Mechthild Lanfermann Berliner Blut

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Inhaltsangabe zu „Berliner Blut“ von Mechthild Lanfermann

Mord in der Hauptstadt. Eine afrikanische Künstlerin, die junge Claire Elbar, wird tot aufgefunden. Die Radioreporterin Emma Vonderwehr ist zunächst wenig begeistert, dass sie über den Fall berichten soll. Denn Edgar Blume, Berlins jüngster Hauptkommissar, leitet die Ermittlungen und mit ihm hatte sie eine kurze aber intensive Liebesaffäre. Emma findet heraus, dass sich Claire Elbar für eine Miene in Togo interessiert hat, in der Coltan geschürft wird - ein wertvolles Erz, dass sich in jedem Handy befindet. Emma spürt den Kontaktmann der Künstlerin auf. Als der vor ihren Augen ermordet wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun...

Interessantes Thema, spannend umgesetzt, teilweise etwas überzogen und unglaubwürdig.

— Seehase1977
Seehase1977

Fazit: Ein brisantes Thema hervorragend recherchiert in einem hochspannenden Krimi verarbeitet.

— Bellexr
Bellexr

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    Berliner Blut
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. March 2016 um 16:25

    Während Emma Vonderwehr gerade im Kino sitzt und versucht nachzuvollziehen, was ihre Kollegen an dem Film fanden, sind ihre Kollegen im Übertragungswagen und wollen über die Eröffnung einer afrikanischen Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie berichten.Dort wird die Leiche der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar neben ihrer geschaffenen Skulptur aufgefunden.Emma, die in der Nähe ist und die für die Polizeireporte in ihrem Berliner Radiosender verantwortlich ist, macht sich sofort auf den Weg, um noch so viel Informationen wie möglich herauszuholen. Aber sie kommt schon zu spät, die Eröffnung ist abgeblasen, die Polizei ermittelt bereits vor Ort und Emma hat keine Chance, an den Ort des Geschehens zu gelangen.Das aber ist noch lange kein Grund für sie, unverrichteter Dinge abzuziehen. Sie bleibt und beobachtet und "stolpert" so über einen dunkelhäutigen Mann, der sich im Gebüsch aufhält und sie anspricht. Er fragt nach Claire, nicht wissend, dass sie ermordet wurde. Als ihm Emma diese Tatsache mitteilt, ist er erschrocken und fragt nach einem Jungen namens Chance. Aber Emma kann ihm nicht helfen und als die Polizei auf die beiden aufmerksam wird, flüchtet der Mann.Emma nimmt Kontakt zum Ermittler für den Mordfall auf, es ist Edgar Blume, mit dem sie vor einiger Zeit eine Beziehung hatte. Die beiden können nicht miteinander, aber scheinbar auch nicht ohne, denn sie sind sich noch nicht gleichgültig.Von ihm erfährt sie, dass er den Ehemann der Künstlerin als verdächtig hält, denn dieser war nicht zur Veranstaltung seiner Frau gekommen und scheinbar gibt es laut Nachbarn Differenzen zwischen beiden.Emma recherchiert, dass sich die Ermordete sehr für den Abbau von Coltan in einer Mine interessiert hat, deren Abbau sich unter menschenunwürdigen Zuständen abspielt. Liegt darin die Ursache, dass sie ermordet wurde? Was hat es mit dem Jungen Chance für eine Bewandtnis und warum wurde dessen Bruder vor ihren Augen ermordet?Emma lässt das keine Ruhe und ermittelt mehr und intensiver, als es für ihre Arbeit nötig ist. Dabei bringt sie sich selbst in große Gefahr...Das ist nun bereits der 4. Teil mit der Radioreporterin Emma Vonderwehr. Obwohl dieser Band auch für sich separat gelesen werden kann, macht es zumindest mir mehr Freude, die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an mitzuverfolgen. Man hat sich mit ihren Ecken und Kanten bereits angefreundet und weiß sie besser einzuschätzen.In diesem Band wird eine Künstlerin in der Berliner Nationalgalerie ermordet, deren Ursprünge in Afrika liegen.Die Autorin spannt ihre Geschichte von Deutschland über Holland bis nach Afrika. Der Abbau von Coltan, einem kostbaren Erz, das so gut wie in jedem Handy zu finden ist und das mehr wert ist als Gold oder Edelsteine, ist der Mittelpunkt der Handlung. Die Handlung führt immer wieder darauf zurück.Der Leser erfährt über die Zustände des Abbaus von Coltan wie auch über die politischen Zustände in Ruanda und im Kongo. Völkermord ist genau so ein Thema wie die Verschleierung der Missstände beim Abbau von Coltan.Mechthild Lanfermann wartet wieder mit einer taffen und sehr engagierten Radioreporterin auf. Einmal an einer Sache festgebissen, kann sie nicht anders, sie muss die Rätsel lösen. Da kann es schon mal vorkommen, dass sie sich selbst in Gefahr bringt. Aber sie gibt nicht auf, bis sie ein gegebenes Versprechen einlösen kann und bis, wie in diesem Fall, der Mörder gefunden wird.Das Buch ist von Beginn an auf Spannung gebaut. Diese steigert sich stetig und als Leser ist man gefangen in diesem Netz von Lügen, Macht- und Geldgier.Es ist ein Buch, das den Leser ein wenig Einblick in eine Welt gestattet, die man so nicht kennt und wahrnimmt. Ein Buch zum mitfiebern, aber auch zum nachdenken, welches ich gern weiterempfehle. 

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  • Berliner Blut

    Berliner Blut
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext: Mord in der Hauptstadt. Eine afrikanische Künstlerin, die junge Claire Elbar, wird tot aufgefunden. Die Radioreporterin Emma Vonderwehr ist zunächst wenig begeistert, dass sie über den Fall berichten soll. Denn Edgar Blume, Berlins jüngster Hauptkommissar, leitet die Ermittlungen und mit ihm hatte sie eine kurze aber intensive Liebesaffäre. Emma findet heraus, dass sich Claire Elbar für eine Mine in Togo interessiert hat, in der Coltan geschürft wird - ein wertvolles Erz, das sich in jedem Handy befindet. Emma spürt den Kontaktmann der Künstlerin auf. Als der vor ihren Augen ermordet wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun... Zum Inhalt: Die Polizeireporterin Emma Vonderwehr soll von der Ermordung der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar berichten. Sie wurde tot vor ihrem Kunstwerk in der Berliner Nationalgalerie gefunden. Das Bizarre daran: Claire Elbar wurde während der Ausstellungseröffnung ermordert und trotz zahlreicher Gäste gibt es keine Augenzeugen für die Tat. Emmas Ex-Freund, der Hauptkommissar Edgar Blume ermittelt ebenfalls in diesem Fall und hat in erster Linie den Ehemann der Ermordeten im Verdacht und auch der Afrikaner und Kunstmäzen Henry O. wird bei seinen Ermittlungen verhört. Emmas Recherchen ergeben, dass Elbar sich für den Coltanabbau in einer bestimmten Mine in Togo interessiert hat. Als sich dann noch ein geheimnisvoller Fremder in der Nähe der Nationalgalerie herumtreibt, der versucht der Radioreporterin etwas mitzuteilen und wenige Tage später vor Emmas Augen umgebracht wird, ist diese höchst besorgt und all ihre Sinne alarmiert. Die Lösung des Falles hofft Emma in Amsterdam zu finden und begibt sich auf die Reise dorthin, im Schlepptau Claires Ehemann Samuel…. „Berliner Blut“ ist meine zweites Buch der Autorin Mechthild Lanfermann. In diesem Krimi greift Lanfermann die Problematik des Coltanabbaus im Kongo auf. Coltan ist in nahezu jedem Smartphone zu finden und wird auch „blutiges Metall“ genannt, denn die Arbeit in den Coltanminen im Kongo ist schwer, Gestein und Schlamm müssen abgetragen werden, dann gesiebt und gewaschen. 30 % der Arbeit in den Minen müssen Kinder bewerkstelligen. Meist wird mit dem Geld aus dem Coltanabbau auch der Rebellenkrieg im Ostkongo finanziert. Das Thema und der Schreibstil der Autorin machen „Berliner Blut“ zu einem spannenden Leseerlebnis. Die Protagonistin Emma Vonderwehr ist ein lebendiger, aber auch sehr eigensinniger und sturer Charakter. Ihre Handlungen sind für mich nicht immer nachvollziehbar und wirken dadurch oft überzogen. Im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse und einiges wirkt doch sehr unrealistisch. Dennoch hat mich der Krimi gut unterhalten und bekommt trotz einiger kleiner Abzüge doch eine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Mord in der Nationalgalerie

    Berliner Blut
    Bellexr

    Bellexr

    25. August 2015 um 06:44

    Die Radioreporterin Emma Vonderwehr wird zu einer Ausstellungseröffnung gerufen. Während dieser wurde die afrikanische Künstlerin Claire Elbar ermordet aufgefunden, Augenzeugen des Vorfalls lassen sich trotz der reichlich Anwesenden keine finden. Hauptkommissar Edgar Blume, Exfreund von Emma, ermittelt in dem Fall. Und auch Emma lässt der bizarre Fall keine Ruhe. Sie nimmt Kontakt zu Claires Ehemann Samuel auf und erfährt, dass die Künstlerin sich für eine Coltan-Miene im Kongo interessiert hatte und einen kleinen Jungen nach Deutschland schmuggeln wollte.   Eigentlich wollte der Berliner Radiosender, für den Emma arbeitet, nur über die neueste Ausstellung in der Nationalgalerie berichten, doch dann wird die afrikanische Künstlerin Claire Elbar vor ihrem Kunstwerk mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Emma macht sich sofort auf den Weg und noch während sie nach O-Tönen für ihre Reportage sucht, entdeckt sie einen Flüchtling in den angrenzenden Büschen. In gebrochenem Englisch versucht dieser ihr etwas mitzuteilen und flüchtet anschließend. Als sie dann noch erfährt, dass Claire sich für den Abbau von Coltan in Afrika interessiert hat, ist ihre Neugier geweckt. Sie muss unbedingt den Mörder der Künstlerin finden.   Coltan wird in fast jedem Smartphone verwendet. Das Erz ist extrem hitzebeständig und begehrt. Der menschenunwürdige Abbau dieser sogenannten Blutmineralien in Afrika kam in den letzten Jahren immer mehr in Verruf, die großen Handyhersteller reagierten nur langsam auf die Missstände. Diesem Themas nimmt sich Mechthild Lanfermann in ihrem neuesten Emma-Vonderwehr-Krimi an und schildert die unzumutbaren Zustände der Minen im Kongo auf drastische und eindringliche Weise. Wie nebenbei fließen diese Informationen immer wieder in den außerordentlich packend erzählten Krimi mit ein.   Eine Schlüsselperson in dem Fall ist der Afrikaner und Kunstmäzen Henry O., der während der Ermittlungen immer wieder auftaucht und offensichtlich bei weitem mehr über den Todesfall weiß, als er zugibt. Aber auch Claires Ehemann Samuel, der als DJ in angesagten Berliner Clubs auflegt, gerät ins Visier der Polizei. Ihr nicht gerade konfliktfreies Verhältnis lassen Blume und Emma außen vor und arbeiten, soweit es ihr Job zulässt, wieder zusammen. Als Emma eine heiße Spur entdeckt, die sie nach Amsterdam führt, überschlagen sich die Ereignisse.   Von Beginn an spannend und sehr fesselnd schildert Mechthild Lanfermann den aktuellen Fall ihrer Protagonistin und beschreibt ihre eigensinnige, sture Radioreporterin wieder sehr lebendig und sympathisch. Die Story entwickelt sich äußerst wendungsreich und unvorhersehbar und ist zu jeder Zeit nachvollziehbar umgesetzt.   Fazit: Ein brisantes Thema hervorragend recherchiert in einem hochspannenden Krimi verarbeitet.

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