Megan Chance The Visitant: A Venetian Ghost Story

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Inhaltsangabe zu „The Visitant: A Venetian Ghost Story“ von Megan Chance

A crumbling palazzo in nineteenth-century Venice holds a buried secret. After she nearly ruins her family with a terrible misstep, Elena Spira is sent to Venice to escape disgrace and to atone by caring for the ailing Samuel Farber. But the crumbling and decaying Ca’ Basilio palazzo, where Samuel is ensconced, holds tragic secrets, and little does Elena know how profoundly they will impact her. Soon she begins to sense that she is being watched by something. And when Samuel begins to have hallucinations that make him violent and unpredictable, she can’t deny she’s in mortal danger. Then impoverished nobleman Nero Basilio, Samuel’s closest friend and the owner of the palazzo, arrives. Elena finds herself entangled with both men in a world where the past seeps into the present and nothing is as it seems. As Elena struggles to discover the haunting truth before it destroys her, a dark force seems to hold Samuel and the Basilio in thrall—is it madness, or something more sinister?

Eine gute Geistergeschichte in einer tollen Umgebung zusammen mit einer teilweise dramatischen und auch verzwickten Liebesgeschichte.

— Nenatie
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    The Visitant: A Venetian Ghost Story

    Nenatie

    23. June 2015 um 20:36

    Sprachschwierigkeit: 2 Inhalt Elena Spira lebt und arbeitet in einer psychiatrischen Anstalt, ihr Vater ist der Leiter dieser Anstalt. Doch eines Tages passiert Elena ein schrecklicher Fehler und er Ruf ihrer Familie ist in Gefahr. Um den Ruf zu retten wird Elena als Krankenpflegerin für Samuel Farber nach Venedig geschickt. Samuel ist ein Sohn aus reichem Haus, der bei einer Reise nach Italien überfallen wurde und nun verletzt und krank in Venedig, im Haus seines Freundes Nero Basilio untergekommen ist. Elena soll sich um ihn kümmern und ihr gesund zurück nach Amerika bringen, damit er seine Verlobte heiratet und sie den Ruf ihrer Familie retten kann. Doch das Haus Basilio ist nicht so schön wie erwartet, alles ist marode und die Bewohner scheinen ein dunkles Geheimnis zu hüten. Eine dunkle Macht scheint in dem Haus zu wohnen und auch langsam auf Samuel überzugehen. Meinung Eine Geschichte mit Geistern im historischen Venedig. Klingt spannend und ich hatte sogar Glück und habe bei Netgalley ein Vorabexemplar bekommen! Danke dafür! Die Geschichte spielt im Jahr 1884 und startet mit Elenas Ankunft in Venedig. Alles ist düster und sie freut sich auf die schöne Umgebung. Leider muss sie schnell feststellen dass das Palazzo Basilio nicht so prunkvoll ist und eher einer Bruchbude ist als ein wunderschöner Palazzo. Auch die Bewohner sind alles andere als freundlich zu Elena und sie scheint unerwünscht zu sein. Ich mochte die Idee mit dem Geist, auch wenn relativ schnell klar war was eigentlich los ist. Nur Elena scheint das nicht zu verstehen, oder verstehen zu wollen. Sie ist sehr rational erzogen worden und sucht lange nach einer wissenschaftlichen Erklärung für all die seltsamen Vorkommnisse im Haus. Auch ihre nachfragen führen zu nichts, da jeder seine eigene Version der Dinge die passiert sind erzählt und alle Lügen was das Zeug hält, was Elena aber nicht bemerkt. Auch als Leser weiß man manchmal nicht so recht was man glauben soll und macht sich dann sein eigenes Bild. Gut umgesetzt war die Geschichte, allerdings mit einigen Längen. Elena fand ich am Anfang noch interessant, Tochter eines Psychologen der Leiter einer Psychiatrie ist und neue, menschenfreundlichere Behandlungsmethoden praktiziert. Sie kommt nach Venedig um Samuel gesund zu pflegen, der nicht nur Wunden von dem Überfall trägt sondern auch Epileptiker ist. Eine Krankheit die seiner Familie peinlich ist. Da er aber der Einzige Erbe ist wollen seine Eltern ihn möglichst schnell verheiraten, dazu muss er gesund nach Amerika zurück. Elena hält sich strikt an den Plan den ihr Vater ihr gegeben hat und versucht alles um Samuel gesund zu pflegen. Sie kann sich durchsetzen, zumindest am Anfang. Dann taucht Nero auf und sie ist total neben der Spur. Leider ist sie auch unsagbar naiv, leichtgläubig und manchmal einfach nur doof. Zudem glaubt sie einfach erstmal jedem und stellt erst Fragen, als es schon fast zu spät ist. Sie wird anfänglich als die wohlerzogene und prüde Tochter aus gutem Hause dargestellt, ändert ihr Verhalten aber schlagartig. Das fand ich nicht sehr überzeugend. Sehr gut recherchiert und erklärt fand ich die damaligen Behandlungsmethoden. Samuels Krankheit wirkte real und es wurde deutlich wie die Gesellschaft damals mit Epileptiker umgegangen ist. Elena ist eine der wenigen die keine Vorurteile hat und daran glaubt, dass sie Samuel helfen kann. Ob die andren die Vorurteile haben die ihnen nachgesagt werden wird aber nicht klar, da die Krankheit geheim gehalten wird. Auch Venedig wirkt authentisch, wenn man denn mal was von der Stadt "sehen" darf. Der Großteil der Geschichte spielt im Haus. Der Schreibstil ist gut zu lesen und sehr bildhaft. Die Autorin hat es immer wieder geschafft, dass ich mit Elena und den anderen im Haus war und alles um mich herum vergessen habe. 3,6 Sterne. Eine gute Geistergeschichte in einer tollen Umgebung zusammen mit einer teilweise dramatischen und auch verzwickten Liebesgeschichte. Nicht nur für Fans von historischen Romanen!

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