Meg Donohue Freundinnensommer

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Inhaltsangabe zu „Freundinnensommer“ von Meg Donohue

Kate, Vanessa und Dani sind beste Freundinnen. Als die perfektionistische Kate kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wird, beschließen die drei, in das Strandhaus zurückzukehren, in dem sie früher viele Sommer gemeinsam verbracht haben. Unter strahlend blauem Himmel wird schnell deutlich, dass auch Vollzeitmom Vanessa und die rastlose Dani alles andere als glücklich sind. Doch vor allem wird den drei Freundinnen klar, dass sie sich endlich den Ereignissen einer verhängnisvollen Sommernacht vor acht Jahren stellen müssen, die ihr Leben für immer veränderte.

kein leichter Sommerroman!

— _madelini

Ziemlich schwacher Start, zum Ende hin dann aber doch noch besser!

— nblogt

Vorsicht: Kein leichter Sommerroman - Trotzdem: Grundsätzlich eine gute Idee, aber mich hat es leider nicht gepackt.

— Lesemaus_im_Schafspelz

Wenn man eine spannende und tragische Geschichte voller herzzerreißender Momente erwartet, ist man hier so falsch wie man nur sein kann.

— Wonder_

Kein leichter Sommerroman

— Monika58097

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  • netter Roman

    Freundinnensommer

    KerstinTh

    23. December 2016 um 09:02

    Erzählt wird die Geschichte von drei Freundinnen. Katherine „Kate“ Harrington ist Prozessanwältin und wohnt in Philadelphia. Gerade hat sich ihr Verlobter von ihr getrennt, dann erfährt sie auch noch, dass sie von ihm schwanger ist. Vanessa Dale Warren ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in New York. Danielle „Dani“ Lowenstein lebt als Buchhändlerin in San Francisco. Sie möchte einen Roman schreiben. Und zwar über das, was vor acht Jahren in ihrem Freundinnensommer passiert ist, als Kates Zwillingsbruder Colin gestorben ist. Nun beschließen die drei Freundinnen zurück nach Avalon in ihr Ferienhaus zufahren. An den Ort an dem Colin gestorben ist. Jede der drei Freundinnen hat ein Geheimnis bezüglich des verhängnisvollen Sommers vor acht Jahren. Werden diese nun ans Tageslicht kommen? Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht einer der drei Frauen erzählt. Es handelt sich um einen nicht anspruchsvollen, netten Roman. Für Unterhaltungszwecke gut geeignet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Roman lässt sich flüssig lesen. Die Handlung wirkt realistisch und nicht komplett erfunden.

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  • Freundinnen für immer?

    Freundinnensommer

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 09:16

    Kate, Vanessa und Dani waren früher beste Freundinnen, nichts und niemand konnte sie trennen. Bis zu dem Ereignis vor 8 Jahren, seit dem sich die drei nicht mehr getroffen haben. Nach einem spontanen Telefonat beschließend die drei in das Strandhaus von Danis Vater zu fahren und ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Doch es kommt anders als gedacht. Kate wurde gerade von ihrem Ehemann verlassen, Vanessa zweifelt an ihrer Ehe und Dani wurde nun schon zum 12. Mal gefeuert. Obwohl sie sich in so unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, sind sie im Herzen doch Freundinnen geblieben. Die Frage ist nur, ob ihre Freundschaft die schonungslose Wahrheit verkraftet. Meg Donohue schreibt hier sehr gefühlvoll über die drei so verschiedenen Leben der ehemals besten Freundinnen. Jedes Kapitel ist in der dritten Person und aus der Sicht von jeweils einer der Frauen geschrieben. Doch auch hier musste ich öfters schauen, um wen es sich denn gerade handelt. Zwar ist mir das nicht so negativ aufgefallen, wie bei manchen anderen Büchern, aber auch hier ändert sich der Schreibstil von Person zu Person leider nicht. Ein Kritikpunkt, den man bei diesem Buch durchaus vernachlässigen kann. Die drei treffen sich praktisch am Tiefpunkt ihres Lebens wieder, und doch denkt jede von sich, sie wäre die einzige, die Probleme hat. Auch das verdeutlicht, wie selten und ehrlich die drei in den letzten Jahren miteinander gesprochen haben. Umso rührender sind die kleinen Momente in denen man merkt, wie viel sie einandern noch bedeuten. Man kann sich schnell denken, was damals geschehen ist und dass keine der Frauen eine weiße Weste hat. Trotzdem fand ich es echt spannend, vor allem, weil ich unbedingt wissen wollte, was die drei auf dem Herzen haben und ob sie sich wirklich noch einmal zusammenraufen. Zwar klingt die Geschichte wie ein "0815" Frauenroman, doch hier geht es um so viel mehr. Schade, dass es so schnell zu Ende war, ich hätte gerne noch mehr von Kate, Vanessa und Dani gelesen. Eine tolle Erzählung von langjähriger Freundschaft und einer Menge Liebe. Absolut zu empfehlen :)

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  • Sommerroman mit einer traurigen Grundhaltung

    Freundinnensommer

    nblogt

    25. October 2015 um 19:43

    Bei diesem Buch bin zunächst davon ausgegangen, dass es sich um einen leichten Sommerroman mit einer kleinen Priese Drama handelt. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen bin, da die drei Hauptfiguren Kate, Vanessa und Dani allesamt ziemlich neidisch und anfangs die ganze Zeit ziemlich unglücklich sind. Von einem leichten Sommer ist erst nach gut der Hälfte etwas zu spüren. Diese Buch arbeitet die Freundschaft zwischen Kate, Vanessa und Dani auf, die sich nach einem schicksalhaften Ereignis vor sieben Jahren, für das sie sich jeder für sich die Schuld geben. Die drei Freundinnen kennen sich bereits seit Schultagen und haben sich nach dem Ereignis ziemlich voneinander entfremdet.  Die drei Frauen haben seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Sommerferien immer gemeinsam im Haus von Danis Vater bzw. später in einem selbst gemieteten Ferienhaus am Strand verbracht. Anfangs war mir nicht so ganz klar, warum sie nun einen erneuten gemeinsamen Sommer verbringen wollen, da die drei Frauen inzwischen scheinbar so gar nichts mehr zu verbinden scheint. Aber letztendlich ergab dies zum Ende hin durchaus seinen Sinn. Meiner Meinung nach plätschert die Handlung anfangs ein wenig zu sehr vor sich. Meg Donohue verliert sich hier zunächst ein wenig in den Selbstzweifeln und Neid ihrer Charaktere. Die drei Frauen scheinen anfangs ihr Umfeld und insbesondere sich gegenseitig extrem kritisch zu betrachten und finden zunächst keine besonders positives am Gegenüber. Obwohl sie sich bereits seit langem nicht mehr gesehen haben, haben sie Vorstellungen vom Leben der jeweils anderen, ohne dass sie sich im Klaren darüber sind, ob diese richtig sind oder nicht. Allerdings kann ich auch sagen, dass etwa ab der Mitte die Handlung stetig interessanter wird, so dass die Geschichte deutlich an Fahrt aufnimmt. Als die drei Frauen wieder aufeinander treffen, können sie mit ihrem Gedanken nicht mehr hinterm Berg halten, wodurch einige Spannungen erzeugt werden. Für die drei Frauen heißt es letztendlich mit ihrer Vergangenheit und den Geschehnissen des schicksalshaften Ereignissen abzuschließen. Jede für sich muss sich entscheiden, ob sie die Vergangenheit hinter sich lassen möchte bzw. kann, oder ob dieses Ereignis auch weiterhin ihr Leben beeinflussen soll. Meg Donohues Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Sie schafft es sehr gut das Interesse der Leser zu wecken, selbst wenn man mit den Handlungen der Figuren nicht so ganz einverstanden ist, Obwohl ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit den drei Frauen hatte, konnte ich dennoch nachvollziehen, warum die Donohue sich zunächst meckern lässt. Denn gerade dieses "Auskotzen" der Figuren sorgt dafür, dass man die Handlungstränge Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen kann. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich gefreut hätte, wenn sie sich hier etwas kürzer gefasst hätte. Dies ist in jedem Fall ein Roman, der zwar mit einer leichten und lockeren Sprache daher kommt, gleichzeitig aber auch mit einem schwierigen Inhalt aufwarten kann. Wer hier einen einfachen Sommerroman erwartet, der ist gegebenenfalls anfangs ein wenig enttäuscht. Zwar enthält dieser Roman auch typische Sommerferienmomente. Jedoch werden diese von einer etwas traurigen und melancholischen Grundhaltung untermalt. Da dieser Roman mich zum Ende hin dann doch noch überzeugen konnte und alles in einem sinnvollen Ganzen endet, bekommt dieser Roman von mir 4 (von 5) Punkten.

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  • Keine sommerliche Nebenbei-Lektüre

    Freundinnensommer

    Lesemaus_im_Schafspelz

    03. June 2015 um 16:03

    Drei Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Kate, Vanessa und Dani. Als dann die Perfektionistin Kate kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, beschließen die Freundinnen, nach acht Jahren zum ersten Mal wieder gemeinsam zum Strandhaus zu fahren, in dem sie so viele Sommer gemeinsam erlebt haben. Meg Donohue hat mit „Freundinnensommer“ ihrem zweiten Roman veröffentlicht. Das sommerlich anmutende Gute-Laune-Cover – hellblau und rosa sind die dominierenden Farben, in aufeinander gestapelten Schüsselchen strahlen dem potentiellen Leser knackige Kirschen entgegen – hat mich direkt neugierig auf eine vermeintlich leichte Sommerlektüre gemacht. Schon der Klappentext lässt jedoch vermuten, dass es nicht ganz so spritzig-frisch und leicht sein würde, da ist von einer „verhängnisvollen Sommernacht vor acht Jahren“ die Rede, ich stutzte. Doch da ich von Natur aus neugierig bin (also eine typische Frau, was das angeht *lach*), wollte ich diesen Roman unbedingt lesen. Den Kapiteln ist jeweils einer der drei Namen vorangestellt, aus deren Sicht die folgenden Seiten zu lesen sein werden. So lernt man die Charaktere und Eigenheiten der einzelnen Damen schnell kennen. Nun sollte man meinen, dadurch sind Unklarheiten ausgeschlossen, aber stilistisch gibt es leider keinerlei Bruch in der Schreibweise, so dass ich doch immer wieder zurückblättern musste, bei wem ich mich gerade befinde. An sich hat sie mich leider überhaupt nicht packen können, schnell merkte ich, dass ich stellenweise las, ohne den Inhalt aufzunehmen, also zurückblättern, konzentriert lesen – und am Ende doch nicht viel schlauer sein. Hm… Auch konnten mich die Charaktere leider nicht so wirklich überzeugen. Kate wird von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen lassen – ansonsten wirkt sie auf mich irgendwie farblos und unauthentisch. Dani verliert in schöner Regelmäßigkeit ihre Jobs, gleicht das mit Drogen und Alkohol aus – kein sehr erwachsenes Verhalten. Vanessa hingegen erfährt von der Affäre ihres Mannes und hinterfragt entsprechend ihre ganze Ehe – jedoch nimmt sie selbst Kontakt zu ihrem Jugendfreund Jeremy auf und man fragt sich, ob sie es ihrem Mann nun mit gleicher Münze zurückzahlen möchte?! Was oberflächlich vielleicht ein interessanter Mix zu sein scheint, ist jedoch leider farblos gestaltet. Keine der Freundinnen konnte mich wirklich überzeugen, selbst auf die Seiten gesehen konnte ich keine wirkliche Entwicklung feststellen. Auch das Geheimnis um die besagte Sommernacht, seit der sich alle drei Frauen unabhängig voneinander mit Schuldgefühlen plagen, ist schnell gelöst. Ich musste auch mehrfach ansetzen, um „Freundinnensommer“ fertig zu bekommen. Mit der Umsetzung der vermeintlich interessanten Story konnte ich nicht viel anfangen, die Schreibweise konnte mich nicht packen. Der Stoff gibt eigentlich einiges her, aber am Ende war es leider nichts meins. Vielleicht bin ich gerade etwas kritisch, doch muss mich ein Buch packen und/oder mich amüsieren, zumindest muss es irgendwas in mir auslösen und das hat „Freundinnensommer“ leider nicht geschafft.

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  • Seichte Story

    Freundinnensommer

    Wonder_

    05. May 2015 um 16:36

    Was soll man nur zu "Freundinnensommer" sagen... Erwartungsvoll und mit jeder Menge Verschwörungstheorien und Vermutungen, was in der geheimnisvollen Sommernacht wohl zwischen den drei Mädchen passiert ist, stürzt man sich direkt ins erste Kapitel. Doch schnell wird klar, dass man nicht so ganz das bekommt, was man erwartet hat. Bis die drei Freundinnen, oder eher ehemaligen Freundinnen, überhaupt erst mal zusammentreffen vergeht einige Zeit. Doch auch dann bleibt die knisternde Spannung und die Aufregung, was hinter der Sache steckt, vollkommen unscheinbar. Dass es etwas mit dem Tod von Kates Bruder zu tun hat ist sofort klar, doch alles, um das es hier geht, ist eine recht nüchterne Geschichte darüber, warum jede der Freundinnen sich für das Unglück verantwortlich fühlt, darüber, wie sie alles in sich hineinfressen, sich gegenseitig Vorwürfe machen und wie unzufrieden sie mit ihren Leben sind. Das diese Unzufriedenheit großteils nicht einmal etwas mit dem Geschehen zu tun hat, macht das Ganze noch zäher. Das Buch liest sich wie ein Bericht über drei Frauen, die sich über ihr ätzendes Leben auskotzen und nicht wissen, wie sie es auf die Reihe bekommen sollen. Sucht man danach ist "Freundinnensommer" wohl nicht schlecht, erwartet man jedoch eine spannende und tragische Geschichte voller herzzerreißender Momente, ist man hier so falsch wie man nur sein kann. Mich hat die Geschichte leider schnell gelangweilt und überhaupt nicht gepackt. Dass ich mich mit keiner der drei Frauen identifizieren konnte, hat das Ganze zudem noch mehr runtergezogen.

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  • Was geschah wirklich?

    Freundinnensommer

    Monika58097

    28. March 2015 um 11:27

    Kate wird wenige Wochen vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen. Zusammen mit ihren beiden langjährigen Freundinnen beschließt sie, ein paar Tage in das Strandhaus zu fahren, in dem sie früher so gemeinsame Zeit verbracht haben. Die drei Frauen erkennen, dass jede von ihnen nicht so glücklich ist, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Da ist die verlassene Kate, die immer alles bis ins kleinste Detail plant bis hin zum Perfektionismus. Dann ist da Vanessa, die Vollzeit-Mutter, die sich auf nichts anders als auf ihr Kind konzentrieren zu scheint, bis sie erfährt, dass ihr Mann eine kurze Affäre hatte, was sie selbst zum Anlass nimmt, immer öfter an ihren Ex zu denken. Die dritte im Bunde ist Dani, rastlos, immer auf der Suche nach einem Job. Alle drei Frauen beschäftigt ein Ereignis, das vor 8 Jahren dort in der Nähe des Strandhauses passiert ist. Ein Ereignis, dass alle drei verändert hat. Was ist damals wirklich passiert und werden sie darüber sprechen können? "Freundinnensommer" - vom Cover her hätte ich gedacht, dass mich hier ein leichter Sommerroman über drei Frauen erwartet. Es ist jedoch kein Roman, bei dem man sich einfach wegträumen kann. Es ist eine Geschichte über drei Frauen, die seit Jahren verzweifelt sind. Die Schicksale der drei Frauen berühren. Sie machen nachdenklich und doch hat mir irgendwie der gewisse rote Faden durch das Buch gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir eigentlich eine leichte Sommer-Geschichte vorgestellt habe. Meg Donohue setzt sich sehr einfühlsam mit den einzelnen Personen auseinander. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Leichtigkeit gewünscht.

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