Meg Rosoff Davon, frei zu sein

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Inhaltsangabe zu „Davon, frei zu sein“ von Meg Rosoff

Alles verlieren, um alles zu gewinnen

Dem eintönigen Leben in Armut, das zu ihrer Zeit für Frauen nur aus Kinderkriegen, Hunger und harter Arbeit besteht, will die junge Pell Ridley sich nicht fügen. Sie träumt davon, frei zu sein. Am Morgen ihres Hochzeitstages reitet sie mit wehenden Haaren auf ihrem Pferd Jack einer ungewissen Zukunft entgegen. Doch vor die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens hat das Schicksal ihr zahlreiche Stolpersteine in den Weg gelegt …
Meg Rosoff entführt uns in die raue und düstere Heidelandschaft im Südwesten Englands in der Mitte des 19. Jahrhunderts und erzählt von bedingungsloser Liebe und der Suche nach Identität.

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  • Davon frei zu sein / Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    Lenny

    24. January 2015 um 14:55

    Hier hat mir der Titel eigentlich nicht so gefallen, aber das Cover fand ich sehr hübsch und habe auf eine tolle Geschichte gehofft. Die junge Pell Ridley haut am Tage Ihrer Hochzeit ab. Sie nimmt ihr Pferd und ihren Bruder mit. Das Leben auf der Straße ist hart und die 3 werden getrennt. dann schlägt sich Pell eine Weile allein durch, möchte aber immer nur Ihren Bruder und ihr Pferd wiederfinden. Wir erfahren hier viel über Pferde, denn da kennt Pell sich aus. Leider fand ich die Geschichte nicht spannend, nichts lustiges, nichts, was mich begeistert hat, schade. Gelesen von Felicitas Woll, da haben mir etwas die Betonungen gefehlt, nicht duchgehend aber des öfteren.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    KatrinVonSaiten

    20. August 2010 um 10:38

    Die Geschichte von Pell Ridley ist eine schreckliche Geschichte. Als Gefangene ihrer Zeit und der vorherrschenden Konventionen entschließt sie sich am Hochzeitsmorgen ohne ein Wort zu verschwinden, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Schnell gerät sie in allerhand Schwierigkeiten, findet keine Arbeit und hat somit kein Geld, alles was ihr bleibt, ist ihre Hoffnung. Doch die Hoffnung wird in schweren Zeiten stark auf die Probe gestellt, denn Pell verliert mehr als nur ein Mal die Menschen und Dinge die sie liebt. Immer gerade wieder irgendwo oberflächlich Fuß gefasst, wird ihr der Boden unter den Füßen weggezogen und sie klammert sich an ihre Hoffnung um so die beschwerlichen Aufgaben zu bewältigen, die das Leben für sie bereit hält. Gelesen von der mir vorher nur als quirlige Serienschauspielerin bekannte Felicitas Woll, war ich ab der ersten Minute gebannt von ihrer ruhigen und sehr atmosphärischen Leseweise. Die traurige Geschichte um Pell, die sich nichts mehr wünscht als Freiheit, liest sie auf eine positive Weise wertfrei, aber immer mit der Hoffnung im Hinterkopf. Nun möchte man meinen, ein atmosphärisches Hörbuch, bei dem es überwiegend um Schicksalsschläge und Schwierigkeiten geht, zieht den Leser in seiner Grundstimmung mit nach unten. Doch dem ist eindeutig nicht so. Pell stellt sich als einzigartige junge Frau dar, die auch gegen die schwersten Winde des Lebens ankämpft und Mut beweist, der mehr als vorbildlich ist. Meg Rosoff schreibt in wunderbar vielseitiger Sprache, denn detailverliebt aber nicht langweilig gestaltet sie Pells Reise, beschönigt aber nicht die Grausamkeiten, mit denen sie konfrontiert wird. Ich war einige Male sehr froh, dass Felicitas Woll weiter gelesen hat, als ich die Augen schließen musste und auch mit etwas Abstand zur Lektüre bleiben mir ein leichter Tränenschleier und eine Gänsehaut. Auf die Frage „Welche Figur aus einem Roman würden Sie gern treffen wenn Sie könnten?“ weiß ich jetzt die Antwort: Pell. Die Kurzbeschreibung sagt:„Meg Rosoffs Bücher werden von der internationalen und deutschen Presse hymnisch gefeiert“. Nach meinem ersten Buch von ihr weiß ich jetzt auch warum.

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