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Thienemann_Verlag

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Ich will, dass du sauer wirst, wenn du sauer werden sollst, und traurig, wenn du traurig werden musst. Ich will, dass du gesund wirst, Stevie."

Gesund werden, als ob es darum ginge! Stevie fühlt sich in der Falle. 60 Tage soll sie im Therapiezentrum für Essstörungen bleiben! Der Alltag ist streng reglementiert, auf Schritt und Tritt wird sie kontrolliert, immerzu soll sie irgendetwas essen, obwohl sie sich genau das mühsam abtrainiert hat. Das ist das Gegenteil von dem, was Stevie will. Wenn sich der Todestag ihres Bruders Josh zum ersten Mal jährt, soll es auch sie nicht mehr geben, in genau 27 Tagen will sie verschwinden. Aber wie soll das hier funktionieren? Dann lernt das Mädchen die Therapeutin Anna kennen. Sie drängt Stevie zu nichts, behandelt nicht nach Schema F, gesteht Fehler ein. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Kann Stevie von ihrem selbstzerstörerischen Plan abgebracht werden?

Eine Geschichte von solch einer Wucht und Schönheit, dass man immerzu Sätze unterstreichen möchte!

Zur Leseprobe

Wer wissen möchte, ob es Stevie gelingt, von ihrem schrecklichen Plan abzulassen, kann eines von zehn Büchern gewinnen!

Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns einfach bis zum 20.07.2015 euren ersten Eindruck zum Buch!


Hier könnt ihr euch den Buchtrailer ansehen:


Autor: Meg Haston
Buch: Alles so leicht

seschat

vor 2 Jahren

Wie gefällt euch das Cover?

Das optisch ansprechend gestaltete Cover hat mein Interesse geweckt. Leichtigkeit wird hier sehr ästhetisch mittels graziler Mobilefiguren (Wolken, Vögel, Luftballon) dargestellt. Die unter den Papierfiguren ausgestreckte Hand wirkt sehr zerbrechlich und wird von Figuren spielerisch nach oben gezogen - sehr raffinierte Reminiszenz an den Buchtitel.

seschat

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Mir hat die Leseprobe sehr gefallen und ich würde sehr gern mitlesen.
Der Jugendroman stimmt nachdenklich, macht betroffen. Anorexie und Alkoholismus sind typische Zivilisationskrankheiten, die vor allem Kinder mit fehlender menschlicher/elterlicher Wärme betreffen.
Stevie, die Hauptprotagonistin, scheint ein mutiger und zugleich sturer Geist zu sein. Ich bin sehr gespannt zu erfahren, was die Therapie mit ihr machen wird.
Die ersten Seiten lesen sich sehr flüssig, was auch am einfachen, der Jugendsprache angepassten und damit authentisch wirkenden Sprachstil liegen mag.

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LaureenSanoo

vor 2 Jahren

Neunzehnter Tag – Ende
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Und schon ist das Buch zu Ende.. Mir hat das Ende wirklich gefallen. Vor allem, weil ich es bewundere, dass Stevie sich doch nicht das Leben genommen hat, sondern weiterleben möchte.. Sie ist auf einem guten Weg der Besserung.. Im Anschluss bleibt nur noch die Frage, wie es mit ihr und Eden weitergeht, Werden sie sich noch einmal sehen? Oder hat Eden keine Lust mehr auf sie, und sucht sich ein neues "Spielzeug"? Desweiteren frage ich mich, wie es mit Ashley weitergehen wird.. Nach dem Selbstmordversuch kann ich mir vorstellen, dass es ganz schön hart werden wird für sie.. Aber ich denke mal, dass Stevie sie weiterhin besuchen wird, und ihr eine gute Freundin sein wird!

Das Wiedersehen mit dem Vater am Ende ist wirklich geschickt eingebaut. Erst am Ende ist er wirklich präsent, wo man ihn doch vorher nur aus Stevie's Rückblenden kannte.. Weiterhin gefällt mir auch, dass es kein plötzliches Happy End gibt, nach dem Motto: Stevie wurde wieder gesund. Sie bekam neuen Lebensmut, und hat keine Selbstmordgedanken mehr.. Das wäre mir dann zu übertrieben gewesen. So hat es ein gutes Ende.. Stevie kämpft immer noch um ihre Gesundheit. Ashley liegt noch im Krankenhaus, und erholt sich..

Ich werde wohl noch weiter darüber grübeln, wie es denn mit Stevie weiter gehen wird.. Geschickt gelöst :-)

LaureenSanoo

vor 2 Jahren

Fazit

Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Bei diesem Genre war ich bisher immer vorsichtig, und habe auch noch nie ein Buch mit dieser Thematik gelesen, welches mich so berührt hat! Herzlichen Dank dafür :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Meg-Haston/Alles-so-leicht-1159998588-w/rezension/1188421720/1188422345/

Reykjavik101

vor 2 Jahren

Dreizehnter Tag – Achtzehnter Tag
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@LaureenSanoo

Rain empfand ich ebenfalls als sehr deutlichen Vergleich. Auch schön, wie die Autorin diesen Vergleich nicht direkt liefert sondern den Leser von ganz allein darauf stoßen lässt!

Ja, die Nacht war wunderbar malerisch... dieses malerische ist und bleibt auch mein großes Lob an die Autorin :-)

Reykjavik101

vor 2 Jahren

Dreizehnter Tag – Achtzehnter Tag
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@LaureenSanoo

... man versteht, was du meinst :-)
Wenn ich mich recht entsinne, haben schon zwischendurch ein paar Tage oder zumindest mal einer gefehlt.

Reykjavik101

vor 2 Jahren

Neunzehnter Tag – Ende
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@Buchgespenst

Allerdings fand ich die dramatische Gewalt, die die Autorin bei Ashleys Ausbruch zeichnet sehr bemerkenswert. Vielleicht ist es ganz gut, wenn das für sich allein weiterwirken darf.

Reykjavik101

vor 2 Jahren

Neunzehnter Tag – Ende
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ich muss sagen, dass das Ende wirklich noch einmal ausgeholt hat, alle Eindrücke noch einmal zu ballen und betonter zu demonstrieren.
Ashleys Ausbruch fand ich in seiner Extreme sehr passend gezeichnet.

Was ich hingegen eindeutig kritisiere, sind die Äußerungen Annas Eden sei "DER" Virus, der sie infiziert habe. Sicher - eine gesunde freundschaftliche oder auch leidenschaftliche Beziehung hatten Stevie und Eden nicht. Allerdings finde ich es unglücklich eine Schuldige zu bezeichnen.

Der Besuch des Vaters passt ganz und gar in den Ton des Buches, auch wenn er nicht sonderlich überraschend daher kam sondern sich ganz "klassisch" in den Spannungsbogen einfand.

Reykjavik101

vor 2 Jahren

Fazit

Liebes Verlagsteam,

erst einmal ganz vielen lieben Dank für die Möglichkeit an dieser Leserunde teilnehmen zu können! Ich habe es ganz sicher nicht bereut :-)

Auch danke allen Mitlesenden für das schöne Gedankenteilen!

Die Rezension und somit auch mein Empfinden über das Leservergnügen findet sich unter meinen Profil auf Lovelybooks.

Auch wenn es für mich keine "Erleuchtung" war, die Thematik einmal so dargestellt zu bekommen, war es doch auch interessant zu sehen, wie man es in Form "verdaulicher" Gegenwartsliteratur darlegen kann.

Vielen Dank und bis bald einmal!

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