Megan Chance Bone River - Fluss der Träume

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Inhaltsangabe zu „Bone River - Fluss der Träume“ von Megan Chance

Leonie Russell war erst siebzehn Jahre alt, als ihr geliebter Vater, ein Ethnologe, starb. Sie erfüllte seinen auf dem Sterbebett ausgesprochenen Wunsch und heiratete, trotz des großen Altersunterschieds, seinen Mitarbeiter Junius. Zwanzig Jahre später, 1875, entdeckt Leonie, nun selbst Ethnologin, am Ufer des Flusses die mumifizierten Überreste einer Frau. Während die Verbundenheit, die sie mit der Toten empfindet, zur Obsession wird, taucht Junius’ verschollener Sohn Daniel auf, entschlossen, seinen Vater dafür bezahlen zu lassen, dass er vor über zwanzig Jahren ihn und Daniels Mutter im Stich gelassen hat. Der siebenundzwanzigjährige Daniel behauptet, als Zeitungsreporter zu arbeiten, aber Junius hat seine Zweifel. In den Tagebüchern ihres Vaters finden Leonie und Daniel Anspielungen auf ein mysteriöses Experiment, und die Spannungen im Haus ebenso wie draußen in der Natur wachsen. Als der Gegenstand des Experiments und seine Verbindung zu Leonie ans Licht kommen, gerät Leonies Bild von sich selbst, ihrem Vater und ihrem Mann ins Wanken. Schließlich greift der unbarmherzige Pazifische Nordwesten, dessen Naturschauspiele atemberaubend geschildert werden, in die Handlung ein. Die Haltung von Leonies Vater und Junius gegenüber den Ureinwohnern erscheint heute haarsträubend, entspricht aber dem damaligen Zeitgeist. In einem gemessenen Erzähltempo wird nach und nach die Spannung aufgebaut, bis die wahren Hintergründe des Experiments aufgedeckt werden. Der neue Chance (nach The Spiritualist) ist ein komplexer, fesselnder Roman.

Der Ort der Handlung ist wunderschön und auch wenn das Ende relativ vorhersehbar und platt daherkommt, ist das Buch lesenswert.

— EverybodyHurts

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • überraschender Schluss

    Bone River - Fluss der Träume

    Alexandra-vom-April

    07. May 2014 um 11:43

    Das Buch war an und für sich gut zum Lesen, habe nur einige Zeit gebraucht um mich einzulesen. Der Schluss war sehr überraschend. Aber es hat mir gut gefallen.

  • Zieht sich anfangs ein bisschen, wird ab der Mitte aber immer interesanter

    Bone River - Fluss der Träume

    Lola1008

    15. April 2014 um 14:30

    Zieht sich anfangs ein bisschen, wird ab der Mitte aber immer interesanter Leonie ist 17 als ihr Vater stirbt. An seinem Sterbebett drängt er Leonie dazu den weitaus älteren Junius Russell zu heiraten, ein Mitarbeiter ihres Vaters, der selber als Ethnologe tätig ist. Leonie fügt sich seinem Wunsch und geht die Ehe ein. 20 Jahre später, 1875 um genau zu sein, findet sie, nun selbst ausgebildete Ethnologin, am Ufer des Flusses die Überreste einer mumifizierten Frau, von der sie sich magisch angezogen fühlt. Diese Anziehungskraft wird zu einer wahren Obsession und wird durch Daniel, Junius Sohn aus erster Ehe, der plötzlich auftaucht, noch geschürt. Daniel ist 27 und möchte seinen Vater dafür bezahlen lassen, der er ihn und seine Mutter im Stich gelassen und behauptet Leonie und seinem Vater gegenüber, dass er Reporter einer Zeitung ist und einen Artikel über die Mumie verfassen möchte. Junius traut ihm jedoch nicht über den Weg. In den Tagebüchern ihres Vaters finden Leonie und Daniel Anspielungen auf ein mysteriöses Experiment, und die Spannungen im Haus ebenso wie draußen in der Natur wachsen. Als der Gegenstand des Experiments und seine Verbindung zu Leonie ans Licht kommen, gerät Leonies Bild von sich selbst, ihrem Vater und ihrem Mann ins Wanken... Meine Meinung: Da das Buch sehr nach einem Familiiengeheimnis klang und mir sowohl das Cover als auch der Titel sehr gut gefallen haben, musste ich es einfach lesen. Irgendwie hatte der Titel auf mich eine sehr melancholische Wirkung und klang einfach sehr schön, was noch durch das Cover verstärkt wurde. Als ich dann angefangen habe zu lesen, war ich anfangs etwas enttäuscht. Ich fühlte mich nicht richtig in  die Zeit zurückversetzt, obwohl der Schreibstil echt richtig schön war und man ihm als Leser flüssig folgen konnte. Zudem hatte ich besonders am Anfang das Gefühl, als würde noch gar nicht wirklich etwas passieren, auch dann nicht als Leonie die Mumie findet, was ja eigentlich Spannung erzeugen sollte. Irgendwie ging es dann die ganze Zeit darum, dass Leonie mit sich hadert, ob sie die Mumie aufschneiden soll oder nicht, damit sie erfährt, wie diese gestorben ist und das war nach mehrmaligem Wiederholen einfach schlicht und weg langweilig. Interessant wird die ganze Geschichte jedoch, als Daniel auftaucht und sich als Sohn von Junius entpuppt. Dieser hat seine Frau und seinen Sohn verlassen und ist an den Ort gegangen, wo Leonie und ihr Vater lebten nur um später Leonie zu heiraten. Durch Daniels Auftauchen spitzt sich die Lage zwischen Leonie und Junius immens zu. Junius kommt nicht mit seinem Sohn klar während Leonie anfängt Daniel zu vertrauen. Insgesamt war mir Junius ein sehr unsymphatischer Charakter. Zuerst dachte ich, das läge daran, dass er so viel älter ist als Leonie und sie nur heiratete weil sie jung ist, aber mit jedem Detail, das man über ihn erfuhr, wirkte er sehr distanziert und unnahbar. Auch wie er sich seinem Sohn gegenüber verhält, ist einfach nicht in Ordnung. Daniel hingegen mochte ich von Anfang an. Er war das komplette Gegenteil von Junius und auch wie er sich Leonie gegenüber verhielt bestärkte mich in meiner positiven Einstellung ihm gegenüber. Daniel ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich immer weitergelesen habe. Ich bin froh, dass ich das getan habe, denn ungefähr ab der Mitte der Handlung kommt der Stein richtig ins Rollen und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Plätscherten die Geschehnisse zuvor nur so vor sich hin, scheint jetzt ein Schlag nach dem anderen zu folgen und fesselt den Leser an die Seiten. Diese Steigerung in der Handlung reißt bis zum Ende der Geschichte nicht ab, sondern scheint nochmals einen gewissen Höhepunkt zu erreichen, was mit sehr überraschenden Wendungen endet. Das hat mir ausnehmend gut gefallen und ein Grund mehr für mich dieses Buch weiterzuempfehlen. Da ich schon zwei der Hauptcharaktere genannt habe, kann ich eigentlich direkt mit der Protagonistin weitermachen. Leonie kommt besonders am Anfang wie ein Unschuldslamm daher, das keine wirkliche Ahnung vom Leben hat, entwickelt sich aber während des gesamten Romans so weit, dass sie sich traut selbstständige Entscheidungen zu treffen. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive geschildert, weswegen sich der Leser sehr mit ihr verbunden fühlt und durch ihre Augen das Geschehen betrachten kann. Was mich aber wirklich an ihr störte war, dass sie nie wirklich wusste was sie wollte. Zwischenzeitlich handelte sie so widersprüchlich, dass ich gar nicht mehr damit klar kam, was sie jetzt tun wollte und was nicht. Das ist mir insbesondere bei ihrer Verbindung mit der Mumie zu sehen. Wenn es um diese geht, scheint Leonie nur in einem Konflikt zu stehen, ob sie sie aufschneiden soll oder nicht und wenn sie sich entschließt, es zu tun, macht sie es doch nicht. Das ließ mich ein wenig an ihrem Charakter verzweifeln, obwohl sie mir eigentlich gut gefallen hat. Auch die Nebencharaktere, Lord Tom und Bibi, fand ich schön herausgearbeitet. Lord Tom lebt schon seit dem Tod ihres Vaters bei Leonie und man könnte ihn als etwas ähnliches wie einen "Diener" bezeichnen, wobei er natürlich nicht das Essen serviert oder so etwas. Er ist ein guter Freund von Leonie und bei den Indianern aufgewachsen, die Leonie und Junius studieren. Bibi ist auch Indianerin und gibt Leonie Ratschläge, wie sie mit der Mumie umzugehen hat. Sie wird von Lord Tom für ihren Aberglauben verachtet, erhält aber im späteren Verlauf noch eine entscheidende Rolle. Besonders das Ende hat mich sehr geschockt, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe, aber eigentlich war es ganz gut so. Eine Geschichte die viel zu vorhersehbar ist will ja keiner lesen. Fazit: Ein Buch, das seine Längen hat, ab der Mitte jedoch so viel Spannung aufbaut, dass es das vorherige Dahinplätschern allemal wettmacht. Die Charaktere sind detailliert und fühlen sich echt an und auch die Nebencharaktere erhalten wichtige Rollen. Obwohl ich mit Leonies Dilemma manchmal nichts anfangen konnte, war sie doch eine äußerst symphatische Protagonistin, die dem Leser ihre Welt aufzeigt und je weiter man liest sich auch ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Das Ende kam sehr überraschend mit vielen Wendungen, mit denen ich persönlich nicht gerechnet hätte. Das schürte jedoch die Freude, die ich beim Lesen dieses Buches empfand noch zusätzlich. "Bone River - Fluss der Träume" erhält daher von mir 4 von 5 Sternen.

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