Was uns bleibt ist jetzt

von Meg Wolitzer 
4,0 Sterne bei123 Bewertungen
Was uns bleibt ist jetzt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (88):
violetbookladys avatar

Überzeugt zwar mit einem interessanten Aufbau aber übermittelt ein völlig falsches Bild.

Kritisch (9):
N

Zieht sich sehr lange hin und erst am Ende wird es spannend.

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Inhaltsangabe zu "Was uns bleibt ist jetzt"

Ich warte auf dich am Rande der Welt
Jam erlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt er, und für Jam hat das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, speziell eine exklusive Literaturklasse mit nur fünf Schülern. Den Kurs leitet Mrs Q, die den Jugendlichen Tagebücher mitgibt. Nichts Neues, denkt Jam, doch als sie nachts darin schreibt, geschieht es: Jam gelangt in ihre eigene Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Während sie gierig jede Sekunde mit Reeve in sich aufsaugt, nähert sich mit jeder Seite der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570311479
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kathleen1974s avatar
    Kathleen1974vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wichtiges Thema gut "verpackt"!
    Rezension zu "Was uns bleibt ist jetzt" von Meg Wolitzer

    Titel: „Was uns bleibt ist jetzt“
    Autorin: Meg Worlitzer
    Verlag: cbt Verlag 2015
    Seitenzahl: 380 Seiten

    Klappentext:
    „Ich warte auf dich am Rand der Welt.
    Jam verliebt sich zum ersten Mal. So intensiv wie nie zuvor. Und dann stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Traurig. Allein. Verwirrt. In Wooden Barn, einem Internat der besonderen Art, soll Jam neuen Lebensmut gewinnen. Und tatsächlich findet sie dort mehr, als sie je zu hoffen gewagt hätte…“

    Zum Cover:
    Das Cover (besser gesagt der Schutzumschlag zum Buch) mit dem schwarz/weißen Motiv und der leuchtend gelben Schrift gefällt mir. Die darauf abgebildeten Gegenstände (Kopfhörer, Schuhe, T-Shirts, Stifte, Tagebuch u.a.) spiegelt in meinen Augen super diesen Jugendroman wider.

    Schreibstil:
    Den Schreibstil dieser Autorin habe ich als verständlich, flüssig und teilweise auch schon etwas anspruchsvoll empfunden. Gerade wenn es in diesem Buch um Gefühle und Emotionen ging, wirkte die Schreibweise auf mich anspruchsvoll und tiefgründig. Ich konnte mich sehr gut auf die Handlung einlassen und hatte immer ein entsprechendes Bild vor meinem „inneren“ Auge. Mich in die Geschichte fallen zu lassen, fiel mir nicht schwer.

    Lieblingszitat:
    „Veränderung ist von entscheidender Bedeutung. Alles ändert sich, und zwar ständig.“ (Seite 76)
    „Das Thema Reeve verändert die Atmosphäre, die Raumtemperatur. Es ist erstaunlich, wie schnell so etwas gehen kann.“ (Seite 211)
    „Und ich weiß auch, dass der Schmerz wie ein endloses Band sein kann, an dem man zieht und zieht. Man versucht es zu sich heranzuziehen, und während sich das Band aufhäuft, kann man sich kaum vorstellen, dass am anderen Ende etwas anderes wartet als Schmerz…“ (Seite 363)

    Meine Meinung zum Buch:
    Zu Beginn des Buches bekommt man recht schnell mit, dass die Protagonistin Jam traumatisiert ist. Sie als Teenager hat damit zu kämpfen, einen Verlust zu verarbeiten. Ihre erste große Liebe Reeve ist gestorben. Diese Liebe, die sie nur 41 Tage genießen konnte, stellte für Jam etwas ganz Besonderes dar.
    Jam mag nicht mehr in die Schule oder zu Freunden gehen und verkriecht sich nur noch in ihr Bett, das für sie eine Art Schutzzone darstellt.
    Ihre Eltern sehen sich veranlasst, etwas gegen die depressive Stimmung ihrer Tochter zu unternehmen und schicken Jam auf ein Internat für traumatisierte Jugendliche.

    Natürlich ist Jam alles andere als begeistert darüber, vom Elternhaus weg und auf dieses Internat mit fremden Menschen zu gehen. Sie kann sich nicht vorstellen, dass dies ihr Problem lösen könnte.
    In dem Internat wird sie dann einer Klasse „Auserwählte Themen der Literaturgeschichte“ zugeteilt, die von einer alten Lehrerin (Mrs Quenell) unterrichtet wird. Diese Klasse besteht aus wenigen Schülern. Jeder von Ihnen lastet ein Problem auf den Schultern.

    Zunächst erscheint es einem, als ob sich diese Schüler nicht unbedingt sympathisch sind, jeder verschließt sich vor den anderen und alles wirkt etwas krampfhaft und unmotiviert. Von der Lehrerin bekommt jeder Schüler ein Tagebuch, in das er/sie seine ganz eigenen Gedanken reinschreiben kann. Und genau mit diesen Tagebüchern öffnet sich für alle eine ganz besondere, wie auch merkwürdige Welt… Mehr möchte ich dazu nicht verraten.

    Jedenfalls entwickelt sich mit diesen Tagebüchern die Spannung in diesem Buch. Die Charaktere geben immer mehr von sich und ihrem Leben preis. Dadurch bekommt man als Leser einen sehr guten Einblick in das Seelenleben dieser Schüler. Ihre Probleme, Ängste und Sorgen wirkten auf mich lebensnah.

    Für mich waren die Buchfiguren interessant, abwechslungsreich und authentisch dargestellt. Viele ihrer traumatischen Erlebnisse konnten mich sehr berühren. Nur eines war zwar unvorhersehbar und überraschend, jedoch fand ich leider nicht den nötigen Bezug zu diesem Ereignis, um es vollständig nachvollziehen zu können.

    Die Entwicklungen der Buchfiguren, besonders die von Jam, fand ich interessant. Auch das gab für mich die nötige Spannung, um am Buch dranbleiben zu wollen.

    Leider erschloss sich mir das Ende nicht zu 100 %, was ich dann wirklich schade fand. Einiges blieb für mich unklar bzw. unlogisch. Und in den Beziehungen der Charaktere zueinander vermisste ich oft das Mitgefühl für den anderen. Vieles blieb nur an der Oberfläche und hätte meiner Meinung nach noch etwas tiefgründiger ausgeführt bzw. dargeboten werden können.

    Aber sonst hat mir dieses Jugendbuch gut gefallen. Es war für mich spannend, berührend und oft mit überraschenden Ereignissen versehen. Ein wirklich lesenswertes Buch, in dem sich eine ganz besondere Welt auftut…

    Bewertung:
    Ich gebe diesem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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    Luna-Marys avatar
    Luna-Maryvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Mich hat dieses Buch sehr positiv berührt. Von mir ist es eine echte Empfehlung. :)
    Zum Nachdenken und mitfühlen

    Meine Meinung
    Zum Cover:
    Ein schwarz-weißes Cover, eine sehr schöne Idee. Das der Titel in gelb geschrieben
    wurde, passt echt gut. Mir gefällt es. Die Sachen, die im Hintergrund abgebildet sind, das 
    Buch von Sylvia Plath, das Tagebuch aus Leder, das Marmeladenglas und ein Löffel
    dazu, wer hätte gedacht, dass diese Gegenstände eine so große Rolle spielen können? Es 
    ist toll, dass das Cover etwas aus der Story widerspiegelt. 💙

    Zu Inhalt: 
    Das Buch ist geteilt in 22 Kapitel und es wurde in aus der Ich-Perspektive geschrieben, 
    diese Form bevorzuge ich ja sowieso. 

    Zur Story:
    Die Geschichte fand ich sehr interessant, so etwas liest man nicht jeden Tag, das jemand
    in ein ‘Internat' geschickt wird. Mit dem kleinen magic-touch, den das Buch bekommt,
    als sie die Tagebücher erhalten mit denen sie einen anderen, ihren Ort besuchen können,
    fand ich zauberhaft. Es ist kein spannendes Buch, wo man sagt, omg ich muss
    unbedingt weiter lesen, weil es so spannend ist, nein muss eher weiter lesen, weil es so
    schön zum Nachdenken anregt. Wooden Barn ist ein toller Ort und mir gefällt die 
    Rahmenhandlung sehr gut. Jams Problem hat mich wirklich berührt, denn ich glaub
    jeder weiß, wie es sich anfühlt, wenn man verlassen wird oder seine große Liebe verliert.
    Und mit welchen Schmerzen man zu kämpfen hat. Was mir sehr gefallen hat, ist, dass
    ich zu Beginn wirklich geglaubt habe, das Jam ihr Freund Reeve gestorben ist und auch
    bis zum Ende hin so gedacht habe. Dadurch, dass man nur die eine Seite gesehen hat,
    habe ich auch wirklich gedacht Reeve sei ein netter Kerl. Doch dann, als sie das letze
    Mal ‘den Ort’ besucht hat und als heraus kam, wie Geschichte eigentlich passiert ist,
    habe ich ihn nur noch verabscheut… diesen Reeve. Es war niedlich als sie mit zu Griffin
    nach Hause fährt und die Beiden sich dort näher kommen um einfach glücklich zu sein.😊
    Am Ende, als Sierra in Belzhar festhängt, wegen ihrem Bruder, das fand ich ja so traurig,
    die Vorstellung, dass ich meinen kleinen Bruder verliere, würde mich fertig machen. Ich
    glaube deswegen habe ich auch geweint. Aber schlussendlich ist ja alles noch gut
    gegangen, denn der kleine ist noch am Leben. 

    Zu den Charakteren:
    Nur kurz etwas zu den Figuren. Jam war mir sehr sympathisch, nur manchmal konnte ich
    ihr Verhalten nicht ganz nachvollziehen.Wie Jam damit umgegangen ist, mit dem Ende
    ihrer Beziehung fand ich sehr faszinierend, denn ich könnte mir gut vorstellen, dass auch
    ich so denken könnte, wenn mir das passiert, einfach um das Gefühl erträglicher zu
    machen. Ich habe mich ja ein bisschen in Griffin verleibt,💕 mit seiner Art und seinen
    blonden Haaren. Ein Traum. Die Nebencharaktere fand ich auch she gut, sie alle haben
    mir irgendetwas mit gegeben, sei es ein Rat oder eine Tatsache. 

    Fazit: 
    Dieses Buch hat mich oft sehr zum Nachdenken angeregt. Und ich glaube in
    diesem Buch ging es auch etwas mehr um das, was zwischen den Zeilen geschrieben
    stand, das, was die Autorin uns mitgeben wollte. 
    Diesmal habe ich mir 31 Sachen markiert, denn das Buch ist gesäumt vielen schönen
    Sprüchen und Anspielungen, genau, wie ich es liebe.😍

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    Sunnywonderbooklands avatar
    Sunnywonderbooklandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: An sich schönes Buch mit einem komischen und umplausiblen Ende
    Schönes Buch mit komischen Ende

    Autorin: Meg Wolitzer
    Verlag: cbt
    Seitenanzahl: 384
    Preis: 9,99 Euro
    erschienen am 10. Juli 2017


    Inhalt

    Jam erlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt er, und für Jam hat das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, speziell eine exklusive Literaturklasse mit nur fünf Schülern. Den Kurs leitet Mrs Q, die den Jugendlichen Tagebücher mitgibt. Nichts Neues, denkt Jam, doch als sie nachts darin schreibt, geschieht es: Jam gelangt in ihre eigene Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Während sie gierig jede Sekunde mit Reeve in sich aufsaugt, nähert sich mit jeder Seite der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss ...


    Meine Meinung

    Nach dem Tod kann Jam nichts mehr mit sich anfangen und wird von ihren Eltern in ein Internat für traumatisierte Jugendliche gesteckt. Dort kommt zusammen mit vier weitern Schülern in einen besonderen Literaturkurs.
    Sie bekommen die Aufgabe zweimal wöchentlich in ihr Tagebuch zu schreiben. Wenn sie das machen, kommen sie nach Belzhar und verbringen die letzten Augenblicke in der Situation, die zu ihrem Trauma führte und so sieht Jam Reese wieder.
    Jam macht im Laufe des Buches eine unglaubliche Entwicklung durch. Am Anfang ist sie mehr oder wenig depressiv und kann sich zu nichts mehr aufraffen. Doch nach und nach findet sie zurück ins Leben und findet neue Freunde. Nur an Reeve hängt sie weiter fest und kann ihn nich loslassen.
    Auch die anderen Charaktere aus dem Literaturkur haben mir sehr gut gefallen. Sie waren von ihren Persönlichkeiten und Problemen so unterschiedlich, dass es richtig spannen war. Nach und nach bekommt man raus, was ihnen zugestoßen ist und was Jam mit Reeve passiert ist.
    Auch die Handlung hat mir supergut gefallen und ich konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Gestern Abend konnte ich noch nicht mal das Buch weglegen und habe die Nacht mehr oder weniger durchgelesen. Es ist ein superspannendes und wunderschönes Buch, an dem mich nur das komische Ende gestört hat. Ich möchte nichts darüber verraten, aber es war einfach nicht plausibel und schien mir von sehr weit hergeholt.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen und man hat keine Probleme in die Geschichte einzutauchen.


    Fazit

    An sich hat mir das Buch mega gut gefallen. Die Charaktere sind sehr authentisch und so unterschiedlich, dass das Lesen richtig Spaß macht. Auch der Schreibstil ist angenehm und man kann gut in die Geschichte eintauchen. Einzig und allein fand ich das Ende komisch und umplausibel weswegen es einen Punkt Abzug gibt.
    Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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    lisamayr99vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich kann nicht jemanden sterben lassen, der nicht Tod ist. Guter Aufbau, guter Schriebstiel - mieses Ende!
    Von vielen gemocht, aber nicht von mir.

    Ich kann nicht jemanden sterben lassen, der nicht Tod ist. Guter Aufbau, guter Schriebstiel - mieses Ende!

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    Z
    zeilenliebendevor einem Jahr
    enttäuschende Wenung

    Inhalt:

    Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

     

    Meine Meinung:

    „Was uns bleibt ist jetzt“ – so viele haben in den höchsten Tönen über das Buch geschwärmt, weshalb ich unbedingt wissen wollte, was sich hinter dem Klappentext, der mich sofort angesprochen hat, und dem einzigartigen Cover verbirgt. Und so gerne hätte ich dieses Buch geliebt.

    Womöglich waren meine Erwartungen einfach zu hochgestellt, sodass ich nur enttäuscht werden konnte. Damit will ich aber auf keinen Fall sagen, dass ich das Buch schlecht gefunden habe, im Gegenteil – es hat mir gut gefallen. Aber es konnte mich nicht umhauen, so wie ich es erhofft und eben auch erwartet habe.

    Zunächst möchte ich auf das Cover zu sprechen kommen. Für mich gehört es zwar nicht zu den schönsten, aber es hat meiner Meinung nach etwas ganz besonderes an sich. Es ist schlicht in schwarz, weiß gehalten, nur der Titel sticht in gelber Schrift hervor. Das Cover spiegelt sehr viel vom Inhalt wieder, was ich bei Büchern einfach wichtig finde.

    Der Schreibstil von Meg Wolitzer ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Ich wollte das Buch auch kaum aus der Hand legen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und auch in Jam konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.

     

    „Sich in jemanden zu verlieben und ihn dann zu verlieren. Das muss vernichtend gewesen sein Jam.“

     

    Auch die anderen Charaktere sind mir sehr schnell an Herz gewachsen. Die Geschichten, die jeder Einzelne mit sich herumschleppt, haben mich sehr berührt und vor allem geschockt und getroffen. Die Personen in der Geschichte waren alle auf ihre Art besonders und einzigartig.

    Die Idee hinter der gesamten Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen und in dem Buch wird eine meiner Meinung nach sehr wichtige Message vermittelt.

    Man darf nicht zu sehr an der Vergangenheit festhalten, um in der Zukunft wieder glücklich werden zu können.

    In dem Buch wird sehr oft über „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath gesprochen, weshalb ich jetzt ganz neugierig auf das Werk bin. Die Kapitel, in denen über das Buch gesprochen wird, haben mich besonders begeistert.

    Ich war begeistert von dem Buch, von der Idee und der Message, jedoch nur bis zu der einen Wendungen ziemlich am Ende des Buches. Ich möchte an dieser Stelle keinen Spoiler bringen, weswegen ich nur folgendes dazu sage. Ich war enttäuscht von der Wendung, klar sie war unerwartet alles schön und gut, aber sie hat mir mehr oder weniger das ganze Buch, was mich bis zu dieser Stelle einfach umgehauen hat, kaputt gemacht. Das Ganze wirkte sehr lieblos ausgearbeitet und auch das Ende war dann etwas holprig. Ich bin von dem Verlauf der Geschichte im letzten Teil des Buches einfach enttäuscht.

    Alles in einem hat mir das Buch bis zu dieser Wendung sehr gut gefallen. Man konnte in dem Buch so viel wertvolles für sich selbst lernen und genau deshalb sollte das Buch jeder lesen. Auch wenn das Ende überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, hat das Buch mich berührt und meine Denkweise in gewisser Weise beeinflusst.


    Bewertung:

    Das Buch erhält von mir nur 4 von 5 Sterne, es hatte so viel Potenzial, welches durch das Ende leider zerstört wurde. Trotzdem lege ich das Buch jedem ans Herz.

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    sempervictors avatar
    sempervictorvor einem Jahr
    Was uns bleibt ist jetzt.

    Inhalt: Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?



    Meine Meinung: Am Anfang hab ich mir etwas schwer getan beim Lesen, aber nach ein paar Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jam ist mir anfangs nicht so sympathisch, aber mit der Zeit schließt man sie einfach ins Herz. Man kann sich super in sie hineinversetzen und fühlt mit ihr mit. Die weiteren Charaktere lernt man auch immer besser kennen und fängt an sie richtig zu mögen. Das Ende kommt für mich überraschend und damit hätte ich nicht gerechnet.


    Fazit: Lest das Buch. Ich kanns euch nur ans Herz legen.

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor 2 Jahren
    Was uns bleibt ist jetzt | Rezension

    "Man hat mich wegen eines Jungen hierher geschickt."
    Was uns bleibt ist Jetzt ist ein Buch, welches mich von der Idee her begeistert hat. Ich persönlich mag keine Fantasy-Bücher, stolperte ich in den letzten Jahren aber doch immer wieder über nicht ganz realistische Elemente in Büchern, welche ich ganz okay fand. So auch bei Belzhar. Tagebücher, die dich zurückversetzen in die Zeit, in der alles okay war, wenn auch nur begrenzt und nicht für immer, scheint mir sehr psychisch und logisch erklärbar zu sein - etwas, das im Kopf passiert, wenn man Schweres hinter sich hat. Ich liess diesen Faktor also nicht entscheiden, ob ich das Buch lesen soll oder nicht, sondern schnappte es mir trotzdem und bald darauf war ich mitten in der Lektüre.


    Und zwar hielt dieses Lesefieber etwa hundert Seiten an, danach musste ich das Buch weglegen. Nicht, weil es mich emotional so beschäftigt und tief getroffen hätte, nein, es langweilte mich. Ich musste etwas anderes zwischendurch lesen, eine Ablenkung, bevor ich wieder zu diesem Buch griff und mich einst wieder in der Welt von Jam befand. Sie lebt neuerdings in Wooden Barn, zusammen mit einem ganzen Haufen psychisch fragiler Jugendlicher, die hier, in diesem speziellen Internat, wieder zu sich, ihrem Leben und ihrer Wahrheit finden sollten. Das spezielle ist aber der Kurz Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte, welchen nur wenige Schülerinnen und Schüler besuchen dürfen, unter anderem Jam, wer hätte es gedacht. Da sie neu ist, weiss sie noch nicht, was es mit dem Kurs auf sich hat, doch die anderen wissen das auch nicht - aber sie vermuten, dass etwas Geheimnisvolles hinter Mrs Quenell und ihrem Unterricht stecken muss. Widerwillig und ein bisschen verstört treffen also fünf Charaktere aufeinander, alle mit stark gezeichneten Eigenschaften, die sie für mich aber blass erschienen liessen. Auf mich wirkten sie nämlich alle wie aus einer schlechten TV-Show, und ich fühle mich nicht wohl dabei, das auszusprechen, da jeder einzelne von ihnen gerade daran ist, das Schlimmste, was ihnen bisher passiert ist, durchzustehen. Doch mich langweilten die Schwarz-Weiss-gezeichneten Charaktere, die alle unterschiedlich sein sollten. Meg Wolitzer schien spannende Differenz in die Figuren bringen zu wollen, was meiner Meinung nach aber gründlich schief lief, denn sie wirkten alle überzeichnet mit gewöhnlichen Eigenschaften und verlierten viel von ihrer Authenzität. Sehr schade, da mir auch von der Persönlichkeit keine wirklich zusagten, auch mit der Protagonistin Jam baute ich nicht wirkliche eine vertrauliche Beziehung auf, ich wurde einfach nicht warm mit ihr.
    Auch wenn ich das Buch vielleicht schnell beendet habe, gab es auch nach den ersten hundert Seiten einige Passagen, die wirklich langwierig und zäh aufgebaut waren und mich nicht wirklich zu einem Fan des Buches machten, im Gegenteil, ich kann nun klar sagen, dass ich das Buch nicht mochte.
    Was da bestimmt auch beigetragen hat, ist der Schreibstil. Dieser war gewöhnlich und hat mich nie gepackt oder an die Seiten gefesselt, ich war meistens eher überrascht, wie flach und eindimensional dieser war. Ausserdem bestand er aus vielen Wortwiederholungen, was mir mehrmals auffiel und mich generell meistens ziemlich schnell abschreckt. Dazu kamen immer wieder Ausdrücke wie 'WTF?' ins Spiel, bei denen ich stocken und lachen musste. Jam hat sich, nebenbei bemerkt, auch immer wieder selbst über ihre Sprache aufgeregt, was mich stocken liessen und ich fragte mich, wie viel die Autorin da bewusst so kritisiert hat. Zum Beispiel gab es da diese eine Erwähnung - "die Körper der zwei Liebenden schmiegten sich aneinander wie zum Gebet gefaltete Hände. Zwei zum Gebet gefaltete Hände? Das hört sich bestenfalls nach dem schlechtesten Gedicht Sylvia Plaths an, welches sie mit zwölf zu Papier gebracht hat und danach verärgert entsorgt hat." Ich wusste wirklich nicht, was sagen. Was ich an dem Buch aber am meisten zu kritisieren habe, hat mit allem zu tun, dem Inhalt sowie dem Schreibstil und den Charakteren. Die Autorin brachte immer wieder zum Ausdruck wie voller Tiefgründigkeit diese und jene Beziehung, Begegnung oder Figur lebt. Angesprochen war das alles, jedoch nicht ausgeschrieben. Wenn man dann mehr über die eigentliche Beziehung liest, diese liest, dann kommt einem diese ganz oberflächlich vor. Und so verhielt sich das meistens im Buch - zuvor alles schön und gross geredet, danach war die Wirklichkeit aber enttäuschend klein und unbedeutend. 

    Zum Schluss noch zwei positive Dinge, wobei ich die erste Sache gar nicht so richtig deuten kann. Die Wendung, welche sich im allerletzten Teil einschlich, hat mich überrascht, ich sah sie gar nicht kommen. Aber ich war enttäuscht von ihr, sie wirkte mir ein bisschen lieblos herausgesucht und hingeworfen, auf die letzten Seiten. Und so verlief es auch mit dem Ende, welches mir gar nicht lebendig oder richtig für den Roman vorkam. Ich bin stark der Vermutung, dass da gepfuscht wurde und muss sagen, dass ich gar nicht zufrieden war, welchen Lauf das Buch nahm. 
    Um noch anzusprechen, was ich wirklich, wirklich an dem Buch loben kann, möchte ich auf ein anderes Werk zu sprechen kommen, und zwar das von der stark in diesen Roman einbezogenen Autorin Sylvia Plath. Natürlich spielte sie für den mysteriösen Kurs Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte eine grosse Rolle. Aber auch davon abgesehen waren die Stellen, in denen sie oder ihre Zeilen erwähnt und besprochen wurden, mit die lebendigsten und diese, die ich am liebsten las. Das Buch hat also definitiv von The Bell Jar profitiert, aber es ist auch schön, dass die Autorin so geehrt wurde, nur sollte mich das Buch dann auch bewegen. Ich denke aber, dass es für jede Leserin von Was bleibt uns jetzt danach unmöglich ist, Sylvia Plaths Bücher und Lyrik zu umgehen.
    Ein Sprichwort, dass auf das Buch passt, ist definitiv 'grosse Klappe und nichts dahinter'. Die eigentlichen Szenen wirkten mir alle ein bisschen leer, davor wurden diese aber angepriesen und in den höchsten Tönen gelobt. Leider blieb der Roman für mich aber ständig auf einer banalen Ebene der Oberflächlichkeit liegen und konnte mich nicht berühren, ich wurde auch mit den Charakteren nicht warm. Wenn Sylvia Plath erwähnt wurde, strahlten die Buchstaben zum einzigen Mal so wirklich und sprachen mich an, das waren die einzigen Stellen, die ich genoss und die das Buch für mich lesenswert machten. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/11/was-uns-bleibt-ist-jetzt-rezension.html

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    Worldofdreamingbookss avatar
    Worldofdreamingbooksvor 2 Jahren
    Es packt dich und lässt dich nicht mehr los


    Das Buch:
    Titel: Was uns bleibt ist jetzt
    Autor: Meg Wolitzer
    Seiten: 378
    Verlag: cbt
    Erscheinungsjahr: 2015
    Englischer Originaltitel: belzhar
    Einbandart: Hardcover

    Worum geht’s? (Klappentext)
    "Jam verliebt sich zum ersten Mal.
    So intensiv wie nie zuvor. Und dann stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Traurig. Allein. Verwirrt. In Wooden Barn, einem Internat der besonderen Art , soll Jam neuen Lebensmut gewinnen. Und tatsächlich findet sie dort mehr, als sie je zu hoffen gewagt hätte.

    Wie war's?

    Das Cover:
    Das Cover ist hauptsächlich in schwarz weiß gehalten. Das einzige farbige Element ist der Titel, der sich in einer kunstvollen, gelben Schrift beinahe über das gesamte Cover erstreckt.
    Die Dinge die auf dem Cover sehr ordentlich angeordnet sind, wirken auf den ersten Blick sehr zufällig, doch nach dem Lesen des Buches bekommt man einen ganz anderen Blick darauf und versteht, dass doch alles irgendwo eine Bedeutung hat.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie schafft es, durch genaue, aber nicht zu detaillierte Beschreibungen den Leser in die Geschichte hinein zu ziehen und mit einem unterschwelligen Spannungsbogen im Bann des Buches zu halten.

    Die Charaktere:
    Die Charaktere der Geschichte sind unglaublich gut durchdacht.
    Keiner ist wie der andere und jeder hat seinen eigenen Weg mit seinem eigenen Schicksal und gewissen Ereignissen und Erfahrungen umzugehen. Die genau durchdachte Charakterzeichnung zeigt sich ebenfalls in der Tatsache, dass jeder Charakter sein persönliches, individuelles Schicksal hat, das in manchen Fällen für Aussehstehende vielleicht unwichtig oder nicht dramatisch erscheint, für den Charakter selbst aber traumatisch war und eine große Rolle in seinem Leben einnimmt.
    Ebenfalls erwähnenswert finde ich die zwischenmenschliche Entwicklung der einzelnen Charaktere, die wieder von Charakter zu Charakter unterschiedlich verläuft.




    Die Geschichte:

    Die Story des Buches ist etwas, was in einigen Elementen zwar schon einmal da gewesen ist, allerdings in der Gesamtheit für mich etwas Neues.
    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Charaktere, die Jam unmittelbar um sich hat, während die anderen Schüler des Internats bis auf einige wenige Ausnahmen weitgehend außer Acht gelassen werden. Ebenfalls weggelassen werde, die für die Geschichte unwichtigen Handlungsstränge die sich zwischen der Haupthandlung abspielen würden, was durch häufige Zeitsprünge erreicht wird. Diese Tatsache verschiebt den Fokus auf das Wesentliche und lässt die Geschichte kompakt wirken, was auf keinen Fall etwas schlechtes ist, sondern die Spannung des ganzen aufrecht erhält.
    Die Auflösung und das Ende der Geschichte haben mir ebenfalls unglaublich gut gefallen und waren etwas, womit wahrscheinlich keiner im Laufe des Buches rechnet.
    Im Allgemeinen schafft es die Story mich zum Denken anzuregen. Sie wird mich sicher nicht so schnell wieder loslassen.



    Fazit:
    Das Buch ist einzigartig und packend. 
    Charaktere sowie Story sind unglaublich gut durchdacht und in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst. Die Geschichte regt zum Denken an und lässt einen nicht so schnell wieder los. 
    Daher gebe ich verdiente 5 von 5 Sterne.

     

     

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    sarahs_buecher_universums avatar
    sarahs_buecher_universumvor 2 Jahren
    Ein sehr tiefgründiges Buch..

    Inhalt:
    Ich warte auf dich am Rande der Welt Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

    Cover:
    Das Cover gehört nicht zu meinen persönlichen Favoriten, weil es mir zu dunkel ist aber ich finde es passt perfekt zum Buch. Im Hintergrund sieht man verschiedene Dinge, die im Buch wichtig sind wie zum Beispiel das Buch von Sylvia Plath. Außerdem gefällt mir das der Titel "Was uns bleibt ist jetzt" auf dem Cover hinaussticht.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Das Buch fand ich sehr interessant und konnte auch gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich finde die Autorin hat sich wahnsinnig viele Gedanken gemacht.

    Protagonistin:
    Jam ist die Protagonistin in diesem Buch und man erfährt, dass sie in Wooden Barn gelandet ist, weil ihre erste große Liebe Reeve gestorben ist. Im Laufe des Buches freundet sie sich mit ihrer Zimmergenossin DJ an und auch mit ihren Mitschülern aus der Klasse von Mrs. Q. Ich wollte unbedingt wissen was es mit Reeve auf sich hat und ich hätte wirklich das erwartet. Es hat mich so überrascht - wie so vieles in diesem Buch. Jam kämpft mit ihrem Trauma in dem Buch und durch den Ort "Belzhar" geht es ihr wieder besser. Ob sie mit der ganzen Sache abschließen kann, das müsst ihr selber lesen.

    Nebencharaktere:
    Griffin gefiel mir ehrlich gesagt am besten, auch wenn er direkt von Anfang an zurückhaltend und etwas gefühlskalt wirkte. Wie jeder auf dieser Schule, muss er mit seinem Trauma kämpfen und ich hab mich wirklich sehr über das Ende gefreut.
    Sierra ist im Laufe des Buches zu Jams bester Freundin geworden und ihre Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Ende noch kommt, hab mich aber umso mehr gefreut als es kam.
    Auch die weiteren Mitschüler von Jam waren mir alle sehr sympathisch und ich finde die Autorin hat großartige Arbeit geleistet mit den einzelnen Geschichten und ihren Details.
    Weitere Nebencharaktere finde ich nicht erwähnenswert.

    Fazit:
    In diesem Buch steckt eine so großartige Message und das ist wirklich so besonders an diesem Buch. Man kann aus diesem Buch so viel für sein eigenes Leben lernen und ich finde die Autorin hat wirklich ganz großartige Arbeit geleistet. Dieses Buch ist überhaupt nicht vorhersehbar und ich war über manches echt schockiert. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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    H
    Hopeless96vor 2 Jahren
    Was uns bleibt ist jetzt

    Klappentext: ICH WARTE AUF DICH AM RAND DER WELT
    Jam verliebt sich zum ersten Mal. So intensiv wie nie zuvor. Und dann stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Traurig. Allein. Verwirrt.
    In Wooden Barn, einem Internat der besonderen Art, soll Jam neuen Lebensmut gewinnen. Und tatsächlich findet sie dort mehr, als sie je zu hoffen gewagt hätte...

    Für Jam bricht eine Welt zusammen als Reeve, ihre große Liebe, stirbt. Nach nur 41 Tagen. Reeve war Alles für Jam.
    Ihre Eltern wissen nicht mehr, was sie noch mit Jam machen sollen. Sie zieht sich immer mehr zurück und lässt niemanden mehr an sich ran. Jams Eltern beschließen sie nach Wooden Barn zu schicken, einem Internat für >>fragile Jugendliche<<. Jam wird dem Kurs der >>Ausgewählten Themen der Literaturgeschichten<< zugeteilt.
    In diesem Kurs teilt ihnen Mrs Q, die Lehrerin, jedem ein Tagebuch aus, in welches sie zweimal die Woche reinschreiben sollen. Durch dieses Tagebuch, stellen sich die Jugendlichen ihren Problemen...

    Meinung:
    Manchmal sehen wir nur das, was wir sehen wollen. Und für eine Weile ist das gut genug. Aber früher oder später ist es das nicht mehr und wir sind bereit die Wahrheit zu sehen.

    Genau darum geht es in diesem Buch. Jam hat nur das gesehen, was sie sehen wollte und hat sich so darin hineingesteigert, dass sie es auch glaubte. Das Ende nimmt eine totale Drehung. Denn Jam hat sich in eine Liebe hineingesteigert, die keine war. Sie existierte gar nicht.

    Mir hat die Geschichte gefallen. Aufgrund der Wendung am Ende hat diese mich auch ein wenig überrascht. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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