Megan Lindholm

 3.6 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Der Fluch der Zigeunerin, Der Lockruf der Steine und weiteren Büchern.

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Die versunkene Stadt

Die versunkene Stadt

 (3)
Erschienen am 01.01.1987
Der Lockruf der Steine

Der Lockruf der Steine

 (3)
Erschienen am 01.01.1987
Der Fluch der Zigeunerin

Der Fluch der Zigeunerin

 (4)
Erschienen am 01.01.1987
Das Glück der Räder

Das Glück der Räder

 (2)
Erschienen am 01.09.1999
Wolfsbruder

Wolfsbruder

 (2)
Erschienen am 01.09.1996
Das Rentiervolk

Das Rentiervolk

 (2)
Erschienen am 01.07.1997
Die Stunde des Fauns

Die Stunde des Fauns

 (2)
Erschienen am 01.03.1996
Harpy's Flight

Harpy's Flight

 (1)
Erschienen am 26.04.2012

Neue Rezensionen zu Megan Lindholm

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DennisKohlmanns avatar

Rezension zu "Wizard of the Pigeons" von Megan Lindholm

Unterbewertetes Juwel!
DennisKohlmannvor einem Jahr


Endlich habe ich "Wizard of the Pigeons" von Megan Lindholm zu Ende gelesen - was sich jetzt wahrscheinlich schlimmer anhört, als es ist. Ich habe mehrere Wochen für das Buch gebraucht, was aber eher an fehlender Zeit liegt, als an langweiliger Lektüre. Die zauberhafte Geschichte um den Vietnam-Veteran und magisch begabten Obdachlosen Wizard ist zwar etwas langatmig erzählt, wird jedoch von einer originellen und - für mich - einzigartigen Idee getragen. Megan Lindholm erzählt sprachlich ausgefeilt und liefert dem Leser wunderschöne Bilder und Einblicke in eine vom Krieg gequälte Seele.


Der Klappentext lautet wie folgt:
"Seattle: a place as magical as the Emerald City. Subtle magic seeps through the cracks in the paving stones of the sprawling metropolis. But only the inhabitants who possess special gifts are open to the city's consciousness; finding portents in the graffiti, reading messages in the rubbish or listening to warnings in the skipping-rope chants of children. Wizard is bound to Seattle and her magic. His gift is the Knowing - a powerful enchantment allowing him to know the truth of things; to hear the life-stories of ancient mummies locked behind glass cabinets, to receive true fortunes from the carnival machines, to reveal to ordinary people the answers to their troubles and to safeguard the city's equilibrium. The magic has its price; Wizard must never have more than a dollar in his pocket, must remain celibate, and he must feed and protect the pigeons. But a threat to Seattle has begun to emerge in the portents. A malevolent force born of Wizard's forgotten past has returned to prey upon his power and taunt him with images of his obscure history; and he is the only wizard in Seattle who can face the evil and save the city, his friends and himself."


Der Klappentext hat mir unheimlich Lust auf die Geschichte gemacht, wobei ich sagen möchte, dass der angedeutete Konflikt gegen die "bösartige Kraft" lange auf sich warten lässt. Wer also schnelle und actionreiche Fantasy erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Diese Geschichte wird langsam, aber tiefgründig erzählt. Wir begleiten den Zauberer namens Wizard während seinem alltäglichen Leben als Obdachloser in einer Großstadt und müssen ihm dabei zusehen, wie er langsam auf eine Krise zusteuert. Mehr will ich nicht verraten.  


Fazit: "Wizard of the Pigeons" lebt von poetischen Beschreibungen, fesselnden Charakteren und einer einzigartigen Idee. Wer Action sucht ist hier fehlt am Platze. Dieser Roman von Megan Lindholm (aka Robin Hobb) ist ein unterbewertetes Juwel!

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Rezension zu "Wolfsbruder" von Megan Lindholm

Rezension zu "Wolfsbruder" von Megan Lindholm
Aerynvor 9 Jahren

Mit „Wolfsbruder“ schließt die zweibändige Saga um die Heilerin Tillu und ihren Sohn Kerlew ab. Die beiden haben sich den Rentierleuten auf ihrem Zug ins Sommerlager angeschlossen. Aber für Tillu bedeutet dies auch, dass ihr Sohn nun doch zum Lehrling des verschlagenen Schamanen Carp wurde, der sich als Najd bei den Hirten eingenistet hat. Und nicht nur in Carp hat sie einen erbitterten Gegner. Auch der engste Vertraute des Stammesführer, Joboam, begegnet ihr mit Hass und bedroht ihren Sohn. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und als die Frau und der Sohn des Stammesführers lebensgefährlich erkranken, ist auch Tillus Leben und ihre Zukunft beim Rentiervolk bedroht.

In diesem zweiten Teil werden die im ersten Buch begonnenen Fäden wieder aufgenommen und zu Ende geführt: die Ermordung von Hickrams Frau, die Liebesgeschichte zwischen ihm und Tillu, aber auch die Spannungen und Intrigen innerhalb des Stammes. Streckenweise zieht sich die Geschichte etwas und zum Schluss hatte ich den Eindruck, dass Megan Lindholm eine vorgegebene Seitenzahl vollkriegen musste. Trotzdem ist es spannende Unterhaltung in einem prähistorischen Ambiente mit einem Touch Fantasy.

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Rezension zu "Das Rentiervolk" von Megan Lindholm

Rezension zu "Das Rentiervolk" von Megan Lindholm
Aerynvor 9 Jahren

Die junge Tillu zieht als Heilerin mit ihrem Sohn Kerlew durch das Land, seit sie als Halbwüchsige von ihrem Volk verschleppt, missbraucht und schwanger zurückgelassen wurde. Immer wieder muss sie die Stämme verlassen, bei denen sie Anschluss gefunden hat, denn Kerlew ist milde gesagt recht sonderlich. Verträumt und versponnen bricht er Stammesregeln, wird zum Gespött oder zum Ärgernis der anderen, ist scheinbar unfähig, einfachste Aufgaben zu erledigen. So bleiben sie Aussenseiter, bis plötzlich der Schamane eines Nomadenstammes seine Befähigung erkennt und ihn zu seinem Lehrling macht. Doch Tillu misstraut dem alten Mann, Carp, der ihr nicht nur ihren Sohn entfremdet, sondern ihr nachstellt und sie ängstigt. Trotz des nahenden Winters flieht sie mit Kerlew und schlägt sich allein mit ihm im Wald durch. Durch Zufall stößt sie eines Tages bei der Jagd auf Heckram vom Rentiervolk, das in der Nähe ihr Winterlager hat. Der Kontakt mit ihnen sichert ihr und Kerlew zwar das Überleben, aber wie wird, ob sie will oder nicht, auch in ihre Konflikte verstrickt. Und Carp kann sie auch nicht entkommen.

Die Fantasyaspekte sind in diesem Buch sehr dünn gesät, sie beschränken sich eigentlich auf ein paar Visionen Kerlews und ein geheimnisvolles Erlebnis von Heckram. So erinnert es eher an einen prähistorischen Roman, der sich vor allem auf die inneren Konflikte seiner Protagonisten konzentriert: Tillus Kampf, sich und ihren Sohn im nordischen Winter am Leben zu erhalten; ihre, durch Kerlews befremdliches Verhalten komplizierte Beziehung zu ihrem Sohn; auf der anderen Seite Heckrams Wunsch, den Reichtum seiner Familie an Rentieren, der in einer Seuche zugrunde ging, wieder zugewinnen und schließlich die Konflikte im Rentiervolk. Die gut gezeichneten Charaktere ziehen in ihren Bann, leider bricht das Buch in der Mitte der Geschichte ab und so bleiben – wenn man den Nachfolge Band „Wolfsbruder“ nicht zur Hand hat – viele spannende Fragen offen. Ein Frühwerk von Megan Lindholm aka Robin Hobb, das nicht nur für ihre Fans lesenswert ist.

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