Meg Gardiner Todesmut

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Inhaltsangabe zu „Todesmut“ von Meg Gardiner

Lauf um dein Leben! Ein neuer Fall für die forensische Psychiaterin Jo Beckett. Einen rasanten Sportwagen hat sie schon, ebenso ein schickes Appartement im angesagtesten Viertel San Franciscos. Autumn Reiniger kann ihren 21. Geburtstag kaum erwarten. Ihr Vater hat ihr ein außergewöhnliches Geschenk gemacht: Gemeinsam mit ihren fünf besten Freunden wird sie an einem luxuriösen Reality-Game in der kalifornischen Wildnis teilnehmen. Am Strand von San Francisco geht es los, und der Trip könnte keinen aufregenderen Anfang nehmen: Mit einem Speedboat wird die Gruppe zum Treffpunkt gebracht, von dort geht es mit einem Transporter weiter. Das Gelände wird immer unwegsamer, die Bäume dichter, die Wege verschlungener. Mehr und mehr entfernen sich die Jugendlichen von der Zivilisation. Plötzlich gerät der Wagen ins Schleudern. Der Kofferraum springt auf und gibt eine grausige Fracht preis. Panik bricht aus. Es beginnt ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Fazit: Gefahrvolle Szenen nehmen irgendwann überhand und die Story wirkt nur noch konstruiert und unglaubwürdig.

— Bellexr

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    Todesmut

    trollchen

    24. September 2017 um 12:19

    TodesmutHerausgeber ist Heyne Verlag (10. Juni 2013)und hat 464 Seiten. Kurzinhalt: Lauf um dein Leben!Zu ihrem 21. Geburtstag wünscht sich Autumn etwas ganz Besonderes. Ihr Vater, der keine Kosten scheut, um seine Tochter glücklich zu machen, wird diesem Wunsch gerecht. Sie wird mit ihren Freunden an einem spektakulären Reality-Game teilnehmen. Autumn ist außer sich vor Freude. Was sie nicht weiß: Ihr Vater hat einen Ranger engagiert, der für eine Überraschung sorgen soll. Doch dieser Ranger hat ganz andere Pläne. Als ein Teilnehmer zu Tode kommt, bittet man Jo Beckett um Hilfe. Im Camp angekommen, bietet sich ihr ein Bild des Grauens.Meine Meinung: Das Buch stand ziemlich lange bei mir im Regal, immer habe ich gescheut und wollte nicht so richtig ran an das Buch. Dann hatte ich es im Urlaub mit und was soll ich sagen, es war super. Spannend von der ersten Seite an, obwohl es mir zwischendurch immer so vorkam, als wenn die Hauptakteure alle ziemlich viele Leben haben und sie nicht sterben dürfen. Was mich am Anfang sehr verwirrt hat waren die sehr vielen Personen, die mitgewirkt haben, die konnte ich am Anfang nicht einordnen, aber wenn man dann wusste, wer alles dort auf den Ausflug mit ist, dann ging es schon. Und was ich auch immer verwirrend finde, ist, dass die Leute mal mit Vornamen, mal mit Nachnamen angeredet werden, dies ist sehr schlecht nachvollziehbar. Die Kapitel sind normal lang, das einzige, was störte, war, dass es wirklich an der spannendsten Stelle aufhörte und man zu einem anderen Schauplatz geführt wurde im nächsten Kapitel. Da ja diesmal ein „Reality Game“ Hauptthema war, das fand ich sehr gewagt, aber leider schon Realität, denn mit Geld kann man alles kaufen. Und auch die Aktionen, die dort beschrieben wurden, sind sehr einfallsreich, sehr gut beschrieben und immer wieder überraschend. Denn als Leser wusste ich nicht, wer nun wirklich gut ist und wer nicht. Da ich ja das erste Mal was von der Autorin gelesen habe, wusste ich nicht, das es schon der 4. Band ist um Jo ist, aber mir ist auch nichts aufgefallen, dass man die anderen Bände zwingend gelesen haben muss. Auf jeden Fall wird es nicht das letzte Buch von ihr gewesen sein. Mein Fazit: Nicht schlecht, Spannung bis zum Ende, immer wieder überraschend. Ich vergebe 5 Sterne. Klare Leseempfehlung!

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  • Fesselnd bis zum Schluß

    Todesmut

    Engelchen07

    12. November 2015 um 20:12

    Autumn bekommt von ihrem reichen Vater zu ihrem 21. Geburtstag etwas ganz besonders geschenkt. Ein Reality - Game. Die Teilnehmer werden auf offener Straße entführt und dann geht das ganze Spiel los. Die Firma, die diese Spiel anbietet, gibt vorher der örtlichen Polizei bescheid, damit diese im Falle eines Alarms bescheid weiß, dass es sich hierbei nur um ein Spiel handelt. Doch diesemal ist es KEIN Spiel. Die Entführung ist echt, was die Jugendlichen leider nicht wissen. Eine spannende und fesselnde Jagd nach Freiheit beginnt. Jo Beckett geht mit ihrem Lebensgefährten Gabe an einen Tatort in den Bergen. Kurze Zeit später stoßen sie auf die Teilnehmer des Reality - Games. Jo und Gabe gehörten plötzlich zu den Entführten und müssen in freier Wildbahn um ihr Leben und das der Jugendlichen kämpfen. Ein sehr fesselnder und spannender Thriller.

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    tigerbea

    Evan Delaney und Jo Beckett ermitteln im Todesfall Phelps Whylie. Seine Leiche wurde in der kalifornischen Wüste in einer Mine gefunden. Keiner kann sich die Todesumstände erklären. Jo macht sich mit einem Freund auf Spurensuche in der Wüste. Autumn, 21 Jahre alt und verwöhnte Millionärstochter, bekommt zu ihrem Geburtstag von ihrem Vater ein Realitygame geschenkt. 5 ihrer Freunde dürfen dabei sein. Als Jo auf die Truppe trifft, entdecken sie eine Leiche im Kofferraum des Wagens von Autumns "Spielgefährten". Irgendjemand hat von diesem Reality-Game ganz andere Vorstellungen. Die Lage spitzt sich zu. Was zunächst spannend und rasant beginnt, wird mit der Zeit doch ziemlich langatmig. Denn das Buch ist sehr dick und hat eigentlich kein anderes Thema als wilde Verfolgungen und immerfort nur Überlebenskampf. Die beiden Themen fehlen auf keiner einzigen Seite. Das nächste Problem in diesem Buch ist die Vielzahl der Charaktere. Ich persönlich hatte echt Schwierigkeiten, zu unterscheiden, wer jetzt "Gut" und wer "Böse" ist. Man ist immer wieder am zurückblättern, um mit den ganzen Namen klar zu kommen. Ein Buch, in dem es mit der Spannung etwas zu gut gemeint wurde, denn etwas weniger Verfolgung und Bedrohung hätte durchaus besser getan.            

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    • 2

    Floh

    11. August 2014 um 06:52
  • Zur falschen Zeit am falschen Ort

    Todesmut

    Bellexr

    13. June 2014 um 10:37

    Zusammen mit Evan Delaney untersucht Jo Beckett einen mysteriösen Todesfall. In einer Mine in der kalifornischen Wüste wurde die Leiche eines Mannes gefunden, die Todesumstände sind jedoch recht mysteriös. Jo Beckett macht sich zusammen mit Gabe Quintana auf den Weg zu dieser Mine. Dort stoßen Jo und Gabe auf eine Gruppe junger Leute, die übers Wochenende an einem Reality-Game teilnehmen. Merkwürdig ist allerdings das Verhalten der Betreuer und als einer der Teenager den Kofferraum öffnet, liegt darin eine Leiche.   Wie kam es zu dem Tod von Phelps Whylie? Diese Frage beschäftigt Jo Beckett wie auch Evan Delaney. Durch einen gemeinsamen Bekannten haben die Protagonisten der beiden Thriller-Reihen von Meg Gardiner sich kennengelernt und spielen auch die Hauptrolle in dem vorliegenden Thriller. Wobei der Schwerpunkt mehr bei Jo liegt.   Die rätselhaften Todesumstände führen Jo mit Freund Gabe in die Wüste und zu einem Wochenende, welches sich beide wahrlich ganz anders vorgestellt haben. Aber auch Autumn, eine verwöhnte 21-jährige, hatte ganz andere Vorstellungen von dem Wochenende. Zum Geburtstag bekommt sie von ihrem Vater ein kostspieliges Reality-Game geschenkt und dieses sollte zusammen mit ihren fünf Freunden genau an diesem Wochenende starten. Doch es kommt alles ganz anders und das Reality-Game entwickelt sich bald zu einem Kampf auf Leben und Tod.   Der Plot entwickelt sich anfangs recht spannend und bleibt auch etwas unvorhersehbar. Dies liegt vor allem daran, dass die wahren Beweggründe von Dane Haugen, der die Pläne der Teenager so dermaßen über den Haufen wirft, anfangs nicht ersichtlich sind. Eins ist jedoch von Anfang an klar: Der Coup ist von langer Hand sorgfältig geplant und es geht hierbei nicht nur um Geld.   Mit der Zeit entwickelt sich die Story zu einem wahren Überlebenskampf für alle Beteiligten. Nicht nur brutale Killer sind ihnen dicht auf den Fersen, auch das Wetter hat sich eindeutig gegen sie gewendet. Einige Zeit war es ja recht interessant und packend mit zu verfolgen, welchen Gefahren Jo, Gabe und die Spielteilnehmer ausgesetzt sind. Doch irgendwann fragte man sich, was sich Meg Gardiner denn noch alles einfallen lässt, um die Spannung in die Höhe zu treiben. Die Autorin schickt ihre Protagonisten praktisch auf jeder Seite in eine nächste gefahrvolle Situation und die Zufälle nehmen überhand, wodurch die Geschichte ihre Glaubwürdigkeit verliert und nur noch konstruiert wirkt.      Ein Plus sind jedoch die Charakterbeschreibungen. Gerade Autumn entwickelt sich im Verlauf der Geschichte glaubhaft von der verwöhnten, zickigen Millionärstochter zu einer verantwortungsvollen jungen Frau, die ihre Freunde nicht im Stich lässt. Und auch die anderen Akteure des Thrillers nehmen schnell Konturen an und überraschen stellenweise auch ein wenig in ihren Handlungen.   Fazit: Die Autorin meint es etwas zu gut und schickt ihre Protagonisten von einer gefahrvollen Szene in die nächste. Das wirkt irgendwann unglaubwürdig und konstruiert.

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    happytanny

    22. January 2013 um 15:24

    Leider konnte mich dieses Buch von Meg Gardiner überhaupt nicht überzeugen... Ein paar Jugendliche werden entführt, Jo und Gabe stoßen zufällig dazu, dazwischen sterben ein paar Menschen und die Geschichte geht weiter. Es gibt keinen Spannungsbogen o. ä. in dem Buch. Meg Gardiner scheint eine Checkliste mit den Dingen, die die Leute erleben sollen, abgehakt zu haben. Die Personen bleiben alle ziemlich oberflächlich und man schaut als Leser eher gelangweilt zu, wie sie sich so durch die Wildnis schlagen. Sehr schade! Ich habe schon deutlich besseres von Mag Gardiner gelesen!

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    SunnyCassiopeia

    13. January 2013 um 22:30

    Inhalt Autumn Reiniger ist ein society girl und bekommt alles wassievon Daddy möchte. Ein Augenaufschlag und schon fliegt ihr alles entgegen, sie hat einen Freund , ist verwöhnt und verzogen, trägt teure Designerklamotten und bekommt von Daddy zu ihrem 21 Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk....ein Reality Game, irgendwo, in der Wüste Kaliforniens, zusammen mit ihren Freunden. Autum glaubt zu träumen, das ihre Wünsche noch zu toppen waren...aber Daddy macht es ihr möglich. Doch was Autum nicht weiß ist, das ihr Vater ganz eigennützig handelt...er möchte wärend des Spieles seiner Tochter beibringen, wie man ein Teamplayer wird, ein Alpha...und so angagiert er einen Ranger, der die gewisse Schärfe und Angst mit ins Spiel bringen soll. Aber schön wärend ihrer Ankunft läuft alles aus dem Ruder...denn der Ranger verfolgt seine eigenen Zwecke und ist nicht der, für den er sich ausgibt... Als kurze Zeit später einer der Mitspieler tot aufgefunden wird...beginnt ein ganz neues Spiel...der Lauf um sein eigenes Leben... und schon wird aus einem Spiel, bittere Realität und die jungen Leute finden sich mitten im Horror wider....einer nach einander wird umkommen... Meine Meinung Ich muss sagen, das ich entsetzt bin udn total enttäuscht! Das Buch klingt sehr viel versprechend und spannend zu werden....aber das Hörbuch ist es nicht*!!! Die Erzählerin ist nicht gut, man bekommt die verschiedenen Charaktäre nicht zufassen, bekommt schnell etwas durcheinander und man unterscheidet kaum, zwishen Fereund und Feind...es wird ganz schlecht rüber gebracht...ich glaube das ein Buch...viel besser ankommt und man es lieber lesen sollte...die Erzählerstimme geht total unter..es klingt nicht überzeugend und ein Charakter klingt, wie der andere...sehr schade...dabei geht einem die Spannung verloren udn die ganze Handlung geht unter... Fazit Eine starke Handlung, wird durch die Erzählerstimme aber zum Trauerspiel und es ist nicht schön anzuhören...lieber das Buch lesen...

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    gurke

    06. January 2013 um 21:39

    Über "Todesmut" bin ich zufällig im Internet gestolpert und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich den Thriller unbedingt haben. Für mich klang der Inhalt auf Anhieb total spannend und interessant. Für mich hörte es sich sogar so an, als wäre dies ein neuer Pageturner. Allerdings konnte ich das Buch leider nicht beenden. Es wird schnell klar, dass wir hier mehrere Handlungstränge lesen können. Mein Problem war leider mein unglaublich schlechtes Namensgedächnis. Die Geschichte ist einfach viel zu komplex mit zu vielen Personen. So konnte ich mich überhaupt nicht in das Buch vertiefen, sondern war ständig nur am überlegen wer jetzt wer ist und mit wem das eben gelesene jetzt zusammenhängt. Hat man sich dann endlich in die beschriebene Situation eingefunden, endet leider das Kapitel und das rätsen fängt von vorne an. Die Kapitel sind nämlich relativ kurz, was in diesem Fall meiner Meinung nach eher ein Nachteil ist. Später habe ich herausgefunden, dass wir hier bereits den vierten Band um die Psychiaterin Jo Beckett in den Händen halten. Ich finde schade, dass dies nicht auf dem Buch kenntlich gemacht worden ist. Müssen wir denn wirklich bei jedem Thriller lange recherchieren, um herauszufinden, dass es sich um eine lange Reihe handelt? Vielleicht hätte ich die Vorgänger lesen sollen um die Geschichte richtig verstehen zu können. Dieses Buch hat leider dann überhaupt nicht meinen Lesernerv getroffen. Aber wem komplexe Thriller mit vielen Personen und Handlungssträngen gefallen, für den könnte "Todesmut" etwas sein. Das Thema Realitygame fand ich nämlich äußerst interessant.

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    michael_lehmann-pape

    14. May 2012 um 14:53

    Solide Action, aber weniger Thrill Ein Reality-Game soll es sein. Zur Volljährigkeit von Autumm Reininger. Diese kennt solche urbanen Spiele sehr gut, denn ihr Vater, ein erfolgreicher Investment Manager, nutzt diese Art der „Freizeitgestaltung“ recht häufig für Teambuilding-Maßnahmen seiner Mitarbeiter. Mit einigen ihrer Freunde freut sich Autumm sehr auf ihre Rolle als „Verbrecherkönigin“. Nicht ahnend, dass ihr Vater eine ganz spezielle Person noch mit in das Spiel eingebaut hat, um eine von Autumms Kindheits-Phobien „zu überwinden“. Autumms Vater, der nicht ahnt, dass noch ganz andere Kräfte sich des Spiels bemächtigen werden, um Rache an ihm persönlich zu nehmen. Jo Becket, forensische Psychologin, gerät mit ihrem Freund Gabe eher zufällig in all diese Verwirrungen und Gefahren in und um das Spiel. Sie ist auf der Spur eines ungeklärten Todesfalles inmitten der Wildnis unterwegs. Und findet schnell konkrete Anhaltspunkte, dass der Tod des Mannes, den sie untersucht, kein Unfall gewesen sein kann. Bevor sie aber ihre Ergebnisse mit en Ermittlungsbehörden teilen kann, geraten sie und Gabe mitten hinein in das aus dem Ruder laufende „Spiel“. Eine Hetzjagd auf Leben und Tod entbrennt, abgeschieden von der Zivilisation, bei der nur mühsam per Handy Nachrichten ausgetauscht werden können. Denn auf der anderen Seite arbeiten Jos Freundinnen Evan und Tang hektisch daran, eine Rettung einzuleiten und den Fall insgesamt aufzuklären, währenddessen die Ereignisse um Autumm, ihre Gruppe und Jo und Gabe herum eskalieren. Zunehmend auch undurchschaubarer werden, denn auch die Gruppe derer, die „das Spiel“ zu nutzen gedachte, splittert sich untereinander auf. Was den Thrilleranteil des Buches angeht sind die Ereignisse doch durchaus in weiten Teilen vorhersehbar. Gardiner legt im Vorfeld ihrer jeweiligen „Enthüllungen“ im Verlauf der Geschichte genügend Hinweise und Spuren, um als Leser dann von manchen Identitäten und manchen Wendungen der Ereignisse nicht sonderlich überrascht zu sein. Zudem sind einige der Figuren doch recht stereotyp gezeichnet (natürlich ist Jos Freund Rettungsspringer, Army Mitglied, durchtrainiert und ein As im Überleben in der Wildnis, natürlich sind einige der „düsteren“ Gestalten schon physisch als „Schurken“ erkennbar, natürlich sind einige der jungen Leute, die mit Autumm in der Wildnis landen, nur verzweifelt). Ihre Hauptfigur aber, Jo Beckett, den eigentlichen Gegenspieler und die ein oder andere Nebenfigur füllt Mag Gardiner durchaus differenziert mit Leben und Schattierungen. Mit reichlich Action kommt die Geschichte zudem daher. Gefahrvolle und durchaus atmosphärisch dicht geschilderte Momente und Verfolgungsjagden (Die Szene der Flucht auf dem Pferd ist sehr ausführlich und mitreißend geschildert und steht durchaus exemplarisch für den Stil des gesamten Buches) erzeugen Spannung, das früh angesetzte und lang dauernde „Finale“ führt den Leser durch eine Vielzahl von Wendungen und neuen Gefahrenmomenten. Alles in allem bietet Meg Gardiner eine in sich schlüssige Geschichte, die sie mit sehr viel Action umsetzt und in eher einfacher, aber breiter Bildsprache erzählt. Unterschwellige Spannung und ein längeres Rätselraten um die Hintergründe einzelner Personen und derer Motive finden sich allerdings kaum im Buch.

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  • Rezension zu "Todesmut" von Meg Gardiner

    Todesmut

    Gospelsinger

    27. April 2012 um 18:30

    Was schenkt man einem verwöhnten Millionärstöchterchen zum 21. Geburtstag? Luxusauto? Hat sie schon. Schicke Wohnung? Hat sie schon. Gut, dass es Dienstleister gibt, die auch für die Allerreichsten noch etwas Neues bieten: Ein Reality-Game in der kalifornischen Wüste. Ein Survival-Training, über das die Polizei vorher informiert wurde, damit sie nicht eingreift. Autumn Reiniger ist völlig begeistert von diesem Geschenk, das sie natürlich in der 5-Sterne-Variante erhält. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr Vater noch eine besondere Überraschung eingebaut hat. Zusammen mit ihren vier besten Freunden macht sie sich fröhlich auf den Weg, der jedoch zu einem Höllentrip wird. Denn einer der Mitarbeiter des Reality-Games spielt ein ganz eigenes, perfides Spiel, das für Autumn und ihre Freunde zu einem Kampf um Leben und Tod wird. Zwar können sie ihren Entführern zunächst entfliehen, sitzen aber verletzt, ohne Ausrüstung und ohne Möglichkeit, Hilfe zu holen, fest. Der zweite Handlungsstrang begleitet die forensische Psychiaterin Jo Beckett bei der Untersuchung des Todes eines Anwalts. Durch Zufall treffen sie und ihr Freund, der Rettungsspringer Gabe, auf Autumn und ihre Freunde und versuchen, sie aus der Gefahr hinaus zu bringen. Allerdings ist auch ihr Kontakt zur Außenwelt abgerissen. Dies ist der vierte Band einer Reihe, von der ich die ersten drei Bücher nicht gelesen habe, aber das machte nichts. Ein, zwei Andeutungen aus Jos Vergangenheit habe ich nicht verstanden, aber das war nicht so schlimm, es hatte keinen Bezug zur Handlung. Und diese Handlung hat es in sich. Eine überraschende Wendung reiht sich an die nächste und sorgt dafür, dass die Spannung nicht nachlässt. Die Verknüpfung der Handlungsstränge ist hervorragend gelungen und macht die Geschichte authentisch. Die Charaktere, besonders Jo und Gabe, waren mir sympathisch und ich habe mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert. Sogar die verwöhnte Autumn ist mir ans Herz gewachsen. Mit atemberaubendem Tempo wird hier eine glänzend komponierte actionreiche Geschichte erzählt, die eindeutig das Zeug zur Verfilmung hat.

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