Meg Cabot Runaway

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  • Rezension zu "Runaway" von Meg Cabot

    Runaway

    Stephie2309

    14. May 2010 um 23:28

    Nachdem Brandon Em gezwungen hat, Christopher anzulügen und ihm zu erzählen, sie sei nun mit Brandon zusammen, hält er sie, Nikki und deren Familie in seinem Ferienhaus gefangen. Das Leben dort könnte zwar schlimmer sein, aber sie hat keinen Kontakt zu ihren Freunden und muss Brandons andauernde Flirtversuche über sich ergehen lassen, die natürlich alle erfolglos bleiben, da sie in Christopher verliebt ist. Der wahren Nikki hingegen schenkt er kaum Beachtung. Dabei sollte er sich ihr viel eher zuwenden, immerhin hat sie noch immer nicht verraten, was sie über seinen Vater und den viert reichsten Mann der Welt, Robert Stark, weiß, dass es wert war, sie umzubringen. Immer wieder versuchen alle ihr dieses Geheimnis zu entlocken um den ganzen Problemen endlich ein Ende zu machen und Em bietet Nikki sogar ihr ganzes bisheriges Vermögen an, dass ja eigentlich auch die wahre Nikki erarbeitet hat. Doch Nikki will nur eins: Ihren alten Körper. Sie will, dass ein Arzt noch einmal eine Gehirntransplantation bei ihr und Em durchführt, damit sie ihr altes Leben wieder bekommt. Dabei ignoriert sie völlig, dass sowohl Em als auch sie selbst dabei sterben könnten, sehr wahrscheinlich sogar würden. Brandon verspricht ihr schließlich Dr. Fong aufzuspüren um Nikkis Wunsch zu erfüllen - was er später jedoch nicht einhält - und endlich zu erfahren, was Nikki damals herausgefunden hat. Nikki hat ein Gespräch mitbekommen, in dem gesagt wurde, dass die neuen, extrem preiswerten Stark Laptops alle eine spezielle Spysoftware enthalten, die sämtliche Daten speichert, die der User eingibt. Das Wissen um dieses Geheimnis macht sie jedoch auch nicht schlauer, denn nun stellt sich eine neue Frage: Warum? Da die Laptops so preiswert und in knalligen Farben erhältlich sind, werden sie vor allem von jungen Leuten gekauft, die auch nicht unbedingt vermögend sind. Wozu will Stark also deren Daten speichern? Genau dies gilt es nun mit Hilfe von Christopher, der sehr sauer auf Em ist und glaubt, sie würde ihm nicht vertrauen, und seinem Cousin Felix herauszufinden, denn Nikki und ihre Familie können sich schließlich nicht für immer verstecken. Doch der Zweck, den Stark mit dem Sammeln dieser Daten bezweckt, ist viel schlimmer, als sie für möglich gehalten hätten ... Runaway hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt. Die Handlung war fast durchgehend spannend. Zunächst fieberte man mit, weil man gespannt ist, wie Em sich aus Brandons Gefangenschaft befreien kann. Später zerbricht man sich den Kopf über den Grund, warum Stark all diese Daten über junge Menschen sammelt. Als man diesen erfährt, ist er so unglaublich, dass man es gar nicht fassen kann. Doch auch an dieser Stelle lässt die Spannung nicht nach, denn immerhin müssen Em, Nikki und ihre Freunde Stark nun aufhalten, ohne andere Menschen in Gefahr zu bringen. Em ist genauso sympathisch wie schon in den ersten beiden Bänden. Immer noch fragt sie Lulu um Rat, wenn es um Jungs bzw. Christopher geht und entwickelt sogar echte Geschwistergefühle gegenüber Steven. Ihren Hass auf Brandon zeigt sie auch während er sie gefangen hält, allerdings nur indirekt, indem sie z.B. seinen Lamborghini in Brand setzt, was für mehr als ein Schmunzeln sorgt. Auch mit ihren Eltern muss Em sich auseinandersetzen, da sie befürchten, ihre Tochter stehe unter falschem Einfluss und gerate auf die schiefe Bahn. Dies stimmt natürlich nicht, aber sie kann ihre Eltern unmöglich in alle Geheimnisse einweihen. Em möchte weder sie noch ihre kleine Schwester in Gefahr bringen. Nikki hingegen macht in diesem Band eine ziemlich große Entwicklung durch. Anfangs ist sie immer noch extrem selbstsüchtig, nervtötend und unsympathisch, vor allem, wenn sie nicht ihren Willen bekommt. Außerdem ist sie ziemlich naiv und will einfach nicht einsehen, dass Stark wirklich versucht hat, sie umzubringen. Im Laufe der Handlung bessert sie sich jedoch, nachdem Lulu auch ihrem neuen Körper ein tolles Aussehen verpasst und sich etwas zwischen ihr und Gabriel anbahnt. In der Beziehung zwischen Em und Christopher geht es immerzu hin und her, was für den Leser ziemlich nervenaufreibend ist. In manchen Situationen wird man aus Christopher einfach nicht schlau, was Em genauso geht. Erst küsst er sie und befreit sie aus Brandons Gefangenschaft, dann zeigt er ihr wieder die kalte Schulter und behauptet sogar, ihre Angelegenheiten würden ihn nicht mehr interessieren. Er ist sauer auf Em, weil sie ihn damals angelogen hat, obwohl er wusste, dass sie nicht die Wahrheit sagte und Brandon sie irgendwie dazu gezwungen hat. Trotzdem eilt er erneut zu ihrer Rettung als sie mal wieder in Schwierigkeiten gerät und hilft er schließlich auch Stark zur Strecke zu bringen. Die Auflösung des Ganzen ist dann nicht nur spannend, sondern auch perfekt gelöst. Alles ergibt endlich einen Sinn. Auch das letzte Kapitel ist noch mal besonders schön und vor allem sehr romantisch. Runaway ist nicht nur ein gelungener, sondern ein atemberaubender Abschluss der Airhead-Trilogie von Meg Cabot. Die konstante Spannung um das Geheimnis von Stark sowie das Hin und Her zwischen Em und Christopher schaffen es, den Leser auf jeder einzelnen Seite zu fesseln. Hinzu kommt dann noch der gewohnt amüsante Schreibstil der Autorin, den man einfach lieben muss. Insgesamt eine Trilogie, die ich jedem wirklich nur empfehlen kann!

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