Megan Abbott Das Ende der Unschuld

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Unschuld“ von Megan Abbott

'Ein psychologischer Thriller der Extraklasse' Brigitte
'Das Ende der Unschuld' ist ein atmosphärisch dichter, hochspannender Roman über zwei dreizehnjährige Mädchen, über das Erwachen der Sexualität, über Väter und Töchter, Familie und Freundschaft, Lügen und Geheimnisse. Eine zutiefst verstörende und verzaubernde Lektüre. Selten hat ein Roman das Drama der Jugend in all seiner Schönheit und Härte so schmerzlich treffend eingefangen.
'Kühl, düster, genial!' Elle

Unterhaltsam, aber zäh.

— Idgy

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— Simone86

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Gefühlvoll und echt!

    Das Ende der Unschuld

    Splitterherz

    11. October 2013 um 15:10

    Wenn ich jetzt an Evie denke, schlüpft sie durch die Schatten. Große, dunkle, gehetzte, blutunterlaufene Augen. Sie rennt über das Fußballfeld, das Gesicht gerötet, die glatten schwarzen Haare kleben ihr auf dem Rücken. Sie rennt so schnell, der Atem sticht ihr in der Brust von der Anstrengung, noch schneller zu rennen, schneller auf den Rasen einzutrommeln, ihre Beine immer noch schneller zu bewegen, als könnte sie etwas durchbrechen, etwas, das niemand sonst gesehen hat. [S. 12] Erster Satz: Aus dem Augenwinkel: sie, lichtgestreift.                                                                     Inhalt: Lizzie und Evie sind beste Freundinnen, unzertrennlich, seit die Beiden denken können. Sie teilen alles miteinander, jedes Geheimnis, jede Erinnerung. Dies ändert sich jedoch schlagartig im dreizehnten Sommer ihr Lebens. Auf einmal scheint Evie vor Lizzie Geheimnisse zu haben. Doch bevor Lizzie die Veränderungen hinterfragen kann, ist Evie plötzlich spurlos verschwunden und die ganze Kleinstadt in großer Sorge. Lizzie ist die einzige Zeugin. Doch kann das junge Mädchen die Augen öffnen und endlich der Wahrheit ins Gesicht blicken? Die Zeit rennt und das Leben ihrer besten Freundin hängt von den Informationen ab, die sich irgendwo im kleinen Kopf von Lizzie, vor der Welt verstecken.  Idee/ Umsetzung: Eigentlich wollte ich nur „schauen“. Doch wie das bei mir so ist, sobald ich den ersten Schritt in eine Buchhandlung setze, sind alle guten Vorsätze vergessen und ich gefangen in einer magischen Welt, die ich nur durch einen Buchkauf verlassen kann. Ich stöberte also und stöberte und eigentlich hatte ich schon ein Buch in der Hand, doch dann sprang mir dieses Werk: „Das Ende der Unschuld“ ins Auge. Schnell nahm ich es in die Hand, strich über die Seiten, las den Rückentext und verliebte mich in die ersten, geschriebenen Worte. Schlicht: Ein Spontaneinkauf. Spntaneinkäufe sind durchaus gefährlich. Denn entweder sind sie der totale Flopp, oder der Star des Monats. In diesem Fall hatte ich das richtige Händchen und so stürzte ich mich also, noch auf dem Weg nach hause, in dieses dramatische, traurige und sehr bewegende Abenteuer von Lizzie und Evie. Die Idee von Megan Abbott hat durchaus Potential, aber auch einen bitteren Beigeschmack. Sehr realistisch und voller Gefühl, erschafft Frau Abbott eine Geschichte voller Facetten und Abgründen. So stürzt sich der Leser Hals über Kopf in das Leben zweier dreizehnjähriger Mädchen, die auf dem Weg sind, erwachsen zu werden. Die Umsetzung ist sehr realistisch und so war ich positiv überrascht, dass die Autorin es geschafft hat, das Leben von jungen Mädchen und ihre Gedanken, so gut einzufangen. Man steht mit Evie und Lizzie an der Schwelle und noch ist unklar, was uns jenseits erwarte. Schreibstil: Frau Abbotts Schreibe ist einfach umwerfend und magisch. Ich habe mich direkt in ihren Schreibstil verliebt und konnte mich so im Strom der Geschichte treiben lassen, ohne mich an jeglichem Geäst zu verfangen. Sehr malerisch, baut die Autorin eine Welt voller Farben auf, obwohl die Handlung im Kontrast dazu steht. Charaktere: Die Figuren sind facettenreich und unterschiedlich und geben der Geschichte so zusätzliche Tiefe und Farbe. Dabei ist besonders die dreizehnjährige Lizzie, realistisch beschrieben. Lizzie ist auf dem Weg erwachsen zu werden, aber doch noch ein Kind. Sie ist unentschieden, sucht sich selbst, hält an naiven Denkweisen fest und weiß eigentlich selbst nicht so genau, was sie will. Als ihre beste Freundin dann verschwindet, fühlt sich das junge Mädchen einsam. Sie steht vor einer Klippe, mit tausend verschiedenen Gefühlen un weiß nicht was sie glauben, was sie denken soll. Es ist also nicht verwunderlich, dass Lizzie hin und her gerissen ist und der grausamen Welt noch nicht in die Augen blicken will. Doch das schlimme am Erwachsen werden ist, dass die Monster nie verschwinden. Frau Abbott ist die Darstellung ihrer Figuren auf einer sehr glaubwürdigen Ebene gelungen und gerade dadurch, wird auch das Geschehen so greifbar, so real, dass wir uns vor dem Ende der Geschichte mehr und mehr fürchten. Cover/ Innengestaltung: Das Titelbild gefällt mir sehr gut. Die Farbgebung und das Motiv passen zum Inhalt. Jedoch finde ich das Model auf dem Cover etwas zu alt. Selbst mit ganz viel Fantasie, könnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses Mädchen ein dreizehnjähriger Teenager ist. Nummern, leiten im Inneren, die einzelnen Kapitel ein.  Fazit: Unsere Welt ist voller Farben, doch leider nicht immer, nicht überall. Egal in welchem Land wir sind, egal in welcher Stadt, es gibt mal graue, mal schwarze Flecken, die das Gesamtbild verschmutzen und der Welt ihre Unschuld nehmen. Grausamkeit und Kriminalität gibt es überall und wir können noch so naiv sein, Fakt ist, dass wenn wir unsere Augen verschließen, verschwinden diese Flecken nicht. „Das Ende der Unschuld“, umreißt dieses Gebilde sehr gut. Das Zusammenspiel von Charakteren, die auf dem Weg in die Welt der Erwachsenen,sind, eines Verbrechen und des kläglichen Versuches, seine Erinnerungen an ein Leben ohne Risse zu bewahren, geben dieser Geschichte ihren Reiz. Mir hat an der einen oder anderen Stelle ein Spannungsbogen gefehlt, aber eventuell hätte dieses Buch dadurch seinen besonderen Reiz verloren. Den Reiz der Realität. Denn Megan Abbott, hat hier ein sehr reelles Geschehen auf Papier verewigt und genau jenes zeichnet jede Seite dieses Werkes aus. Wer auf der Suche nach einer bewegenden und reellen Geschichte ist, die sich langsam entwickelt und tief unter die Haut geht, der sollte sich „Das Ende der Unschuld“, nicht entgehen lassen.

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  • Wanderbuch "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    MelE

    Ich möchte mein Leseexemplar gerne zur Verfügung stellen, da ich bei einigen von euch ja auch davon profitiere, daß ihr eure gelesenen Bücher zur Verfügung stellt. Meldet euch einfach hier und ich trage euch dann in die Liste ein. Die Adresse, an die ihr das Buch weiterschickt, erfragt ihr bitte immer von demjenigen, der nach euch in der Liste steht. Das Buch, sollte wenn möglich innerhalb von 2 - 3 Wochen nach Erhalt des Buch gelesen werden, damit die anderen nicht zu lange warten müssen. Ich habe das Zeitlimit erhöht,da ich ja auch weiß, das man hier auf Lovelybooks schnell mal im Bücherstau steckt. Sollte das Buch unterwegs verloren gehen, so teilen sich Sender und Empfänger den Preis für die Neuanschaffung! 1 Anendien (fertig) 2. Salzstaengel  (fertig)  3 Kiara  (fertig)    4. SharonBaker  (fertig)    5.  KinderundBuecher  (fertig)   6. Linny  (fertig)    7. AshleyVioletta  (fertig)   8. Lesefee86 (Buch ist hier!)    9.  Annelchen (meldet sich nicht!) 10. EineBuchliebhaberin  (fertig)   11. rosebud (fertig)      12.  DieBerta  (fertig)   13.  ankedieleserin (hier fragen, ob es zeitlich möglich ist, ansonsten gleich bei gamaschi anfragen!) 14. gamaschi (fertig)   15. chatty68 (fertig)  16. Moni-Que - bitte erst einmal auslassen, da in einigen WB Threads Unstimmigkeiten herrschen! 17. Schnippsi  (fertig)  18. Dunkelblau  (fertig)  19. Bücherwurm (Buch ist hier!) 20. melanie_reichert

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    • 127
  • rezension

    Das Ende der Unschuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2013 um 13:13

    Also, wer Geschichten mag, in denen der Schauplatz mit riesen Schnörkeln und vielen Wiederholungen beschrieben wird, der mag das Buch hier sicherlich. Mein Fall war es definitiv nicht. Ich konnte keine Spannung erleben. Das lag auch sicherlich an der verwendeten Sprache, an dem Schreibstil, der nicht einer Alltagssprache entsprach.

    Schade, denn die Idee des Buches fand ich ganz interessant.

  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    gamaschi

    22. January 2013 um 20:06

    War nicht so mein Fall. Hatte ich mir was anderes drunter vorgestellt.

  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    EineBuchliebhaberin

    03. November 2012 um 13:55

    Inhalt: Das Ende der Unschuld handelt von zwei unzertrennlichen Freundinnen. Ihr ganzes Leben schon wohnen die dreizehnjährigen Mädchen Lizzie und Evie neben einander auf. Sie scheinen keine Geheimnisse vor einander zu haben und vertrauen sich alles an. Doch ganz plötzlich verschwindet Evie spurlos und niemand weiß scheinbar wo sie sein könnte. Nur Lizzie bemerkte kurz vor ihrem Verschwinden einen rotbraunen Wagen und damit beginnt die lange Suche... Sowohl Angehörige, als auch die Polizei suchen intensiv nach dem Mädchen. Gleichzeitig begibt auch Lizzie sich auf eine leise, heimliche Suche nach ihrer besten Freundin. Meine Meinung: Das Ende der Unschuld, verpackt in einem leisen Thriller, dreht sich um die Hauptthematik, der Anziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsen. Aber auch Themen wie Erwachsen werden, Freundschaft und Familie spielen eine große Rolle. Megan Abbott hat einen sehr schönen, sehr ruhigen Schreibstil, der auch gut zu diesem leisen Thriller passt, wie ich finde. So wird auch durch ihren Schreibstil Atmosphäre aufgebaut, die ich nur schwer beschreiben kann. Sehr beklemmend und schwer, trifft es wohl am ehesten. Lizzie ist für mich persönlich ein sehr schwieriger Charakter. Wie in einer Luftblase lebt und denkt sie. Das Buch ist durchzogen von Monologen aus eben Lizzies Perspektive. Dabei kommen oft auch Phantasien ihrerseits zum Vorschein, die es dem Leser deutlich erschweren nun zwischen Realität und Phantasie zu differenzieren. Obwohl Megan Abbott den Lesern einen großen Einblick in die Gedankenwelt von Lizzie gewähren lässt, so konnte ich mich doch kein Stück weit in sie hineinversetzen. Auch andere Charaktere, die aus Lizzies Sicht beschrieben worden sind, empfand ich als teilweise nicht einfacher. Oft konnte ich Handeln und Beweggründe nicht ganz nachvollziehen, was für mich einfach das Lesen erschwert hat. Der Roman besteht hauptsächlich auf Annahmen von Lizzie. Puzzleartig lassen sich nach und nach immer mehr Dinge herausfinden, für die hauptsächlich nur Lizzie verantwortlich ist. Das war wohl der Grund, weshalb ich das Buch trotzdem zügig durch gelesen habe. Ich wollte wissen, wie das Ganze ausgeht und in wie weit Lizzie nun Recht hatte mir ihren Annahmen. Zwar sind Dinge im Verlauf oftmals vorhersehbar, trotzdem gab es auch Sachen, die zumindest für mich vollkommen überraschend kamen. Fazit: Letztendlich war der Roman im Großen und Ganzen okay, aber für mich persönlich nicht gut. Ich weiß noch nicht einmal weshalb das so ist. Zum einen punktet Megan Abbott mit einen wunderbar passendem Schreibstil und auch die schwere Thematik ist gut verpackt, trotzdem fehlten mir wohl einfach klare Tatsachen. Vielleicht liegt es auch an dem beklemmenden Gefühl, welches ich beim Lesen empfand und welches sich auch am Ende nicht änderte, sodass dieses schlechte Gefühl auch nach dem Lesen noch blieb. Faireshalber trotzdem 3 von 5 Punkten!

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    LaDragonia

    17. July 2012 um 22:03

    Zum Inhalt: Evie und Lizzie, beide dreizehn Jahre alt, sind beste Freundinnen seit sie denken können. Sie teilen alles miteinander, egal ob ihre Hockeysachen oder Klamotten, gehen zusammen zur Schule und wohnen direkt nebeneinander. Sie haben scheinbar keine Geheimnisse voreinander und erzählen sich restlos alles. . Doch dann eines Tages ist Evie nach der Schule plötzlich spurlos verschwunden. Niemand scheint zu wissen wo sie ist, und Lizzie war anscheinend die letzte die sie gesehen hat. Die Polizei und auch Evies Familie löchert sie mit Fragen. Ob ihr irgendetwas aufgefallen wäre? Ob Evie etwas Besonderes erzählt hat? Ob es einen Jungen gibt? Und, und, und… Doch das einzige was Lizzie einfällt ist, das ein rotbraunes Auto, mittags zweimal hintereinander an ihnen vorbei gefahren ist. . Da die Polizei keinen anderen Anhaltspunkt hat, und auch mit ihren Ermittlungen nicht wirklich weiterkommt, fängt Lizzie an, auf eigene Faust nachzuforschen. Auf ihren nächtlichen Streifzügen, macht sie dann tatsächlich einige Entdeckungen. Doch nun fängt Lizzie sich an zu fragen, was ihre Freundin für ein schreckliches Geheimnis hatte, das sie es selbst ihr nicht erzählt hat. Wie gut kannte Lizzie ihre Freundin Evie wirklich? Meine Meinung: Ganz ehrlich muss ich sagen, dass das Buch mich nicht wirklich mitgerissen hat. Unter einem packenden psychologischen Thriller, wie es ja in der verlagseigenen Inhaltsangabe heißt, stelle ich mir doch etwas ganz anderes vor. Das Buch war in meinen Augen eher lau. Aus dem Thema hätte man mit Sicherheit einiges mehr rausholen können. . Auch die Charaktere kamen mir nicht wirklich symphatisch rüber. Schauen wir uns z.B. schon nur Lizzie an, meiner Meinung nach kommen da viel zu wenig Emotionen, dafür das ihre allerbeste Freundin verschwunden ist. Mädchen in dem Alter tun zwar vielleicht nach außen hin so taff, aber sie sind es nicht. Sie heult sich nicht einmal wirklich irgendwo aus, was eigentlich in dem Alter normal wäre. Viel wichtiger scheint der Autorin da zu sein, Lizzies eigenartige Beziehung zu Mr. Verver zu beleuchten. Das lässt das Mädchen oberflächlich und emotionslos erscheinen. Ebenso alle anderen Figuren. Was ist das z.B. für eine Mutter, die ihren Kindern plötzlich ihren Verehrer präsentiert, den sie ja schon seit Wochen trifft, was die Kinder auch noch heimlich mitbekommen, aber mal nie vorher mit den Kindern darüber spricht. . Hier wurde in meinen Augen ein Buch über ein sehr wichtiges Thema einfach zu kurz und schnell abgehandelt. Ein Tabuthema unserer Gesellschaft sollte schon etwas tiefgründiger beleuchtet werden, und vor allem mit viel mehr Gefühl. Denn das macht meines Wissens einen guten Roman aus, egal ob negative oder positive Gefühle, sie gehören einfach in ein gutes Buch, wie das Salz in die Suppe.

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    SharonBaker

    01. July 2012 um 14:16

    Mich konnte der Roman nicht packen! Lizzie und Evie, zwei beste Freundinnen, teilen alles, verbringen jede Minute miteinander und leben in einer Kleinstadt. Beide sind 13 und die ersten körperlichen Veränderungen haben sich auch schon eingestellt, Jungs werden interessanter und auf einmal ist Evie verschwunden. An einen Tag wo Lizzie ihr Abschlusskleid kauft und alle fragen sie ob sie was weiss, ob sie Veränderungen bemerkt hat, somit steht Lizzie im Mittelpunkt. Sie weiss aber auch nicht so recht wo ihre Freundin sein könnte und durchforstet ihr Gedächtnis nach Anhaltspunkten. Sie möchte das Evie‘s Vater wieder glücklich ist, denn zu ihm fühlt sie sich hingezogen, also macht sie sich selbst so ihre Gedanken und nächtlichen Ausflüge. Wir lesen in unendlich erscheinenden inneren Monologen von Lizzie‘s Gefühlswelt, ihrer Umgebung und spüren schnell das bei der Familie ihrer Freundin nicht alles so wundervoll ist wie es scheint. Lizzie taster sich so langsam an das Puzzle heran und setzt Teil für Teil zusammen. Ich hatte mich zwischendurch immer mal wieder gefragt ob Lizzie keine eigene Familie hat und was mit ihren Vater ist, aber das scheint hier nicht erwähnenswert zu sein. Außerdem fragte ich mich wo die Schönheit der Jugend sein sollte, in Form von der Schwester Dusty? Trotz das man wissen möchte ob Evie gefunden wird, was mit ihr passiert ist und was für ein Verhalten die Schwester an den Tag legt, fand ich die Erzählweise extrem langatmig und führte bei mir zu öfteren Unterbrechungen und als ich es durch hatte, musste ich erstmal den schalen Geschmack von Lesegefühl los werden, trotz des brisanten Themas.

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2012 um 20:27

    *Rezension: kurz & knackig* *Worum geht’s?* Freundschaft, erwachsen werden, Liebe, Selbstfindung, Geheimnisse *Inhalt, aber schnell bitte!* Eine Kleinstadt in den USA: Lizzie ist 13 als ihre Freundin Evie spurlos verschwindet. Lizzie allein zurückgelassen verliert sich in ihrer Gedankenwelt und setzt gleichzeitig alles daran ihre Freundin aufzuspüren. Und, was hat gefallen? Die Darstellung der Beziehung zwischen Lizzie und Evies Vater. Ein Mädchen, das diesen Mann schon ihr ganzes Leben lang kennt und nun anfängt ihn mit anderen Augen zu sehen. *Was hat nicht gefallen?* Ehrlich gesagt habe ich der Autorin die 13-jährige nicht abgekauft. Sie hat versucht eine verworrene Gedankenwelt aus Kind und junger Erwachsenen zu schaffen und hat es meistens übertrieben. Viele Gedanken konnte ich nicht nachvollziehen und würde diese einem Teenager mit 13 Jahren auch nicht andichten. Ab einem gewissen Punkt wurde dieser gedankliche Brei nur noch nervig und eintönig mit einem üblen Nachgeschmack. In diesem Buch gibt es unnötige Durststrecken, die zu überwinden sind. Einige Passagen hätte man mMn gut weglassen können. Da diese weder zur Spannung noch zum vorankommen der Geschichte beitragen. Leider ist das Buch ein Fall von „Der Klappentext gehört scheinbar zu einem anderen Buch“ Dieser verspricht mal wieder viel zu viel und vor allem Dinge, die das Buch einfach nicht halten kann. *Empfehlung: Nein, auf keinen Fall.*

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  • Leserunde zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    Daniliesing

    "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott aus dem KiWi Verlag ist ein fesselnder psychologischer Thriller. Er beleuchtet die dunklen Seiten des Erwachsenwerdens und vereinnahmt den Leser durch seine ganz besondere Atmosphäre. Eine Leseprobe zum ersten Reinlesen findet ihr auf der Webseite vom Verlag: http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04390-7 Und hier noch etwas mehr zum Inhalt: Die dreizehnjährige Lizzie und ihre Freundin Evie sind unzertrennlich. Nachbarmädchen, die Badeanzüge und Hockeyschläger tauschen, zusammen zur Schule gehen und scheinbar keine Geheimnisse voreinander haben. Doch eines Nachmittags ist Evie verschwunden. Einziger Anhaltspunkt: ein rotbrauner Wagen, den Lizzie morgens durch den Ort hat fahren sehen. Auf einmal steht Lizzie im Zentrum der Aufmerksamkeit: War Evie unglücklich? Hatte sie Sorgen? Hatte sie Lizzie von einem möglichen Verfolger erzählt? Würde sie zu einem Fremden ins Auto steigen?Lizzie versucht sich an Details zu erinnern und beginnt nachzuforschen. Um ihre Freundin zu finden, aber auch weil sie die Nähe von Evies zutiefst erschüttertem Vater sucht, für den sie heimlich schwärmt. Auf nächtlichen Streifzügen durch die Kleinstadt macht Lizzie seltsame Entdeckungen. Schritt für Schritt kommt sie einem Geheimnis auf die Spur und muss sich fragen, wie gut sie ihre beste Freundin überhaupt kannte. Megan Abbott überzeugt in ihrem Roman nicht nur durch Spannung, sondern vor allem durch einen tiefgehenden und bewegenden Erzählstil. Die Themen Jugend und Erwachsenwerden, Familie und Freundschaft verknüpft sie ganz wunderbar mit der Thrillerhandlung. Für "Das Ende der Unschuld" suchen wir 25 Testleser, die sich zusammen mit Lizzie auf die Suche nach der Ursache für das Verschwinden ihrer Freundin und der Wahrheit begeben möchten. Ihr habt Lust und Zeit euch mit anderen Lesern über das Buch auszutauschen und nach dem Lesen eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch gleich. Beantwortet einfach folgende Frage bis spätestens 21. März 2012 unter "Bewerbung zur Leserunde": Was tut man, wenn die beste Freundin plötzlich spurlos verschwunden ist?

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    • 420
  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    xoxoJade

    09. May 2012 um 20:07

    Das erste Wort das mir hierzu einfällt: *verstörend* Aber schon mal vorweg: das Buch ist mitnichten das was man sich unter dem Begriff "Psychothriller" vorstellt. Allerdings wüsste ich es auch nicht richtig einzuordnen, da würde mir als Beschreibung höchstens spannender, psychologisch betrachtet interessanter Jugendroman einfallen. Jedoch ist das eher dem Verlag anzulasten als der Autorin, deswegen spielt es für meine Bewertung keine Rolle. Lizzie und Evie sind beide dreizehn Jahre alt und die besten Freundinnen. Auf einmal ist Evie weg. Einfach verschwunden und Lizzie muss feststellen, dass ihre beste Freundin Geheimnisse vor ihr hatte. Ist sie wirklich so unschuldig? Verdächtigt wird Mr. Shaw, dessen Auto Lizzie vor Evies Entführung gesehen hat. Ist er Evies nächtlicher Verfolger? An den Schreibstil der Autorin muss man sich auch erst gewöhnen, mir hat er nicht zugesagt, aber schlecht kann man ihn beim besten Willen nicht nennen. Der Roman begingt relativ gemächlich und selbst nach Evies Verschwinden passiert trotz der interessanten Thematik nicht viel, es zieht sich über die Kapitel hinweg. Dennoch vermag es eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten insbesondere als die ersten Hinweise über Evies Verbleib bzw. allg über Evies Entführer auftauchen. Lizzie schwärmt sehr für Mr Verve, Evies Vater, der zumindest vor der Entführung ein sehr lebensbejahender und vorallem charismatischer Mann zu sein scheint ganz im Gegensatz zur Mutter. Dusty, die Schwester ist die "Queen Bee" der High School, eine Eisprinzessin, von allen begehrt und doch unendlich einsam. Wir sehen die Geschichte aus Lizzies Perspektive, wobei sie die Dinge teilweise verklärt und teilweise aus einer gewissen Distanz betrachtet. Was mir an dem Buch gut gefällt ist, die Frage der Schuld. Keiner ist unschuldig und auch für den Täter empfindet man trotz der Abscheu unweigerlich Mitleid. Wie gesagt das Psychogramm ist gut gelungen (ich kann hier nicht näher darauf eingehen ohne zu spoilern). Dusty ist imao die interessanteste Figur. Doch die Nebenfiguren wie Lizzies Mum sind m.E viel zu blass geraten. Sympathieträger sind nicht vorhanden was mich vor allem bei Lizzie gestört hat. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden und auch ihr Verhalten ist teilweise sehr abstrus. -*Spoil Alert*: z.B verfälscht sie wichtige Hinweise und wirft die Suche nach Evie damit ein Stück zurück- Die Auflösung war sehr interessant, einiges war abzusehen doch anderes wiederum sehr überraschend. Wenn man aufmerksam gelesen hat fällt einem eine Sache doch ziemlich auf, was ich recht gut fand. Allerdings fand ich es doch sehr unglaubhaft, dass eine gewisse Person Lizzie alles erzählt. Am Ende kam ich mir jedoch ein wenig "stehen gelassen" vor. Ich bereue nicht "Das Ende der Unschuld" gelesen zu haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es kein zweites Mal lesen werden will/werde. Für Vier Sterne hat mich einfach zu viel gestört, deswegen sind es jetzt drei gute Sterne

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    MelE

    26. April 2012 um 09:09

    Mich hat das Buch sehr bewegt, denn es hat eine Aussage, die wir vielleicht nicht gleich erkennen und erst entdecken müssen. Diese Rezi zu schreiben habe ich sehr lange vor mich hin geschoben, denn ich wusste nicht, wie ich meine Gedanken verpacken soll und weiß es auch jetzt nicht wirklich. Dieses Buch handelt nicht nur um Freundschaft, sondern es spielen nachher noch einige andere Faktoren mit wie Kindesmissbrauch, Pädophilie und die seelische Abhängigkeit. Wir lernen Evie und Lizzie recht gut kennen und an dem Tag wo Evie verschwindet, stürzt für Lizzie eine Welt zusammen. Was sich letztendlich nach einem Buch über Mädchenfreundschaft anhört, verbirgt so vieles mehr und ich habe es schon angedeutet. Warum Lizzie sich oft in Lügen verstrickt ist mir bis heute nicht klar geworden, aber dennoch ist sie diejenige, die einige Steine ins Rollen bringt. Das Buch liest sich zügig und flüssig und der Spannungsbogen wird auch nicht immer komplett gehalten, aber irgendwann geht es los und dann vergisst man fast das Atmen, denn die Gefühle, die mich überkamen haben mich fast überrollt. Ich denke, das jeder dieses Buch anders empfinden wird. Die einen denken "langweilig" und andere wiederum entdecken vielleicht die Botschaft, die uns das Buch vermitteln will. Natürlich ist zeitweilig durch die Erzählperspektive von Lizzie das Buch etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich finde man kommt sehr schnell rein in Lizzies Gedanken. Wie finde ich jetzt den Faden, den ich eigentlich übermitteln will ohne zuviel der Handlung zu verraten? Wir haben hier drei Mädchen: Lizzie, Evie und Dusty. Evie steht immer im Schatten ihrer großen und wunderbaren Schwester und plötzlich ist da ein Kerl, der eben nicht Dusty betrachtet, sondern Evie. Warum Evie verschwindet wird erst sehr spät klar, aber als es dann klar wird ist es erschreckend, denn im Prinzip haben wir hier ein Familiendrama, was erst zum Ende hin aufgelöst wird und ab da ist auch "Das Ende der Unschuld" gekommen. Ab dem Zeitpunkt wird nichts mehr so sein wie es war. Die Mädchen haben sich verändert und werden nie mehr so sein wie sie mal waren. Unschuldig! Ich gebe zu, bissel wirr habe ich nun doch geschrieben, aber es fiel mir so schwer meine Gedanken in Worte zu fassen. Etwas was ich normalerweise nicht habe und ich wollte nun auch nicht komplett in die Handlung eingreifen. Dafür fand ich das Buch einfach viel zu toll und empfehle es natürlich auch gerne weiter. Mir ging es an die Psyche und hat auch einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    Loony_Lovegood

    18. April 2012 um 23:19

    Eine mitreißende Geschichte, die ein düsteres Geheimnis verbirgt Evie und Lizzie sind beste Freundinnen seit sie denken können. Sie verbringen jede freie Minute miteinander, teilen alles, kennen sich in und auswendig und haben keine Geheimnisse voneinander. Bis Evie eines Tages spurlos verschwindet und Lizzie plötzlich allein da steht. Was macht man wenn einem seine beste Freundin weggenommen wird? In Lizzie kommen Zweifel auf, hat sie ihre beste Freundin wirklich so gut gekannt? Gibt es da etwas, was sie ihr verschwiegen hat? Ist es nicht so, dass sie sich in letzter Zeit verändert haben? Diese und andere Gedanken schwirren Lizzie seit Evie's Verschwinden durch den Kopf. Sie möchte endlich die Wahrheit herausfinden und stößt dabei auf vermeintliche Spuren, welche die Polizei übersehen hat. Doch was nur ist mit Evie geschehen? Megan Abbott bringt in ihrem Roman "Das Ende der Unschuld" verschiedene Themen unter einen Hut. Sie schreibt über das Erwachsenwerden, tiefe Freundschaft, Veränderung, Familenprobleme, Probleme mit der Pupertät, Liebe und das Schrecken von Entführung mit all ihren Folgen. Ihr Schreibstil wirkt anfänglich sehr ungewöhnlich, da die Erzählperspektive der 13-jährigen Lizzie gewählt wurde, was einem manchmal etwas kindisch erscheint und dann wieder erwachsen. Später erkennt man aber, dass die Autorin ihr Handwerk souverän gemeistert hat; da der Erzählstil das Gefühl des zerissenseins eines Teenagers perfekt zur Geltung bringt. Dieser Schwebezustand zwischen Kindheit und Erwachsensein wird hier eindrücklich beschrieben. Die Entdeckung der Sexualität in diesem Alter spielt natürlich auch eine sehr große Rolle und welch Verwirrung sie in einem dabei hervorruft. Mir hat das Buch super gut gefallen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Spannung wird konsequent aufrecht erhalten und man möchte unbedingt wissen was mit Evie geschehen ist. Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch solch ernste Themen und tiefgründige Gedankengänge aufweist. Es hat den Anschein, dass das eigentliche Verschwinden den Mittelpunkt der Geschichte ausmacht, doch steckt dahinter so viel mehr und am Ende ergibt alles einen Sinn. Ein Lob an die Autorin - sehr gut erzählt und auf jeden Fall mal etwas anderes! Von meiner Seite aus empfehlenswert! Ein Abschlusszitat.... Wenn man etwas sehr begehrt, dann biegt man es sich so zurecht. Manche Erinnerungen sind selbstgesponnene Erfindungen

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    Weltverbesserer

    17. April 2012 um 00:26

    "Das Ende der Unschuld" konnte mich nicht überzeugen, denn die Geschichte plätschert nach meinem Empfinden an vielen Stellen vor sich hin, ist dafür an anderen Stellen wieder sehr undurchsichtig, auch wenn der Klappentext eine spannende Story verspricht. Aus diesem Grund gebe ich den Klappentext wieder, was ich sonst nicht mache. ----- "Die dreizehnjährige Lizzie und ihre Freundin Evie sind unzertrennlich. Nachbarmädchen und Schulfreundinnen, die scheinbar keine Geheimnnisse voreinander haben. Doch eines Nachmittags ist Evie verschwunden. Einziger Anhaltspunkt: ein unbekannter rotbrauner Wagen, den Lizzie morgens durch den Ort hat fahren sehen. Die Kleinstadt ist in Aufruhr und Lizzie beginnt, Nachforschungen anzustellen. Auf ihren nächtlichen Streifzügen macht sie seltsame Entdeckungen. Schritt für Schritt kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur und muss sich fragen, wie gut sie ihre beste Freundin überhaupt kannte." ----- Meinung: Die Erzählperspektive war nicht mein Fall, denn die Geschichte wird aus der Sicht von Lizzie erzählt. Man liest sozusagen ihre Gedanken und ich habe mich immer wieder gefragt, warum macht sie dies, oder das (findet Hinweise auf Evies Verschwinden, trägt aber durch ihr Verhalten nur noch mehr zur Verwirrung aller Beteiligten bei)? Was bezweckt sie damit und am Ende waren die Fragen immer noch offen und ich konnte nur spekulieren. ----- Auch die Beziehungen der Figuren untereinander waren nur oberflächlich geschildert und für mich an manchen Stellen nicht nachvollziehbar geschweige denn klar oder selbst erklärend. Die ganze Zeit stellte sich mir die Frage: Was treibt sie (alle Charaktere) an? ----- Warum verbringt Evies Vater so viel Zeit mit Lizzie? Warum spricht Lizzies Mutter nicht mit Lizzie über ihre neue Beziehung/ Affäre? usw... All diese Fragen bleiben offen. Das Buch hat ein bedrückendes Gefühl bei mir hinterlassen, da Lizzie ziemlich allein zu sein scheint. ----- Gut und nachvollziehbar erläutert fand ich die Beziehung zwischen der verschwundenen Evie und ihrer älteren Schwester Dusty. Hier spürte ich während des Lesens ein Spannungsfeld und dafür gebe ich auch zwei Sterne.

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  • Rezension zu "Das Ende der Unschuld" von Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

    Traeumeline

    15. April 2012 um 21:34

    Ein Sommer. Zwei beste Freundinnen. Die dreizehnjährige Lizzie und die gleichaltrige Evie kennen sich schon von Kindheitstagen und stehen sich sehr nahe. Dachte Lizzie zumindest. Eines Tages wird Evie entführt und alle Augen und Hoffnungen ihrer Familie, Evies Familie hängt an Lizzie. Da beginnt sie, darüber nachzudenken ob sie ihre Freundin wirklich so gut kennt, wie sie es immer dachte. Eine neue Lektion in ihrem Leben macht den Anfang. Die Art und Weise, wie die Autorin über die Gedanken und Gefühle von Lizzie geschrieben hat, finde ich bemerkenswert. Zwischen den Zeilen spürt man, wie sehr es Lizzie mit nimmt, nicht nur, dass ihre beste Freundin verschwunden ist, sondern auch die Tatsache, dass sie schon lange weg von ihr war - und das ist das, was ein jeder von uns sicher schonmal durchgemacht hat. Als Teenager in dem Alter hat man noch die Vorstellung, Freundschaften (vor allen Dingen "beste") halten ewig und alles ist heimelig. Soetwas, was LIzzie aber auch Evie durchgemacht haben ist eine Erfahrung, die hart ist und schmerzt, aber so oft im Leben vor kommt. Interessant waren auch die anderen Beziehungen, die sich im Buch abspielten. Ihre Schwester Dusty, wie sie um die Aufmerksamkeit von Evies Vater buhlt, Mr. Verver, der sich wie ein Jungspund verhält und auch Lizzie zeigt, wie besonders er sie findet. Mrs. Verver, die mehr wie ein Gespenst durch das Haus und die Geschichte wandert. Und natürlich Mr. Shaws Familie. Alles in allem kaputte Familien in einem sonnigen Vorort in Amerika, die mehr den Schein wahren, glücklich zu sein jedoch hinter der Fassade stark bröckelt. Ein beeindruckendes Buch.

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