Meg Haston

 4.4 Sterne bei 183 Bewertungen
Autorin von Alles so leicht, Paperweight und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Meg Haston

Meg Haston Hier arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster, auf deutsch erschienener, Jugendroman. Sie lebt in Jacksonville, Florida.

Alle Bücher von Meg Haston

Alles so leicht

Alles so leicht

 (179)
Erschienen am 28.06.2018
Paperweight

Paperweight

 (4)
Erschienen am 07.05.2015
How to Rock Break-Ups and Make-Ups

How to Rock Break-Ups and Make-Ups

 (0)
Erschienen am 26.12.2013
How to Rock Braces and Glasses

How to Rock Braces and Glasses

 (0)
Erschienen am 04.09.2012

Neue Rezensionen zu Meg Haston

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Frollein_von_Kunterbunts avatar

Rezension zu "Alles so leicht" von Meg Haston

Nichts ist leicht, wenn man krank ist...
Frollein_von_Kunterbuntvor einem Monat

Seit „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ habe ich mir geschworen, kein Jugendbuch zum Thema Essstörungen mehr zu lesen, denn dieses Buch hat mich zerstört und mich wie einen Scherbenhaufen zurück gelassen.
Aber sich vor dem Thema zu verschließen wäre falsch, denn es betrifft zu viele Menschen und ist zu wichtig. Daher habe ich mich gefreut, als ich vom Carlsen Verlag das Rezensionsexemplar von „alles so leicht“ von der Autorin Meg Haston bekommen habe und machte mich sofort ans Lesen.


Klappentext

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. 


Ein Versuch zu beschreiben, wie dieses Buch ist und was es mit mir gemacht hat, ist kaum möglich. Ich bin auf Grund persönlicher Erfahrungen und Kontaktpunkte sehr sensibel für das Thema und stecke vielleicht tiefer in der Thematik, als man es sollte oder jemandem wünscht. 
Das Buch ist dabei unglaublich nah an der Realität und schildert offen und ehrlich wie es ist, an einer Essstörung erkrankt zu sein. Wie es für den oder die Erkrankte ist, mit der Krankheit zu leben, den Alltag zu meistern, die Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit aber auch der Trost, den man in seiner eigenen Erkrankung ist. Wie es für die Angehörigen ist, die verzweifelt sind, nicht wissen was sie tun sollen oder vielleicht auch gar nicht verstehen, was überhaupt mit dem Menschen passiert, den man doch eigentlich liebt, aber nicht wiedererkennt. Wie es für die Erkrankten untereinander ist, wie man versucht sich zu unterstützen, zu helfen, in manchen Momenten dann aber doch wieder, durch die Krankheit gelenkt, nur an sich denkt. 

Die Protagonistin Stevie durchlebt all das innerhalb weniger Tage nach Ankunft im Therapiezentrum, als sie plötzlich dazu gezwungen ist, sich mit sich selbst und der Erkrankung auseinander zu setzen. Nach anfänglicher Resignation fängt sie an, mitzuarbeiten, zu überdenken und zu verarbeiten, jedoch nur, um den Schein zu wahren und ihrem zerstörerischen Plan im Geheimen weiter nachzugehen. 

Durch die Art, die Geschichte als Tagebucheinträge zu verfassen, ist man sofort unglaublich nah an der Protagonistin und ihrer Gefühlswelt, lernt aber auch gleichzeitig viel über ihren Lebens- und Leidensweg und beginnt zu verstehen, warum sie sich so fühlt, wie sie fühlt, und wieso sie in die Erkrankung geraten ist.
Das so eine Geschichte nicht linear verlaufen kann, war zu erwarten. Die Wendungen, die die Geschichte rund um Stevie mit sich bringen, haben mich jedoch sehr überrascht und in voller Härte getroffen. 


Für sehr sensible und involvierte Menschen ist dieses Buch mitreißend, hart und kann Menschen vermutlich sehr stark triggern. Also Achtung an euch alle da draußen, auf die diese Punkte zutreffen. 
Allen anderen Lesern möchte ich das Buch jedoch ebenso ans Herz legen, um zu verstehen, wie sich Menschen fühlen, die an einer Essstörung erkrankt sind, was es bedeutet, mit dieser Erkrankung zu leben und wie hart der Weg der Genesung sein kann. 

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Stayystrongs avatar

Rezension zu "Alles so leicht" von Meg Haston

Intensiv
Stayystrongvor 2 Monaten

Meine Meinung

Diese Rezension,ist irgendwie sehr schwierig für mich,da Stevies Geschichte etwas besonders ist und ich genau das in meiner Rezension zum Ausdruck bringen möchte,ich hoffe es gelingt mir.                                    Schon das Cover hat mich nachdenklich gemacht.                                                   Und im Nachhinein muss ich sagen,es passt einfach perfekt zu Stevie und ihrer Geschichte.                                                                                       Der Schreibstil hat mich sehr berührt,er war intensiv und einfühlsam.                                                                                        Stevie möchte aus ihrem Leben verschwinde,dass wird einem schon nach den ersten Seiten klar.Sie ist rebellisch und lässt niemanden an sich ran.                                                                                                       Am Anfang der Geschichte,weiß man nicht warum genau Stevie in das Therapiezentrum gebracht wird und was alles in ihrer Vergangenheit geschehen ist.                                                                                                        Das Einzige was man weiß ist,das Stevie in 28 Tagen Sterben möchte.Doch dann kommt sie in das Therapiezentrum für Essgestörte Mädchen nach New Mexico.                                                                         Anfangs lässt sie niemanden an sich heran und verweigert jegliche Therapieversuche.Man merkst aber schnell,das Stevie eigentlich ein sehr emotionales und sensibles Mädchen ist,dies aber um jeden Preis verbergen möchte.                                                                                      Doch ihre Therapeutin Anna schafft es zu ihr durch zu dringen langsam und behutsam ohne Stevie zu überfordern.Nach und nach lernt man Stevies (traurige)Vergangenheit und den Grund ihrer Essstörung kennen.Aber man lernt nicht nur Stevie kennen,sondern auch die anderen Mädchen in ihrer Therapiegruppe.                                                      Es wird einfühlsam beschrieben,wie die erkrankten Mädchen sich fühlen.In der Geschichte entwickeln sich besondere und intensive Freundschaften,mit denen ich persönlich nicht gerechtet hätte.Die Mädchen halten in dieser für sie unglaublich schweren Zeit zusammen.Auch als etwas Schreckliches passiert.                                                          Die Autorin führt den Leser einfühlsam an den Alltag einer Essgestörten Person heran,trotzdem wird es schonungslos ehrlich.Ich musste oft eine Pause einlegen,weil ich so von Emotionen überschüttet wurde.    Besonders Anna,Stevies Therapheutin war für mich ein sehr starker Charakter.Sie kämpft um Stevie und ist für sie da als ihr ihre Welt zusammenbricht,doch auch sie hat ihre Geheimnisse,die aber sehr sympathisch machen.                                                                                         Man hat als Leser das Gefühl Stevie und die anderen Mädchen selbst zu kennen und möchte ihnen helfen.

 

                Bewertung

Das Cover passt einfach mehr als perfekt zu Stevie und ihre Geschichte.Ein Satz der mich sehr berührt hat ist der Satz über dem Klappentext.

„Ich will das du sauer wirst,wenn du sauer werden sollst.und traurig ,wenn du traurig werden musst.Ich will das du gesund wirst Stevie.“ Diesen Satz sagt Anna zu Stevie. Und er beschreibt so viel.

Stevies Geschichte hat mich sehr berührt.                                                              Sie hat mich sprachlos gemacht,hat mich zum Weinen gebracht,hat mich wütend gemacht und hat mich trotzdem auch zum Lächeln gebracht,eine wahre Achterbahfahrt der Gefühle.                                                                     Die Geschichte ist schon fast schonungslos ehrlich und genau das macht sie so besonders,denn keiner von und kann seine Vergangenheit ändern.Stevies Geschichte ist zwar fiktiv,aber das merkt man nicht einen Augenblick lang.                                                                                             Freundschaft und Gefühle spielen eine entscheidende Rolle.                     Die Freundschaften,die in der Geschichte entstehen,sind etwas besonderes,Echtes.

Noch lange nach dem lesen des letzten Satzes hat diese Geschichte mich berührt und bewegt.                                                                                      Für mich hat die Geschichte kein klares Happy End aber sie hat mich mit viel Hoffnung verabschiedet.                     

 

Die Geschichte  hat defintiv 5 Sterneverdient.                                              Vielen Dank,an den Carlsen Verlag,der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

https://ninasbuecherchaos.jimdo.com/2018/10/23/alles-so-leicht/

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MermaidPagess avatar

Rezension zu "Alles so leicht" von Meg Haston

Rezi 》Alles so leicht《
MermaidPagesvor 2 Monaten

vom Meg Haston
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31611-0
Preis: 7,99 Euro (TB)
Seiten: 320 Seiten

Klappentext
Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt

Inhalt:
Stevie ist Magersüchtig schon seit fast über einem Jahr und deswegen entscheidet sich ihr Vater dazu sie in ein Therapiezemtrum einzuweisen. Im Zentrum angekommen ist sie fest entschlossen das sie in 27 Tagen sterben wird so das ihr Körper genau an dem Jahrestag von dem Unfall ihres Bruder selbst aufhört zu leben. Doch die Therapie macht ihr das nicht besonders leicht, denn sie soll wieder lernen normal zu essen und so ihr Gewicht steigern, was für sie zuerst undenkbar ist.

Meinung:
Das Buch wird aus Stevies sicht gezeigt und man landet des öfteren in der Vergangenheit wodurch einem klar wird wie sie zu ihrem Trauma gekommen ist. Ebenfalls schildert das Buch sehr klar und deutlich die Gedanken von Magersüchtigen, denn Stevie denkt sie sei immernoch zu dick und würde ihren Mitmenschen zu viel Raum nehmen obwohl sie schon viel zu dünn ist. Außerdem reagiert sie oft sehr empfindlich was das zunehmen betrifft und zählt beim Essen die einzelnen Kalorien ihrer Mahlzeiten

Ich habe durch das Buch einen sehr direkten Einblick in das Leben einer Magersüchtigen Person erhalten und mir wurde deutlich das häufiger Auslöser die Familie oder einschneidende Ereignisse sein können. Trotzdem hat mir die Art wie die Geschichte erzählt worden ist sehr gut gefallen, da ich es immernoch sehr wichtig finde das man über diese Themen spricht, aus diesem Grund bin ich auch immer sehr dafür solche Bücher zu lesen trotz nicht immer sehr schöner Ereignisse.

Fazit:
Heutzutage gibt es viele junge Mädchen und auch junge die in die Magersucht rutschen. Der Grund dafür ist das wir in einer Gesellschaft leben in der jeder perfekt aussehen möchte, doch so sollte es nicht sein. Viele denken über dieses Thema falsch und verabscheuen diese Krankheit sogar richtig ohne wirklich zu wissen warum. Doch wie bereits erwähnt gibt dieses Buch einen deutlichen Einblick in die Magersucht und zeigt das es sich im Grunde genommen einfach nur um eine Störung in der Wahrnehmung handelt. Ich kann allen Leuten dieses Buch wirklich nur ans Herz legen, denn es ist nicht nur sehr gut geschrieben sondern auch noch lehrreiche und für manche vielleicht sogar ein wenig hilfreich.

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Gespräche aus der Community

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Thienemann_Verlags avatar
"Ich will, dass du sauer wirst, wenn du sauer werden sollst, und traurig, wenn du traurig werden musst. Ich will, dass du gesund wirst, Stevie."

Gesund werden, als ob es darum ginge! Stevie fühlt sich in der Falle. 60 Tage soll sie im Therapiezentrum für Essstörungen bleiben! Der Alltag ist streng reglementiert, auf Schritt und Tritt wird sie kontrolliert, immerzu soll sie irgendetwas essen, obwohl sie sich genau das mühsam abtrainiert hat. Das ist das Gegenteil von dem, was Stevie will. Wenn sich der Todestag ihres Bruders Josh zum ersten Mal jährt, soll es auch sie nicht mehr geben, in genau 27 Tagen will sie verschwinden. Aber wie soll das hier funktionieren? Dann lernt das Mädchen die Therapeutin Anna kennen. Sie drängt Stevie zu nichts, behandelt nicht nach Schema F, gesteht Fehler ein. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Kann Stevie von ihrem selbstzerstörerischen Plan abgebracht werden?

Eine Geschichte von solch einer Wucht und Schönheit, dass man immerzu Sätze unterstreichen möchte!

Zur Leseprobe

Wer wissen möchte, ob es Stevie gelingt, von ihrem schrecklichen Plan abzulassen, kann eines von zehn Büchern gewinnen!

Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns einfach bis zum 20.07.2015 euren ersten Eindruck zum Buch!


Hier könnt ihr euch den Buchtrailer ansehen:

###YOUTUBE-ID=l98RgwmInNg###
Zur Leserunde
Stephie2309s avatar
Hallo,

anlässlich des 8. Jubiläums meines Blogs gibt es dort zurzeit zwei Exemplare von Alles so leicht von Meg Haston zu gewinnen.

Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu

Viel Glück!   

Stephie
LilyJs avatar
Letzter Beitrag von  LilyJvor 3 Jahren
Versuche auch mal mein Glück :)
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