Plötzlich Prinzessin

von Meg Cabot 
4,0 Sterne bei203 Bewertungen
Plötzlich Prinzessin
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Positiv (150):
Keris avatar

Mia ist etwas naiv und das Buch ist in vielem anders als der Film, trotzdem fand ich dieses Buch lesenswert und werde die Reihe weiter lesen

Kritisch (9):
JenniferKriegers avatar

[1/5] Keine einzige sympathische Figur. Mia hat mir den letzten Nerv geraubt. Handlung gibts auch nicht. Der Film ist unendlich viel besser.

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Inhaltsangabe zu "Plötzlich Prinzessin"

Heute schon regiert?Die Romanvorlage zum Hollywood-Erfolg!Vollblut-New-Yorkerin Mia fällt aus allen Wolken. Sie soll Prinzessin von Genovia sein und nun ihr Erbe antreten? Mia wehrt sich – bis ihre royale Großmutter eingreift und ein heilloses Durcheinander anzettelt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570300589
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:284 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:01.11.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2006 bei cbj audio erschienen.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor einem Jahr
    Kurzmeinung: [1/5] Keine einzige sympathische Figur. Mia hat mir den letzten Nerv geraubt. Handlung gibts auch nicht. Der Film ist unendlich viel besser.
    [Rezension] Plötzlich Prinzessin – Meg Cabot

    Klappentext:
    Vollblut-New-Yorkerin Mia fällt aus allen Wolken. Sie soll Prinzessin von Genovia sein und nun in dem verschnarchten kleinen Fürstentum das Zepter schwingen? Niemals! Mia wehrt sich – bis ihre royale Großmutter eingreift und ein heilloses Durcheinander anzettelt.

    Einordnung:
    - Plötzlich Prinzessin (Teil 1)
    - Power, Prinzessin! (Teil 2)
    - Prinzessin sucht Prinz (Teil 3)
    - Dein Auftritt, Prinzessin! (Teil 4)
    - Prinzessin in Pink (Teil 5)
    - Bühne frei, Prinzessin (Teil 6)
    - Party, Prinzessin! (Teil 7)
    - Keine Panik, Prinzessin! (Teil 8)
    - Peinlich, peinlich, Prinzessin! (Teil 9)
    - Dein Herzensprinz, Prinzessin! (Teil 10)

    Rezension:
    Dieses Buch wollte ich schon länger lesen, weil mir der Film sehr gut gefallen hat. Allerdings musste ich ziemlich schnell feststellen, dass sich Buch und Film doch ordentlich unterscheiden. Die Charakter haben ganz andere Eigenschaften, Namen wurden verändert, Genovia ist kein Königreich, sondern ein Fürstentum, Mias Vater lebt noch, einige Figuren existieren gar nicht und der Fokus der Geschichte liegt auch ganz woanders. Deshalb habe ich mich zum Teil wirklich schwer getan, mich in dem Buch zurecht zu finden. Normalerweise wäre das zwar eher Kritik an der Verfilmung, aber da der Film so dermaßen viel besser ist als das Buch, bin ich froh über jede Änderung, die gemacht wurde. Als ich das erste Drittel des Buches gelesen hatte, war ich so verzweifelt darüber, wie diese schöne Geschichte verhunzt wurde, dass ich mir erst einmal den Film ansehen musste. Das sage ich wirklich nicht oft, aber wer die Wahl hat, sollte sich für den Film entscheiden!

    Am wenigsten gefallen haben mir an diesem Buch die Charaktere. Die Autorin hat es tatsächlich fertig gebracht, nicht eine einzige auch nur halbwegs sympathische Figur zu erschaffen. Am schlimmsten ist Protagonistin Mia. Bei dem Buch handelt es sich nicht nur um ihre Geschichte, sondern eigentlich um ihr Tagebuch, sodass all ihre Gedanken und Meinungen ungefiltert mitgeteilt werden. Prinzipiell wäre das nicht schlecht, wenn sie sich nicht gerade in der schlimmsten Phase der Pubertät befinden würde. Da sie gerade aber gerade ein absolut zickiger Teenager ist, fand ich sie unendlich nervtötend. Außerdem benutzt sie ständig mitten im Satz französische Wörter, die ich teilweise tatsächlich nachschauen musste, weil der Satz sonst überhaupt keinen Sinn ergeben hat. Das hat den Lesefluss enorm unterbrochen.
    Sympathischer sind aber auch die übrigen Charaktere nicht, obwohl einige zur Auswahl stehen. Mias Mutter ist exzentrisch und weltfremd, sodass im Grunde Mia den Haushalt führen und fast schon selbst die Mutterrolle übernehmen muss. Ihr Vater ist dauerhaft genervt, arrogant und hochnäsig. Ihre Großmutter ist eine kaltherzige Hexe. Ihre beste Freundin ist eine egoistische Zicke. Der Bruder der besten Freundin ist ein gemeiner Blödmann. Ihr Schwarm ist sensationsgeiler Mistkerl. Und so weiter und so weiter. Und keiner dieser Charaktere macht in irgendeiner Weise eine Wandlung durch, sodass ich sie alle von Anfang bis Ende überhaupt nicht mochte.

    Leider reißt die Handlung auch nicht heraus, was die Charaktere verbocken. Im Grunde geht es in dem Buch nämlich eigentlich gar nicht darum, dass Mia plötzlich eine Prinzessin ist und lernen muss, damit umzugehen. Das ist nur ein Ereignis mehr, das Mia einen Grund gibt, ständig und überall immer genervt und bockig zu sein. Wenn sich nämlich tatsächlich Entwicklungen bezüglich ihres Prinzessinnen-Daseins ergeben, hat die Autorin diese Szenen einfach übersprungen. Das Buch liest sich, im negativsten Sinne, wie das, was es ist: Das Tagebuch eines 14jährigen Teenagers mitten in der Pubertät. Die Hälfte der Zeit ist sie damit beschäftigt, ihren Schwarm anzuschmachten und zu beschreiben, was er getan hat, selbst wenn er nur an seinem Spind lehnte. In der übrigen Zeit schildert sie ausführlich, auf wen sie jetzt schon wieder wütend ist und wie gemein und ungerecht die Welt doch ist. Diese Schilderungen wiederholen sich abwechselnd, hin und wieder untermauert von ein bisschen mehr Handlung als bloß einem weiteren Tag in der Schule.

    Einen einzigen Lichtblick gab es, als Mia eine Selbsterkenntnis hatte, bei der ich ihr nur absolut zustimmen konnte. Leider hatte sie das eine Seite später schon wieder vergessen:

    "Oh Gott, nur weil ein Jungs mich vielleicht nett finden könnte, verliere ich vollkommen den Verstand. Ich kotze mich selbst an."
    (S. 227)

    Fazit:
    Diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. In diesem Buch kommt keine einzige sympathische Figur vor. Am meisten missfallen hat mir Protagonistin Mia selbst. Sie ist ein 14jähriger Teenager mitten in der schlimmsten Phase der Pubertät und hat mir damit den letzten Nerv geraubt. Da es sich bei dem Buch um ihr Tagebuch handelt, musste ich auf jeder zweiten Seite ihre weit ausschweifend erzählten Zickereien ertragen, während sie dazwischen nur damit beschäftigt ist, einen totalen Mistkerl anzuschmachten. Dann endet das Buch. Wer sich für die Geschichte interessiert, sollte also den Film anschauen und bloß die Finger vom Buch lassen. Für „Plötzlich Prinzessin“ ist mehr als eine Schreibfeder wirklich nicht drin.

    http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/05/rezension-plotzlich-prinzessin-meg-cabot.html

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    MagicNs avatar
    MagicNvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz anders als der Film, aber wirklich lesenswert!
    Plötzlich Prinzessin

    Ich habe das Buch gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe, und muss wirklich sagen, dass es ganz anders ist, was aber keinesfalls heißt, dass es schlechter ist.

    Die Großmutter (genannt Grandmère) ist weit nicht so freundlich - im Gegenteil. Sie ist eine überhebliche Schreckschraube, die ihre Enkelin und alle anderen ausrichtet, wo sie nur kann. Sogar ihr Sohn fürchtet sich vor ihr.

    Weiters gibt es einige Charaktere, die im Film nicht vorkommen. Mia hat zwei Freundinnen, nicht nur eine.

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Tagebuch (Originaltitel: The Princess Diaries). Mias Einträge lassen den Leser miterleben, was sie tagtäglich durchmacht. Sie schreibt all ihre Erlebnisse und die Gedanken dazu nieder.

    Ich würde das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen - zwischen 11 und 14 Jahren passt es vermutlich am besten. Es ist aber auch für Erwachsene schön zu lesen, die junge Prinzessin ist in ihrer Tollpatschigkeit wirklich liebenswert und sympathisch!

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Das Tagebuch der Prinzessin Mia - Teil 1

    Die 14jährige Mia führt ein völlig normales Leben in New York: Sie ist weder besonders begabt, noch besonders hübsch. Gar nicht zu reden von nicht vorhandenem Brustgewebe. Und beliebt ist sie weiß Gott auch nicht. Doch als ihr Vater ihr eröffnet, dass er aufgrund seiner Krebserkrankung zeugungsunfähig ist und sie nun als sein einziges Kind die rechtmäßige Thronerbin des Fürstentums Genovia an der Cote D'Azur ist, gerät ihr Leben ganz schön aus den Fugen. Plötzlich sieht sie sich ungewünschten Verpflichtungen gegenüber. Allem voran Prinzessunterricht mit der verhassten Großmutter. Mia versucht das Ganze selbst vor ihren Freunden geheim zu halten, denn sie glaubt sich einsargen lassen zu können, wenn ihre Mitschüler davon erfahren... 

    Meg Cabot erzählt "Plötzlich Prinzessin" im Tagebuchstil der unverhofften Prinzessin Amelia Mignonette Grimaldi Thermopolis Renaldo. Mit viel Witz wird dem Leser der Verzweifelte Versuch des Mädchens, eine vermeintliche Märchengeschichte geheim zu halten, näher gebracht. Dass die tollpatschige und oftmals naive Mia dabei scheitert, ist von vornherein klar. Und ihre fürstliche Großmutter setzt gerne noch eins drauf. 
    Begünstigt durch die kurzen Tagebucheinträge, in die die Kapitel unterteilt werden, lässt sich dieses Buch sehr schnell weglesen. Einige unvorhersehbare Wendungen halten auch die Spannung auf einem konstanten Niveau. Nicht zu vergessen, die Lustigen Bemerkungen der symathischen Hauptprotagonistin. 

    Fazit: Ein klasse Jugendbuch! Locher leichte Unterhaltung für Zwischendurch. 
    Hierfür gibt es ganz klar eine Leseempfehlung von mir!

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    78sunnys avatar
    78sunnyvor 5 Jahren
    lustig

    Kurz-Meinung:

    Was mir gleich auf den ersten Seiten auffiel, war der Humor. Der lag absolut auf meiner Wellenlänge und das finde ich nicht allzu oft.


    Inhaltlich ist das Buch meines Erachtens deutlich für die jüngere Leserschaft geeignet. So richtig viel passieren tut hier nichts und manche Reaktionen der weiblichen Protagonistin waren schon extrem kindisch. Trotzdem war es ganz nett und amüsant zu lesen.


    Der Klappentext ist etwas irreführend, da man annehmen könnte, dass Mia New York in diesem Band verlassen und nach Genovia ziehen wird. Dies passiert nicht. Das Buch handelt im großen und ganze nur davon wie sie von ihrer wirklichen Herkunft erfährt und wie sie damit umgeht. Das zeichnet sich dann durch allerhand Teeny-Drama (was mir gut gefällt) und einiges an Familiendrama (was streckenweise doch etwas sehr unrealistisch war) aus. Die Charaktere waren angenehm - vor allem Lars, der Bodyguard, obwohl er kaum etwas sagt. Auch der neue Freund der Mutter war sehr sympathisch. Der absolute Hammer war aber Mias beste Freundin Lilly und das Wissen, das diese durch ihre Eltern (Psycoanalytiker) hat. Ich hätte mich bei ihren trockenen Kommentaren zum geistigen und emotionalen Zustand anderer Personen hinschmeißen können, weiß aber nicht ob das auch bei der angestrebten Zielgruppe so ankommt. Aber für die hat das Buch auch genug andere Sachen zu bieten. Mia schwärmt natürlich auch für einen Jungen, hat Probleme in der Schule und Probleme mit Freunden.


    Der Schreibstil ist locker und sehr lustig. Mir hat es gut gefallen, aber teilweise zog es sich doch, da immer die gleichen Probleme wieder und wieder durchgekaut wurden.


    Alles in allem war es eine nette Unterhaltung für zwischendurch.


    Meine Wertung:

    3,6 von 5 Sternen

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 5 Jahren
    Ein unterhaltsames Jugendbuch das fortgesetzt wurde.

    Ich habe am Schluß den Fehler gemacht und gedacht das Buch ist aber nicht so wie der Film. Dann ist mir zum Glük wieder eingefallen, das es ja mehrere Bände davon gibt und die für den Film zusammen gefasst wurden.
    Das Buch ist humorvoll aus der Sicht von Mia geschrieben, das bedeutet man liest ihr Tagebuch dem sie alles anvertraut. Wer solche Geschichten mag sollte mal versuchen es zu lesen. Ich finde das Buch nicht schlecht und mein Cover ist zum Glück dezent gehalten und nicht so bunt wie oben, was mir persönlich nicht so gefällt.

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    R
    RubinRosevor 5 Jahren
    Gutes Buch

    Ein sehr witziges Buch

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    LaLecturevor 6 Jahren
    Rezension zu "Plötzlich Prinzessin" von Meg Cabot

    Flach, wie ein Bügelbrett, Haare wie ein Vorfahrtsschild und Doc Martens statt damenhaften Pumps – so sieht die Prinzessin von heute aus

    Inhalt

    Die 14-jährige Mia fällt aus allen Wolken, als ihr Vater ihr eröffnet, dass er der Fürst von Genovia, einem kleinen Land zwischen Frankreich und Italien, ist und sie nach ihm den Thron besteigen soll. Als wäre diese Nachricht an sich nicht schon schockierend genug, wird Mia von nun an auf Schritt und Tritt von einem Bodyguard begleitet, muss bei ihrer furchbaren Großmutter Prinzessinnenunterricht nehmen und kann sich vor neugierigen Journalisten kaum retten. Und dabei will sie doch nur normal sein!
    Doch dann bemerkt Mia, dass das Prinzessin-sein auch seine guten Seiten hat. Plötzlich interessieren sich die Jungs für sie...

    Meinung

    Als ich etwa 12 Jahre alt war, gehörte die „Plötzlich Prinzessin“-Reihe zu meinen Lieblingsbüchern. Über Mias Tagebucheinträge mit witzigen Kommentaren ihrer Freundinnen, diversen Listen und natürlich all ihren peinlichen Erlebnissen habe ich mich wirklich köstlich amüsiert und habe sogar begonnen, selbst so ein Tagebuch zu führen.
    Nun, drei Jahre später, wollte ich die Reihe mal wieder lesen und auch, wenn sie eher für jüngere Leserinnen ausgelegt ist, konnte mich Meg Cabots erfrischender Roman wieder gut unterhalten.

    „Plötzlich Prinzessin“ ist, wie auch die neun anderen Romane der Reihe, in Tagebuchform geschrieben und man wird direkt in Mias chaotisches Leben hinein katapultiert. Der Stil ist dabei, wie man es von Meg Cabot gewohnt ist, locker, frech und jugendlich, wirkt jedoch keinesfalls bemüht, sondern recht authentisch. Mias Unterrichtsnotizen, To-Do- und Einkausflisten, Dialoge mit ihren Freundinnen und Chat-Ausschnitte verstärken diesen Effekt nur noch und man bekommt einen guten Eindruck von Mias Charakter und ihrem Leben.
    Ihre Erlebnisse schildert sie trotz Tagebuch-Stil verständlich und in logischer Reihenfolge, nur selten ist der Leser etwas verwirrt, da ein Eintrag mit „Oh mein Gott, wie konnte er mir das antun??!!“ beginnt und man noch gar nicht weiß, worüber Mia sich so aufregt.

    Die Charaktere sind, dafür das man von dem Buch keine besondere Tiefe erwartet, erstaunlich sympathisch und mit Ecken und Kanten versehen. Sowohl die selbstkritische Mia als auch ihre etwas herrische und besserwisserische Freundin Lilly weisen Charakterzüge auf, mit denen ich mich identifizieren kann. Trotzdem nervt Mia ein wenig, da sie oft – in typischer Teenagermanier – über ihren nicht vorhandenen Busen und ihre Haare klagt.
    Man muss also damit leben, dass in „Plötzlich Prinzessin“ auch die üblichen Teenager-Komplexe behandelt werden.

    Die Handlung ist, ebenfalls typisch für Meg Cabot, leicht verrückt und beinhaltet sowohl außergewöhnliche Themen (in diesem Fall das Prinzessin-sein) als auch die alltäglichen Teenager-Geschichten wie Stress mit der besten Freundin und natürlich Jungs. Teilweise ist sie etwas vorhersehbar, in diesem ersten Band werden jedoch noch lange nicht alle Probleme gelöst und es kommt noch nicht zum gewünschten Happy End – zumindest nicht in allen Bereichen. Geschickt hat Meg Cabot ein Ende gefunden, das zwar einigermaßen befriedigend ist, trotzdem aber Lust auf mehr macht und klarstellt, dass Mias Abenteuer noch nicht vorbei sind.

    Fazit
    Sicher ist „Plötzlich Prinzessin“ nicht das tiefgründigste Buch, doch ich kann die humorvoller, witzig geschriebene Geschichte aufgrund der tollen Idee und der sympathischen Charaktere allen Leserinnen ab 12 Jahren weiterempfehlen. Vier Sterne bekommt die kurzweilige Lektüre von mir.

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    Lady_Whispers avatar
    Lady_Whispervor 6 Jahren
    Rezension zu "Plötzlich Prinzessin" von Meg Cabot

    Inhalt
    Vollblut-New-Yorkerin Mia fällt aus allen Wolken. Sie soll Prinzessin von Genovia sein und nun ihr Erbe antreten? Mia wehrt sich - bis ihre royale Großmutter eingreift und ein heilloses Durcheinander anzettelt.

    Cover
    Auf dem Cover sind eindeutig Mia und ihr Kater abgebildet, auch wenn ich sie mir anders vorgestellt hatte, zumal ich den Film bereits kenne. Als kleines Mädchen hätte mir das Cover bestimmt super gefallen, aber jetzt finde ich es ziemlich grell, aber dennoch süß gemacht.

    Autor
    Meg Cabot ist am 1. Februar 1967 in Bloomington geboren. Sie arbeitete nach ihrem Philologiestudium zunächst als Illustratorin, bevor sie unter dem Pseudonym Patricia Cabot einige historische Frauenromane schrieb. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als vierzig Romane verfasst, darunter auch die sehr erfolgreiche Serie "Plötzlich Prinzessin".

    Meine Meinung
    Vorneweg, da das Buch eher ein Kinderbuch ist, werde ich die Rezension eher kurz halten. Wer kennt das nicht, entweder man liest ein Buch und dann kommt der Film dazu raus, den man natürlich sehen muss .. und je nachdem wird man dann enttäuscht oder nicht. Oder man sieht einen Film und weiß, dass es dazu ein Buch gibt und möchte das dann auch lesen .. und wieder wird man entweder enttäuscht oder nicht. Bei mir trifft letzteres zu, ich kenne den Film also schon seit Ewigkeiten, und letztes Mal in der Bücherei dachte ich mir, dass ich mir ja das Buch ausleihen könnte. Gesagt - Getan. Im Endeffekt geht es ja um Mia, die eigentlich eher unsichtbar ist, also die kaum jemand bemerkt und eines Tages erfährt sie, dass SIE Prinzessin von Genovia ist. Mit einem Mal ändert sich alles, sie steht plötzlich im Rampenlicht und ist auf einmal sehr begehrt. Vom Grundgerüst sind Film und Buch ja gleich, aber mich stört es schon sehr, wenn dennoch wichtige Teile sich komplett unterscheiden, z.B. ist Mias Vater im Buch "nur" krank und im Film war er schon lange tot. Klar weiß ich, dass der Film auf dem Buch basiert, und somit das Buch anders verfilmt wurde, aber ich habe nunmal den Film zuerst gesehen und deswegen mache ich es dem Buch zum Vorwurf. Aber nun mal zum Eigentlichen, der Aufbau ist nämlich echt gelungen, und zwar ist es so wie eine Art Tagebuch gehalten, oben steht immer das Datum und darunter lässt Mia ihren Gedanken freien Lauf und berichtet dann über das Geschehene. Ich finde auch, dass man es in meinem Alter noch durchaus lesen kann, sowieso spricht eigentlich nichts dagegen zwischendurch auch mal ein Kinderbuch in die Hand zu nehmen.

    Fazit
    Okay also für alle, die das weiter oben geschriebene sehr verwirrend finden (ich auch) kommt jetzt das Fazit:
    Ich finde das Buch sehr schön geschrieben und auch gut gemacht mit dem Tagebuch-Style, dennoch gefällt mir das Cover nicht so besonders und leider vergleiche ich das Buch viel zu sehr mit dem Film, was die Bewertung etwas nach unten zieht. Aber am Ende stimmt das was dabei rauskommt, denn ich finde nicht, dass man es sich kaufen muss, aber man kann es durchaus lesen.

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    buchprinzessins avatar
    buchprinzessinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Plötzlich Prinzessin" von Meg Cabot

    Taschenbuch: 288 Seiten
    Verlag: cbt; Auflage: 6. (Mai 2002)
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

    _Die Haare: Sie sind "weder blond noch braun, sondern irgendwas dazwischen, also das, was man als mausbraun oder straßenköterblond bezeichnet. Sehr apart, was? Und dann habe ich noch einen Mund wie ein Breitmaulfrosch, null Busen, dafür aber Füße wie Langlaufskier." Sieht so etwa eine Prinzessin aus?_

    Sicher nicht, aber ganz so kritisch, wie sich die 177 cm große Mia Thermopolis selber sieht, schaut sie nun wirklich nicht aus. Doch wie soll man objektiv sein, wenn der meistumschwärmte Junge der Schule einen konsequent ignoriert? Das ändert sich, als Mia erfährt, dass ihr Vater, der weit entfernt von New York in dem kleinen Fürstentum Genovia lebt, der regierende Fürst dieses Landes ist. Zunächst scheint das wenig Einfluss auf Mias Leben zu haben, bis ihr Vater zu einem Gespräch mit seiner unehelichen Tochter anreist. Mia erfährt, dass der Vater wegen einer Krebserkrankung zeugungsunfähig geworden -- und sie der einzige Nachkomme und damit Erbin des Fürsten ist.
    Was für andere Mädchen ihres Alters die Erfüllung aller Träume wäre, entpuppt sich für Mia als Albtraum. Ihr ist das alles nicht nur schrecklich peinlich, die ganzen Konsequenzen des mit dem Vater geschlossenen Vertrages werden ihr erst richtig klar, als Grandmère, anreist, um der Enkelin "Prinzessunterricht" zu erteilen. So soll Mia in die Lage versetzt werden, bei offiziellen Anlässen an der Seite ihres Vaters zu repräsentieren. Als Gegenleistung darf sie weiter in New York zur Schule gehen -- was auch kein Zuckerschlecken ist, nachdem alle erfahren haben, wer sie wirklich ist.

    Das durchaus märchenhafte Thema wird unkitschig dargestellt und der humorvolle Schreibstil in Tagebuchform kann überzeugen. Auch Klischees werden aufgebrochen, da Mia kein wunderhübsches Püppchen ist und Grandmère nicht wunderbar und supernett, sondern ein echter Drachen. Insgesamt *4 Punkte* für ein Teeniebuch, das genau den Ton von 12- 14- jährigen Mädchen trifft.

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    LettersFromJuliets avatar
    LettersFromJulietvor 7 Jahren
    Rezension zu "Plötzlich Prinzessin" von Meg Cabot

    **Inhalt**
    Die 14-jährige Mia wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Kater Fat Louie in New York. Sie ist ein unscheinbares Mädchen mit einer Matheschwäche und setzt alles daran nicht weiter aufzufallen. Das wird sich jedoch bald ändern, denn sie erfährt, dass sie eigentlich die Prinzessin von Genovien ist. Von was? Wo ist das denn? In Europa! Sie ist geschockt, sie will keine Prinzessin sein und sie will auf gar keinen Fall Prinzessinnenunterricht von ihrer grässlichen Großmutter bekommen!

    **Meine Meinung**
    Ich habe damals den Film dazu im Kino gesehen und war hin und weg. Welches Mädchen träumt nicht davon eine Prinzessin zu sein? Man darf den Film jedoch nicht mit dem Buch vergleichen, denn es gibt einige Unterschiede.
    Film: Mia ist 16 Jahre alt und wohnt in San Francisco, ihr Vater ist tot, ihre Großmutter ist nett und Nichtraucherin, Mia bekommt von ihr gesagt, dass sie Prinzessin ist und trifft sie da zum ersten Mal.
    Buch: Mia ist 14 Jahre alt und wohnt in New York, ihr Vater hat zwar Krebs, lebt aber noch, ihre Großmutter ist ein ziemlicher Drachen und Kettenraucherin, außerdem musste Mia sie immer in den Ferien besuchen.
    Der Altersunterschied lässt sich wohl zu erklären, dass es wesentlich mehr Bücher als Filme gibt und so die Geschichte natürlich länger erzählt werden kann.
    Das Buch besteht aus Mia’s Tagebucheinträgen, wobei der Leser auch Notizen zu Hausaufgaben oder irgendwelche Auflistungen finden kann.
    Mia scheint eine ziemliche Looserin zu sein, was sie aber nicht unsympathisch macht, im Gegenteil. Sie gefällt mir wirklich gut, abgesehen von ihrem mangelnden Selbstbewusstsein. Für ihr Alter geht sie auch ganz gut mit der neuen Situation um und das obwohl sie absolut keine Prinzessin sein möchte.
    Michael (der Bruder von Mia’s besten Freundin Lilly) hat mir genauso gut gefallen wie im Film. Es ist viel sympathischer, als der Mädchenschwarm Josh Richter, außer einem tollen Körper hat der doch nichts zu bieten. Leider gehört Mia auch zu seinen „Fans“.
    Lilly ist eine sehr herrschsüchtige Person, außerdem zählt nur ihre Meinung. Zwei Eigenschaften die bei mir gar nicht punkten können. Auch wenn sie nicht mit Mia’s Kritik umgehen kann, so ist trotzdem zur richtigen Zeit an ihrer Seite.
    Mir ist es sehr schwer gefallen, mir Mia’s Grandma anders vorzustellen, als im Film, wo ich sie viel besser fand. Eine kettenrauchende Monarchin und tätowiertem Eyelinerstrich? Also bitte!
    Der Schreibstil war mir oft zu einfach, allerdings für Tagebuch einer 14jährigen absolut typisch. Er hat gepasst, aber er ist nicht ganz mein Geschmack.
    Ich würde das Buch auf jeden Fall meiner Tochter geben (wenn ich denn dann irgendwann mal eine haben werden), denn es ist ein sehr schönes Mädchenbuch und für diese Altersklasse zu empfehlen. Ich bin zwar schon aus dem Alter raus, werde aber die anderen Bücher ebenfalls lesen. Ich will unbedingt wissen wie es mit Prinzessin Amelia weitergeht!

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