Meg Donohue

 3.5 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorin von Freundinnensommer, Das beste Rezept meines Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Meg Donohue

Meg Donohue wuchs in Philadelphia auf. Sie studierte Kreatives Schreiben und Vergleichende Literaturwissenschaft und lebt nun mit Mann, ihren beiden Töchtern und einem Hund in San Francisco. "Freundinnensommer" ist nach "Das beste Rezept meines Lebens" ihr zweiter Roman der in Deutschland erscheint.

Alle Bücher von Meg Donohue

Freundinnensommer

Freundinnensommer

 (11)
Erschienen am 09.03.2015
Das beste Rezept meines Lebens

Das beste Rezept meines Lebens

 (9)
Erschienen am 08.06.2012
Liebe auf vier Pfoten

Liebe auf vier Pfoten

 (1)
Erschienen am 10.02.2016
How to Eat a Cupcake

How to Eat a Cupcake

 (1)
Erschienen am 13.03.2012
Dog Crazy

Dog Crazy

 (0)
Erschienen am 10.03.2015

Neue Rezensionen zu Meg Donohue

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KerstinThs avatar

Rezension zu "Freundinnensommer" von Meg Donohue

netter Roman
KerstinThvor 2 Jahren

Erzählt wird die Geschichte von drei Freundinnen. Katherine „Kate“ Harrington ist Prozessanwältin und wohnt in Philadelphia. Gerade hat sich ihr Verlobter von ihr getrennt, dann erfährt sie auch noch, dass sie von ihm schwanger ist. Vanessa Dale Warren ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in New York. Danielle „Dani“ Lowenstein lebt als Buchhändlerin in San Francisco. Sie möchte einen Roman schreiben. Und zwar über das, was vor acht Jahren in ihrem Freundinnensommer passiert ist, als Kates Zwillingsbruder Colin gestorben ist. Nun beschließen die drei Freundinnen zurück nach Avalon in ihr Ferienhaus zufahren. An den Ort an dem Colin gestorben ist. Jede der drei Freundinnen hat ein Geheimnis bezüglich des verhängnisvollen Sommers vor acht Jahren. Werden diese nun ans Tageslicht kommen?

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht einer der drei Frauen erzählt. Es handelt sich um einen nicht anspruchsvollen, netten Roman. Für Unterhaltungszwecke gut geeignet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Roman lässt sich flüssig lesen. Die Handlung wirkt realistisch und nicht komplett erfunden.

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CoffeeToGos avatar

Rezension zu "Freundinnensommer" von Meg Donohue

Freundinnen für immer?
CoffeeToGovor 3 Jahren

Kate, Vanessa und Dani waren früher beste Freundinnen, nichts und niemand konnte sie trennen. Bis zu dem Ereignis vor 8 Jahren, seit dem sich die drei nicht mehr getroffen haben.
Nach einem spontanen Telefonat beschließend die drei in das Strandhaus von Danis Vater zu fahren und ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Doch es kommt anders als gedacht.

Kate wurde gerade von ihrem Ehemann verlassen, Vanessa zweifelt an ihrer Ehe und Dani wurde nun schon zum 12. Mal gefeuert. Obwohl sie sich in so unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, sind sie im Herzen doch Freundinnen geblieben. Die Frage ist nur, ob ihre Freundschaft die schonungslose Wahrheit verkraftet.

Meg Donohue schreibt hier sehr gefühlvoll über die drei so verschiedenen Leben der ehemals besten Freundinnen. Jedes Kapitel ist in der dritten Person und aus der Sicht von jeweils einer der Frauen geschrieben. Doch auch hier musste ich öfters schauen, um wen es sich denn gerade handelt. Zwar ist mir das nicht so negativ aufgefallen, wie bei manchen anderen Büchern, aber auch hier ändert sich der Schreibstil von Person zu Person leider nicht. Ein Kritikpunkt, den man bei diesem Buch durchaus vernachlässigen kann.
Die drei treffen sich praktisch am Tiefpunkt ihres Lebens wieder, und doch denkt jede von sich, sie wäre die einzige, die Probleme hat. Auch das verdeutlicht, wie selten und ehrlich die drei in den letzten Jahren miteinander gesprochen haben. Umso rührender sind die kleinen Momente in denen man merkt, wie viel sie einandern noch bedeuten.

Man kann sich schnell denken, was damals geschehen ist und dass keine der Frauen eine weiße Weste hat. Trotzdem fand ich es echt spannend, vor allem, weil ich unbedingt wissen wollte, was die drei auf dem Herzen haben und ob sie sich wirklich noch einmal zusammenraufen.
Zwar klingt die Geschichte wie ein "0815" Frauenroman, doch hier geht es um so viel mehr. Schade, dass es so schnell zu Ende war, ich hätte gerne noch mehr von Kate, Vanessa und Dani gelesen.

Eine tolle Erzählung von langjähriger Freundschaft und einer Menge Liebe. Absolut zu empfehlen :)

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Rezension zu "Freundinnensommer" von Meg Donohue

Sommerroman mit einer traurigen Grundhaltung
nblogtvor 3 Jahren


Bei diesem Buch bin zunächst davon ausgegangen, dass es sich um einen leichten Sommerroman mit einer kleinen Priese Drama handelt. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen bin, da die drei Hauptfiguren Kate, Vanessa und Dani allesamt ziemlich neidisch und anfangs die ganze Zeit ziemlich unglücklich sind. Von einem leichten Sommer ist erst nach gut der Hälfte etwas zu spüren.

Diese Buch arbeitet die Freundschaft zwischen Kate, Vanessa und Dani auf, die sich nach einem schicksalhaften Ereignis vor sieben Jahren, für das sie sich jeder für sich die Schuld geben. Die drei Freundinnen kennen sich bereits seit Schultagen und haben sich nach dem Ereignis ziemlich voneinander entfremdet. 
Die drei Frauen haben seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Sommerferien immer gemeinsam im Haus von Danis Vater bzw. später in einem selbst gemieteten Ferienhaus am Strand verbracht. Anfangs war mir nicht so ganz klar, warum sie nun einen erneuten gemeinsamen Sommer verbringen wollen, da die drei Frauen inzwischen scheinbar so gar nichts mehr zu verbinden scheint. Aber letztendlich ergab dies zum Ende hin durchaus seinen Sinn.

Meiner Meinung nach plätschert die Handlung anfangs ein wenig zu sehr vor sich. Meg Donohue verliert sich hier zunächst ein wenig in den Selbstzweifeln und Neid ihrer Charaktere. Die drei Frauen scheinen anfangs ihr Umfeld und insbesondere sich gegenseitig extrem kritisch zu betrachten und finden zunächst keine besonders positives am Gegenüber. Obwohl sie sich bereits seit langem nicht mehr gesehen haben, haben sie Vorstellungen vom Leben der jeweils anderen, ohne dass sie sich im Klaren darüber sind, ob diese richtig sind oder nicht.
Allerdings kann ich auch sagen, dass etwa ab der Mitte die Handlung stetig interessanter wird, so dass die Geschichte deutlich an Fahrt aufnimmt. Als die drei Frauen wieder aufeinander treffen, können sie mit ihrem Gedanken nicht mehr hinterm Berg halten, wodurch einige Spannungen erzeugt werden. Für die drei Frauen heißt es letztendlich mit ihrer Vergangenheit und den Geschehnissen des schicksalshaften Ereignissen abzuschließen. Jede für sich muss sich entscheiden, ob sie die Vergangenheit hinter sich lassen möchte bzw. kann, oder ob dieses Ereignis auch weiterhin ihr Leben beeinflussen soll.

Meg Donohues Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Sie schafft es sehr gut das Interesse der Leser zu wecken, selbst wenn man mit den Handlungen der Figuren nicht so ganz einverstanden ist, Obwohl ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit den drei Frauen hatte, konnte ich dennoch nachvollziehen, warum die Donohue sich zunächst meckern lässt. Denn gerade dieses "Auskotzen" der Figuren sorgt dafür, dass man die Handlungstränge Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen kann. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich gefreut hätte, wenn sie sich hier etwas kürzer gefasst hätte.

Dies ist in jedem Fall ein Roman, der zwar mit einer leichten und lockeren Sprache daher kommt, gleichzeitig aber auch mit einem schwierigen Inhalt aufwarten kann. Wer hier einen einfachen Sommerroman erwartet, der ist gegebenenfalls anfangs ein wenig enttäuscht. Zwar enthält dieser Roman auch typische Sommerferienmomente. Jedoch werden diese von einer etwas traurigen und melancholischen Grundhaltung untermalt.
Da dieser Roman mich zum Ende hin dann doch noch überzeugen konnte und alles in einem sinnvollen Ganzen endet, bekommt dieser Roman von mir 4 (von 5) Punkten.

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