Meg Rosoff Davon, frei zu sein

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Inhaltsangabe zu „Davon, frei zu sein“ von Meg Rosoff

Meg Rosoff – eine große Ausnahmeautorin unserer Zeit Dem eintönigen Leben in Armut, das zu ihrer Zeit für Frauen nur aus Kinderkriegen, Hunger und harter Arbeit besteht, will die junge Pell Ridley sich nicht fügen. Sie träumt davon, frei zu sein. Am Morgen ihres Hochzeitstages reitet sie mit wehenden Haaren auf ihrem Pferd Jack einer ungewissen Zukunft entgegen. Doch vor die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens hat das Leben ihr zahlreiche Stolpersteine in den Weg gelegt … Meg Rosoff gelingt es wie kaum einer anderen, ihre Leser immer wieder mit ungewöhnlichen Geschichten vollkommen zu überraschen und zu verblüffen. In ihrem neuen Roman entführt sie uns in die raue und düstere Heidelandschaft im Südwesten Englands in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Voller Wohlwollen ihren Figuren gegenüber, erzählt sie vom Drama des Erwachsenwerdens und der Suche nach Identität.

Diese historische Geschichte für Jugendliche ist spannend und berührend. Die Figuren muss man einfach mögen. Sehr schön zu lesen!

— Daniliesing

Ein wirklich schönes kleines Buch für zwischendurch. Durchweg muss Pell in Armut leben oder hart arbeiten. Mich hat dies auch stark zum Nachdenken angeregt, wie gut es uns doch heutzutage geht. Wenn ich das nächste Mal wieder über mein anstrengendes Leben nörgeln werde, werde ich mir Pell ins Gedächtnis rufen. Nicht nur ein Buch für Jugendliche!

— killerprincess

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    Davon, frei zu sein

    Lesebegeisterte

    05. September 2017 um 15:49

    Der Roman spielt im Südwesten Englands Mitte des 19. Jahrhunderts. Pell verlässt am Morgen ihrer Hochzeit ihr Zuhause und flieht. Sie will mehr vom Leben und vor allem frei sein. Dies gestaltet sich schwieriger als erwartet....
    Ein Mädchen, dass sich nicht unterkriegen lässt! Lesenswert! ab 12 Jahre.

  • Wunderbar stimmungsvolles Buch über die Freiheit, und wie schwer es ist, sie zu finden & zu erhalten

    Davon, frei zu sein

    Miri92

    18. July 2014 um 23:06

    Kurze Zusammenfassung: Pell Ridley beschließt in der Nacht vor ihrer Hochzeit, abzuhauen. Sie möchte keine Ehefrau sein, auch wenn sie ihren potentiellen Mann eigentlich mag, aber mit dern Vorstellung, an einen Hof gebunden zu sein und ihr Leben damit zu verbringen, Kinder zu gebären und aufzuziehen, kann sie sich nicht abfinden. Ihr kleiner stummer Bruder Bean schließt sich ihr an und gemeinsam mit Pells Pferd Jack verschwinden die beiden aus ihrem Heimatdorf und gehen in die nahegelegenen Städte, um nach Arbeit zu suchen. Doch die gewonnene Freiheit ist nicht immer einfach. Als alleinstehende Frau wird Pell oft nicht ernst genommen und aufgrund ihres potentiellen Kindes (Bean wird von den Meisten für ihren Sohn gehalten), ausgestoßen und als unehrenhafte Frau verpönt. Natürlich trifft sie auch auf Menschen, die ihr helfen, aber sie muss eine Menge Schicksalsschläge einstecke, viele Wege ausprobieren und viele Hindernisse überwinden. Meinung: "Davon, frei zu sein" erzählt Pells harte Suche nach Freiheit und welche Widrigkeiten sie eingehen und durchstehen muss, um diese Freiheit zu erwerben und vor allem, zu erhalten. Die Handlung fließt mehr oder weniger so dahin und bei mir hat sich bem Lesen en sehr positives Gefühl eingestellt, trotz der vielen Schwirigkeiten, denen Pell begegnet. Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert in England und somit als Historischer Roman einzustufen, der jedoch (für das Genre ja eher unüblich) mit nicht mal 250 Seiten recht dünn ist und sich auch sehr schnell durchlesen lässt. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne und hatte Pells Reise wie einen Film die ganze Zeit  sehr bildlich vor Augen. Desweiteren finde ich das Buch sehr liebevoll gestaltet. Ich mochte das Cover wirklich gerne (auch wenn dies ja nicht in meine Bewertung mit einfließt), denn es hat genau das Gefühl beim Lesen wiedergespiegelt. Auch die "Verzierungen" an den Kapitelanfängen möchte ich sehr gerne. Die Personen waren allesamt glaubwürdig, auch wenn man nicht besonders viele Hintergrundinformationen über sie und ihre Herkunft oder ihren Lebensweg bekommen hat. Diese Art der Geschichtenerzählung hat mir jedoch in diesem Fall sehr gut gefallen, da es so immer eine geheimnisvolle Aura um die Personen und damit auch über der gesamten Geschichte lag und die Imaginationskraft des Lesers sehr angeregt hat - zumindest meine. Ich habe Pell wirklich ins Herz geschlossen und auch viele andere Personen und habe es fast bedauert, dass die Geschichte so schnell gelesen war. Deshalb gibt es von mir volle 4 Herzen :)

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  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

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  • Noch nicht so ganz

    Davon, frei zu sein

    Trinkt-aus-Piraten

    26. May 2013 um 14:10

    Ein relativ kurzes Buch, viel kann man nicht dazu sagen. Durchweg eigentlich guter Stil, einwandfrei geschrieben, Grammatik und Wortwahl meiner Meinung nach absolut in Ordnung. Gefehlt hat mir, tiefer in das Innenleben der Figuren einzudringen. Die Beschreibungen der unterschiedlichen Gefühlslagen kamen mir alle recht äußerlich vor. Also wie von einem Außenstehenden beschrieben, irgendwie flach. Es wurde auch nicht wirklich viel darauf eingegangen, was sie genau so am Eheleben verabscheute, was ja der Grund fürs Weglaufen war. Vielmehr ging es darum, wieso sie von zuhause wegwollte und das hätte sie auch gekonnt, wenn sie geheiratet hätte. Außerdem war mir nicht ganz klar, ob die Fähigkeit, mit den Pferden zu reden, jetzt etwas Übernatürliches darstellen sollte oder einfach nur ein Händchen für Tiere war. Darüber hinaus hat sich Vieles auch wiederholt. War trotzdem ganz gut und kurzweilig zu lesen.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    fireez

    28. August 2012 um 19:56

    In einem Satz: Ein Mädchen, dass um ihre Freiheit kämpft und dabei viel erdulden muss, erzählt in einem knappen aber dennoch sehr berührenden Stil. . Inhalt: Am Tag ihrer Hochzeit greift die junge Pell ein paar Lebensmittel, steigt auf ihr Pferd Jack und reitet davon. Sie will nicht als Fau eines Hufschmieds enden und bis ans Ende ihrer Tage Kinder versorgen und das Haus putzen. Sie will frei sein. Nur ihr kleiner Halbbruder hat sich nicht abschütteln lassen und begleitet sie auf ihrem Weg in ein neues, unbestimmtes Leben. Doch bald begreift sie, dass es nicht reicht, alles hinter sich zu lassen. Man muss auch einen neuen Anfang finden und überhaupt erst einmal irgendwie überleben. Und so schlägt sie sich durch, verliert alte Freunde und findet neue, kämpft ums überleben und versucht ihr Glück zu finden ... . Meine Meinung: Nein, irgendwie mag das mit der Inhaltsbeschreibung einfach nicht funktionieren. Es ist schwer, den Inhalt dieses Romans in Worte zu fassen, ohne zu viel zu verraten und wahrscheinlich fühlte der Verlag ähnlich, denn als Klappentext finde man nur die ersten Sätze des Buches. Aber sie beschreiben nicht annährend, um was es in diesem Buch geht. Ich hatte den Eindruck, dass mich ein Mädchen aus gutem Hause erwartet, dem der Druck der Familie zu viel wird, eine drohende Zwangsehe vielleicht. Aber was ich bekam, war etwas ganz anderes, etwas viel besseres. . Pell stammt nicht aus gutem Hause, sondern aus einer armen Familie mit vielen Kindern, die täglich ums überleben kämpfen muss. Sie handelt egoistisch, als sie beschließt, wegzugehen und doch kann man sie gut verstehen. Sie strebt nicht nach Höherem, sondern einfach nur nach einem selbstbestimmten Leben, in dem sie nur für sich selbst die Verantwortung übernehemen muss und niemandem etwas schuldig ist. Dass sich ihr jüngerer Bruder Bean an ihre Fersen heftet, ist dabei keine große Hilfe, aber sie kämpft auch für seine Freiheit und sein Glück. . "Davon, frei zu sein" ist alles andere als ein schön dahinplänkelnder Mädchenroman, in dem alle immer glücklich sind und alles gut ausgeht. Knallhart wie das wahre Leben begegnen Pell verschiedene Schicksalschläge, so dass ich mich zwischendurch schon fragte, ob nicht auch mal was gut ausgehen kann. Aber im Grunde tut es das zumindest teilweise, wenn auch nicht so, wie man es erwartet hätte. Und wie im wahren Leben funktioniert nicht immer alles so, wie man es sich ausmalen würde und man bekomm gut vorgeführt, wie manchmal nur eine Kleinigkeit ein halbes Leben verändern kann. . Das Buch erzählt auf gerade einmal 240 Seiten eine recht lange Zeitspanne, weshalb man regelreht durch Pells Leben huscht und so habe ich es zwischendurch absichtlich kurz zur Seite gelegt weil ich einfach nicht wollte, dass es so schnell endet - und auch ein wenig, weil ich das gelesene erst einmal verarbeiten musste. Trotz der Kürze sind mir die Figuren aber sehr ans Herz gewachsen. Obwohl ich das Buch vor fast einem Monat gelesen habe, habe sie aber noch immer vor Augen. . Am schwierigsten dürfte für manch einen der Schreibstil der Autorin sein. Sie springt sehr viel zwischen verschiedenen Zeiten und Ereignissen. Zwar immer durch ein neues Kapitel gekennzeichnet, aber trotzdem ist es manchmal nicht sofort erkennbar, von was sie gerade spricht. Erst nach einigen Sätzen entschlüsseln sich dann die einzelnen Szenen. Ich fand das äußerst geschickt gemacht und es hat mir sehr gefallen, aber es ist wahrscheinlich ebenso wenig jedermans Geschmack, wie ihr Sprachstil. Sie schreibt in eher kurzen aber absolut treffenden Sätzen und vermag es so in nur einen Halbsatz Gefühle zu packen, die manch anderer Autor in ganzen Kapiteln nicht zu übermitteln vermag. Mich hat das Buch absolut begeistert und ich kann es jedem empfehlen, der mal ein ergeifendes aber absolut ehrliches Buch abseits des Mainstreams lesen möchte.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    killerprincess

    31. July 2012 um 21:41

    "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff Inhalt Pell haut am Tag ihrer Hochzeit ab, denn sie möchte nicht in diesem ewigen Alltagstrott, der aus Kinderkriegen, Armut und Arbeit besteht, gefangen sein. Sie träumt davon, frei zu sein und machen zu können, was sie will und nicht, sich in ihren jungen Jahren bereits zu binden, was allerdings üblich wäre. Auf ihrer beginnenden Reise kommt auch ihr Adoptivbruder Bean mit. Doch schnell muss Pell erkennen, dass das Leben alleine draußen sehr hart ist. Und dann meint es das Schicksal nicht gut mit ihr: Sie verliert ihr geliebtes Pferd und ihren Bruder. Das Leben scheint es scheinbar nicht gut mit ihr zu meinen, doch Pell kämpft sich durch. Meinung Ich habe das Buch heute in der Bibliothek bereits halb gelesen, denn es ist ja auch relativ dünn. Es fiel mir wegen des wirklich schönen Covers auf. Ich habe an dieses Buch also keine großen Erwartungen gehabt. Die Geschichte ist relativ schlicht, aber das hat mich wirklich überzeugt, denn so war auch das Leben zu der Zeit der Protagonistin, was so ca. Mitte des 19. Jahrhunderts sein wird. Die Geschichte ist voller Wendungen und Protagonistin Pell ist eine wirklich starke und mutige junge Frau. Ich hätte dieses Leben wahrscheinlich nicht so meistern können. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und gelitten. Der Schreibstil ist gut, schlicht, aber harmonisch. Es ist wirklich flüssig und einfach zu lesen. Insgesamt ist dies ein Jugendbuch, was auch den Inhalt angeht. Liebesszenen werden zum Beispiel nicht detailliert beschrieben. Fazit Ein wirklich schönes kleines Buch für zwischendurch. Durchweg muss Pell in Armut leben oder hart arbeiten. Mich hat dies auch stark zum Nachdenken angeregt, wie gut es uns doch heutzutage geht. Wenn ich das nächste Mal wieder über mein anstrengendes Leben nörgeln werde, werde ich mir Pell ins Gedächtnis rufen. Nicht nur ein Buch für Jugendliche!

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    Aniday

    20. July 2011 um 15:40

    Pell sollte heiraten - doch stattdessen schleicht sie sich in der Nacht davor weg. Mit Pferd und kleinem Bruder, der sich ihr aufgezwängt hat, macht sie sich auf den Weg in eine ungewissen Zukunft. Ohne viel Geld und begleitet von Misstrauen hat sie es als Frau alleine nicht leicht und muss mit einer Menge Schwierigkeiten und Verlusten fertig werden. Und mit der Zeit stellt sich die Frage, ob sie die Folgen ihres Entschlusses nicht gnadenlos unterschätzt hat. Es wird aus Pells Vergangenheit und aus ihrem derzeitigen Leben erzählt, aber auch aus der Sicht einiger Menschen welche ihren Weg kreuzen. Das Buch kommt nicht verkitscht daher und erweckt nicht den Eindruck, dass am Ende zwingend so oder so alles gut ausgehen muss. Die Hauptperson Pell ist an sich sehr sympathisch mit ihrem Willen, alles zu schaffen und ihrer zum Teil doch sehr naiven Denkweise. Leider empfand ich den Schreibstil als sehr distanziert, die Geschichte konnte einfach nicht so richtig an mich herankommen. Die Seiten haben sich dadurch gezogen - erst im letzten Drittel hat sich das ein wenig gebessert. Aber das reicht einfach nicht für ein Buch von gerade einmal 239 Seiten. Natürlich wollte ich dann auch wissen, wie das Buch ausgeht... Ein weiteres Buch in diesem Stil werde ich mir allerdings nicht mehr antun, es hat mir doch einen Großteil des Lesespaßes genommen und ist auch der Hauptgrund für diese Bewertung. Schade, denn die Geschichte an sich war richtig gut.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    CamCam

    23. June 2011 um 10:34

    An dem Morgen, als Pell Ridley heiraten sollte, stahl sie sich in der Dunkelheit aus ihrem Bett, küsste ihre Schwester zum Abschied, holte Jack von der Weide und sagte ihm, sie würden weggehen. Nicht dass er ihr hätte widersprechen können, denn Jack war ein Pferd. Ich habe dieses Buch - das übrigens schon lange auf meiner Wunschliste stand - gekauft, weil ich den Titel liebe. Er klingt nach Freiheit und nach einer schönen, magischen Geschichte. Auch der Schreibstil auf dem Klappentext klingt irgendwie verwunschen, wunderbar leicht auf jeden Fall. Diesen Eindruck konnte die Geschichte nicht halten. Die Geschichte brauchte lange, um in Fahrt zu kommen. Pells Reise ist ein einziger Kampf ums Überleben - das Fazit, das man daraus zieht, ist, dass Freiheit einen grossen, grossen Preis hat. Jedoch hat Pell so viel Pech und kämpft doch so beherzt weiter, dass man gar nicht anders kann, als sie zu mögen. . Was ich gut mochte an der Geschichte war, dass die Autorin ab und an kleine 'was wäre wenn' Abschnitte eingebaut hatte. Eine Geschichte hat soviele, tausende von Möglichkeiten, sich zu entwickeln, und hier merkte man, dass die Autorin diese Möglichkeiten nicht einfach ungenutzt verstreichen lassen will. Ausserdem unterstrichen diese kleinen, hypothetischen Ausflüge auch wieder einmal, dass alles, was Pell anpackte, den schlimmstmöglichsten Weg nahm und dieses Mädchen trotzdem nie aufgab. . Das Fazit der Geschichte: Es gibt Menschen, die einfach frei sein wollen, und alles dafür tun. Alles. Denn am Ende findet jeder seinen Platz im Leben, auch wenn es nicht dort ist, wo man es vielleicht erwärtet hätte. . Und weil ich mich zu Pell in Seelenverwandtschaft verbunden fühle, gibt es für dieses Buch 4 Sterne. Auch wenn der Schreibstil und die Story nicht halten, was sie versprechen.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine wunderbare, schlicht wirkende, aber dennoch tief gehende Geschichte über den großen Wunsch eines mutigen Mädchens, frei zu sein. Ein junges Mädchen namens Pell widersetzt sich ihrem scheinbar festgelegten Schicksal und bricht aus ihrer beengenden Welt aus, um mit ihrem Pferd Jack und einem kleinen Jungen, ihrem Bruder Bean, andere Wege zu gehen. Sie träumt davon, ihr Leben selbst bestimmen zu können. Ohne zu wissen, was sie erwartet, reitet sie los und lässt das ihr Vertraute zurück. Auf ihrer ungeplanten Reise trifft Pell auf viele Hindernisse, auf Armut und Elend, auf Unfreundlichkeit, aber auch auf Menschen, die Mitleid haben, freundlich sind und sie trifft auf Menschen, die sie lieben lernt. So viele Steine sich Pell auch in den Weg legen, sie gibt nicht auf, kämpft sich weiter voran. Als sie ihren Bruder und ihr Pferd verliert und kaum mehr Geld übrig hat, sich betrogen und bestohlen fühlt, ist sie verzweifelt, gibt aber die Hoffnung nicht auf, ihre beiden Liebsten wiederzufinden. Mir hat die Erzählweise der Autorin sehr gut gefallen. Sie beschreibt nicht zu viel, lässt dem Leser Raum für eigene Vorstellungen und dadurch entsteht beim Lesen die Freiheit, die der Roman selbst in sich trägt. Weite, unbekannte Landschaften und Orte, die zunächst fremd scheinen. Je weiter der Leser mit dem Mädchen Pell ins Ungewisse reist, desto mehr erfährt er über sie, über ihr Leben und ihren starken Willen. Die Hindernisse, die das Mädchen überwinden muss, sind realistisch und hart dargestellt und auch die Glücksmomente, die Zeiten der Gutmütigkeit und Freude sind schön geschildert. Insgesamt ein schöner Jugendroman, der zeigt, dass es mehr im Leben gibt als ein vorgegebenes Dasein, mehr, als nur Glück. Es gibt Schatten und Licht und so viel Unterschiedliches. Eine aussagekräftige Erzählung über ein mutiges, eigenwilliges Mädchen und einem Leben in Freiheit.

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  • Rezension zu "Davon, frei zu sein" von Meg Rosoff

    Davon, frei zu sein

    Fantasie_und_Träumerei

    KLAPPENTEXT: Dem eintönigen Leben in Armut, das zu ihrer Zeit für Frauen nur aus Kinderkriegen, Hunger und harter Arbeit besteht, will die junge Pell Ridley sich nicht fügen. Sie träumt davon frei zu sein. Am Morgen ihres Hochzeitstages reitet sie mit wehenden Haaren auf ihrem Pferd einer ungewissen Zukunft entgegen. Doch vor die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens hat das Leben ihr zahlreiche Stolpersteine gelegt... ZUR AUTORIN: Meg Rosoff lebt, seit einem Umzug von New York, mit ihrer Familie in London. Bevor sie anfing zu schreiben, hat sie mehrere Jobs durchlebt. Unter anderem im Verlagswesen und in der Werbung. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Ihr Roman „So lebe ich jetzt“ stand lange auf der Bestsellerliste für Erwachsene. EIGENE MEINUNG: Das Buch hat mich auf den ersten Blick wegen seines wunderschönen Covers fasziniert hat. Schon als ich es das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist. Ein großes Lob an den Fischerverlag, dem es gelungen ist, den Buchumschlag so zu gestalten, dass der Leser auf den ersten Blick einen Eindruck des Flairs aufnimmt, der die Geschichte um Pell Ridley und ihre Suche nach Freiheit und Glück umgibt. Als eines von vielen Kindern eines Priesters, hat Pell in ihrem Leben bisher nur harte Arbeit und Entbehrung kennengelernt. Das hat bei ihr einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Als ihr bester Freund, der Schmied Birdie, ihr einen Heiratsantrag macht, willigt sie zunächst ein, da sie glaubt, er schätze sie wegen ihren Fähigkeiten als Schmied. Sie sieht eine Zukunft vor sich, in der sie ihrer Leidenschaft, dem Umgang mit Pferden, nachgehen kann. Doch Birdie möchte gern eine große Familie mit ihr gründen. Das würde für Pell bedeuten, dass sie ein Kind nach dem anderen kriegen würde, obwohl sie doch besser schmieden kann, als Birdie. Kurzerhand schnappt sie sich ihr Pony Jack und begibt sich mit ihm auf den Weg in die Freiheit. Aber wie frei kann Pell sein, wenn sie von ihrem kleinen Bruder begleitet wird, der taub und stumm ist, und für ihn Verantwortung übernehmen muss... Mit „Davon frei zu sein“ ist der Autorin ein Buch gelungen, das den Leser auf vielerlei Arten berührt. Ich musste lachen und weinen, hab Gänsehaut bekommen, hab mitgelitten, mitgetrauert und mitgehofft. Obwohl Meg Rosoff hier einen Jugendroman geschrieben hat, spricht die Geschichte nicht nur Jugendliche, sondern auch erwachsene Leser an. Vor dem Hintergrund eines Amerikas im 19. Jahrhundert nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine ungewöhnliche Reise, auf der die Protagonistin viel über sich selbst erfährt. Mir hat natürlich mal wieder sehr gut gefallen, dass Pell so eine besondere Beziehung zu Tieren im allgemeinen und zu Pferden im besonderen, hatte. Sie ist tapfer und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Immer mit dem Ziel vor Augen in Freiheit zu leben und das tun zu können, was sie glücklich macht. Ich habe das Buch im Rahmen des Lovelybooks Lesemarathon gelesen. Und obwohl ich zuvor schon 3 Bücher gelesen hatte, mein Hirn schon sehr erschöpft war und der Lesemarathon schon längst beendet, musste ich das Buch noch zu Ende lesen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es lohnt sich sehr, sich in der Geschichte von Pell und ihrer Suche nach Freiheit zu verlieren. FAZIT: „Davon frei zu sein“ ist ein Buch über die aufregende Suche nach Freiheit und Glück. Im Laufe der Geschichte lernen sowohl die Protagonistin, als auch der Leser, sehr viel über die Bedeutung von Freiheit und Glück. Dass das Glück der Einen nicht zwangsläufig auch das Glück der Anderen ist. Dass Freiheit oft bedeutet Eingeständnisse zu machen. Ist Freiheit noch wertvoll, wenn andere dadurch ihres Glückes beraubt werden? Und manchmal erkennt man, dass man, um glücklich zu sein, anderen zu ihrem Glück verhelfen muss, auch wenn man selbst dafür die eigenen Bedürfnisse zurückstecken muss.

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