Meg Wolitzer Was uns bleibt ist jetzt

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Inhaltsangabe zu „Was uns bleibt ist jetzt“ von Meg Wolitzer

Ich warte auf dich am Rande der Welt Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

Was unser Herz will und unser Kopf denkt kann verschieden sein..

— EnysBooks
EnysBooks

An sich schönes Buch mit einem komischen und umplausiblen Ende

— Sunnywonderbookland
Sunnywonderbookland

Ich kann nicht jemanden sterben lassen, der nicht Tod ist. Guter Aufbau, guter Schriebstiel - mieses Ende!

— lisamayr99
lisamayr99

Hatte mir mehr erhofft

— andreas-wortliebe
andreas-wortliebe

Ein Jugendbuch, das mich durch eine ungewöhnliche Story und gut gezeichnete Charaktere voll mitgenommen und sehr beeindruckt hat.

— Lissy
Lissy

War ok....mehr aber auch nicht. 2,5 Sterne

— LarryPi
LarryPi

Ein wirklich schönes Buch mit einer berührenden Geschichte und einem sehr guten Schreibstil.

— TouchTheSky
TouchTheSky

Es ist zwar ganz anders als erwartet, aber es ist trotzdem wirklich ein tolles Buch über die Bewältigung von Traumata.

— beyond_redemption
beyond_redemption

Tolle Erzählung

— Leila_James
Leila_James

Konnte mit dieser wirklich außergewöhnlichen Story und dem sehr flüssigen Schreibstil voll überzeugen

— Sternenguckerin
Sternenguckerin

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  • Schönes Buch mit komischen Ende

    Was uns bleibt ist jetzt
    Sunnywonderbookland

    Sunnywonderbookland

    12. August 2017 um 10:06

    Autorin: Meg WolitzerVerlag: cbtSeitenanzahl: 384Preis: 9,99 Euroerschienen am 10. Juli 2017InhaltJam erlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt er, und für Jam hat das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, speziell eine exklusive Literaturklasse mit nur fünf Schülern. Den Kurs leitet Mrs Q, die den Jugendlichen Tagebücher mitgibt. Nichts Neues, denkt Jam, doch als sie nachts darin schreibt, geschieht es: Jam gelangt in ihre eigene Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Während sie gierig jede Sekunde mit Reeve in sich aufsaugt, nähert sich mit jeder Seite der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss ... Meine MeinungNach dem Tod kann Jam nichts mehr mit sich anfangen und wird von ihren Eltern in ein Internat für traumatisierte Jugendliche gesteckt. Dort kommt zusammen mit vier weitern Schülern in einen besonderen Literaturkurs.Sie bekommen die Aufgabe zweimal wöchentlich in ihr Tagebuch zu schreiben. Wenn sie das machen, kommen sie nach Belzhar und verbringen die letzten Augenblicke in der Situation, die zu ihrem Trauma führte und so sieht Jam Reese wieder.Jam macht im Laufe des Buches eine unglaubliche Entwicklung durch. Am Anfang ist sie mehr oder wenig depressiv und kann sich zu nichts mehr aufraffen. Doch nach und nach findet sie zurück ins Leben und findet neue Freunde. Nur an Reeve hängt sie weiter fest und kann ihn nich loslassen.Auch die anderen Charaktere aus dem Literaturkur haben mir sehr gut gefallen. Sie waren von ihren Persönlichkeiten und Problemen so unterschiedlich, dass es richtig spannen war. Nach und nach bekommt man raus, was ihnen zugestoßen ist und was Jam mit Reeve passiert ist.Auch die Handlung hat mir supergut gefallen und ich konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Gestern Abend konnte ich noch nicht mal das Buch weglegen und habe die Nacht mehr oder weniger durchgelesen. Es ist ein superspannendes und wunderschönes Buch, an dem mich nur das komische Ende gestört hat. Ich möchte nichts darüber verraten, aber es war einfach nicht plausibel und schien mir von sehr weit hergeholt.Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen und man hat keine Probleme in die Geschichte einzutauchen.FazitAn sich hat mir das Buch mega gut gefallen. Die Charaktere sind sehr authentisch und so unterschiedlich, dass das Lesen richtig Spaß macht. Auch der Schreibstil ist angenehm und man kann gut in die Geschichte eintauchen. Einzig und allein fand ich das Ende komisch und umplausibel weswegen es einen Punkt Abzug gibt.Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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  • Von vielen gemocht, aber nicht von mir.

    Was uns bleibt ist jetzt
    lisamayr99

    lisamayr99

    12. June 2017 um 19:05

    Ich kann nicht jemanden sterben lassen, der nicht Tod ist. Guter Aufbau, guter Schriebstiel - mieses Ende!

  • enttäuschende Wenung

    Was uns bleibt ist jetzt
    zeilenliebende

    zeilenliebende

    09. June 2017 um 11:56

    Inhalt: Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?   Meine Meinung: „Was uns bleibt ist jetzt“ – so viele haben in den höchsten Tönen über das Buch geschwärmt, weshalb ich unbedingt wissen wollte, was sich hinter dem Klappentext, der mich sofort angesprochen hat, und dem einzigartigen Cover verbirgt. Und so gerne hätte ich dieses Buch geliebt. Womöglich waren meine Erwartungen einfach zu hochgestellt, sodass ich nur enttäuscht werden konnte. Damit will ich aber auf keinen Fall sagen, dass ich das Buch schlecht gefunden habe, im Gegenteil – es hat mir gut gefallen. Aber es konnte mich nicht umhauen, so wie ich es erhofft und eben auch erwartet habe. Zunächst möchte ich auf das Cover zu sprechen kommen. Für mich gehört es zwar nicht zu den schönsten, aber es hat meiner Meinung nach etwas ganz besonderes an sich. Es ist schlicht in schwarz, weiß gehalten, nur der Titel sticht in gelber Schrift hervor. Das Cover spiegelt sehr viel vom Inhalt wieder, was ich bei Büchern einfach wichtig finde. Der Schreibstil von Meg Wolitzer ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Ich wollte das Buch auch kaum aus der Hand legen. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und auch in Jam konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.   „Sich in jemanden zu verlieben und ihn dann zu verlieren. Das muss vernichtend gewesen sein Jam.“   Auch die anderen Charaktere sind mir sehr schnell an Herz gewachsen. Die Geschichten, die jeder Einzelne mit sich herumschleppt, haben mich sehr berührt und vor allem geschockt und getroffen. Die Personen in der Geschichte waren alle auf ihre Art besonders und einzigartig. Die Idee hinter der gesamten Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen und in dem Buch wird eine meiner Meinung nach sehr wichtige Message vermittelt. Man darf nicht zu sehr an der Vergangenheit festhalten, um in der Zukunft wieder glücklich werden zu können. In dem Buch wird sehr oft über „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath gesprochen, weshalb ich jetzt ganz neugierig auf das Werk bin. Die Kapitel, in denen über das Buch gesprochen wird, haben mich besonders begeistert. Ich war begeistert von dem Buch, von der Idee und der Message, jedoch nur bis zu der einen Wendungen ziemlich am Ende des Buches. Ich möchte an dieser Stelle keinen Spoiler bringen, weswegen ich nur folgendes dazu sage. Ich war enttäuscht von der Wendung, klar sie war unerwartet alles schön und gut, aber sie hat mir mehr oder weniger das ganze Buch, was mich bis zu dieser Stelle einfach umgehauen hat, kaputt gemacht. Das Ganze wirkte sehr lieblos ausgearbeitet und auch das Ende war dann etwas holprig. Ich bin von dem Verlauf der Geschichte im letzten Teil des Buches einfach enttäuscht. Alles in einem hat mir das Buch bis zu dieser Wendung sehr gut gefallen. Man konnte in dem Buch so viel wertvolles für sich selbst lernen und genau deshalb sollte das Buch jeder lesen. Auch wenn das Ende überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, hat das Buch mich berührt und meine Denkweise in gewisser Weise beeinflusst. Bewertung: Das Buch erhält von mir nur 4 von 5 Sterne, es hatte so viel Potenzial, welches durch das Ende leider zerstört wurde. Trotzdem lege ich das Buch jedem ans Herz.

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  • Was uns bleibt ist jetzt.

    Was uns bleibt ist jetzt
    sempervictor

    sempervictor

    18. May 2017 um 09:19

    Inhalt: Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?Meine Meinung: Am Anfang hab ich mir etwas schwer getan beim Lesen, aber nach ein paar Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jam ist mir anfangs nicht so sympathisch, aber mit der Zeit schließt man sie einfach ins Herz. Man kann sich super in sie hineinversetzen und fühlt mit ihr mit. Die weiteren Charaktere lernt man auch immer besser kennen und fängt an sie richtig zu mögen. Das Ende kommt für mich überraschend und damit hätte ich nicht gerechnet.Fazit: Lest das Buch. Ich kanns euch nur ans Herz legen.

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  • Was uns bleibt ist jetzt | Rezension

    Was uns bleibt ist jetzt
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:52

    "Man hat mich wegen eines Jungen hierher geschickt."Was uns bleibt ist Jetzt ist ein Buch, welches mich von der Idee her begeistert hat. Ich persönlich mag keine Fantasy-Bücher, stolperte ich in den letzten Jahren aber doch immer wieder über nicht ganz realistische Elemente in Büchern, welche ich ganz okay fand. So auch bei Belzhar. Tagebücher, die dich zurückversetzen in die Zeit, in der alles okay war, wenn auch nur begrenzt und nicht für immer, scheint mir sehr psychisch und logisch erklärbar zu sein - etwas, das im Kopf passiert, wenn man Schweres hinter sich hat. Ich liess diesen Faktor also nicht entscheiden, ob ich das Buch lesen soll oder nicht, sondern schnappte es mir trotzdem und bald darauf war ich mitten in der Lektüre.Und zwar hielt dieses Lesefieber etwa hundert Seiten an, danach musste ich das Buch weglegen. Nicht, weil es mich emotional so beschäftigt und tief getroffen hätte, nein, es langweilte mich. Ich musste etwas anderes zwischendurch lesen, eine Ablenkung, bevor ich wieder zu diesem Buch griff und mich einst wieder in der Welt von Jam befand. Sie lebt neuerdings in Wooden Barn, zusammen mit einem ganzen Haufen psychisch fragiler Jugendlicher, die hier, in diesem speziellen Internat, wieder zu sich, ihrem Leben und ihrer Wahrheit finden sollten. Das spezielle ist aber der Kurz Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte, welchen nur wenige Schülerinnen und Schüler besuchen dürfen, unter anderem Jam, wer hätte es gedacht. Da sie neu ist, weiss sie noch nicht, was es mit dem Kurs auf sich hat, doch die anderen wissen das auch nicht - aber sie vermuten, dass etwas Geheimnisvolles hinter Mrs Quenell und ihrem Unterricht stecken muss. Widerwillig und ein bisschen verstört treffen also fünf Charaktere aufeinander, alle mit stark gezeichneten Eigenschaften, die sie für mich aber blass erschienen liessen. Auf mich wirkten sie nämlich alle wie aus einer schlechten TV-Show, und ich fühle mich nicht wohl dabei, das auszusprechen, da jeder einzelne von ihnen gerade daran ist, das Schlimmste, was ihnen bisher passiert ist, durchzustehen. Doch mich langweilten die Schwarz-Weiss-gezeichneten Charaktere, die alle unterschiedlich sein sollten. Meg Wolitzer schien spannende Differenz in die Figuren bringen zu wollen, was meiner Meinung nach aber gründlich schief lief, denn sie wirkten alle überzeichnet mit gewöhnlichen Eigenschaften und verlierten viel von ihrer Authenzität. Sehr schade, da mir auch von der Persönlichkeit keine wirklich zusagten, auch mit der Protagonistin Jam baute ich nicht wirkliche eine vertrauliche Beziehung auf, ich wurde einfach nicht warm mit ihr.Auch wenn ich das Buch vielleicht schnell beendet habe, gab es auch nach den ersten hundert Seiten einige Passagen, die wirklich langwierig und zäh aufgebaut waren und mich nicht wirklich zu einem Fan des Buches machten, im Gegenteil, ich kann nun klar sagen, dass ich das Buch nicht mochte.Was da bestimmt auch beigetragen hat, ist der Schreibstil. Dieser war gewöhnlich und hat mich nie gepackt oder an die Seiten gefesselt, ich war meistens eher überrascht, wie flach und eindimensional dieser war. Ausserdem bestand er aus vielen Wortwiederholungen, was mir mehrmals auffiel und mich generell meistens ziemlich schnell abschreckt. Dazu kamen immer wieder Ausdrücke wie 'WTF?' ins Spiel, bei denen ich stocken und lachen musste. Jam hat sich, nebenbei bemerkt, auch immer wieder selbst über ihre Sprache aufgeregt, was mich stocken liessen und ich fragte mich, wie viel die Autorin da bewusst so kritisiert hat. Zum Beispiel gab es da diese eine Erwähnung - "die Körper der zwei Liebenden schmiegten sich aneinander wie zum Gebet gefaltete Hände. Zwei zum Gebet gefaltete Hände? Das hört sich bestenfalls nach dem schlechtesten Gedicht Sylvia Plaths an, welches sie mit zwölf zu Papier gebracht hat und danach verärgert entsorgt hat." Ich wusste wirklich nicht, was sagen. Was ich an dem Buch aber am meisten zu kritisieren habe, hat mit allem zu tun, dem Inhalt sowie dem Schreibstil und den Charakteren. Die Autorin brachte immer wieder zum Ausdruck wie voller Tiefgründigkeit diese und jene Beziehung, Begegnung oder Figur lebt. Angesprochen war das alles, jedoch nicht ausgeschrieben. Wenn man dann mehr über die eigentliche Beziehung liest, diese liest, dann kommt einem diese ganz oberflächlich vor. Und so verhielt sich das meistens im Buch - zuvor alles schön und gross geredet, danach war die Wirklichkeit aber enttäuschend klein und unbedeutend. Zum Schluss noch zwei positive Dinge, wobei ich die erste Sache gar nicht so richtig deuten kann. Die Wendung, welche sich im allerletzten Teil einschlich, hat mich überrascht, ich sah sie gar nicht kommen. Aber ich war enttäuscht von ihr, sie wirkte mir ein bisschen lieblos herausgesucht und hingeworfen, auf die letzten Seiten. Und so verlief es auch mit dem Ende, welches mir gar nicht lebendig oder richtig für den Roman vorkam. Ich bin stark der Vermutung, dass da gepfuscht wurde und muss sagen, dass ich gar nicht zufrieden war, welchen Lauf das Buch nahm. Um noch anzusprechen, was ich wirklich, wirklich an dem Buch loben kann, möchte ich auf ein anderes Werk zu sprechen kommen, und zwar das von der stark in diesen Roman einbezogenen Autorin Sylvia Plath. Natürlich spielte sie für den mysteriösen Kurs Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte eine grosse Rolle. Aber auch davon abgesehen waren die Stellen, in denen sie oder ihre Zeilen erwähnt und besprochen wurden, mit die lebendigsten und diese, die ich am liebsten las. Das Buch hat also definitiv von The Bell Jar profitiert, aber es ist auch schön, dass die Autorin so geehrt wurde, nur sollte mich das Buch dann auch bewegen. Ich denke aber, dass es für jede Leserin von Was bleibt uns jetzt danach unmöglich ist, Sylvia Plaths Bücher und Lyrik zu umgehen.Ein Sprichwort, dass auf das Buch passt, ist definitiv 'grosse Klappe und nichts dahinter'. Die eigentlichen Szenen wirkten mir alle ein bisschen leer, davor wurden diese aber angepriesen und in den höchsten Tönen gelobt. Leider blieb der Roman für mich aber ständig auf einer banalen Ebene der Oberflächlichkeit liegen und konnte mich nicht berühren, ich wurde auch mit den Charakteren nicht warm. Wenn Sylvia Plath erwähnt wurde, strahlten die Buchstaben zum einzigen Mal so wirklich und sprachen mich an, das waren die einzigen Stellen, die ich genoss und die das Buch für mich lesenswert machten. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/11/was-uns-bleibt-ist-jetzt-rezension.html

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  • Es packt dich und lässt dich nicht mehr los

    Was uns bleibt ist jetzt
    Worldofdreamingbooks

    Worldofdreamingbooks

    07. March 2017 um 11:19

    Das Buch: Titel: Was uns bleibt ist jetzt Autor: Meg Wolitzer Seiten: 378 Verlag: cbt Erscheinungsjahr: 2015 Englischer Originaltitel: belzhar Einbandart: Hardcover Worum geht’s? (Klappentext) "Jam verliebt sich zum ersten Mal.So intensiv wie nie zuvor. Und dann stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Traurig. Allein. Verwirrt. In Wooden Barn, einem Internat der besonderen Art , soll Jam neuen Lebensmut gewinnen. Und tatsächlich findet sie dort mehr, als sie je zu hoffen gewagt hätte. Wie war's? Das Cover: Das Cover ist hauptsächlich in schwarz weiß gehalten. Das einzige farbige Element ist der Titel, der sich in einer kunstvollen, gelben Schrift beinahe über das gesamte Cover erstreckt. Die Dinge die auf dem Cover sehr ordentlich angeordnet sind, wirken auf den ersten Blick sehr zufällig, doch nach dem Lesen des Buches bekommt man einen ganz anderen Blick darauf und versteht, dass doch alles irgendwo eine Bedeutung hat. Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie schafft es, durch genaue, aber nicht zu detaillierte Beschreibungen den Leser in die Geschichte hinein zu ziehen und mit einem unterschwelligen Spannungsbogen im Bann des Buches zu halten. Die Charaktere:Die Charaktere der Geschichte sind unglaublich gut durchdacht. Keiner ist wie der andere und jeder hat seinen eigenen Weg mit seinem eigenen Schicksal und gewissen Ereignissen und Erfahrungen umzugehen. Die genau durchdachte Charakterzeichnung zeigt sich ebenfalls in der Tatsache, dass jeder Charakter sein persönliches, individuelles Schicksal hat, das in manchen Fällen für Aussehstehende vielleicht unwichtig oder nicht dramatisch erscheint, für den Charakter selbst aber traumatisch war und eine große Rolle in seinem Leben einnimmt. Ebenfalls erwähnenswert finde ich die zwischenmenschliche Entwicklung der einzelnen Charaktere, die wieder von Charakter zu Charakter unterschiedlich verläuft. Die Geschichte: Die Story des Buches ist etwas, was in einigen Elementen zwar schon einmal da gewesen ist, allerdings in der Gesamtheit für mich etwas Neues. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Charaktere, die Jam unmittelbar um sich hat, während die anderen Schüler des Internats bis auf einige wenige Ausnahmen weitgehend außer Acht gelassen werden. Ebenfalls weggelassen werde, die für die Geschichte unwichtigen Handlungsstränge die sich zwischen der Haupthandlung abspielen würden, was durch häufige Zeitsprünge erreicht wird. Diese Tatsache verschiebt den Fokus auf das Wesentliche und lässt die Geschichte kompakt wirken, was auf keinen Fall etwas schlechtes ist, sondern die Spannung des ganzen aufrecht erhält. Die Auflösung und das Ende der Geschichte haben mir ebenfalls unglaublich gut gefallen und waren etwas, womit wahrscheinlich keiner im Laufe des Buches rechnet. Im Allgemeinen schafft es die Story mich zum Denken anzuregen. Sie wird mich sicher nicht so schnell wieder loslassen. Fazit: Das Buch ist einzigartig und packend. Charaktere sowie Story sind unglaublich gut durchdacht und in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst. Die Geschichte regt zum Denken an und lässt einen nicht so schnell wieder los.  Daher gebe ich verdiente 5 von 5 Sterne.    

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  • Ein sehr tiefgründiges Buch..

    Was uns bleibt ist jetzt
    sarahs_buecher_universum

    sarahs_buecher_universum

    04. March 2017 um 19:14

    Inhalt:Ich warte auf dich am Rande der Welt Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?Cover:Das Cover gehört nicht zu meinen persönlichen Favoriten, weil es mir zu dunkel ist aber ich finde es passt perfekt zum Buch. Im Hintergrund sieht man verschiedene Dinge, die im Buch wichtig sind wie zum Beispiel das Buch von Sylvia Plath. Außerdem gefällt mir das der Titel "Was uns bleibt ist jetzt" auf dem Cover hinaussticht.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Das Buch fand ich sehr interessant und konnte auch gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich finde die Autorin hat sich wahnsinnig viele Gedanken gemacht.Protagonistin:Jam ist die Protagonistin in diesem Buch und man erfährt, dass sie in Wooden Barn gelandet ist, weil ihre erste große Liebe Reeve gestorben ist. Im Laufe des Buches freundet sie sich mit ihrer Zimmergenossin DJ an und auch mit ihren Mitschülern aus der Klasse von Mrs. Q. Ich wollte unbedingt wissen was es mit Reeve auf sich hat und ich hätte wirklich das erwartet. Es hat mich so überrascht - wie so vieles in diesem Buch. Jam kämpft mit ihrem Trauma in dem Buch und durch den Ort "Belzhar" geht es ihr wieder besser. Ob sie mit der ganzen Sache abschließen kann, das müsst ihr selber lesen.Nebencharaktere:Griffin gefiel mir ehrlich gesagt am besten, auch wenn er direkt von Anfang an zurückhaltend und etwas gefühlskalt wirkte. Wie jeder auf dieser Schule, muss er mit seinem Trauma kämpfen und ich hab mich wirklich sehr über das Ende gefreut.Sierra ist im Laufe des Buches zu Jams bester Freundin geworden und ihre Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Ende noch kommt, hab mich aber umso mehr gefreut als es kam.Auch die weiteren Mitschüler von Jam waren mir alle sehr sympathisch und ich finde die Autorin hat großartige Arbeit geleistet mit den einzelnen Geschichten und ihren Details.Weitere Nebencharaktere finde ich nicht erwähnenswert.Fazit:In diesem Buch steckt eine so großartige Message und das ist wirklich so besonders an diesem Buch. Man kann aus diesem Buch so viel für sein eigenes Leben lernen und ich finde die Autorin hat wirklich ganz großartige Arbeit geleistet. Dieses Buch ist überhaupt nicht vorhersehbar und ich war über manches echt schockiert. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Was uns bleibt ist jetzt

    Was uns bleibt ist jetzt
    Hopeless96

    Hopeless96

    25. February 2017 um 14:02

    Klappentext: ICH WARTE AUF DICH AM RAND DER WELT Jam verliebt sich zum ersten Mal. So intensiv wie nie zuvor. Und dann stirbt Reeve und Jam bleibt zurück. Traurig. Allein. Verwirrt. In Wooden Barn, einem Internat der besonderen Art, soll Jam neuen Lebensmut gewinnen. Und tatsächlich findet sie dort mehr, als sie je zu hoffen gewagt hätte... Für Jam bricht eine Welt zusammen als Reeve, ihre große Liebe, stirbt. Nach nur 41 Tagen. Reeve war Alles für Jam. Ihre Eltern wissen nicht mehr, was sie noch mit Jam machen sollen. Sie zieht sich immer mehr zurück und lässt niemanden mehr an sich ran. Jams Eltern beschließen sie nach Wooden Barn zu schicken, einem Internat für >>fragile Jugendliche<<. Jam wird dem Kurs der >>Ausgewählten Themen der Literaturgeschichten<< zugeteilt. In diesem Kurs teilt ihnen Mrs Q, die Lehrerin, jedem ein Tagebuch aus, in welches sie zweimal die Woche reinschreiben sollen. Durch dieses Tagebuch, stellen sich die Jugendlichen ihren Problemen... Meinung: Manchmal sehen wir nur das, was wir sehen wollen. Und für eine Weile ist das gut genug. Aber früher oder später ist es das nicht mehr und wir sind bereit die Wahrheit zu sehen. Genau darum geht es in diesem Buch. Jam hat nur das gesehen, was sie sehen wollte und hat sich so darin hineingesteigert, dass sie es auch glaubte. Das Ende nimmt eine totale Drehung. Denn Jam hat sich in eine Liebe hineingesteigert, die keine war. Sie existierte gar nicht. Mir hat die Geschichte gefallen. Aufgrund der Wendung am Ende hat diese mich auch ein wenig überrascht. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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  • Mitreißend bis zum Schluss

    Was uns bleibt ist jetzt
    Steffi153

    Steffi153

    25. October 2016 um 09:41

    "Was uns bleibt ist jetzt" ist ein wirklich mitreißende Buch, das mich sofort in seinen Bann gerissen und nicht mehr losgelassen hat. Daher empfehle ich es uneingeschränkt weiter.Die Jugendliche Jamaica (Jam) wird nach dem Tod ihrer großen Liebe Reeve von ihren Eltern auf ein Internat für "labile" Jugendliche geschickt, nachdem sie sich in ihrer Depression und der Vergangenheit vergräbt. Durch einen besonderen Kurs im Internat werden schließlich sie und ihre Mitschüler vor die Wahl gestellt: wollen sie in der Vergangenheit festhängen oder wollen sie vorangehen und ihr Leben richtig weiter leben?! Was ist den Teenagern tatsächlich passiert und wie werden sie damit umgehen?Protagonistin Jam schließt man als Leser sofort ins Herz. Ich kann mich sehr gut in ihre Person, ihre Handlungen und Gefühle hineinversetzen. Auch die anderen näheren Personen mit welchen sie sich umgibt sind sehr realistisch und nah beschrieben, sodass man fast meint, selbst in ihrem Leben mit dabei zu sein.Die Handlung ist von der ersten Seite an faszinierend und mitreißend. Es gibt keine Etappe im Buch in welcher ich nicht das Gefühl hatte, immer weiter lesen und erfahren zu müssen. Man wird neugierig gemacht auf die Geschichte der Jugendlichen und man wird von so manchen Wendungen und Entwicklungen überrascht.

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  • Eine gefühlvolle Geschichte vom (Sich)-Wiederfinden

    Was uns bleibt ist jetzt
    biblio_phil

    biblio_phil

    24. August 2016 um 16:49

    Inhalt: Jam ist am Boden zerstört. Ihre erste große Liebe, die so intensiv war wie nichts, was sie je zuvor gefühlt hatte, ist nach 41 Tagen durch den Tod ihres Reeve von einen Tag auf den anderen vorbei.Als ihre Eltern nach einiger Zeit einfach nicht mehr weiterwissen, was sie mit Jam tun sollen, da sich diese immer mehr zurückzieht und nicht mehr aus ihrem Schneckenhaus herauskommen will, beschließen sie, Jam an ein Internat namens "Wooden Barn" zu schicken, dass extra für Jugendliche mit psychischen Problemen aller Art gemacht wurde.Dort angekommen erfährt Jam, dass sie in einen besonderen Kurs bei einer Lehrerin namens "Mrs. Q" eingeschrieben ist, den außer ihr nur vier andere Schülern belegen. Als ihnen die Lehrerin Tagebücher austeilt, mit der Aufgabe, ihr traumatisches Erlebnis dort wiederzugeben um es besser zu verarbeiten, sind zuerst alle eher abgeneigt. Doch die Tagebücher haben ihre ganz eigene Art, den Schülern dabei zu helfen, wieder glücklich zu werden.... Meinung:Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, es war einfach etwas ganz anderes, so etwas in die Richtung habe ich noch nie gelesen.Auch wenn es einige kleine DInge gab, die mich gestört haben, ist es doch alles in allem eine kleine zauberhaft Geschichte mit einem wirklich überraschendem Ende, das mir jedoch auch gut gefallen hat.Ich möchte allerdings alle, die dieses Buch noch NICHT GELESEN haben warnen, denn es enthält einen großen und für die Geschichte essentiellen Teil an Fantasy, was ich anhand des Klappentextes nicht erwartet hatte. Fazit: Ich würde das Buch eigentlich an alle weiterempfehlen, die gerne Jugendromane mit einem Fantasyanteil lesen, da dieses Buch die perfekte Mischung aus Jugendroman und Fantasy ist.

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  • Was uns bleibt ist jetzt / Meg Wolitzer

    Was uns bleibt ist jetzt
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    19. August 2016 um 14:04

    „Wir haben alle nur eine Stimme“, sagt Mrs Quentell. „Und die Welt ist so laut. Manchmal denke ich, die Stillen haben begriffen, dass man Aufmerksamkeit am besten dadurch erhält, indem man nicht laut herumschreit, sondern flüstert. Denn dann müssen alle besonders genau hinhören.“ Inhalt Die Welt soll sich ohne mich weiterdrehen und mich in Ruhe die Augen schließen und den Schultag verdösen lassen… Jam hat sich zum ersten Mal verliebt, es ist so einnehmend und intensiv, wie nie zuvor. Doch dann stirbt Reeve und Jam bleibt allein zurück, traurig und verwirrt. Sie isoliert sich total und nimmt zu allem Abstand, zu ihren Freunden und auch ihrer Familie. Mit ihrem Alltag hat sie abgeschlossen und selbst Psychologen kommen nicht mehr an sie heran. Da sehen ihre Eltern nur noch eine Lösung: Jam muss noch Wooden Barn, einem Internat, der besonderen Art. Hier soll „fragilen“ Jugendlichen geholfen werden, mit ihrem Schicksal klarzukommen und wieder in die Gesellschaft integriert zu werden. Zuerst weigert sie sich, die neuen Umstände anzunehmen, doch dann gelangt sie in eine besondere Klasse, in die es nur scheinbar willkürlich Auserwählte schaffen. Dort bekommen Jam und die anderen Schüler jeweils ein Tagebuch ausgehändigt, und dies scheint ihnen eine Möglichkeit, eine andere Welt zu eröffnen, an die sie alle nicht mehr geglaubt haben… Meinung Verstörend. Verstört und zerstört hat mich dieses Buch zurückgelassen. Und das gar nicht einmal unbedingt im negativen Sinne, aber dennoch bin ich fassungslos. Dieses Buch hat mich einfach erschüttert, da ich mit dem Verlauf überhaupt nicht gerechnet habe. Jedes Mal eröffnet sich etwas Neues, auf das ich überhaupt nicht vorbereitet war. Und auch, wenn es mich noch so sehr überrascht hat, bin ich vielleicht auch ein klein wenig enttäuscht. In dieser Geschichte geht es um die eigene Seele, was diese für einen Schaden erleiden kann und, mit ganz viel Glück, was diese auch für eine Selbstheilung erlangen kann, wenn man dazu bereit ist. Ich weiß gar nicht, was ich zu Jam und den anderen Charakteren sagen soll/kann. Ich denke, dass dies wirklich ein Buch ist, das man selbst gelesen haben muss und ein Bericht darüber nicht ausreicht. Ich kann durchaus verstehen, wieso diese Geschichte Auszeichnungen erlangt hat, doch ist sie mir, trotz der eigentlich tiefsitzenden Problematiken, doch nicht zu sehr in die Tiefe gegangen, zumindest was verschiedene Abläufe zwischen den Charakteren angeht. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, doch sollte der Leser dafür in einer guten Verfassung sein, denn ich denke schon, dass dieses Buch einen auch gut runterziehen kann. 3,5/5 Herzen ♥♥♥♥♥

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    • 3
  • Was uns bleibt ist jetzt

    Was uns bleibt ist jetzt
    book44lover

    book44lover

    29. May 2016 um 17:36

    Inhalt:Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?Meine Meinung:Das Cover gefällt mir sehr gut, zum Einen durch das Farbkonzept: die grauen Töne und nur den Titel in gelb und zum Anderen durch die symbolischen Gegenstände.Den Schreibstil finde ich ganz gut, es ist jetzt nicht so, dass er total besonders ist, was total zu dem Inhalt und zu den Charakteren passen würde, aber er ist auch nicht langweilig, sondern gut zu lesen. Der Inhalt war aber sehr interessant. Alleine schon die verschiedenen Probleme der wenigen Schüler in Mrs Qs Kurs. Die Tatsche, dass sie alle anderes damit umgehen, die Einen verschließen sich total, die Anderen reden sich am liebsten alles von der Seele. Durch die Tagebücher hat das ganze einen kleinen fantasyhaften Touch bekommen, was mir als Fantasyliebhaber natürlich gefällt.Reeve fand ich das ganze Buch über total süß und dann habe ich ihn gehasst. Dafür liebe ich Mrs Q, sie ist so ein besondere ältere Dame, die einfach so liebenswert ist. Zu Jam kann ich nur eins sagen: sie ist komisch, vielleicht ist es auch einfach eine Krankheit, aber was sich bei ihr im Kopf abgespielt hat, das ist nicht mehr normal. Zu diesem Entschluss bin ich zwar erst am Ende gekommen, aber es hat mich so verwirrt.Da kommen wir jetzt zu dem großen Kritikpunkt. Die Wendung, die das Buch genommen hat, ist nicht schlecht, die Idee ist sogar gut. Nur hat es mich total verwirrt. Ich weiß immer noch nicht, was denn jetzt die Wahrheit ist. Für mich hat sich die Realität und die Fantasie von Jam so ineinander vermischt, dass ich einfach nicht mehr durchblicke. Vielleicht ist das Ganze aber auch Absicht, denn die Geschichte und dieses Chaos lässt mich nicht mehr los. Nach drei Wochen denke ich immer noch darüber nach.Fazit:Ein schönes Jugendbuch, das zeigt was für psychische Probleme Jugendliche haben können, mit einem überraschendem Wendepunkt, der leider sehr verwirrt.

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  • Leider eher enttäuschend

    Was uns bleibt ist jetzt
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    08. March 2016 um 18:51

    Jam ist zum ersten Mal verliebt, so intensiv hat sie noch nie zuvor gefühlt. Doch dann stirbt Reeve und sie bleibt allein und traurig zurück, das Leben macht für sie keinen Sinn mehr. In Wooden Barn, einem Internat für traumatisierte Teenager, soll sie nun wieder zurück ins Leben finden. Dort wird sie gemeinsam mit vier anderen Schülern einem speziellen Literaturkurs zugeteilt und bekommt von ihrer Lehrerin ein Tagebuch. Nichts Neues, denkt sie sich, doch als sie darin schreibt, geschieht etwas Unvorstellbares.. Meine Meinung: "Was uns bleibt ist jetzt" und ich.. ja das ist schon eine leicht schwierige Sache und ich bin mir auch noch eine ganze Weile nach beenden dieses Buches nicht sicher, was ich nun davon halten soll. Vorweg: Der Klappentext hat mich wie so oft sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, unter der ich mir noch nichts genaues vorstellen konnte, und auch wenn es nicht unbedingt nach meinem bevorzugtem Genre klang, wollte ich es sehr gerne lesen. Ich war gespannt auf Jams Geschichte und habe mich schon sehr darauf gefreut, mehr zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin liest sich rasend schnell und sehr flüssig. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen, wo es in 3 Abschnitte geteilt war, und ich habe kaum gemerkt, wie ich dem Ende eines Abschnitts näher gekommen bin, bis dann plötzlich mein Markierungszettel aufgetaucht ist. So war es dann auch kein Wunder, dass ich nicht allzu lange an dem Buch gelesen habe und jeden der Abschnitte in einem Rutsch verschlungen habe. Die Geschichte konnte mich am Anfang noch nicht so ganz von sich überzeugen. Ich fand sie zwar interessant und auch ganz okay, aber eben nicht mehr. Auch Jam konnte nicht so wirklich zu mir durchringen, sie existierte für mich einfach nur, konnte mich weder mitreißen noch berühren und hätte man sie gegen jemand anderen ausgetauscht, wär mir das vermutlich gar nicht aufgefallen. Bei den anderen Charakteren ging es mir da ähnlich. Als ich dann aber zum Ende des ersten Abschnitts kam, änderte sich das alles komplett. Die Geschichte wollte mich plötzlich kaum mehr gehen lassen, die Charaktere drangen zu mir durch und ich konnte mich kaum losreißen, als meine Markierung auftauchte, was für mich hieß kurz Pause zu machen. Ich war richtig gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte, wollte unbedingt mehr über Jam und ihre Vergangenheit, die sie zu der gemacht hat, die sie am Anfang des Buches ist, wissen und konnte es kaum abwarten, das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Dann war es endlich so weit und leider konnte mich das Buch nicht mehr so fesseln, bis zum Ende nicht. Die Geschichte fand ich zwar weiterhin wirklich sehr interessant und ich war sehr gespannt, wie es weitergeht, aber das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu wollen, blieb leider aus. Es kamen viele Fragen auf, die nach einer Antwort verlangten und ich war immer sehr neugierig, was es nun mit bestimmten Sachen auf sich hatte und wie sich am Ende alles aufklären wird, aber es konnte mich einfach nicht mehr mitreißen, weder die Geschichte, noch die Charaktere, die auf mich dann plötzlich teilweise wieder ein wenig farblos wirkten. Als die Aufklärung dann kam und das Ende immer näher rückte, war ich doch sehr enttäuscht.. Ich dachte mir die ganze Zeit, dass jetzt irgendwas kommt, was mich schockieren wird, oder zumindest mitreißen kann. Das bisher zwar gute, aber doch eher mittelmäßige Buch noch zu einem Knüller macht, aber da habe ich mich wohl getäuscht.. Die Auflösung war zwar echt überraschend und unerwartet, aber für mich persönlich eher im schlechten Sinn und dadurch wirkte einiges auf mich auch leicht unglaubwürdig. Ich kann leider an dieser Stelle nicht so darauf eingehen, wie ich es gerne würde, einfach weil ich dann zu viel Spoilern würde, aber es war für mich echt enttäuschend, was sich auch auf meine Gesamtwertung ausübt. Fazit: Jajaa.. Dieses Buch und ich.. das war wirklich keine leichte Sache. So interessant ich die Geschichte auch fand, fesseln und mitreißen konnte mich das Buch leider bis auf einen kurzen Moment nicht und die Auflösung am Ende machte das Ganze nicht besser, sondern eher schlechter. Schade, denn die Geschichte hatte echt Potenzial.

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  • "Was uns bleibt ist jetzt"

    Was uns bleibt ist jetzt
    bookrauhl

    bookrauhl

    22. January 2016 um 21:48

    Zuallererst hat mich dieses Buch vom Inhalt her fast magisch angezogen. Ein junger Mensch, der einen schweren Verlust erlitt und dann irgendwie damit fertig werden muss. Die Protagonistin Jam wird auf ein Internat geschickt, was ihr helfen soll über die Sache hinweg zu kommen. Ein Thema, das mich sehr interessiert. Allerdings musste ich dann im Laufe des Buches feststellen, dass meine Vorstellungen in eine komplett andere Richtung gelaufen sind.  Die Idee hinter diesem Buch, auch wenn ich im Nachhinein den Inhalt zusammen fasse, ist im Groben richtig gut. Umgesetzt wurde es leider, meiner Meinung nach,  nicht wirklich treffend. Zwischendurch kam es mir sogar kitschig vor und am Ende konnte ich die Hauptprotagonistin nicht mehr leiden. Außerdem ging es mir viel zu oberflächlich zu, obwohl dieses Thema laut nach Tiefsinn schreit. Die Sprache war ziemlich einfach gestaltet, manchmal schon zu einfach, ich kann jedoch nicht sagen ob das an der Übersetzerin oder der Autorin liegt.  Alles in Einem ist die Idee dahinter richtig gut. Die Umsetzung hat mich leider ziemlich enttäuscht.

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  • Emotional, tiefgründig und voller Gefühl...

    Was uns bleibt ist jetzt
    YumikoChan28

    YumikoChan28

    31. December 2015 um 15:33

    Was soll ich groß zu einem Buch sagen, das mich im wahrsten Sinne des Wortes an sich gebunden hat und das ich nur zur Seite gelegt habe, wenn ich ganz dringend mal zur Toilette musste oder, wenn ich vor Hunger fast umgekommen wäre? :D Es passierte mir in letzter Zeit nicht oft, dass eines der Bücher, die ich gelesen habe, mich dermaßen durch die Seiten getragen hat, als würde ich am Anfang eines Weges stehen und nur den einen Gedanken hegen: Nämlich ganz schnell das Ende zu erreichen, weil ich unbedingt wissen will, was dort auf mich wartet... Meg Wolitzer hat das mit ihrem Roman Was uns bleibt ist jetzt aber definitiv geschafft. Und das auf eine Art und Weise, die ich mir selbst nach Beendigung dieser 384 Seiten noch immer nicht richtig erklären kann. Die Autorin konnte mich mit ihrer Idee, der Umsetzung und ihrem Schreibstil einfach nur abholen, sodass ich jede Seite, die ich zusammen mit Jam und den anderen, in Wooden Barn bzw. in Belzhar verbringen durfte, mehr als nur genossen habe... Am Ende dieses Buches habe ich lange über die Bewertung nachgedacht. War ich zu Anfang etwas geschockt, habe ich mich zum Schluss aber immer wieder gefragt, wie es bei mir ist, da ich momentan in einer ähnlichen Lage stecke, wie Jam. Und dann wurde mir klar: Es ist schlichtweg genauso. Deswegen konnte ich Jams Gefühle auch sehr gut nachvollziehen... Lieblingszitat: "Seltsam, wie lange man durchs Leben gehen kann, ohne jemanden zu brauchen, aber hat man ihn dann kennen gelernt braucht man ihn plötzlich immerzu..." (S.59) Mein Fazit: Ein tiefgründiges Jugendbuch, dass aufwühlt, dass zum Nachdenken anregt und das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!

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