Megan Collins

 3,6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Hinter der roten Tür, The Family Plot: A Novel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Megan Collins

Megan Collins hat an der Boston University studiert und als Dozentin für Creative Writing gearbeitet. Sie lebt in Connecticut und ist Chefredakteurin eines literarischen Journals.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Megan Collins

Cover des Buches Hinter der roten Tür (ISBN: 9783548063232)

Hinter der roten Tür

 (16)
Erschienen am 30.11.2020
Cover des Buches The Winter Sister (ISBN: 9781982100148)

The Winter Sister

 (1)
Erschienen am 05.02.2019
Cover des Buches The Family Plot: A Novel (ISBN: 9781982163846)

The Family Plot: A Novel

 (1)
Erschienen am 17.08.2021

Neue Rezensionen zu Megan Collins

Cover des Buches Hinter der roten Tür (ISBN: 9783548063232)N

Rezension zu "Hinter der roten Tür" von Megan Collins

sehr beklemmend, aber auch sehr vorhersehbar…
Normal-ist-langweiligvor einem Jahr

Meine Meinung:

Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, klang es doch wirklich spannend und auch teils mysteriös. 

Ich habe sehr schnell in die Geschichte gefunden und habe diese wirklich sehr schnell ausgelesen. Ich wollte sehr gern herausfinden, was in Ferns Vergangenheit passiert ist und auch, wie viel davon wahr und was eingebildet ist. Natürlich wollte ich auch wissen, welche Rolle die rote Tür aus dem Titel spielt. 

Fern ist eine sehr spezielle Figur, die mich einerseits sehr beeindruckt hat mit ihren Gedanken und auch mit ihrem Verhalten. Andererseits habe ich an manch einer Stelle auch den Kopf schütteln müssen, da sich Fern immer wieder hat „einlullen“ lassen. Das aber können wohl auch nur Menschen verstehen, die mit solchen Eltern aufwachsen mussten. Ihren Umgang mit ihren Ängsten konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn ihre Vielzahl an Ängsten schon sehr außergewöhnlich ist. 

Als Leser verfolgt man mit Fern ihre Suche nach der roten Tür und nach ihrer Vergangenheit. Dabei deckt sie so einiges auf. Leider waren die Vorkommnisse und auch das Ende weder überraschend noch wirklich spannend. Die Geschichte plätschert eher vor sich hin und das Ende war bis auf eine Kleinigkeit genauso, wie ich es mir schon im ersten Drittel ausgemalt habe. Die kleine Wendung auf den letzten Seiten sollte überraschend sein, kam aber bei mir nicht gut an, auch wenn diese tatsächlich nachvollziehbar war. 

Was der Autorin absolut gelungen ist, ist die Atmosphäre. Diese ist aber der ersten Seite sehr beklemmend, emotional und auch schockierend. Auf der emotionalen Ebene konnte ich als Leser wirklich sehr stark mitfiebern. 

Für mich bot das Buch teils unterhaltsame, teils aber auch sehr vorhersehbare Lesestunden. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, da ich Fern sehr interessant fand. Leider blieb für mich die Spannung absolut auf der Strecke, da der „Fall“ sehr vorhersehbar war. 

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Cover des Buches Hinter der roten Tür (ISBN: 9783548063232)B

Rezension zu "Hinter der roten Tür" von Megan Collins

Das war leider nichts...
binesbuecherweltvor einem Jahr

Inhalt


Es ist 20 Jahre her als die vierzehnjährige Astrid Sullivan verschwand. Fern sieht darüber einen Bericht in den Nachrichten und irgendwie kommt das Mädchen ihr bekannt vor, obwohl sie sich überhaupt nicht an den Vermisstenfall erinnern kann. Nach vier Wochen tauchte Astrid wieder auf, sie wurde entführt, gefangen gehalten und dann wieder freigelassen. Jetzt hat Astrid ein Buch darüber geschrieben und ist erneut verschwunden. Fern ist sich sicher, sie weiß mehr über Astrid, aber sie kann sich einfach nicht erinnern. Also beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. 


Meine Meinung


Das komplette Buch wird aus der ersten Person aus Sicht von Hauptprotagonistin Fern erzählt. Bis auf wenige Ausnahmen in denen Ausschnitte aus dem Buch von Astrid zitiert werden. Die Art wie Fern alles erzählt und wie besessen sie von Astrid ist und sich in den Fall hineinsteigert empfand ich mit der Zeit leider als sehr nervig. Ein Großteil des Buches besteht aus den Grübeleien und den Selbstzweifeln von Fern.


Im ersten Moment fand ich die Geschichte noch ganz interessant und auch an den Schreibstil hatte ich mich schnell gewöhnt, aber umso weiter ich las umso uninteressanter wurde alles. Und leider muss ich sagen, ich kann mich nicht daran erinnern ein Buch gelesen zu haben, das so vorhersehbar ist. Es gab kaum etwas, was man nicht vorhersehen konnte. Und Spannung kam bei mir leider auch so gut wie gar keine auf.


Auch die Protagonisten waren nicht so meins. Fern war einfach nur nervig und anstrengend, ihr Vater genauso. Die restlichen Charaktere waren sehr blass, die einzige, die mich halbwegs überzeugen konnte war Astrid.


Fazit


Abschließend muss ich leider sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Ich bin niemand der Bücher abbricht, deswegen habe ich es bis zum Ende durchgezogen, aber es hat sich nicht gelohnt. Zwar war der Schreibstil ok, aber vor allem Fran ging mir wahnsinnig auf die Nerven. Ihre Art die Dinge anzugehen fand ich mehr als zweifelhaft. Und noch dazu wird viel zu viel geredet, ich mag Bücher in denen es seitenweise Unterhaltungen gibt einfach nicht. Es gab keine Spannung, an sich war es ein klein wenig fesselnd, aber teilweise auch einschläfernd und absolut vorhersehbar. Ich kann deswegen leider keine Leseempfehlung für das Buch aussprechen.

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Cover des Buches Hinter der roten Tür (ISBN: 9783548063232)M

Rezension zu "Hinter der roten Tür" von Megan Collins

Erinnerungen?
misery3103vor einem Jahr

Fern Douglas ist sich sicher, dass sie die verschwundene Astrid Sullivan kennt. Die Frau war schon als 14jährige entführt worden, tauchte dann wieder auf. Jetzt, 20 Jahre später, ist sie wieder verschwunden. Doch warum kommt sie Fern so bekannt vor? Als sie zu ihrem Vater fährt, um ihm vor einem Umzug mit dem Ausräumen des Hauses zu helfen, wird sie von Erinnerungen heimgesucht, die sie nicht zuordnen kann. Kannte sie Astrid? Was ist damals wirklich passiert?

Ich gebe zu, ich mochte Fern anfangs überhaupt nicht. Die Frau ist eine einzige Angststörung, gleichzeitig ist sie nicht fähig, ihre Frau zu stehen und sich gegen andere durchzusetzen. Sobald sie bei ihrem Vater angekommen ist, klärt sich allerdings, warum sie so ist – und das machte sie mir gleich etwas sympathischer.

Ansonsten lebt die Geschichte davon, dass man zusammen mit Fern die Wahrheit herausfinden will. Kannte sie die jugendliche Astrid, als sie damals verschwand? Obwohl sie sich nicht daran erinnert, spricht alles dafür. Doch wie passt alles zusammen?

Mein anfänglicher Verdacht schien sich bald aufzulösen, andere Varianten waren möglich. Das war spannend und gut gemacht. Am Ende kamen wir wieder zu meiner ersten Vermutung zurück – und alles war noch viel schlimmer, als man es sich vorstellen konnte.

Insgesamt fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt. Die Protagonistin war mir bis zum Schluss nicht besonders sympathisch, aber ich wollte – wie sie – wissen, was die Wahrheit ist.

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