Neuer Beitrag

aba

vor 4 Monaten

Alle Bewerbungen

"Als Kind glaubte ich, ich wäre für unsere Zeit geschaffen worden. Die Endzeit. Die Flutzeit."

So hat sich die Protagonistin von Megan Hunters Debüt "Vom Ende an" ihr Leben als junge Mutter nicht vorgestellt: Während einer großen Naturkatastrophe in England muss sie ihr Baby zur Welt bringen. Hat die kleine Familie unter diesen Umständen überhaupt eine Chance?
"Vom Ende an" ist nicht nur eine ungewöhnliche Zukunftsvision, es ist eine Geschichte über die Macht der Liebe, über eine Mutter, die zeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen, auch dann, wenn alles verloren zu sein scheint.

Wenn ihr neugierig geworden seid, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Liebt ihr anspruchsvolle Literatur? Wir freuen uns sehr, euch mit "Vom Ende an" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.

Zum Inhalt
Eine Frau, die Erzählerin, bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig sucht eine gewaltige Naturkatastrophe das Land heim. Eine Flut überschwemmt weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen mit ihrem kleinen Sohn den Ort verlassen, Zuflucht suchen, sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Der Schrecken eines sich steigernden Umweltdramas und die Intimität und das Glück einer Mutter-Kind-Liebe entfalten sich parallel. Mit den Augen eines Neugeborenen wird eine Welt entdeckt, die sich zugleich womöglich zu verabschieden droht.
Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, von archaischer Wucht und poetischer Zartheit, klug, komisch, dann wieder wie in Stein gemeißelt - einen solchen Text hat man lange nicht mehr zu lesen bekommen. Wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys "Die Straße", gleichzeitig beklemmend wahrscheinlich und doch von geschichtsloser Wahrheit, präzise und schön - hier ist eine neue Autorin zu entdecken!


Und hier geht es zur Leseprobe

Zur Autorin
Megan Hunter, geboren 1984 in Manchester, lebt mit ihrer Familie in Cambridge. Hunter hat englische Literatur studiert und stand mit ihrer Lyrik auf der Shortlist des Bridport Prize. Ihre Erzählung "Selfing" war nominiert für den Aesthetica Creative Writing Award. "Vom Ende an" ist ihr erstes Buch, die Rechte wurden auf Anhieb in zahlreiche Länder verkauft.

Möchtet ihr mehr von dieser besonderen Geschichte haben? Möchtet ihr wissen, wie es für Mutter und Kind weiter geht?
Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 30 Exemplare von "Vom Ende an" unter allen, die sich im Rahmen einer Leserunde über diese schicksalhafte und bewegende Novelle austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr bereit? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 28.05., indem ihr auf diese Frage antwortet:

Eine gewaltige Naturkatastrophe überschwemmt England.
Wie realistisch findet ihr so ein gewaltiges Unglück? Glaubt ihr, so etwas könnte –auch in Deutschland – in einer nicht so fernen Zukunft passieren? Oder seid ihr der Meinung, dass diese Szenerien nur in Romanen zu finden sind?


Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!

Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Megan Hunter
Buch: Vom Ende an

maulwurf789

vor 3 Monaten

Alle Bewerbungen

Das Cover sieht richtig interessant aus. Ich bewerbe mich gerne. Eine Naturkatastrophe ist immer möglich. Zum Glück sind sie recht selten, aber dennoch besteht jederzeit die Gefahr dazu. Ich denke da zB an das Unglück in Haiti.

Galladan

vor 3 Monaten

Alle Bewerbungen

Warum sollte es keine Naturkatastrophe geben? Klar, wenn es nur sehr begrenzt zu Schäden führt ist ja immer schnell Hilfe da, aber eine globalere Auswirkung würde unsere Zivilisation sehr schnell an den Rand führen. Die Menscheit fürchtet auch lieber den Kometen gegen den er nichts tun kann, statt die Dinge wo wir als Verursacher nur unser Verhalten ändern müssen.

Nicht die Kathastrophe ist eine Fiktion, die Fiktion in Büchern ist, dass das Gute gewinnen wird.

Beiträge danach
1,066 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

rumble-bee

vor 2 Monaten

Teil 1: I - IV

krimielse schreibt:
Ich tue mich ein bisschen schwer, mich im Text zurechtzufinden. Er ist gut, ohne Frage, auch ist die Geschichte, die hinter den kurzen und prägnanten wie in Stein gemeißelten Sätzen steht, für mich nachvollziehbar. Aber ich habe ein paar Schwierigkeiten mit dem abgehackten Gedanken, die eigentlich nur Splitter und Blitzlichter sind. Ich muss mich daran gewöhnen... Auf jeden Fall ist es ein sehr interessanten und ungewöhnlicher Text, für den sich nach meiner Meinung ein wenig Mühe lohnen wird. Ich bin immer glücklich mit Lektüre, die nicht alles vorgibt und Wege, die man als Leser geht, offen lässt. Ich habe hier die Wahl sowohl in Bezug auf meinen eigenen Rhythmus beim Lesen (manches ist fast einem Poem ähnlich, finde ich, und die Art des Lesens bestimmt die Wichtung der Aussagen) als auch bezüglich meiner Interpretationen. Viel Platz und Spielraum, wenig Vorgekautes, nichts geradlinig Gedachtes...das gefällt mir gut. Entweder sind die Personen Beiwerk und die Geschichte selbst ist "der Hauptakteur" oder die Geschichte bildet du Hintergrundrauschen, vor dem die junge Frau steht mit ihrem Neugeborenen. Ich weiß es noch nicht. Für mich wirkt alles auch ein wenig biblisch und apokalyptisch beim Lesen, sowohl sprachlich als auch die Geschichte der Katastrophe selbst, ging es euch auch so? So, und jetzt schaue ich mir eure Kommentare zu diesem Abschnitt an...

Du hast das perfekt ausgedrückt. Ich glaube auch, dass der Text bewusst viele Leerstellen lässt, um den Leser nicht einzuengen.

Andererseits Frage ich mich manchmal, ob die junge Frau nicht eine Wochenbettdepression hat..? Sie blendet ja nahezu alles aus, sogar das Verschwinden der Schwiegereltern. Es ist aber immer schwer, das Verhalten von Menschen in Extremsituationen zu beurteilen.

Das Ganze vermittelt mir einen Eindruck von Zeitlosigkeit, von Schweben im Raum. Alle Fixpunkte sind verloren gegangen.

Die Zitate, tja, auch die sind vielfältig interpretierbar. Teilweise sind sie ja wirklich an Bibelverse angelehnt. Da bin ich mir ziemlich sicher. Das macht das Ganze schicksalhaft und apokalyptisch.

Linatost

vor 2 Monaten

Fazit / Eure Rezension

Nach bestandenen Prüfungen und Krankheit hab ich nun endlich meine Rezension zu ende tippen könne. Sorry für die Verspätung!

https://www.lovelybooks.de/autor/Megan-Hunter/Vom-Ende-an-1358497907-w/rezension/1469703011/

rumble-bee

vor 2 Monaten

Teil 2: V - VIII

Ich möchte mich Irve und TinaLivia anschließen. Ich schwanke nämlich auch noch in meiner Bewertung des Buches.
Anfangs kam es mir so vor, "es mögen zu müssen ", weil es so experimentell und gehaltvoll geschrieben ist. Aber muss ich das wirklich. .? Hm !
Ich habe das Buch auch meinem Freund zu lesen gegeben, weil er sich für die Katastrophen -Thematik interessiert hat. Er ist noch nicht durch, hat mich aber schon gefragt , ob da noch mehr Hintergrund käme. Als ich das verneinte, war er ziemlich irritiert. ..

An diesem Abschnitt fand ich zumindest gut, dass es mehr "Inhalt " gibt. Es passiert viel mehr. Und das Gefühl der Zeitlosigkeit wird auch teilweise aufgehoben. Man kann sich an der Entwicklung des Babys orientieren.

Das Verschwinden von R habe ich als nicht so dramatisch empfunden. Er hat es wohl nicht mit seiner Vorstellung von Männlichkeit vereinbaren können, untätig herumzusitzen. Da ist er lieber aufgebrochen. Kann ich verstehen. Es war halt unglücklich, dass die Frauen dann aufbrechen mussten, ohne ihn erreichen zu können.

krimielse

vor 1 Monat

Fazit / Eure Rezension

So nun endlich...

https://www.lovelybooks.de/autor/Megan-Hunter/Vom-Ende-an-1358497907-w/rezension/1474695492/1474695552/

Ich habe mich etwas schwer getan, und hoffe, ich konnte ausdrücken, was das Buch für mich ausmacht.
Ich habe geschwankt zwischen vier und fünf Sternen, mich letztlich für vier entschieden, weil ich eben doch recht schwer Zugang zur Geschichte fand und lange ziemlich am Zweifeln zwischen Genialität und "naja" war.

callunaful

vor 1 Monat

Fazit / Eure Rezension

Meine Rezension zu "Vom Ende an". Vielen lieben Dank, dass ich bei diesem tollen Buch mitlesen durfte!

https://www.lovelybooks.de/autor/Megan-Hunter/Vom-Ende-an-1358497907-w/rezension/1475095639/

Xirxe

vor 1 Monat

Fazit / Eure Rezension

Hups, die Rezension ist ja bereits lange schon geschrieben und auch verteilt, nur der Link fehlte noch. War wohl ein bisschen viel in letzter Zeit ... ;-)
Unter https://www.lovelybooks.de/autor/Megan-Hunter/Vom-Ende-an-1358497907-w/rezension/1468458763 ist also mein Kommentar zu finden und ebenso bei amazon, buecher.de, goodreads, der Mayerschen und einigen anderen Portalen.
Vielen herzlichen Dank, dass ich hier mitlesen durfte, denn dieses Buch ist wirklich eine Entdeckung. Ich weiß nicht, ob ich es ohne die Runde hier sonst gelesen hätte. Nochmals vielen Dank dafür!

rumble-bee

vor 1 Woche

Fazit / Eure Rezension

Ich entschuldige mich für die Verspätung. Es gab wirklich extreme private Turbulenzen. Außerdem habe ich mich lange mit einer Bewertung schwer getan. Es sind dann "nur" drei Sterne geworden, aber ich habe versucht zu begründen, warum.

https://www.amazon.de/gp/aw/review/3406705073/R3Q9PDWOK0ZJ6Q

https://www.lovelybooks.de/autor/Megan-Hunter/Vom-Ende-an-1358497907-w/rezension/1480429646/

Neuer Beitrag