Mechthild Winkler Wie Liebe auf den ersten Blick

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Inhaltsangabe zu „Wie Liebe auf den ersten Blick“ von Mechthild Winkler

Es ist so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, als die achtzehnjährige Monika zum Ernteeinsatz auf das Hofgut Hasenheide kommt. Doch die politischen Verhältnisse im Jahr 1943 sorgen auch auf dem Land für Unruhe. Eine zarte Liebe, die sich in dieser Zeit anbahnt, wird durch den Krieg jäh unterbrochen …

Früher erschienen unter dem Titel "Ich liebte Hasenheide".

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  • Praktische Unterrichtsstunde über den Krieg

    Wie Liebe auf den ersten Blick

    Sonnenwind

    14. June 2016 um 18:46

    Monika steht mitten im Zweiten Weltkrieg vor dem Abitur, mit all den in diesem Alter wichtigen Ablenkungen. Aber sie ist jetzt in dem Alter, in dem man anfängt, Dinge und Umstände zu hinterfragen. Ihre Schwester Erika ist vier Jahre älter und allein deshalb schon länger mit den Fragen des Lebens und der Politik beschäftigt.So erfährt man gewissermaßen die persönlichen Bezüge der braunen Politik mitten in ihrer Familie. Der Krieg ist eine reale Größe, die Tag und Nacht in das Leben der Menschen eingreift. Für uns, die wir erst nach dem Krieg geboren sind, sind die Beschreibungen der Lebensumstände in dieser Zeit außerordentlich interessant. Und es tut uns gut, wenn wir „miterleben“, was ein Leben im Krieg bedeutet.Tatsachen wie Luftalarm, Arbeitsdienst, Verdunkelung, Gestapo und anderes, die man aus den Erzählungen der älteren Verwandten kennt, werden hier zu lebendigen Bildern vor dem inneren Auge. Man wird dankbar, das nie mitgemacht zu haben. Monika tritt ihren Arbeitsdienst auf dem Gut „Hasenheide“ an, das künftig einen wichtigen Teil ihres Lebens ausmacht.Für mich waren die Beschreibungen aus der Kriegszeit außerordentlich interessant, denn selbst meine Eltern waren in dieser Zeit noch Kinder und wußten selbst nicht viel darüber. Das Leben der Jugendlichen wirkt auf mich auch nicht viel anders als meine eigene Jugend, wenn auch unter anderen Vorzeichen und mit wesentlich mehr Druck auf politischer Ebene. Was auch sehr gut deutlich wird, sind die Umstände, die Menschen dazu gebracht haben, an offensichtlich falschen Weichenstellungen vorbeizusehen. Das ist ein Mahnruf an uns heutzutage: Genauso werden auch wir heute gleichgeschaltet und laufen mit der Masse, ohne darüber nachzudenken. Das Selber-Denken war zu allen Zeiten wichtig, heutzutage vielleicht am allermeisten.Dafür, daß das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, sind die christlichen Bezüge recht spärlich. Da hatte ich mir eine deutlichere Botschaft erhofft. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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