Meg Wolitzer Belzhar

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Belzhar“ von Meg Wolitzer

I was sent here because of a boy. His name was Reeve Maxfield, and I loved him and then he died, and almost a year passed and no one knew what to do with me. A group of emotionally fragile, highly intelligent teenagers gather at a therapeutic boarding school where they are mysteriously picked for 'Special Topics in English'. Here, they are tasked with studying Sylvia Plath's The Bell Jarand keeping a journal. Each time the teens write in their diaries they are transported to a miraculous other world called Belzhar, a world where they are no longer haunted by their trauma and grief - and each begins to tell their own story. From internationally bestselling author Meg Wolitzer, and published by John Green's editor, Belzharis a breathtaking and surprising story about first love, deep sorrow, and the power of acceptance. Entertainment Weekly's YA book of 2014 TIME Magazine's Top Ten YA of 2014 Kobo's best of 2014 Amazon's best books of 2014 'A story about what it means to lose someone, or something, you love. Twice.' Kirkus Reviews 'A welcome attack on continuing to live in the past at the expense of the present…Dry humour accompanies each journey in this readable novel, already selling well in America and deservedly so' Independent 'Breathtaking' Glamourmagazine 'Wolitzer has imagined a world for young readers that celebrates the sacred, transcendent power of reading and writing' New York Times 'An engaging fable about literature's healing power'Financial Times

Belzhar ist Zuflucht für Jugendliche mit Problemen, für eine besondere Gruppe, die von einer besonderen Lehrerin auserkoren wurde.

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Happy Belzhar oder harte Realität?

    Belzhar
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    19. July 2016 um 00:29

    Weil mir "Die Interessanten" so gut gefallen haben, wollte ich "Belzhar" gern lesen, wohlwissend, dass Fantasy nicht ganz mein Genre ist. Nicht ganz heißt: "Life of Pi" oder "Die Binewskis" beispielsweise konnten mich sehr wohl begeistern. "Belzhar" hätte mich vermutlich auch als Jugendliche nicht besonders beeindruckt. Die jugendlichen Protagonisten sind gut gewählt, ihre Probleme realistisch, die Geschichte hat Potenzial. Sie landen alle in einer besonderen Schule, einem Internat, dem Wooden Barn. Für die fünft Protagonisten gibt es einen speziellen Kurs mit einer besonderen Lehrerin. Die groß angekündigt leider sehr blass und farblos bleibt. ***SPOILER*** Ohne weitere Erklärung bekommen die Schüler ein Heft ausgehändigt, eine Art Tagebuch, in dem sie zweimal die Woche fünf Seiten schreiben sollen. Daneben lesen sie Texte der Selbstmörderin Sylvia Plath. Ok. In Nullkommanix stellen die Schüler fest, dass das Tagebuch ihnen den Zutritt zu einer besonderen Welt ermöglicht: Der Welt, bevor ein bestimmtes Ereignis ihr Leben zerstört hat. Mit Hilfe des Buches landen sie wieder in der heilen Welt, und alle freuen sich über diese unglaubliche Sache. Tja. Hat nur einen Haken, die Sache, die "alte Welt" entwickelt sich nicht weiter, sie bleibt auf dem Level stehen, an dem sie zerbrochen ist. Und die Welt ist endlich, sie existiert nur so lange, bis die letzte Seite des Tagebuchs voll geschrieben ist. Das ist natürlich ein Problem, dass jeder auf seine Weise löst. Es folgen Happy ends und ein Drama, das aber auch gut ausgeht.***SPOILER aus***Die Rezensionistin kratzt sich ratlos am Kopf. Ich habe das Buch im Original gelesen und war überrascht über die Einfachheit der Sprache. So einfach, wie die Geschichte oberflächlich blieb. Einzig die überraschende Wendung in Jams Geschichte gefiel mir gut, ohne hier zu viel verraten zu wollen. Ansonsten: Schmeiß fünft junge Menschen in eine Klasse und sag ihnen, kümmert euch gut um einander (warum?), und sie tun es. Hier und da wird sich drauflos verliebt, das "Neue" als gegeben akzeptiert und das große Geheimnis sicher verwahrt. Selbst für ein furchtbares Drama am Schluss lässt sich eine prima Lösung finden. Die besondere Lehrerin soll zu ihrer Pensionierung nicht mehr übermäßig belastet werden, wird dann aber doch noch eingeweiht und befragt, und stellt sich als mittelmäßig involviert heraus. Diese Stelle nehme ich Meg Wolitzer übel, sie kann ihre Lehrerin nicht dermaßen kamikazemäßig mit den traumatisierten Jugendlichen umgehen lassen! Die Botschaft soll wohl sein: Schreiben hilft beim Heilungsprozess - also eigentlich auch ohne den Spezialzugang zu Belzhar, aber das kommt nicht so richtig rüber.Mir war die Parallelwelt von "Belzhar" zu unausgegoren, zu unlogisch, zu schwach. Gar kein Vergleich mit den großartigen "Die Interessanten". Deshalb leider nur 3 Sterne.

    Mehr
  • Meg Wolitzer - Belzhar

    Belzhar
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    09. May 2016 um 19:48

    Der Tod ihres Freundes wirft Jam völlig aus dem Leben. Nachdem sie sich Monate lang verkrochen hat, schicken ihre Eltern sie auf ein Internat für Schüler mit schweren Traumata, wo sie in einer eigenartigen Literaturklasse landet. Nur 5 Schüler lernen dort und sie werden sich ein Semester lang nur mit Texten von Sylvia Plath auseinandersetzen. Parallel zum Kurs sollen ihre Gedanken in einem Tagebuch niederschreiben. Doch was bei den ersten Notizen geschieht, ist unglaublich: alle Jugendlichen landen in ihrer Welt vor dem desaströsen Ereignis. In Hommage an Sylvia Plath nennen sie diese heile Welt „Belzhar“, doch bald schon steht die Frage im Raum, was passieren wird, wenn ihre Tagebücher voll sind und wie sie sich in der Realität zurechtfinden sollen. Meg Wolitzer konnte mich mit den „Interestings“ begeistern, wo sie ebenfalls Außenseiter ins Zentrum ihrer Geschichte rückt. Auch hier haben wir es mit Jugendlichen zu tun, die die geforderte Norm nicht erfüllen und alle auf ihre Weise mit ihrem Schicksal hadern. Lange bleibt unklar, was genau im Leben der Protagonistin geschehen ist, als dieses Geheimnis gelüftet wurde, war ich fast verärgert, allerdings muss man sagen, dass es doch realistisch sein kann und man dem Individuum überlassen muss, wie sehr man leidet, hier sind die Menschen einfach verschieden. Das fantastische Element mit den reisen in diese unbekannte Welt der Imagination kann für mich im Rahmen der Realitätsflucht, die alle Jugendlichen hier unternehmen, akzeptiert werden, auch wenn ich realistische Szenarien bevorzuge. Was der Autorin auf jeden Fall sehr gut gelingt, ist das Leiden der Jugendlichen begreifbar zu machen und sie mit diesem glaubwürdig zu zeichnen.

    Mehr