzählt und überrascht einen immer wieder. Mit dem Ende hätte ich so beispielsweise nie gerechnet. Die kleine Liebesgeschichte, die sich entwickelt, war eigentlich zu erwarten, nimmt jedoch nicht den Fokus von der zauberhaften Geschichte und rückt nicht allzu sehr in den Vordergrund, worüber ich froh bin. Es ist einfach ein weiteres Teilchen mit dem diese Geschichte abgerundet wird, wozu auch die verschiedenen Nebencharaktere, die man nicht missen möchte, weil sie den Lesespaß gesteigert haben, beigesteuert haben.    Fazit: Wundervoll magisches, gut überlegtes und nachvollziehbares Buch, das ich absolut verschlungen habe. Ich habe diese einwandfrei umgesetzte Mischung aus Realität und Fantasie gemocht und hätte mich nicht beklagt wenn es ein paar Seiten länger geworden wäre, weil es doch etwas ruckartig geendet ist.  

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  • Schöne Internatsgeschichte, nur nicht ganz ausgereift

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Apathy

    22. August 2017 um 21:44

    Anfangs war ich etwas skeptisch, aber habe mich dann doch gut in das Internatsleben von Emma & Co. hineingefunden. Das Internatsleben wird sehr bildlich dargestellt, was mir gut gefallen hat. Emma findet eines Tages als sie mit ihren Freundinnen in der alten Bibliothek, wo sie ihren Buchclub abhalten wollen, ein altes Buch. Es gleicht eher einer Chronik. Sie beginnt nach einiger Zeit darin zu lesen und auch etwas hineinzuschreiben. Dabei stellt sie fest, was sie hineinschreibt, wird wahr. Als dann noch dder geheimnisvolle Darcy auftaucht, ist das Chaos perfekt. Er ist auf der Suche nach seiner Schwester, die seit einigen Jahren verschwunden ist. Es stellt sich heraus, dass sie auch mit der Chronik in Berührung gekommen ist. Ich muss sagen, dass sich die Geschichte teilweise zog. Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Darcy konnten mich nicht richtig überzeugen. Anfangs verstehen sich die Beiden überhaupt nicht. Im Nachhinein habe ich herausgefunden, dass Mechthild Gläser hier Figuren von Jane Austen adaptierte. Allerdings habe ich noch nichts von Jane Austen gelesen. Aber ich denke nicht, dass es der Geschichte einen Abbruch getan hat. Das Interessanteste an der Geschichte war für mich, was nun mit der Schwester von Darcy passiert ist. Die Geschichte um den Faun fand ich nicht richtig greifbar. Ich habe mich eher auf die Geschichte mit der Schwester konzentriert und wie sie mit der geheimnisvollen Chronik zusammenhängt. Fazit: Aus meiner Sicht ist das Buch mehr für Jugendliche geeignet. Daher war die Geschichte manchmal zu einfach und wenig ausgereift. Es waren aber auf jeden Fall gute Ansätze dabei.

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  • Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:15

    Mechthild Gläser hat es geschafft, dass ich endlich mal wieder so richtig tief und voller Spannung in einem Buch versunken bin und die Zeit um mich herum vergessen habe. Mit ihrem neuen, sehr humorvollen Fantasy-Roman “Emma, der Faun und das vergessene Buch” hat mir die fabelhafte Autorin wundervolle Lesestunden beschert. Dabei hat sie sich einige Figuren und Motive aus den Romanen von Jane Austen “ausgeliehen” und aus Emma und Mr. Darcy eine ganz eigene und fantastisch unterhaltsame Geschichte mit vielen Überraschungen gezaubert. Die Protagonistin Emma Magdalena Morgenroth, 16 Jahre jung,  ist Schülerin in einem Internat für wohlhabende Söhne und Töchter. Sie selbst ist die Tochter des etwas trotteligen und hypochondrischen, aber sehr liebenswerten Schulleiters (und Autors des Erziehungsklassikers “Das moderne Kind” ;-)) und sehr selbstbewusst und auch supersympathisch. Ihre Eltern sind getrennt und ihre Mutter lebt nun mit einem neuen Partner in England. Emma lebt also glücklich und zufrieden mit ihren beiden Freundinnen Hannah und Charlotte auf Burg Stolzenburg. Sie möchte mit ihren Freundinnen die alte Bibliothek – herrlich romantisch mit Kamin und vielen alten Büchern – aufhübschen und säubern, um dort einen ruhigen Treffpunkt für einen Literaturclub zu haben. Emma findet ein altes Notizbuch und steckt es ein, weil sie denkt, dass es eine alte Schulchronik ist. Bis sie merkt, dass es ein magisches Buch, in das man hineinschreiben kann und das alles geschriebene verwirklicht. Was kann kommt, kann man sich denken, wir waren ja alle mal 16 ;-): Emma beginnt, den Alltag im Internat etwas zu “korrigieren”, was zu vielen lustigen Situationen, später aber auch ernsten Komplikationen führt. Und dann wäre da noch das geheimnisvolle Verschwinden von Darcys (ja, der erscheint dann auch mit seinem Freund “Mr. Bingley” ;-), aber nicht als Schüler, sondern als Ehemaliger, der im Internat, das seiner Familie gehört, Ferien verbringen möchte und auch herausfinden möchte, was mit seiner Schwester Gina damals geschehen ist) Schwester Gina … Mehr möchte ich hier gar nicht verraten, es taucht auch noch ein geheimnisvoller Faun etc. auf und die Geschichte ist richtig richtig gut erzählt und ist sehr spannend. Das Cover finde ich auch superpassend: Schwarze Scherenschnitt-Figuren, die kleinen Papier-Libellen, die in der Geschichte sehr präsent sind! Bezaubernd! Erster Satz: “Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als nach langer Abwesenheit wieder nach Hause zu kommen.”   Eine Leseprobe zum ersten Hineinstöbern gibt es auf der Webseite des Loewe Verlags! Fazit: Fesselnd von der ersten Seite an! Unbedingt lesen, ihr werdet nicht enttäuscht sein!!!! Freue mich auf weitere Bücher von Mechthild Gläser, ich liebe ihre Schreibe! Werde mir jetzt direkt “Die Buchspringer” besorgen!

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  • Süßes Jugendbuch Abenteuer für junge Leser

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Nightingale78

    07. August 2017 um 10:39

    Meine Meinung Seit Erscheinen der Schattenwelt-Dilogie (im Jahr 2012/2013) und dem wunderbaren Einzelband DIE BUCHSPRINGER (erschienen im Februar 2015), gehört Mechthild Gläser für mich zu den Autoren, deren Bücher automatisch Einzug im Bücherregal erhalten. Auch Mechthilds aktuellster Streich EMMA, DER FAUN UND DAS VERGESSENE BUCH verspricht kurzweilige Unterhaltung für junge Leser und ältere, die im Herzen jung geblieben sind. Das die Autorin selbst leidenschaftliche Leserin ist, merkt man an den Ideen die in ihre Werke fließen. Sei es drum, das sie sich in ihrer Dilogie unter anderem durch »das Nichts« aus Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ inspirieren ließ. Oder sie in den Buchspringern Figuren aus klassischen Märchen und Dichter, neues Leben einhauchte. Auch in ihrem neuen Jugendbuch spielt Literatur eine gewichtige Rolle. Herd des eigentlich gut organisiertem Alltags von Protagonistin Emma, ist ein altes Buch welches ihr während einer Putzaktion in die Hände fällt. Alsbald Emma entdeckt, welche Wirkung der Schinken freigibt, ist sie nicht mehr zu bremsen. Doch die Auswirkungen sind über kurz oder lang nicht immer positiv. Es werden in der Geschichte unter anderem die Persönlichkeiten der Figuren aus Werken von Jane Austen gespiegelt. So liegt der Vergleich zwischen dem Wesen der Hauptfigur Emma und Darcy de Winter, sicher nahe. Darcys Charakter [und sein Name] wurde durch seine Überheblichkeit und schlechte Laune an eine der bekanntesten männlichen Figuren gelehnt, Mr. Darcy. Die Antipathie zwischen den Beiden war sehr erfrischend dargestellt. Es schwingt viel „Stolz“ und „Vorurteil“ zwischen den beiden Streithähnen, was eine Parallele zu Jane Austens wohl bekanntestem Werk mit sich zieht. Es ist jedoch nicht nötig, die Werke Austens zu kennen um „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ zu einem Vergnügen werden zu lassen. Emma hat einen starken und hinreißendes Charakter, der mich begeisterte. Und Darcy de Winter wollte ich, genau wie die junge Heldin, oftmals gerne gegen die Wand klatschen. Es war sehr spannend, die traurige Geschichte der de Winters zu verfolgen. Auch das stimmungsvolle Setting – das Internat Schloss Stolzenburg – gefiel mir unheimlich gut. Es transportiert den Leser in das 18. Jahrhundert zurück. So machte es mir Spaß mit Emma & Co. sich in längst vergessene Winkel des Schlosses und unterirdische Geheimgänge, auf Spurensuche zu begeben. In dieser Geschichte werden durch das Buch und die Legende um den Faun magisch-fantastische Elemente, mit unserer normalen Gegenwart sehr gekonnt verschmolzen. Das vergessene Buch (auch »Chronik« genannt) gibt den Figuren und dem Leser viele Rätsel auf. Es übt eine [gefährliche] Macht aus, der auch Emma droht zu verfallen. Die Gestaltung des Buchumschlags ist mal wieder ein Fest für das lesende Auge. Farbenprächtig, detailverliebt und sehr passend zum Inhalt. Die silbernen Blättchen sind übrigens nicht nur ein Hingucker, sondern ein wichtiges Detail in der Handlung. Ein Manko hat die Erzählung jedoch: das Ende, welches meinem Empfinden nach, viel zu schnell abgewickelt wurde. Auch der Mittelteil hatte kleine Längen. Das empfand ich als etwas schade. Nichtsdestotrotz hatte ich meine helle Freude an dem Jugendbuch und werde mir daher das nächste Projekt der Autorin, auch wieder näher anschauen wollen.   Fazit Mechthild Gläsers neues Jugendbuch Abenteuer liest sich, wie ich es erwartet hatte, jung und frisch. Trotz kleiner Längen und einem abrupten Ende, hatte ich beim Lesen meine Freude. Emma bei ihrer Suche nach dem Faun zu begleiten und dem Geheimnis der Chronik auf die Spur zu kommen, trägt zum Spannungsteil bei. Das vorab platzierte Versprechen, dass die Autorin hier von Jane Austen inspiriert wurde, spiegelte sich vor allem in Emmas und Darcy de Winters Wesen wieder. „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ ist eine süße, abenteuerliche Geschichte und für die Zielgruppe wieder eine ganz wunderbare Lektüre!

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  • Rezension: Emma, der Faun und das vergessene Buch von Mechthild Gläser

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    larasbibliothek

    28. July 2017 um 13:30

    Ein sehr gutes Buch, welches sehr spannend geschrieben ist.  Während man am Anfang einige Charaktere nicht richtig einschätzen kann, lernt man sie im laufe der Geschichte immer näher kennen und lernt sie auch zu lieben. Der Roman ist aus Emmas Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Spannung des Buches ist ein ständiges Auf und Ab.  Die darin enthaltenen Märchen, Sagen und Fabeln lassen einen die Realität vergessen und wieder an das Unglaubliche und Magische denken. Fazit "Emma, der Faun und das vergessene Buch" ist ein spannender Roman über magische Fabelwesen und Bücher.

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  • Kommt mit auf Schloss Stolzenburg und taucht ein in ein wundervolles Märchen und alte Legenden!

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    enchantedkingdomofink

    23. June 2017 um 14:09

    Emma ist eigentlich eine ganz normale 16-jährige. Sie besucht die Abschlussklasse des Internates auf Schloss Stolzenburg und hat als Stufensprecherin alle Hände voll zu tun. Doch Emmas Leben ändert sich schlagartig, als sie bei der Entrümpelung der Bibliothek des Westflügels ein altes Buch findet, das versteckt in einem Geheimfach eines Schrankes gelegen hat. Wie sich herausstellt ist das Buch eine Chronik, in die die Bewohner von Stolzenburg seit vielen Jahrhunderten die Ereignisse auf dem Schloss dokumentieren und Emma reiht sich nur zu gerne in die Reihe der Chronisten ein. Doch als sich die merkwürdigen Ereignisse auf Stolzenburg häufen, merkt Emmasehr bald, das mehr hinter der Chronik steckt, als sie angenommen hatte. Als dann auch noch Darcy de Winter und sein Freund Toby auf Stolzenburg auftauchen, um nach Darcys, vor vier Jahren spurlos verschwundener Schwester zu suchen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Denn das alle Ereignisse mysteriöserweise mit dem Buch zu tun haben, das Emma gefunden hat, wird ihr sehr schnell klar!  Emma war mir von der ersten Seite an sympathisch! Sie liebt ihr Leben auf Stolzenburg und wer kann es ihr verdenken? Ein altes Schloss sein zuhause nennen zu können, dass kann bestimmt nicht jeder. Emma ist eine eher rationale Person, die alte Geschichten und Legenden liebt, sich aber dennoch nicht vor Spukgeschichten fürchtet, da sie schlichtweg nicht daran glaubt! Und so fällt es ihr auch sehr schwer den Gedanken an Magie und das verfluchte Buch zuzulassen, nachdem sie herausgefunden hatte wie das Buch wirkt. Doch sehr bald beginnt sie daran zu glauben und nutzt das Buch, um die ein oder andere Korrektur auf Stolzenburg vorzunehmen. Wie schnell das Ganze jedoch aus dem Ruder laufen kann, merkt Emma schneller, als ihr lieb ist. Tatkräftig unterstützt wird Emma von ihren beiden Freundinnen Charlotte und Hanna, die mir genauso sympathisch waren, wie Emma selbst. Und auch alle anderen Nebencharaktere des Buches sind unglaublich liebevoll gestaltet und man schließt sie sofort ins Herz! Wer mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht hat, waren Emmas Vater, der Direktor von Stolzenburg und gleichzeitig ein kleiner Hypochonder, und die beiden Küchendamen des Schlosses, die zwar fantastische Kochkünste haben, aber auch ohne Punkt und Komma reden. Darcy und Toby sind ehemalige Schüler Stolzenburgs und nun zurückgekehrt, um nach Darcys Schwester zu suche, die vor vier Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Während Toby lieb und herzlich ist und sich sehr schnell mit Charlotte anfreundet, ist Darcy der geborene Aristokrat, der alle von oben herab behandelt und stets einen miesepetrigen Gesichtsausdruck zur Schau stellt. Klar, dass er mit Emma das ein oder andere Mal ziemlich aneinandergerät. Aber hassen die beiden sich wirklich so sehr, wie es zunächst den Anschein hat? Denn schon bald machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Darcys Schwester und kommen sich dabei näher! Und das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch: die Liebesgeschichte zwischen Darcy und Emma! Irgendwie ging mir das Ganze ein wenig zu schnell! Im einen Moment behandelt Darcy Emma noch wie das Letzte und im nächsten Moment gesteht er ihr, dass er sie mag! An dieser Stelle hätte ich mir ein wenig mehr Andeutungen gewünscht, die zeigen, das Darcy etwas für Emma empfindet. Ich konnte das Buch stellenweise gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit diesem Buch und dem Faun auf sich hat! Mechthiild Gläser hat es wirklich geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und die Geschichte rund um das Buch spannend und mysteriös gestaltet! Das hat mit unglaublich gut gefallen!  Die Legende um den Faun und das Schloss als Setting ist in meinen Augen wirklich gut gelungen! Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel über die Faunlegende verraten, aber nur so viel: alles hängt unweigerlich mit dem Buch zusammen, das Emma gefunden hat. In ihm befindet sich nämlich auch die Legende rund um den Faun. Was das Ganze allerdings mit dem Verschwinden von Darcys Schwester und einem Vorfahren der de Winters zu tun hat und warum Emma dauernt von Papierlibellen träumt, das verrate ich euch nicht! ;) Fazit: Zu allererst: ich liebe dieses Cover! *-* In meinen Augen ist es wundervoll gestaltet und passt perfekt zur Geschichte! Und die Geschichte an sich hat mir auch unglaublich gut gefallen. Obwohl ich einen kleinen Kritikpunkt bezüglich der Liebesgeschichte zwischen Emma und Darcy hatte, so möchte ich dem Buch doch 5 Sterne geben, weil es eine so schöne und originelle Geschichte mit einem wundervollen Setting ist!

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  • eine süße Geschichte

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    kleeblatt2012

    17. June 2017 um 15:59

    Emma besucht das Internat auf Schloss Stolzenburg. Beim Aufräumen der Bibliothek stößt sie zufällig auf eine alte Chronik des Schlosses. Beim Lesen merkt sie jedoch, dass es sich um eine Art Tagebuch handelt und dass Eintragungen in das Buch in Erfüllung gehen. Emma benutzt dies natürlich auch gleich, um selbst einige Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Anfangen möchte sie mit dem unmöglichen Darcy de Winter, der sich aufführt, als gehöre ihm das Schloss. Emma merkt jedoch bald, dass ihre "Wünsche" aber nicht richtig ausgeführt werden und sich auch unnatürliche Sachen zutragen. So macht sie sich daran, herauszufinden, was es denn mit dem Buch auf sich hat. Und mit dem Faun, von dem im Buch ständig die Rede ist. Gleichzeitig versucht sie auch etwas über Darcys Schwester Gina zu erfahren, die vier Jahre zuvor verschwunden ist. Dabei kommen sich Darcy und Emma näher, doch das macht Darcy auch nicht sympathischer. Glaubt Emma zumindest...Ich muss zugeben, das Buch war ein reiner Coverkauf. Aber die tollen Farben und der ungewöhnliche Buchtitel haben mich dazu verleitet. Dass sich dahinter dann noch eine süße Geschichte verbirgt, war dann ein reiner Glückstreffer. Leider habe ich von der Autorin nämlich noch nichts gelesen, obwohl ich auch "Die Buchspringer" noch ungelesen im Regal stehen habe. Dies wird sich aber nun ändern.Die Autorin nimmt uns mit auf das Schloss Stolzenburg, ein ehrwürdiges und traditiosnreiches Internat. Mit ihren 16 Jahren ist die Protagonistin Emma sehr selbstständig und gewissenhaft. Ihr Engagement für die Schule ist beispielhaft. Sie hilft, wo es geht, hat gute Noten und ist beliebt. Dies macht sie in meinen Augen schon etwas zu perfekt. Bis Darcy de Winter plötzlich auftaucht und Emma mal so gründlich aus dem Konzept bringt.Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Der eine kann nicht mit dem anderen und so ergibt sich so mancher herrlicher Schlagabtausch.Durch das traumhafte Setting (Schloss, eingebettet im Wald mit anschließender Klosterruine, gelegen am Rhein) ergibt sich zauberhaftes Bild. Man gerät schon fast ins Schwärmen, wenn man an das Internat denkt. Denn hier scheint es einfach perfekt zu sein. Emma zumindest hat nichts auszusetzen und auch die anderen Schüler sind allesamt stolz, hier zur Schule zu gehen. Tradition wird großgeschrieben.Mit viel Geschick lässt die Autorin auch eine Liebesgeschichte einfließen, die an "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen erinnert und so ergibt sich eine Mischung aus Romantik, Komödie und Fantasy. Gepaart mit der Jugend der Protagonisten ist eine locker-flockige Geschichte entstanden, die durch ein paar "düstere" Fantasy-Elemente noch einen gewissen Kick bekommt.Auch wenn es einige langgezogene Szenen in dem Buch gab, überwog der Unterhaltungswert. Die Jane Austen-Erinnerung ist übrigens gewollt. Die Autorin wollte zum 200. Todestag der berühmten Autorin eine Adaption der Figuren und Motive aus deren Büchern zaubern und greift deshalb die Romane auf. Die Idee des Buches konnte mich sehr überzeugen, allerdings gab es einige Stellen, die meiner Meinung nach nicht so recht in die Geschichte passten und deswegen das Buch unnötig in die Länge zogen. Dafür war mir das Ende etwas zu schnell und hätte bestimmt noch einige Seiten mehr vertragen können.Man merkt jedoch deutlich, dass das Buch eher an jüngere Leser gerichtet ist. Die Geschichte wirkt süß und klebrig, jedoch im positiven Sinne. Sie zeigt mir deutlich, dass man so auch mal dem Alltag entfliehen kann und man sich einfach auch mal etwas Zucker gönnen sollte. Deswegen kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass mich die Geschichte einfach sehr gut unterhalten hat und mich die witzige und vor allem erfrischende Art der Autorin für ein paar Stunden ins Reich der Fantasie schicken konnte.Fazit:Eine süße Geschichte rund um ein vergessenes Buch, dass Wünsche wahr werden lässt.

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  • Emma , eine alte Chronik und Magie

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    amiga

    06. June 2017 um 22:53

    Ich war sehr beeindruckt von diesem Buch.Wer Internats Geschichten mag ist hier genau richtig.Es geht um eine uralte Chronik.Wenn man in dieses Buch etwas hinein schreibt dann passiert es auch.Emma besucht mit ihren Freunden die Schule Stolzenberg.Dort sind schon unheimliche Dinge passiert.Emma lernt einen neuen Mitschüler Darcy kennen.Dieser ist sehr unglücklich .Er hat vor 4 Jahren seine Schwester verloren und ist davon aber überzeugt dass sie noch leben könnte.Emma findet die Chronik in der Bibliothek der Schule.Sie zeigt es ihren Freundinnen und sie beginnen sich nit der Chronik intensiv auseinander zu setzen.Dort existiert auch eine Fee und ein Faun.Die Fee sagt zu dem Faun: wenn Du jemanden findest der Dich wirklich liebt dann wirst Du ein Mensch werden.Soll man das glauben oder nicht wird sich dann später vielleicht noch heraus stellen.Mir hat das Buch sehr gut gefallen.Mir gefiel die mutige Emma sehr.Sie liess sich von niemanden wirklich unter kriegen und sagte immer sehr direkt ihre Meinung.Ihre Freundinnen Charlotte und Hanna waren stets an ihter Seite.Darcy wurde mit der Zeit auch immer mehr aufgeschlossen.Er sah in Emma eine Verbündete die ihm half die Geheimnisse der Chronik zu entschlüsseln.Ein sehr gutes Jugendbuch mit viel Humor geschrieben !

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  • Perfekt für Jane Austen Fans

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Griinsekatze

    31. May 2017 um 21:03

    "Emma, der Faun und das vergessene Buch". Ein Buch mit wunderschönem Cover, was mit seiner Farbenfreude sofort ins Auge fällt. Mich ziehen ja Bücher magisch an, in denen ein Darcy vorkommt. Als Jane Austen Fan verbinde ich gleich eine wundervolle Geschichte mit dem Namen. Nun hat Mechthild Gläser nicht nur einen Darcy eingebaut, sondern auch eine Emma und damit eine ganz eigenen Hommage an Jane Austen erschaffen.Für Liebhaber ist es genau das Richtige. Immer wieder entdeckt man Situationen, Szenen und Eigenschaften aus "Stolz und Vorurteil", "Emma" und ich bin mir sicher, dass "Northhanger Abbey" ebenfalls eine Rolle spielt. Das zauberte mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn ich etwas Neues entdeckt habe. Sie hat ihre eigene Geschichte daraus erschaffen und alles wunderbar miteinander verbunden.Unsere Protagonistin Emma ist eine perfekte Mischung aus Elizabeth Bennett und Jane Austen Emma. Stolz, stur, übereifrig und ein Gutmensch, der sich überall einmischt und immer das Beste für jeden will. Sie wurde perfekt getroffen. Das machte Sie zwar etwas nervig, aber ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg durch die Geschichte begleitet. Darcy ist ein jugendliches Abbild unseres Mr. Darcy. Ich hätte gern noch ein bisschen mehr über ihn erfahren, aber es passte zu seinem verschlossenen Charakter. Wir lernen noch viele interessante und liebenswerte Charaktere kennen, die eine mehr oder minder wichtige Rolle bei dem ganzen spielen.Die Geschichte spielt auf Schloss Stolzenburg. Einem Elite Internat und ein Ort voller Geheimgänge, verwinkelter Gänge und Gerüchte. Emma liebt diesen Ort und das merkt man sehr deutlich. Mechthild Gläser baut eine wundervolle geheimnisvolle Atmosphäre auf und ich konnte mir das Schloss mit seinen Gängen und Ländereien sehr gut vorstellen.Die Handlung drehte sich hauptsächlich um das Buch, was Emma findet, den Faun und das Verschwinden von Darcys Schwester. Ein Buch, was alles wahr werden lässt, was man hineinschreibt, ist faszinierend und gefährlich zugleich. Nicht nur Emma muss das feststellen, sondern auch die Entdecker vor ihr. Jedes Kapitel endet mit einem Eintrag aus der Chronik und wir bekommen dadurch einen Einblick in die Vergangenheit von Schloss Stolzenburg und seiner Bewohner. Mir fehlte das Gewisse etwas am Buch. Wir haben gut durchdachte Charaktere, wunderbare Anspielungen auf Jane Austens Romane, Fantasyelemente durch das Buch und die Geschichte um den Faun und eine zarte Liebesgeschichte aber trotz allem konnte es mich nicht zu 100% von sich überzeugen.Das Buch und der Faun sind unmittelbar miteinander verbunden. Mit Emma Rätseln wir, was wirklich an der Geschichte dran ist. Schleicht er nachts durch die Gänge von Stolzenburg oder ist doch alles nur erfunden? Diese Ungewissheit und auch das Unwissen, was wirklich mit der Schwester von Darcy geschehen ist lassen einen neugierig weiterlesen. Im Mittelteil hatte ich einen kleinen Hänger, weil die Geschichte da vor sich hinplätscherte, aber dann wurde es wieder interessanter, allerdings war ich von dem Ende enttäuscht. Fazit:Perfekt für Jane Austen Fans, ein atmosphärischer Ort und eigenwillige Charaktere. Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die wundervoll geschrieben wurde, auch wenn sie mich nicht ganz abholen konnte, hat es sich für mich gelohnt.

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  • Ein tolles und schön mit zu rätselndes Jugendbuch ...

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Uwes-Leselounge

    29. May 2017 um 09:17

    Emma möchte gemeinsam mit ihren Freundinnen Hannah und Charlotte eine Art Buchclub gründen. Als Rückzugsort haben sich die drei Mädchen die Bibliothek im Westflügel ihres Internats auf Schloss Stolzenburg ausgesucht. Praktischerweise ist Emmas Vater auch gleichzeitig der Schulleiter und so steht dem Vorhaben nichts im Wege. Beim Aufräumen findet Emma in einem Geheimfach eines Möbelstücks ein Buch und ist zunächst der Meinung, dass es sich hierbei um eine Schulchronik handelt, denn die Einträge gehen etliche Jahre zurück. Fasziniert von den Erzählungen beschließt Emma ebenfalls Beiträge hineinzuschreiben. Aber noch ahnt sie nicht, dass das, was sie hinein schreibt, mehr oder weniger auch wahr wird. Als sich mehrere Dinge in ähnlicher Art ereignen, wie sie sie im Buch niedergeschrieben hat, ist Emmas Neugierde geweckt. Beim Lesen der Chronik stößt Emma auf ein Märchen das von einem Faun aus dem 18. Jahrhundert erzählt und dem Hinweis, dass das vor ca. vier Jahren verschwundene Mädchen Gina ebenfalls auf der Suche danach war. Ihr Bruder Darcy, der gemeinsam mit seiner Schwester ebenfalls vor vier Jahren auf Schloss Stolzenburg studiert hat, erscheint mit seinem Freund Toby zum Fest der Ehemaligen und nimmt, sehr zum Leidwesen von Emma und ihren Freundinnen, den Westflügel in Besitz. Darcy ist auf der Suche nach Hinweisen bezüglich des Verschwindens seiner Schwester und obwohl Emma und er sich nicht wirklich ausstehen können, bleibt ihnen nichts anders übrig, als zusammen zu arbeiten, um das Rätsel um den Faun sowie den Verbleib von Gina zu lösen. Schon mit "Die Buchspringer" konnte mich Mechthild Gläser von ihrem Schreibstil überzeugen und so war für mich klar, dass ich auch ihr neuestes Werk Emma, der Faun und das vergessene Buch unbedingt lesen möchte.Bereits mit dem Einstieg in die Geschichte und dem Eintreffen von Emma auf Schloss Stolzenburg war ich von dem Setting begeistert. Leicht und locker sowie mit einem Spritzer Humor bringt uns die Autorin Emma und das Internat mit all seinen Schüler und Schülerinnen näher, sodass ich schnell in der Story drin war. Als Emma dann recht zügig auf das Buch stößt, nimmt die Handlung Schwung auf. Dabei waren mir Emma und ihre Freundinnen Hannah und Charlotte sehr sympathisch und ich konnte ihre Handlungen schlüssig nachvollziehen. Vor allem Emma konnte mich überzeugen, da sie sehr beherzt an die Sache heran geht und wenn sie sich an etwas festgebissen hat, auch nicht mehr so schnell davon abzubringen ist. Darcy, der junge Mann aus reichem Hause, mochte ich zu Beginn nicht wirklich, da er sehr herablassend und anmaßend war. Doch im weiteren Verlauf bekommen wir einen Blick hinter seine Fassade und lernen einen verletzten und traurigen Bruder kennen, der Angst um seine Schwester hat und sich um sie sorgt. Nicht ganz schuldlos daran ist hierbei Emma und dass, obwohl sich die beiden zunächst nicht leiden können. Gebannt verfolgte ich das Fortschreiten der "Ermittlungen", rätselte mit den Beiden mit, was wohl mit Darcys Schwester Gina geschehen sein mochte und vor allem wie das Märchen über den Faun zu dem Ganzen passt. Äußerst gelungen fand ich hier auch die Örtlichkeiten, wie das Schloss mit seinen Geheimgängen sowie die geheimnisvolle Klosterruine, die für mich ein rundes Gesamtbild ergab.Einziger Wehrmutstropfen war für mich die Geschichte mit dem Faun, denn ich bin davon ausgegangen, dass hier mehr dahinterstecken würde. So rätselte ich immer wieder, wer der Faun sein könnte und verwarf mögliche Kanditaten. Nichtsdestotrotz hat mir die Story gut gefallen und diese ließ mich das Buch zufrieden zuklappen.FAZIT: Außer meinem bereits oben erwähnten kleinen Kritikpunkt ist Emma, der Faun und das vergessene Buch aus dem Loewe Verlag ein tolles und schön mit zu rätselndes Jugendbuch, welches mir angenehme Lesestunden beschert hat. Dank überzeugender, interessanten und gut ausgearbeiteten Charakteren sowie einem tollen Humor und einer spannenden Story konnte mich Mechthild Gläser wieder einmal überzeugen - dafür vergebe ich gute 4 von 5 Nosinggläser.

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  • Zauberhaftes Setting mit unterhaltsamen Charakteren und einer spannenden Geschichte

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    merle88

    20. May 2017 um 09:52

    Inhalt:Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.Meinung:Emma stößt beim aufräumen der Bibliothek ihres Internates auf ein altes Tagebuch. Fasziniert von den jahrhundertealten Eintragungen fängt sie an in dem Buch zu lesen und zu schreiben. Nach kurzer Zeit muss Emma jedoch feststellen, dass die Eintragungen die sie macht plötzlich auf wundersame Weise in Erfüllung gehen. Sofort ist Emma Feuer und Flamme und beginnt ein paar kleine Korrekturen im Alltag des Schullebens vorzunehmen. Schnell wird jedoch aus der Spielerei bitterer Ernst.Von Anfang an hat mich bei diesem Buch das Setting begeistert. Ich mochte die alte Burg, die zu einem Internat umgewandelt wurde, mit all ihren Geheimgängen und spannenden Geschichten. Die dadurch erschaffene Stimmung war genau meins. Auch der angrenzende Wald mit der alten Klosterruine konnte mich sofort faszinieren.Neben dem tollen Setting punktet das Buch mit einem Märchen über einen Faun. Da dieses Fabelwesen bisher noch nicht allzu sehr in anderen Büchern ausgeschlachtet wurde, hat mir auch dieser Aspekt gut gefallen.Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Charaktere. Allen voran Emma, die mit ihrem Tatendrang und der Suche nach des Rätsels Lösung auch mal in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Als Tochter des Internatdirektors hat sie zudem einen guten Draht zu den Angestellten der Burg.Darcy erscheint zu Anfang auf den Leser wie der absolute Kotzbrocken. Schnell wird jedoch klar, dass hinter seiner Geschichte mehr steckt als er durchblicken lässt.Gerade Darcy und seine sich wandelnde Beziehung zu Emma fand ich sehr interessant. Oft ist mir die Wandlung vom Kotzbrocken zum Loveinterest in anderen Büchern etwas zu plump dargestellt, hier wird dies jedoch spielerisch gelöst.Auch gibt es für den Leser etwas zum miträtseln. Ständig ist man, genau wie Emma, auf der Suche nach der Identität des Fauns. Die am Ende gewählte Auflösung konnte mich absolut überzeugen.Gut dargestellt ist auch der Humor im Buch. Er ist nie überspitzt und immer gut portioniert.Fazit:Ich mag die Bücher von Mechthild Gläser unheimlich gerne. Und so ist es nicht verwunderlich, dass mich auch "Emma, der Faun und das vergessene Buch" wieder von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Tolle Charaktere, eine Story die zum miträtseln einlädt und ein traumhaftes Setting ließen alles um mich herum in Vergessenheit geraten.5 von 5 Hörnchen.

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  • Magische Internatsgeschichte für jüngere Mädchen

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    lex-books

    28. April 2017 um 22:50

    Während Emma und ihre Freundinnen eine verwaiste Bibliothek in dem altehrwürdigen Internat Schloss Stolzenburg entrümpeln, entdeckt Emma in einem Geheimfach ein seltsames, verstaubtes Buch, von dem sie annimmt, es handele sich um eine Art Chronik der Schule. Weit gefehlt! Als Emma selbst einige Zeilen hineinschreibt, stellt sie zu ihrem Erstaunen fest, dass alles, was einmal in dem Buch steht, wahr wird … jedenfalls so ungefähr, denn das Ding ist etwas unheimlich und folgt seinen eigenen, unberechenbaren Gesetzen. Trotzdem experimentiert Emma damit herum und nutzt es auch, um den arroganten Darcy de Winter, ein Ex-Schüler, der für einige Wochen das Internat besucht, zu einem kleinen Eingeständnis zu bewegen. Von "Emma und dem Faun" war ich anfangs - ehrlicherweise - enttäuscht. Die Geschichte beginnt zwar beschwingt mit viel heimeligem Internatsflair und der geheimnisvollen Entdeckung des magischen Buches, doch danach dauerte es etliche Kapitel, ja fast ein Drittel des Buches, bis für mein Empfinden wirklich Spannung aufkam. Mechthild Gläser bannt mit viel Detailliebe Internatsalltag auf die Seiten und setzt ihr Augenmerk auf die Einführung der wichtigsten Figuren. Diese Beschreibungen sind gekonnt formuliert und haben viel Charme, zumal die Autorin eine kleine Liebesgeschichte einbaut, die an Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ angelehnt ist. Doch für diesen sehr gemütlichen Einstieg war ich möglicherweise einfach zu ungeduldig, vielleicht auch zu weit von der anvisierten Zielgruppe entfernt, die dem nachgezeichneten Schulleben womöglich mehr abgewinnen kann. Rückblickend bin ich froh, dass ich das Buch nicht zu schnell aufgegeben habe, denn obgleich ich bis zum Ende immer wieder Längen feststellen musste, entwickelte sich ein aufregendes Abenteuer - eine Mischung aus Märchen, Internatsgeschichte, Detektivroman und unschuldiger Romanze - das mich immer mehr gefangen nehmen konnte und auf diese Weise offen für viele schöne Komponenten werden ließ. Eine davon war Protagonistin Emma, ein selbstbewusstes, sympathisches Mädchen, das mich mit ihrer Ehrlichkeit und Schlagfertigkeit für sich einnehmen konnte. Eine zweite Stärke des Buches ist sein Humor, der mich oft zum Schmunzeln und Lachen brachte. Herzstück ist jedoch eine liebevoll erdachte magische Hintergrundgeschichte, die sich nach und nach vor dem Leser auffächert und zum Miträtseln einlädt, ein bisschen tragisch, sehr träumerisch und zunehmend spannend. Als großer Fan von „Stolz und Vorurteil“ freute ich mich, etliche Handlungsstränge und Figuren des Originals so oder ähnlich, aber natürlich sehr viel undramatischer, pfiffiger und jugendlicher in der Geschichte wiederzufinden und ich staunte darüber, wie leicht sich der Klassiker in eine gänzlich andere Erzählung einfügte. Einige Nebenfiguren, vor allem Emmas Freundinnen, hätte ich gerne noch mehr im Zentrum gesehen. Gleichzeitig habe ich positiv wahrgenommen, dass auf einige gängige Klischees des Genres angenehm verzichtet wurde. Statt Teeniedrama steht hier wirklich die Geschichte selbst im Vordergrund. Etwas irritiert hat mich das Alter der Protagonisten. "Emma, der Faun und das vergessene Buch" wird ab 12 Jahren empfohlen und die Figuren agieren auf dieses Alter zugeschnitten, sollen aber 16 bzw. 20 Jahre alt sein. Das erschien mir nicht ganz glaubwürdig, aber ich habe dieses Wissen irgendwann einfach ausgeblendet und mich von Altersvorstellungen freigemacht, da sie für die Ereignisse eigentlich keine Rolle spielen. Letztendlich konnte mich Mechthild Gläser trotz des nicht durchgehend konstanten Spannungsbogens mit ihrem märchenhaften Abenteuer sowie ihrer knuffigen „Pride-and-Prejudice“-Variante packen. Dazu beigetragen haben vor allem der erfrischende Tatendrang von Protagonistin Emma und die vielen schönen Ideen, die nach und nach zu einem stimmigen Ganzen zusammenlaufen und mich ganz in die muckelige Welt von Internat Schloss Stolzenburg eintauchen ließen. Vor allem jüngere Mädchen, die zwar gerne fantastische Geschichten lesen, den häufig darin enthaltenen dominanten Lovestories aber noch nichts abgewinnen können, werden sich in diesem Buch wohlfühlen - sofern sie geduldige Leserinnen sind.

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  • Ein tolles Buch, nur zu empfehlen!

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    _Vanessa_

    28. April 2017 um 11:40

    Beim ausmisten der alten Bibliothek im Internat, welches sie besucht und welches von ihrem Vater geleitet wird, findet Emma ein altes Notizbuch. Es scheint eine Art Chronik der Schule zu sein, doch bald findet sie heraus, dass es mehr damit auf sich hat. Die Dinge, die sie dort hineinschreibt, werden wahr - allerdings nicht immer genau so, wie sie es geplant hat. Schon vor ihr haben viele Leute dort hineingeschrieben, zum Beispiel eine Engländerin im 18. Jahrhundert, die ein Märchen über einen Faun verfasst hat und eine berühmte Autorin wurde, oder auch Gina, eine Schülerin des Internats die vor 4 Jahren spurlos verschwunden ist..Meine Meinung:"Emma, der Faun und das vergessene Buch" war eins meiner Must-Haves unter den Frühjahrsneuerscheinungen 2017, da mich schon die anderen Bücher von Mechthild Gläser sehr überzeugen konnten. Zudem hat mich die Inhaltsangabe auch noch sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt auf die Geschichte rund um die alte Chronik des Internats.Mechthild Gläsers Schreibstil liest sich wie von ihren anderen drei Büchern gewohnt flüssig und angenehm. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.Sie erzählt die Geschichte im Ich-Erzähler aus der Sicht von Protagonistin Emma, zwischendurch unterbrochen durch Einträge aus der Chronik, was mir sehr gefiel.Emma war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihr Charakter gefiel mir sehr und ich fand sie wundervoll dargestellt und absolut überzeugend. Auch die anderen Charaktere waren in keinster Weise unglaubwürdig und allesamt ebenso gut dargestellt.Gemeinsam mit Emma findet der Leser heraus, was es mit der Chronik auf sich hat und kommt dabei einem alten Geheimnis auf die Spur. Die Geschichte ist spannend und ich war die ganze Zeit neugierig darauf, wie es weitergehen wird. Für mich kein großes Wunder, dass ich das Buch ohne große Unterbrechungen schon nach recht kurzer Zeit verschlungen hatte.Der Handlungsverlauf ist sehr überzeugend und packend, es gibt Spannung und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, ich fand das Buch überhaupt nicht vorhersehbar und so wurde ich das ein oder andere Mal vom weiteren Verlauf überrascht.Das Ende des Buches schließt die Sache rund ab und hat mich zufrieden zurückgelassen. Ich habe wirklich überhaupt nichts an diesem Buch zu meckern und hatte viel Spaß damit!Fazit:Mit "Emma, der Faun und das vergessene Buch" konnte mich Mechthild Gläser wieder einmal überzeugen. Ich habe überhaupt nichts an diesem Schätzchen auszusetzen und hatte viel Spaß mit der Geschichte um Emma und der Chronik des Internats. Meiner Meinung nach nur zu empfehlen!Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Mein Lesehighlight 2017

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    Starlet

    26. April 2017 um 10:42

    Ich muss gestehen, dass mich das Buchcover nicht sonderlich angesprochen hat. Deswegen eines gleich vorweg: lasst Euch vom Cover nicht abschrecken. Als ich das Buch dann in den Händen hatte, war ich überrascht, wie schön es in natura aussieht. Die Handlung hat mich von Anfang an begeistert. Man könnte sie als modernes Jugendbuch-Märchen beschreiben. Der Haupthandlungsort ist das Internat, in dem Emma und ihre Freundin Charlotte leben. Als dann die beiden ehemaligen Schüler Darcy und Toby dort auftauchen, wird das Leben von Emma auf den Kopf gestellt. Darcys Schwester ist vor Jahren verschwunden und dann gibt es da noch die Legende vom Faun, der im Internat leben soll.Besonders schön sind die Parallelen zu diversen Jane Austen – Romanen, die man immer wieder im Buch entdeckt. Vor allem zu Stolz und Vorurteil. Diese Momente und Figuren sind so gut eingearbeitet, dass man als Jane Austen Fan zwar oft schmunzeln muss, aber falls man Jane Austen nicht kennt stört es auch nicht.Der Schreibstil von Mechthild Gläser hat mich in diesem Buch so richtig überzeugt. Das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe, war „Stadt aus Trug und Schatten“ und ich finde es unglaublich, dass sie sich seitdem noch einmal gesteigert hat. Mechthild Gläser schreibt mitreißend, bildhaft und vermittelt einem das Gefühl, dass man sich einen Film angesehen hat. Ich habe das Buch bereits vor ein paar Wochen gelesen und noch immer ist es mir mit vielen Details in Erinnerung geblieben. Ich bin gespannt auf ihr nächstes Buch und wünsche mir, dass es nicht nur ein Band wird, denn ihre Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen, dass es schade ist, wenn man sich bereits nach einem Band wieder trennen muss. Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung von mir. Es ist nicht nur für Jane Austen Fans ein echtes Lesehighlight 2017!  

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  • Eine Reise in eine andere Welt

    Emma, der Faun und das vergessene Buch

    dieFlo

    14. April 2017 um 10:54

    Durch Zufall war ich Gast zu einer Lesung, auf der unter anderem Mechthild Gläser ihr neustes Jugendbuch vorstellte und obwohl ich noch vor der Lesung ganz sicher war, dass ich kein weiteres Buch aus Leipzig mit nach Hause tragen würde ..... folgt hier nun meine Rezension.Für mich war die Reise mit Emma und ihre Suche nach dem Faun wie ein Märchen. Die kleine, zierliche Autorin findet wunderbare Worte und lies mich mit Emma durch ihr Schulleben wandern. Auf einem alten Schloss, in einem Internat möchte sie einen Leseclub gründen. Der Westflügel bietet sich dafür an, denn dieser wird eigentlich nur für ausrangiertes Schulzeug benutzt, doch plötzlich tauchen da diese zwei ehemaligen Schüler auf, belagern und stören und dann ist da noch dieses alte Buch, dass Emma in einem Fach in einer mehr als versteckten Lade findet ....Mich hat dieses Buch ungemein begeistert - es ist nicht nur ein Jugendbuch, sondern lädt auch Erwachsene ein zu träumen. Man lebt beim Lesen und wandert durch die alten Gänge und ist genauso gespannt und ruhelos auf der Suche nach Gina. Gina de Winter, die vor vier Jahren irgendwie auf der Burg verschwand.Ein tolles Buch! Absolute Empfehlung @dieflo

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