Mechthild Schroeter-Rupieper , Rita Effinger-Keller Niemals geht man so ganz

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Inhaltsangabe zu „Niemals geht man so ganz“ von Mechthild Schroeter-Rupieper

Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier.', sang Trude Herr. Und alle, die um einen Menschen trauern, wissen, wie wahr das ist. Es bleiben Erinnerungen an den geteilten Alltag und gemeinsame Erlebnisse und Träume. Diese guten Erinnerungen wie einen Schatz zu bewahren, hilft in der Zeit der Trauer und gibt Kraft zum Leben. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, prominente Zeitgenossen und Frauen und Männer von nebenan teilen in diesem Buch ihre ganz persönlichen Erinnerungsschätze. Sie erzählen von ihren Erinnerungen an Mütter, Söhne, Freundinnen oder Opas und von dem, was auch der Tod nicht nehmen kann: der liebevollen Verbindung zu einem Menschen, der zwar nicht mehr da, aber dennoch nicht so ganz gegangen ist. Mit Beiträgen von Hartmut Engler, Norbert Heisterkamp, Margot Käßmann, Wolfgang Niedecken, Gerd Rehberg, Stoppok und vielen anderen

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  • Rezension zu "Niemals geht man so ganz" von Mechthild Schroeter-Rupieper

    Niemals geht man so ganz
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    03. December 2012 um 14:46

    Innere Verbindungen über den Tod hinaus „Die Mama ist weg“? fragen verwaiste Kinder oft und bang. Und die Antwort lautet: „Körperlich ja“. Mitsamt der schweren Aufgabe, Trauer und Schmerz tragen zu müssen. Aber die Antwort lautet auch: „Aber dennoch kann es Dinge geben 8in diesem Leben hier), die von Mama unsterblich sind“. Das, was geprägt hat, was an enger Gemeinschaft, intensivem gemeinsamen Erleben, an unauslöschlicher Erinnerung nicht nur statisch (wie vergilbende Fotografien) im Leben erhalten bleibt, sondern was überaus lebendig in den Hinterbliebenen weiter lebt, was die Person, das Leben, die Sichtweisen über Zeiten hinweg mit beeinflusst und, eben, einfach „unsterblich ist“. Ein berührender, ein schöner Ansatz, den Schroeter-Rupieper auch aus ihrer Arbeit in der Trauerbegleitung heraus in ihrem eigenen Leben vertieft hat und nun in diesem ebenso schön gestaltetem Buch diesem „was bleibt“ einen breiten Raum einräumt, viele Menschen in ihren Erinnerungen, in dem, was sie „im Leben“ weiterhin mit nahestehenden Verstorbenen „aktuell verbindet“. Und heraus kommt, wie Schroeter-Rupieper es bezeichnet, einen „Geschichtenschatzkiste“. „Kinder, Jugendliche und Erwachsene erzählen ihre Erinnerungsgeschichten“. Kleine Geschichten, liebevoll illustriert und mit Fotos versehen, einfache Geschichten, die gerade ob der Einfachheit her durchaus berühren. Wie die von Sabine Kohmann, die tief beeindruckt ist von der Kraft des Gebetes ihrer Großmutter. Wie die des jungen Falk Arnswald, 11 Jahre alt, dessen Vater schon 2007 starb. Präsent bleiben die häufigen Klettertouren im Gedächtnis. So weit, dass dem jungen Falk klar ist, später mit seinen Kindern auf jeden Fall etwas ähnliches, gemeinsames regelmäßig zu unternehmen. Aber auch ganz prägend kann so eine Erinnerung sein, wie bei Tony Lorey, der sich auf einen Besuch bei „Rock am Ring“ mit seinem Vater freute, der allerdings kurz vorher verstarb. Und dennoch „im Geist“ mit dabei war und damit auf seine Weise eben auch mit dafür sorgte, dass der Sohn Musiker wurde. Einfache, kleine Text, je eine konkrete Erinnerung, bei der die Trauer nicht verschwiegen wird, wohl aber eben auch jenes erzählt wird, dass bis in die Gegenwart hinein Präsenz des oder der Verstorbenen in sich trägt. Das Buch bildet keine tiefen philosophische oder psychologische Betrachtung ab, unkommentiert reihen sich kleine und kleinste Erinnerungen aneinander. Durchaus aber ist eines zu spüren: Die Wertschätzung den Verstorbenen gegenüber und Erinnerungen, die man bei sich trägt und die lebendig sind und bleiben. Und davon ist es schön, zu lesen.

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  • Rezension zu "Niemals geht man so ganz" von Mechthild Schroeter-Rupieper

    Niemals geht man so ganz
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. October 2012 um 09:53

    Schon vom Tode gezeichnet, sang die Schauspielerin Trude Herr im Jahr 1987 zusammen mit Wolfgang Niedecken und Tommy Engel von den Black Fööss ein Lied, das sie als Mutmachlied an ihre vielen Freunde empfand und das seitdem vielen Menschen Kraft und Trost gegeben hat: „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir. Nie verlässt man sich ganz, irgendwas von dir geht mit, es hat seinen Platz immer bei mir.“ Dieser Refrain hat dem hier vorliegenden, von der Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper herausgegebenen Buch seinen Titel gegeben. Beginnend mit Wolfgang Nieecken, der vom Abschied von Trude Herr erzählt, hat sie mehrere Dutzend bekannte und unbekannte Menschen gebeten, ihre Erinnerungen an einen geliebten oder befreundeten Menschen zu Papier zu bringen und auch ein Fotos von sich und dem verstorbenen Menschen beizufügen. Herausgekommen sind Texte, die bestechen durch ihre direkte Einfachheit, Annäherung an Menschen, die nie vergessen waren. Die Lektüre dieser Texte weckt im Leser zwangsläufig die Erinnerung an eigene Verwandte oder Freunde, die schon vor einem selbst ihr Leben vollendeten. Vielleicht ermutigen sie den einen oder anderen, selbst zur Feder zu greifen und den Erinnerungen Sprache zu geben und aus längst verschollen geglaubten Alben Bilder herauszusuchen und Geschichten zu erzählen … „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir. Nie verlässt man sich ganz, irgendwas von dir geht mit, es hat seinen Platz immer bei mir.“

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