Meg McKinlay

 4.4 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Meg McKinlay

Meg McKinlay wuchs in Bendigo, einer Stadt im australischen Bundesstaat Victoria, auf. Bevor sie Kinderbuchautorin wurde, arbeitete sie als Schwimmlehrerin, Reiseleiterin, Übersetzerin und Lehrerin. Heute lebt sie mit ihrer Familie nahe dem Meer in Fremantle und hat stets eine neue Geschichte im Kopf.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Meg McKinlay

Cover des Buches Kleines Nashorn, wo fährst du hin? (ISBN:9783522458733)

Kleines Nashorn, wo fährst du hin?

 (12)
Erschienen am 17.08.2018

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Rezension zu "Kleines Nashorn, wo fährst du hin?" von Meg McKinlay

Es war einmal ein kleines Nashorn.
kvelvor 9 Monaten

„Es war einmal ein kleines Nashorn, das träumte davon, die große weite Welt zu sehen. Also baute es sich ein Boot und fuhr los ...“ (Buchrückseite).


Inhalt (gemäß Verlagshomepage):
Ein Bilderbuch über Mut und Selbstvertrauen, für Kinder ab 4 Jahren.

Das kleine Nashorn träumt davon, einmal die große weite Welt zu sehen. Die Welt außerhalb des Sumpfes am großen Fluss, wo es mit den anderen Nashörnern lebt.

Die großen Nashörner verstehen das nicht. Hier im Sumpf ist doch alles, was ein Nashorn braucht! Das sieht das kleine Nashorn ein. Aber trotzdem verfolgt es seinen großen Traum unbeirrt weiter. Es baut sich ein Floß und sticht in See – und auch wenn es sich auf dem Weg manchmal verirrt, am Ende erreicht das kleine Nashorn sein Ziel.

Ein poetisches, warmes Bilderbuch mit einem kleinen Helden, den man mit seiner freundlichen, positiven Art sofort ins Herz schließt.


Meine Meinung:

Ganz besonders gut hat mir gleich die erste Illustration der Geschichte gefallen:
Das kleine Nashorn steht auf einer Lichtung und riecht an einer kleinen roten Blume.


Dies ist ein großformatiges Vorlesebuch mit großen, dezent farbigen Zeichnungen und jeweils einem kurzen Text.


Und ich glaube, dass man als Eltern mit diesem Kinderbuch prinzipiell nicht falschliegt.

Aber ich hätte mir dennoch einige andere Details an der Geschichte gewunschen:
Denn das kleine Nashorn hat großes Fernweh und es zieht es in die große, weite Welt, aber immer wenn es dies bei den großen Nashörnern vorbringt, stößt es auf Unverständnis: „Und ein Nashorn, das gerade graste, sagte: „Du bist ein Nashorn. Du gehörst hierher.“ „Ja“, sagte das kleine Nashorn. „Das stimmt.“
Und jedes dieser Ja-das-stimmt erinnert mich beim Lesen immer an das umgangssprachliche Ja-Ja, das übersetzt so viel bedeutet wie L...-m...-a...-A....
Und dass sich das kleine Nashorn dann einfach alleine auf und davon macht, finde ich keine schöne Botschaft; denn was wollen wir unseren Kindern damit auf den Weg geben? Was immer du tun willst, tu es einfach, egal ob alle Erwachsenen dir davon abraten?!
Ich hätte es eine schönere Botschaft für kleine Kinder gefunden, wenn sich ein erwachsenes Nashorn gefunden hätte, das gesagt hätte „ich kann dich in deiner Neugier verstehen und wäre deshalb gerne bereit mit dir zu gehen und dir auf deinen Abenteuern beizustehen“.

Und eine weitere Szene fand ich nicht schön kindgerecht: Als nämlich das kleine Nashorn von seiner Reise zurückkehrte fragten die erwachsenen Nashörner zwar wie es ihm ergangen ist, aber bereits nach dieser kurzen Nachfrage sagten sie „Das haben wir uns gedacht“ und sie „drehten sich um und kümmerten sich wieder um den Schlamm und das Gras und die Bäume“. Keine Freude über das gesund und munter heimgekehrte Kind??

Und auch die Schlußszene, als ein noch kleineres Nashorn davon träumt in die weite Welt zu FLIEGEN; wenn man sich nun vorstellt, dass sich das eigene Kind in das fliegen-wollende-Nashornkind hineinversetzt und mit ihm träumt: Was wollen wir unserem Kind wirklich mitgeben? Tu einfach, was immer du tun möchtest! Auch wenn die Erwachsenen dir davon abraten – weil vielleicht Erwachsene doch manchmal voraussehen können, dass etwas gefährlich sein kann?!

Müssen wir unsere Kinder eigentlich immerzu ermuntern das zu tun, was sie wollen, oder sollten wir als Eltern nicht auch mal mäßigend auf unsere Kinder einwirken?!

Ja, ich weiß, dass mir nun viele widersprechen wollen und sagen, dass man doch die Fantasie und den Mut und Unternehmensgeist seiner Kinder stärken solle.

Aber wie gesagt …


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Rezension zu "Kleines Nashorn, wo fährst du hin?" von Meg McKinlay

Eine Reise mit einer wichtigen Botschaft
naddisblogvor einem Jahr

Cover:
Das Cover ist so niedlich gestaltet und zeigt das Nashorn auf seiner großen Reise. Das strahlt schon mal, eine menge Selbstbewusstsein aus.

Meine Meinung:
Eine so süße Geschichte, die uns ab der ersten Seite gefallen hat. Man lernt das kleine Nashorn kennen. Dass, sein ganzes Leben bis jetzt immer nur an einem Ort gelebt hat und eigentlich viel mehr von der Welt sehen möchte. Aber ihm die anderen immer davon abgeraten haben. In dieser Geschichte lernen wir das selbstbewusste Nashorn kennen, das über seinen eigenen Schatten springt und sehr viel Mut beweist und das macht, wovon andere Angst haben. Er hat Vertrauen in sich und macht sich auf eine Reise ins Unbekannte.

Ich finde es stark, wie viel Mut doch dieses kleine Nashorn hat, er soll Kindern zeigen, das man ruhig mutig sein kann, auch wenn man nicht weiß, was einen auf der anderen Seite erwartet. Dass man ruhig Angst haben kann, aber diese Angst auch überwinden kann, indem man neues entdeckt.

Ein wundervolles Buch mit einer sehr wichtigen Botschaft, die Kinder bekräftigen soll und auch Eltern zeigt das man über den Tellerrand schauen sollte. Dazu die kindgerechten und bunten Illustrationen die das Buch zum Strahlen bringen.

Fazit:
Mit Kleines Nashorn, wo fährst du hin haben die beiden Autorinnen eine sehr schöne Geschichte geschrieben die zum Nachdenken anregt und den Kindern sehr wertvolle Werte vermittelt. Von mir gibt es 5 von 5 Feen.

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Rezension zu "Kleines Nashorn, wo fährst du hin?" von Meg McKinlay

Kleines Nashorn , wo fährst du hin?
christiane_brokatevor einem Jahr


Meine Meinung:

Das kleine Nashorn nimmt uns mit auf eine besondere Reise!

Wir kennen es doch alle, uns fehlt manchmal der Mut, uns etwas zu trauen, weil wir einfach Angst haben was zu sagen und zu tun.
Das kleine Nashorn wird immer wieder gesagt, er soll nicht auf die Reise gehen, aber er beweist Stärke und Mut und macht sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt zu entdecken.

Das kleine Nashorn zeigt uns und den Kindern wie wichtig Mut ist und an sich zu glauben. Das man alles schaffen kann wenn man nur will und Aufgeben keine Option ist sowie das es sich lohnt zu kämpfen.
Diese Botschaft sollten sich nicht nur Kinder ans Herz legen, sondern auch Erwachsene.

Die Geschichte und die Illustrationen haben mich verzaubert, es ist alles so detailliert und dadurch auch für kleinere Kinder geeignet. Durch die kurzen Sätze ist es perfekt zum Vorlesen abends und mit denn Kindern zu träumen. Es ist ein Buch was man immer wieder lesen wird und für die Kinder leicht verständlich ist, aber dennoch ihnen noch viel Platz für die eigenen Fantasien lässt.

Es ist erstaunlich was mit denn Kindern durch dieses Buch geschieht, sie werden offener, erzählen selber von ihren Träumen und wären auch gerne das kleine Einhorn.

Ein Buch, was auf keinen Fall im Kinderzimmer fehlen sollte.

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