So lebe ich jetzt

von Meg Rosoff 
3,6 Sterne bei81 Bewertungen
So lebe ich jetzt
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Positiv (46):
MoWilliamss avatar

ich hätt echt nicht damit gerechnet, dass dieses buch mich am ende so überzeugen könnte

Kritisch (14):
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Leider zu schwacher Umgang mit der Thematik

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Inhaltsangabe zu "So lebe ich jetzt"

Ein Roman – so intensiv und so unvergesslich wie die erste große Liebe

Die fünfzehnjährige Daisy aus New York verbringt die Ferien bei ihren exzentrischen Verwandten in England, die idyllisch auf dem Land leben. Dort verliebt sie sich in ihren Cousin Edmond. Doch urplötzlich wird Großbritannien von Bombenanschlägen erschüttert, es bricht ein Krieg aus, und Daisy und Edmond werden getrennt. Sie erleben die Wirren und die Grausamkeiten eines Krieges, den keiner versteht, und versuchen zu überleben. Und sie suchen einander …

Meg Rosoffs Debütroman ›So lebe ich jetzt‹ machte die Autorin über Nacht berühmt. Er wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet und von der Presse begeistert aufgenommen: ein bewegendes, ein mitreißendes Buch, das den Leser von der ersten Seite an gefangennimmt.

- Guardian Award 2004

- Michael L. Printz Award 2005

- Branford Boase Award 2005

- Shortlist Booktrust Teenage Prize 2005

- LUCHS des Jahres 2005

- Eule des Monats November 2005

- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2006

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596811106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:09.10.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2007 bei Silberfisch bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Monaten
    Konnte mich nicht überzeugen

    Junge Menschen in Kriegszeiten und auch junge Liebe in Kriegszeiten, noch dazu,wenn man aus den USA kommt, und plötzlich bei seiner Familie in Groß Brittanien ist, weil der eigene Vater einen nicht mehr will. Alles schön und gut, sehe ich alles ein, aber der Erzählstil und der Aufbau der Geschichte sind zu weich für das Thema. Gerade zum Ende hin hat man noch versucht was zu reißen, da wirkt es dann aber leider eher künstlich, eigentlich schade.

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    Samantha_steuers avatar
    Samantha_steuervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es zog sich ziemlich trotz der nur 208 Seiten.
    So lebe ich jetzt

    http://samsbuchblog.weebly.com/blog/so-lebe-ich-jetzt

    Die Hauptperson Daisy aus New York wird in ihren Ferien nach England zu ihrer Familie geschickt. Dort lernt sie ihre beiden Cousins und ihre Cousine kennen. Sie verliebt sich während der ersten Tage in ihren älteren Cousin Edmond. doch das iydilische Leben ändert sich schlagartig als die ersten Bomben England erreichen und ein Krieg ausbricht. Edmond und sein Bruder werden von Daisy und deren jüngerer Cousine Piper getrennt. Daisy und Piper werden zu einer Pflegefamilie gebracht on der aus sie fliehen und versuchen Edmond zu finden. Doch es ist alles andere als einfach.

    Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen, da ich fand, dass es sich recht lang zog, trotz seiner nur 208 Seiten.
    An sich ist die Grundlage interessant und man hätte daraus so viel machen können, aber für den Erstling der Autorin finde ich es dennoch gelungen.
    Dennoch ist es gewöhnungsbedürftig sich in ihren Schreibstil einzufinden, da es keine wörtliche Rede gibt, sondern alles so ist, als wäre es ein Erzählung aus Erinnerungen. Dennoch fand ich es gut, dass ich es gelesen habe, obwohl ich erst den Film  "How I live now" zuerst gesehen habe und davon begeistert war, weshalb ich zuerst enttäuscht war, bis ich mir in Erinnerung gerufen habe, dass Filme und Bücher meistens nur noch wenig miteinander zu tun haben.
    Preis: 7.99€
    ​ISBN:  978-3596811106

    Klapptext:
    Die fünfzehnjährige Daisy aus New York verbringt die Ferien bei ihren exzentrischen Verwandten in England, die idyllisch auf dem Land leben. Dort verliebt sie sich in ihren Cousin Edmond. Doch urplötzlich wird Großbritannien von Bombenanschlägen erschüttert, es bricht ein Krieg aus, und Daisy und Edmond werden getrennt. Sie erleben die Wirren und die Grausamkeiten eines Krieges, den keiner versteht, und versuchen zu überleben. Und sie suchen einander...

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    MoWilliamss avatar
    MoWilliamsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: ich hätt echt nicht damit gerechnet, dass dieses buch mich am ende so überzeugen könnte
    So denke ich jetzt.

    »Mich beeindruckte, wie leicht es anscheinend war, ein ganzes Land ins Chaos zu stürzen, indem man Gift in einen Teil der Wasservorräte kippt und dafür sorgt, dass es weder Strom noch Telefonverbindungen gibt und in einzelnen Tunneln und Regierungsgebäuden und Flughäfen ein paar große Bomben hochgehen lässt.« - Rosoff, Meg: So lebe ich jetzt. Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch, 2012, S.95.
    Meg Rosoff scheint in Großbritannien für einigen Zündstoff und gespaltene Meinungen zu sorgen. Als ich mit „So lebe ich jetzt“ begann und mir die Kritiken dazu durchlas, konnte ich nur staunen, wie unterschiedlich diese sind. Von einem bis zu fünf Sternen ist alles dabei. Es scheint so, als wäre man entweder komplett beeindruckt oder fragt sich, wie man mit so einem Buch die Zeit verschwenden konnte. Was mich ehrlich gesagt ziemlich freut, denn Literatur sollte immer mehr sein, als nur gut oder schlecht.
    „So lebe ich jetzt“ erzählt von einem vierzehnjährigen Mädchen, welches zu ihrer Tante und ihren Cousins/ihrer Cousine auf das Land zieht. Daisy möchte nicht länger bei ihren Vater und seiner neuen Frau in den Vereinigten Staaten leben, da sie ein Baby erwarten. Außerdem scheint die Stiefmutter alle Märchenklischees zu erfüllen. Auf der Farm erfährt sie endlich mehr über ihre verstorbene Mutter und kommt dabei auch ihrem Cousin Edmond sehr nahe. Von den vielen terroristischen Anschlägen in London lassen sie sich nicht stören, ihre Tante jedoch macht sich nach Oslo auf, um dort eine Rede gegen den Krieg zu halten. Doch der Krieg bricht aus. Niemand darf mehr ein- oder wegfliegen. Daisy sitzt bei ihren Cousins und ihrer Cousine fest und genießt es anfangs, keine Erwachsenen um sich zu haben – bis sie von Edmond getrennt wird.
    Rosoff besitzt einen sehr interessanten, außergewöhnlichen Schreibstil. Ich habe die deutsche Übersetzung von Brigitte Jakobeit gelesen und werde versuchen, beim nächsten Mal eine englische Fassung zu bekommen. Außergewöhnlich ist, dass es keine direkte Rede gibt und manche Wörter einfach großgeschrieben sind, um sie hervorzuheben.
    »Ich wollte interessiert wirken und fragte Wie schlimm und wo? und er sagte In Pittsburgh, Detroit und Houston, allerdings sprach er es Hus-ton aus.« (S.41)
    Anfangs war das ziemlich anstrengend und ich musste einiges öfter lesen, um es wirklich zu verstehen. Letztlich finde ich, dass dieser Stil perfekt zu diesem Buch passt und die Geschichte somit noch mehr zu Daisys Geschichte wird – sie wiederholt die Sätze in ihrem Kopf, es ist, als würde man die ganze Zeit nur ihre Gedanken lesen.
    Meg Rosoff schien bei der letzten Leipziger Buchmesse großes Gehör zu gewinnen, denn zu der Autorin kam ich durch das Literaturhaus Salzburg. Sie wurde mir wärmstens empfohlen (sie hat den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen) und ich muss sagen, dass ich mich nach den ersten siebzig Seiten einfach gerne eingegraben hätte. Der Schreibstil war anstrengend, manchmal zu lang, manchmal zu abgehackt und oft ungenau. Das ändert sich. Der Schreibstil war auf einmal nicht nur mein bester Freund, sondern ich stellte auch den Verdacht auf, dass der Schreibstil exakt Daisys Persönlichkeit widerspiegelt. Sie ist magersüchtig, hatte mehrere Psychologen hinter sich und ist genervt. Ihre Ignoranz gewissen Verläufen gegenüber kommt – meiner Meinung nach – dadurch rüber, dass es in der ganzen Geschichte einfach KEINE DIREKTE REDE gibt. Ja, das beeindruckt mich sehr. Daisy störte mich anfangs so sehr und entwickelte sich im Laufe des Buches zu einem Anker. Ich war froh, nur das Nötigste zu erfahren, obwohl ich mir damit alles noch viel schlimmer vorstellen konnte. Daisy und auch Ellen aus „Die größere Hoffnung“ stellen sich den Krieg so vor, wie ich glaube, dass es der Wirklichkeit entspricht. Bei Ellen ist es nicht verwunderlich – die Autorin (Ilse Aichinger) war ja auch im Krieg und musste ihre Mutter vor den Nazis verstecken. Rosoff hingegen hat keinen Krieg in ihrem eigenen Land erlebt. Genau so stelle ich es mir vor – dass man den Krieg zwar wahrnimmt, aber dauerhaft alles verdrängt, überleben will und nur die Geschehnisse, vor denen man sich nicht verstecken kann, tatsächlich hängen bleiben.
    Ich weiß, dass ich „So lebe ich jetzt“ großartig finde und ich glaube, wenn mehr Jugendliche diesen Roman lesen würden, wären sie sich vielleicht anderen Prioritäten bewusst. Wie essbare Pflanzen aussehen. Wie man zu Wasser kommt. Wie einfach KLAR wird, dass ein Handy einem im Krieg nicht das Überleben sichern wird. Das ist das Unfassbare an der Geschichte, Daisy hätte ohne ihrer Cousine Piper nie überlebt. Da diese seit ihrer Kindheit auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und immer mitgearbeitet hat, wusste sie ziemlich genau über Pflanzen, Kartoffeln usw. bescheid. Ehrlich gesagt, ich würde in der freien Wildbahn vermutlich keinen Tag überleben. Oder ohne Strom.
    Ich kann diesen Roman nur empfehlen, er ist wirklich genial.
    Was denkt ihr dazu? Glaubt ihr, man sollte in Schulen/Kursen/whatever lernen, wie man sich selbst im Notfall versorgt? Habt ihr euch schon mal vorgestellt, was wäre, wenn Krieg ausbricht?
    Würde mich freuen, an euren Gedanken teilhaben zu dürfen ;)

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    divergents avatar
    divergentvor 4 Jahren
    So lebe ich jetzt !

    <><><><> Inhalt <><><><>

    Die junge neurotische New Yorkerin Daisy  wird zu ihren Verwandten auf eine abseits gelegene Farm in England geschickt. Dort verliebt sie sich in ihren Cousin Edmund,
    doch die glücklichen Tage sind nur von kurzer Dauer. Scheinbar fernab
    der Farm schlittert England in einen Krieg und als eine Atom-Explosion
    in London den Himmel verdunkelt, befindet sich das Land von einer
    Sekunde auf die andere im Ausnahmezustand.


    Daisy verweigert in Rücksicht auf Edmund die Evakuierung in die USA,
    doch sie ahnt nicht, was auf die beiden zukommt. Als sie von Edmund
    getrennt wird, lernt sie gemeinsam mit ihrer kleinen Cousine Piper
    ein Leben kennen, auf das sie nicht vorbereitet war. Fortan muss sie
    ihre gesamte Willenskraft aufbringen, um die Tage des Krieges zu
    überleben und Edmund wieder zu finden.

    <><><><> Meinung<><><><>

    Ich habe das Buch vor knapp zwei Jahren das erste Mal gelesen, da ich von der damals anstehenden Verfilmung des Romans gelesen habe. So war ich dann auch sehr gespannt auf dieses Buch, da ich den Inhalt sehr interessant fand und ich generell total gerne Dystopien ect lese! Doch ich merkte schon nach den ersten 20 Seiten, dass mich das Buch nicht fesseln würde! Die Geschichte wäre eine wirklich gut, wäre da nicht die Umsetzung und der Schreibstil, den ich einfach nur einschläfernd empfand. So hat mich das Buch leider die ganze Zeit nur gelangweilt und auch gar nicht mitgerissen - was ich schon ziemlich Schade finde!
    Der Film zu dem Buch ist aber echt sehenswert und weitaus nicht so langweilig wie das Buch !

    Kommentare: 1
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    heeyhouus avatar
    heeyhouuvor 4 Jahren
    How I Live Now

    Die Geschichte finde ich eigentlich spannend. Doch schade ist, dass auch bei den spannenden Stellen nicht ins Detail gegangen wurde, alles wurde nur grob umschrieben. Und am Ende war ich ein wenig enttäuscht (vom Inhalt her). Es lohnt sich jedoch schon das Buch zu lesen!

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    Booksforevers avatar
    Booksforevervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hätte mir viel mehr erwartet- Eine große Enttäuschung!
    So lebe ich jetzt

    Die fünfzehnjährige Daisy aus New York verbringt die Ferien bei ihren exzentrischen Verwandten in England, die idyllisch auf dem Land leben. Dort verliebt sie sich in ihren Cousin Edmond. Doch urplötzlich wird Großbritannien von Bombenanschlägen erschüttert, es bricht ein Krieg aus, und Daisy und Edmond werden getrennt. Sie erleben die Wirren und die Grausamkeiten eines Krieges, den keiner versteht, und versuchen zu überleben. Und sie suchen einander …

    Hört sich vielversprechend an, weswegen ich es auch angefangen habe zu lesen. Aber: Außen hui, innen pfui! In diesem Buch kommt keine einzige wörtliche Rede vor und es ist so unglaublich komisch geschrieben, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen hätte- was ich aber nicht getan hab, weil es nicht mir gehört hat (zum Glück!)! Ich bin ehrlich gesagt noch nicht fertig mit dem lesen, also ich hab auf Seite 93 aufgehört zu lesen und ich werde mir den Rest ganz bestimmt nicht antun! Ich finde das Buch ist eine totale Zeitverschwendung und Nichts- tun ist auf jeden Fall unterhaltsamer! Dieses Buch hat einen Preis gewonnen und ich frage mich wirklich, ob die Autorin da irgendwen bestochen hat! Ich hab die Hoffnung aufgegeben, dass dieses Buch noch besser werden könnte. Vielleicht finden das andere Leute ja tatsächlich gut, aber ich finde es einfach grauenhaft! Die Zeit die ich mit diesem Buch verbracht hatte, hätte ich sinnvoller verbringen können! Lest dieses Buch also NICHT!!!!!!!!!!!

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    sunshine12s avatar
    sunshine12vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach ein sehr schöner Roman, welcher sehr gut zu lesen ist :D Leider nur viel zu kurz....
    Spannender Roman!!!

    Hallo zusammen, auch wenn dieser Roman eine sehr kurze Geschichte erzählt, lohnt es sich sehr ihn zu lesen. Er trägt eine Botschaft mit sich, welche dem Leser zeigt, dass man nie aufgeben darf auch wenn alles verloren scheint. Ich habe diesen Roman wirklich sehr schnell verschlungen, doch als ich mit dem Roman fertig war, wünschte ich mir das er weiter ginge. Das Ender war sehr offen, so dass ich das Interesse hatte noch mehr über das Leben von Daisy zu erfahren. Trotzdem kann ich den Roman wirklich sehr empfehlen!!!   Viel Spaß beim Lesen ;D

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    Trinkt-aus-Piratens avatar
    Trinkt-aus-Piratenvor 5 Jahren
    Bizarr

    An diesem Roman könnte man sicher einiges interpretieren, aber ich will mich kurz fassen.
    Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es gibt keine wörtliche Rede und ich hatte fast das Gefühl, dass die ständige Großschreibung (anstatt wörtlicher Rede) mein eigenes Gefühl für Groß- und Kleinschreibung ziemlich durcheinander gebracht hat. Das war am Anfang sehr verwirrend, aber im Laufe des Buchs hab ich mich dran gewöhnt.
    Außerdem hat die Erzähltechnik der Hauptfigur bei mir zu Beginn regelrecht Hektik ausgelöst. Es ging alles sehr schnell, sie machte Bandwurmsätze und sprang von einem Thema zum anderen.
    Das legte sich aber auch später.
    Inhaltlich ist es verwirrend, wie einfach alles ... passiert. Sie denkt nicht groß darüber nach, was sie da ausgerechnet mit ihrem Cousin (!) tut oder geht darüber hinweg, dass sie ein Tier tötet, das sie gern hat, regelrecht gefühllos.
    Dafür war das Ende umso berührender.
    Das Ganze ist gespickt mit komischen und amüsanten Kommentaren der Erzählerin.
    Insgesamt also ein eher bizarrer Roman, der zum Nachdenken anregt. Nicht unbedingt leichte Kost.

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    Fantasie_und_Träumereis avatar
    Fantasie_und_Träumereivor 6 Jahren
    Rezension zu "So lebe ich jetzt" von Meg Rosoff

    KLAPPENTEXT:
    Die fünfzehnjährige New Yorkerin Daisy verbringt die Ferien bei ihren exzentrischen Verwandten in England, die idyllisch auf dem Land leben. Dort verliebt sie sich in ihren Cousin Edmond. Doch plötzlich bricht ein Krieg aus, und Daisy und Edmond werden getrennt. In den Wirren des Krieges versuchen sie zu überleben - und einander zu finden ...
    AUTORIN:
    (Quelle: Fischer)
    Bevor sie anfing zu schreiben, arbeitete Meg Rosoff in vielen verschiedenen Jobs, unter anderem im Verlagswesen und in der Werbung. 1989 zog sie von New York nach London, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. In Großbritannien stand sie mit "So lebe ich jetzt" lange auf der Bestsellerliste.
    EIGENE MEINUNG:
    "So lebe ich jetzt" ist - wie alle Bücher von Meg Rosoff - ein außergewöhnliches Buch. Es besticht nicht nur durch außerordentliche, fast schon extravagante Charaktere, sondern auch durch eine Handlung, die immer wieder für Überraschungen gut ist und sich mit keinem anderen Roman (den ich gelesen habe) vergleichen lässt.
    Die ist mittlerweile mein drittes Buch der Autorin, die mich immer wieder aufs neue verblüfft. Ich hatte dies mal allerdings etwas Schwierigkeiten den Zugang zur Geschichte zu finden. Zum einen, weil der Klappentext mich auf eine falsche Fährte bezüglich des Inhalts gelockt hat, zum anderen, weil ich lange Zeit das Gefühl hatte die Geschichte bzw. die Idee, die Botschaft dahinter nicht richtig zu verstehen. Doch einmal im Geschehen drin, nimmt mich Meg Rosoff wieder einmal gefangen.
    Daisy reist zu ihrer Tante Penn nach England. Ihr Aufenthalt dort ist ein bisschen eine Flucht vor der neuen Frau ihres Vaters und dem Baby, das die beiden erwarten, aber es ist auch die Möglichkeit die Familie ihrer Mutter kennen zu lernen, denn Penn ist die Schwester der Frau, die Daisy durch ihre Geburt umgebracht hat. Eine Schuld, die sie immer mit sich herum trägt.
    Bei ihrer Ankunft in England ist jedoch keine Tante dort, sondern nur ihre außergewöhnliche Kinderschar, vier an der Zahl, außerdem zwei Hunde und eine Art Hobbylandwirtschaft. Daisy hat endlich das Gefühl irgendwo angekommen zu sein, endlich zu leben. Denn schon bald wird sie im Kreis der Familie aufgenommen, spürt die Wärme von Menschen, denen sie wichtig ist. Zu ihrem Cousin Edmond jedoch baut sie eine besonders innige Beziehung auf, die schon schnell zu einer innigen Liebe anwächst.
    Doch dann kommt der Krieg, von dem alle schon seit Jahren reden. Stürmt über die Städte hinein und schleicht sich nach und nach bis aufs Land, wo Daisy, Edmond, Isaac, Osbert und Piper bisher ungestört in ihrer eigenen kleinen Welt gelebt haben. Und dann entfaltet dieser Krieg sich in all seiner Macht und Brutalität und saugt die Kinder mit Haut und Haaren auf.
    Außergewöhnlich ist auch das Setting des Buches. Bei dem Wort Krieg in Europa denkt man zu allererst an den zweiten Weltkrieg, doch der im Roman ist fiktiv, aber keineswegs harmloser. Meg Rosoff zeichnet mit klaren, eigentlich eher emotionslosen Worten, sehr eindringlich die Brutalität und Härte eines Krieges, der Leben kostet. Sowohl auf physischer, als auch auf psychischer Ebene. Schonungslos und ohne Hemmungen weist sie darauf hin, welche Auswirkungen diese sinnlosen Machtkämpfe auf die Menschen haben, die weder wissen worum es eigentlich genau geht und die erst Recht gar nichts dafür können.
    In dem dünnen Buch steckt so viel drin, über das man nachdenken muss, das bewegt, so dass die wenigen Worte einer Rezension keinesfalls ausreichen, um den Roman auch nur annähernd beschreiben zu können. Meg Rosoff ist einfach eine der Autorinnen, deren Gedankengänge man erleben muss.
    FAZIT:
    Erwartet hatte ich eine romantische Geschichte, in der zwei junge Menschen alles dafür tun zueinander zu finden. Bekommen habe ich einen Roman, der eindringlich, berührend und bedrückend ist und durch sein Szenario, das ohne sinnlose Ausschweifungen die Schwierigkeiten und Notlagen der Menschen darlegt, noch lange im Gedächtnis seiner Leser bleiben wird.

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    L
    Lovely001vor 8 Jahren
    Rezension zu "So lebe ich jetzt" von Meg Rosoff

    ich fande das buch nicht ganz so gut werde es vielleicht noch mal lesen da es lange her ist als ich es gelesen habe...

    Klappentext: Hier soll Diasy den Sommer verbringen? Nie und nimmer! Als die New Yorkerin bei ihrem Verwandten in England eintrifft, ist ihr alles fremd: das alte, verwinkelte Haus, die Hunde, der Garten mit dem verwitterten Steinengel. Doch schon bald fühlt sich auch geborgen wie nie. Das liegt vor allem an Edmond. Es verspricht ein perfekter Sommer zu werden, ein Sommer der alles verändert.

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