Megan Miranda TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

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Inhaltsangabe zu „TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?“ von Megan Miranda

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …
Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.
Das perfekte Geschenk: aufwendig veredelte Ausstattung

Ich habe mich beim Lesen schwer getan

— Rosebud

Originelle Idee, die mitreißt.

— BellaSommer

Ein interessanter Schreibstil und eine tolle erzählweise.

— Anni_book

Ein Thriller / Kriminalroman, der mal ein ganz anderes Konzept verfolgt. Für experimentierfreudige Whodunnit - Fans.

— rike84

Ein Muss für jeden Thriller-Liebhaber

— Bucheule787

Interessantes Stilmittel zum Erzählen, kleinere Schwächen

— victoriaskrams

Puh, bitte keine Rückwärts-Geschichten mehr!

— hannah-bookmark

Ungewöhnliche Erzählstruktur, interessant und spannend gemacht

— ulrikerabe

Erzählstil war leider nicht mein Ding. Spannung fehlte auch.

— Mina1705

Der etwas andere Thriller

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    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    Rosebud

    18. January 2018 um 18:49

    Tick Tack  - Wie lange kannst du lügen?, Thriller von Megan Miranda, 432 Seiten, erschienen im Penguin Verlag. Ein Thriller um verschwundene Mädchen, geschrieben in umgekehrter Erzählweise, jedes Kapitel bringt den Leser einen Schritt zurück und näher an die Auflösung. Vor zehn Jahren hat Nic ihren Heimatort verlassen um in der Ferne ein  neues Leben zu beginnen. Auslöser für diesen Ausbruch war das Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne. Ihr Vater kommt in ein Pflegeheim weil er an Demenz erkrankt ist, deshalb bittet sie ihr Bruder Daniel ihm beim Verkauf des Elternhauses zu unterstützen. Als von ihrem Vater eine Nachricht eintrifft die lautet: „Dieses Mädchen, ich habe es gesehen.“ Macht sich Nic auf den Weg zurück in ihren Heimatort und zu den Geheimnissen, die dort lauern. Kaum ist Nicolette in Cooley Ridge eingetroffen verschwindet erneut ein junges Mädchen, was geschah mit Ihnen? Und haben Nic oder ihre Clique mit dem Verschwinden etwas zu tun? Ein übersichtliche Einteilung der 3 Teile – Heimkommen – Zurückkommen – Weiterkommen und die einzelnen Kapitel rückwärts nummeriert, des längsten Teils Zurückkommen, sind sehr hilfreich. Im Ich-Stil formuliert, erzählt die Protagonistin rückwärts von Tag 15 bis zum ersten Tag ihrer Ankunft. In dieser umgekehrten Erzählweise habe ich bis dahin noch kein Buch gelesen und ich habe mich sehr schwer damit getan, normalerweise bin ich es gewöhnt die Geschehnisse eines Thrillers im chronologischen Ablauf zu erfahren. Mir war es nicht möglich die Geschichte flüssig zu lesen, jeder Kapitelanfang hat mich verwirrt, denn es stehen am Anfang die Vorkommnisse die sich demnach 2 Tage, am Ende des vorangegangenen Kapitels ereignet haben. Nach einiger Zeit und nach ca. 2/3 des Buches habe ich mich daran gewöhnt und die Spannung die am Anfang mäßig war, nahm zum Ende hin Fahrt auf. Durch die Verwendung interessanter Dialoge und gänsehauterzeugender Schilderungen schaffte es die Autorin doch noch, mich zu fesseln. Am Ende hatte der Thriller auch noch eine Wendung aufzuwarten und bis dahin habe ich mir die Auflösung ganz anders vorgestellt. Durch diese „andere“ Erzählweise gab es für mich einige unlogische Gegebenheiten. In einem der letzten Kapitel, also kurz nach Nics Ankunft, wird ihr etwas weggenommen, worüber sie am Buchanfang, also 14 Tage später, Erklärungen für das Verschwinden sucht. Ohne zu spoilern, sind diese Ungereimtheiten schwierig zu erklären. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch über  Dinge die er 14 Tage vorher erlebt  nicht mehr nachdenkt oder mit anwesenden „Eingeweihten“ nicht darüber spricht. Eine Erzählung der eine  gute Idee zugrundeliegt. Richtig herum erzählt wäre sicher auch eine spannende Geschichte daraus geworden. Da stellt sich mir die Frage ob es notwendig war, die Abläufe verkehrt herum zu erzählen. Die Personen z.B Everett, Daniel  oder Laura, sind für mich blass geblieben. Selbst die Beweggründe der Protagonistin konnte ich nicht durchgehend nachvollziehen.  Eine weit interessantere Person wäre für mich Corinne Prescott gewesen, von ihr hätte ich gerne mehr erfahren. Eine eingeschränkte Leseempfehlung für Leser die gerne einmal was Neues ausprobieren wollen, und sich darauf einlassen können, wenn die „Uhren anders herum gehen“. Ich konnte es nicht uneingeschränkt. Deshalb nur 3 Sterne.

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  • Tiefe Abgründe

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    BellaSommer

    18. January 2018 um 15:07

    Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte … (Klappentext)Nach langer Liebesroman-lastiger Zeit habe ich nun endlich wieder einen Thriller gelesen. Megan Miranda war mir bisher als Autorin nicht bekannt, aber da mir das Buch schon vom Klappentext und der Gestaltung gefallen hatte (das grelle Pink und diese "geprägten" Kratzer sind echt toll), fand ich, man könne der Autorin eine Chance geben.Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Nicolette erzählt, was mir sehr geholfen hat, mich gleich zu Beginn gut in die Handlung hineinzufinden. Ich fand sie und auch ihren Verlobten Everett sympathisch und mehr als einmal habe ich mir gewünscht, ebenfalls einen Everett zu besitzen. Gut, das ist nebensächlich.Gleich nach Nics Ankunft in ihrer Heimatstadt Cooley Ridge erfolgt ein Zeitsprung 15 Tage weiter und ab da werden die Tage rückwärts gezählt.Tag 15 ist somit der erste Tag, von dem erzählt wird und dieser endet mit einem fiesen Cliffhanger, der mich quasi zwang, den Rest des Buches in Rekordzeit zu lesen, um den Zusammenhang zu verstehen.Für mich als Leser war es zu Beginn relativ schwer, die umgekehrte Reihenfolge der Tage zu verstehen, da ich oft an Stellen stockte, wo ich dachte "Hä, das hat sie doch schon herausgefunden, wieso weiß sie das nicht mehr?", und erst später wurde mir bewusst, dass das Ereignis, das ich im Kopf hatte, erst am folgenden Tag passierte und Nic somit noch gar nichts wissen konnte. Nach einiger Zeit hatte ich zum Glück den Dreh raus, wie ich lesen kann, ohne ständig verwirrt zu werden :-)Obwohl die Geschichte rückwärts erzählt wird (normalerweise baut sich die Spannung ja im Laufe der "Ermittlungen" auf), kommen mit jedem vorherigen Tag neue erschreckende Geheimnisse ans Licht, die den Fall der damals verschwundenen Corinne und des nun ebenfalls verschwundenen anderen Mädchens ständig verändern.Es hat mich schockiert, was für Abgründe sich mir innerhalb der 430 Seiten offenbart haben, denn sowohl Nic als auch Corinne und ihr gesamter Freundeskreis sind absolut nicht das, wofür ich sie am Anfang gehalten habe.Am Gruseligsten finde ich jedoch, dass das Thema dieser "Freundschaft" und der manipulierenden Dominanz einer einzigen Person nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern leider oft auch in der Realität zu finden ist. Ein Punkt, der mich ein wenig negativ beeindruckt hat, ist, dass meiner Meinung nach zu wenig "Thriller" in dieser Story steckte. Es gab manchmal Stellen, die ein bisschen daran erinnerten, doch im Großen und Ganzen war es eher ein Kriminalroman, der mal nicht aus der Sicht eines Polizeibeamten geschrieben wurde. Vom Ausgang der Geschichte war ich nur mäßig begeistert. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung zum Ende nicht mehr so richtig nachvollziehbar wurde. Die wesentlichen Ereignisse habe ich natürlich verstanden, doch es waren für meinen Geschmack dann doch sehr viele Fragen offen, die nicht mehr beantwortet wurden. Man könnte zwar argumentieren, dass diese Fragen und das "Unter-den-Tisch-kehren" des sog. Verbrechens prinzipiell ins Muster dieses Thrillers passen, mir persönlich hat da etwas gefehlt.Trotzdem fand ich das Thema allgemein sehr interessant und auch die originelle Erzählweise, deshalb gibt es *noch* vier Sterne.Danke an Random House für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

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  • Typische Frauenkrimi mit psychologischem Einschlag

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    Havers

    16. January 2018 um 17:03

    Megan Miranda hat bisher Jugendromane geschrieben und mit „TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?“ nun ihren ersten Thriller veröffentlicht. Aber hier muss ich gleich eine Einschränkung machen, die Bezeichnung Thriller scheint mir etwas zu hoch gegriffen. TICK TACK ist der typische Frauenkrimi mit psychologischem Einschlag im Stile von Gone Girl oder Girl on the Train, leider aber lange nicht so ausgereift wie die beiden genannten Bücher. Auf diesen Roman neugierig hat mich der Hinweis gemacht, dass die Ereignisse rückwärts erzählt werden – ein Verfahren, das ich aus zahlreichen Filmen kenne und ganz reizvoll finde, bewusst aber so noch nicht gelesen habe. Nicolette kehrt nach langjähriger Abwesenheit in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist. Kurz darauf verschwindet ein junges Mädchen. Dieser Vorfall katapultiert sie zehn Jahre zurück. Sie erinnert sich an die Zeit als ihre Freundin Corinne spurlos verschwunden ist. Niemand konnte sich erklären, warum oder wohin. Selbst ihre besten Freunde hatten keine Ahnung. Und bis zum heutigen Tag gibt es keine Antworten auf ihre Fragen. Stück für Stück holen die Erinnerungen Nic wieder ein und lässt die Tage, ausgehend von Corinnes verschwinden, Revue passieren. Sie reflektiert die Beziehungen innerhalb der Freundesclique und schaut auch genauer auf die damaligen Ereignisse in dem Städtchen. Und allmählich füllen sich die Leerstellen… Nun ja, Megan Miranda erfindet den „Ladythriller“ nicht neu. Zwar kann man dem rückwärtigen Erzählen einen gewissen Reiz nicht absprechen, aber wenn die Story inhaltlich nichts Neues zu bieten hat – und das ist hier definitiv der Fall - läuft auch diese Technik recht schnell ins Leere. So bleibt TICK TACK leider nur ein lauer, vorhersehbarer, durchschnittlicher Krimi ohne Überraschungspotenzial.

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  • ‚Das Weggehen schließt die Rückkehr aus.'

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    sabatayn76

    15. January 2018 um 11:30

    ‚Das Weggehen schließt die Rückkehr aus. Ich weiß nicht mehr, was ich mit Cooley Ridge anfangen soll, und Cooley Ridge weiß nichts mehr mit mir anzufangen.‘ (Seite 14)Nic Farrell erhält einen Brief ihres - dementen - Vaters, der Bezug auf das Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne nimmt: ‚Ich muss mit dir reden. Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.‘ Corinne ist vor zehn Jahren nach einem Jahrmarktbesuch spurlos verschwunden, und Nic hat daraufhin von einem Tag auf den anderen ihre Heimatstadt verlassen. Aufgrund des Briefes macht sich Nic wieder auf den Weg in ihre Heimat Cooley Ridge am Rand der Smoky Mountains, um dort herauszufinden, was in der Nacht vor zehn Jahren wirklich geschehen ist. Gleich am ersten Abend in Cooley Ridge verschwindet wieder ein Mädchen: Annaleise, die vor zehn Jahren in der Nacht, in der Corinne verschwand, Nic und ihren Freunden ein Alibi gegeben hat. Ich lese selten Thriller, aber ‚TICK TACK. Wie lange kannst du lügen?‘ hat mich spontan angesprochen, und ich kann nach der Lektüre sagen, dass mich das Buch sehr gefesselt und unterhalten hat. Den Einstieg fand ich persönlich etwas konfus, denn da das Buch rückwärts erzählt wird, muss man sich erst ein wenig einlesen. Zwar fordert es durch diese Erzählweise anfangs die volle Konzentration des Lesers, aber durch das Rückwärtserzählen wird so viel Spannung aufgebaut, dass man das Buch schließlich kaum zur Seite legen kann und immer weiter lesen muss. Megan Miranda bietet dem Leser nach und nach ihre Puzzleteilchen, die ausreichend sind, um von Seite zu Seite mehr zu verstehen, aber so wenig, dass man trotzdem keine Ahnung hat, was sich in der Nacht vor zehn Jahren in Cooley Ridge zugetragen haben könnte. Dabei ist das Buch insgesamt sehr gut und flüssig geschrieben, die Protagonisten sind gut charakterisiert, und die Geschichte ist zwar recht komplex, aber dennoch nicht vollkommen unrealistisch. Neben dem raffinierten Erzählstil hat mir auch die gespenstische Stimmung im Buch gefallen, die aufgrund der Tatsache, dass Nic allein in einem Haus mit morschen Türen und Fenstern am Waldrand lebt, sehr unheimlich ist. ‚TICK TACK. Wie lange kannst du lügen?‘ bekommt von mir eine Leseempfehlung, obwohl ich eigentlich keine Thriller-Leserin bin.

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  • Erfrischend anders und trotzdem spannend

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    rike84

    14. January 2018 um 18:48

    Nic  hat gerade einen Verlobungsring an den Finger bekommen, da erhält sie eine mysteriöse Nachricht von ihrem Vater: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Diese Nachricht weckt unangenehme Erinnerungen an ihre Jugend, denn vor 10 Jahren verschwand in ihrer Heimatstadt ihre beste Freundin – und wurde nie wieder gesehen. Ihr Vater ist in einem Pflegeheim und dement, ein Anruf von ihrem Bruder offenbart, dass es zuhause schlimmer steht als gedacht. Das Haus muss verkauft werden und Nic fährt zurück in ihre Heimatstadt, um alles zu regeln. Und, um dem neuen Hinweis von ihrem Vater nachzugehen. Dort angekommen trifft sie nicht nur auf ihre ehemals große Liebe Tyler, sondern wird auch mit einem weiteren vermissten Mädchen und mehreren Verdächtigen vom früheren und aktuellen Fall konfrontiert. Stil, Machart, Meinung Dieser Thriller ist anders als andere Thriller. Denn nach einer gewissen Einführungszeit in der Gegenwart und einem dramatischen Cliffhanger läuft die Geschichte rückwärts ab. Nachdem eine Seite verkündet „Zwei Wochen später“ geht es mit Tag 15 beginnend bis hin zu Tag 1. So dröselt sich die Geschichte um die Clique der Jugendlichen in ihrem Heimatdorf irgendwo in den USA langsam aber sicher auf und der Leser gelangt mit der Hauptperson Nic zu des Pudels Kern. Da man vor dem Beginn der Rückwärts-Erzählweise einen fiesen Cliffhanger serviert bekommt, ist die Spannung eigentlich eher im Hinterkopf als akut. Deshalb frage ich mich, ob Thriller das richtige Wort für die Geschichte ist. Mit dem Cliffhanger kommt es der Sache näher, aber ein Kriminalroman wäre eventuell etwas passender. Man hat ein Dorf, ein Verbrechen in der Vergangenheit und mehrere Verdächtige. Durch die Erzählweise wird die Geschichte von einer erfrischend anderen Perspektive aufgedröselt. Der Leser ist stets mit der Hauptperson gedanklich unterwegs und bekommt an einem Tag beispielsweise das Häppchen „es tut mir Leid, was auf Laura`s Babyshower passiert ist“ hingeworfen. Um dann 2 Tage früher und gleichzeitig 2 Abschnitte später zu erfahren, was da überhaupt  los war. Dieses Buch scheint nicht Teil einer Reihe zu sein sondern ganz für sich zu stehen, es kann also einfach so losgelesen werden. Ich muss übrigens sagen, dass ich nach diesem Buch jetzt auch 2 Tage lang noch nicht bereit war für ein anderes, sondern das Geschehene erst einmal auf mich wirken lassen musste (auch bevor ich die Rezension schreibe). Es ist anders, es ist gut und spannend, ich war gefesselt und ich würde das nächste Buch der Autorin auf jeden Fall lesen. Es war erfrischend anders, und doch mit einem mir bekannten (und bei mir sehr beliebten) Schema des Whodunnit gemacht. Am Ende löst sich auf jeden Fall alles gut auf, und meine kleine Kritik zur Auflösung kann ich leider nicht verraten, weil das gleichzeitig ganz fieses spoilern wäre.. Fazit Fazit, der Thriller, der auch irgendwie ein Kriminalroman ist, hat mir sehr gefallen. Ein altes Schema (Whodunnit) wurde mit einer erfrischend anderen und auch anspruchsvollen Erzählweise kombiniert. Ich habe einen Kritikpunkt zum Ende (kann ihn leider nicht verraten..) und gebe davon knapp die Bestnote: 4 Sterne von mir für das Buch, eine Leseempfehlung für alle die Krimis, Thriller und besonders Whodunnit mögen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich sagen die Geschichte ist für Frauen vielleicht etwas interessanter als für Männer. Genau belegen kann ich das allerdings auch nicht. Viel Spaß beim lesen – und ich freue mich auf Kommentare zum Buch, da das Konzept ja wirklich anders ist, denke ich mal das es da eine Menge unterschiedlicher Meinungen gibt.

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  • Thriller mal anders

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    katzi87

    14. January 2018 um 11:04

    Inhalt: Nicolette reist aufgrund der fortschreitenden Demenz ihres Vaters in ihren Heimatort zurück, dem sie vor 10 Jahren als ihre beste Freundin verschwunden ist, den Rücken gekehrt hat. Nicolette muss sich ihrer Vergangenheit stellen als dann noch eine weitere junge Frau verschwindet. Der Ort weiß über die verschwunden Mädchen mehr als man anfangs denkt.   Meine Meinung: Das Buch ist so aufgebaut, dass man die Geschichte rückwärts liest. Soll heißen man liest die Tage in umgekehrter Reihenfolge, bis man am Schluss erfährt was am Anfang passiert ist. Dieser Erzählstil hat etwas sehr eigenwilliges. Anfangs fand ich die Idee sehr interessant, daher wollte ich das Buch unbedingt lesen. Nach den ersten zwei Kapiteln fand ich es aber mehr als mühsam den Ereignissen zu folgen. Einige Male kannte ich mich nicht aus weil mir Details fehlten oder entgangen sind, andere Male fand ich es etwas langweilig da ich die Geschehnisse bereits kannte. Also hier kann ich nur sagen, dass dieser Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig ist.   Die Geschichte an sich ist sehr vielversprechend. Ein Mädchen verschwindet und 10 Jahre später als die Hauptperson an den Ort des Geschehens zurück kehrt verschwindet wieder ein Mädchen. Hier habe ich mir wirklich viel erwartet, da man meiner Meinung nach viel aus der Geschichte machen kann. Leider war mir aber im Buch selbst dann zu wenig Spannung und so kam ich nur schleppend voran. Das Ende fand ich dann wieder einigermaßen gut und kann sagen, dass ich es so nicht erwartet hätte.   Fazit: Es ist ein netter Thriller für Zwischendurch. Wirklich spannend fand ich das Buch leider nicht, daher kann ich es auch nicht einfach so weiterempfehlen. Die Geschichte ist ganz nett und wenn man etwas Zeit hat und Bücher mit kleinem Spannungsaufbau mag, dann ist es genau das richtige.

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  • Bestsellerthriller

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    Bucheule787

    13. January 2018 um 21:15

    Tick Tack - Wie lange kannst du lügen von Megan MirandaEin Thriller, der es wahrlich verdient hat, auf der Bestseller-Liste zu stehen und bei jedem Thrillerliebhaber zu finden sein sollte. Inhalt: Nic kehrt nach 10 Jahre wieder in ihre Heimatstadt zurück. Damals verließ sie die Stadt, als ihr beste Freundin Corinne spurlos verschwand. Nun möchte sie herausfinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …Fazit:Das faszinierende an diesem Thriller ist der außergewöhnliche Schreibstil der Autor. Sie schreibt die Geschichte zeitlich so herum, dass das zuletzt geschehene zuerst kommt und sich dann bis zum ersten Tag hinarbeitet. Diese Art Schreibstil erhöht die Spannung enorm. Nic ist eine sehr sympathische Protagonistin, die verzweifelt versucht, das Geheimnis um ihre beste Freundin zu lösen. Wie es dann aber am Ende ausgeht, damit hat wohl niemand gerechnet. Mich hatte das Buch von Anfang an und ich konnte es nur schlecht aus der Hand legen.Für mich ist dieses Buch ein sehr gelungener Thriller, den ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Das Ende war Ausbaufähig

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    victoriaskrams

    12. January 2018 um 15:21

    Das Cover finde ich sehr gut und ist definitiv ein Hingucker!
    Die Story als solches gefiel mir gut und dass die Geschichte rückwärts erzählt wurde, habe ich so auch noch nicht gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass Ende hätte irgendwie mehr herhalten können. Das war mir dann insgesamt zu flach und nicht befriedigend.

  • Hohe Erwartungen, gefolgt von Enttäuschung und Verwirrung

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    traumrealistin

    12. January 2018 um 09:32

    Bei Tick Tack handelt es sich bei mir um einen klaren Fall von zu hohen Erwartungen, die niedergeschmettert wurden von Enttäuschung und Verwirrung. Enttäuschung, weil ich mir, nachdem ich so viele positive Bewertungen gesehen und Meinungen gehört habe, einfach viel mehr davon versprochen habe. Verwirrung, weil mir der Erzählstil für diese Geschichte nicht logisch erscheint und ich nicht verstehe, warum die Autorin ihn gewählt hat. Tick Tack erzählt die Geschichte von Nic, die mir als Protagonistin ehrlich gesagt nicht einmal sonderlich sympathisch war. Sie trifft Entscheidungen, die teilweise rücksichtslos ihren Mitmenschen gegenüber sind, vor allem gegenüber ihrem Verlobten und sie war insgesamt sehr verschlossen. Nicht nur den anderen Charakteren gegenüber, sondern auch ich hatte beim Lesen das Gefühl Nic irgendwie nicht so richtig greifen, nicht wirklich verstehen zu können. Aber wisst ihr was? Das war gar nicht so schlimm, denn insgesamt war sie eine erträgliche Erzählerin und ich hatte an anderen Stellen viel größere Probleme mit dem Buch, als dass ich mich großartig über die Charaktere auslassen möchte. Angefangen mit dem Schreibstil, der mir zu kompliziert war um ihn flüssig lesen zu können. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin oft recht lange Sätze gebaut hat, wo man statt einem Komma einfach einen Punkt hätte setzen müssen oder wenigstens ein Semikolon, aber so bin ich immer wieder darüber gestolpert und kam einfach in keinen richtigen Lesefluss. Das hat mich immer wieder enorm gestört und auch geärgert, denn ich meckere eigentlich sehr selten am Schreibstil von Autoren rum, weil er mir nicht gefällt, aber mit dem von Megan Miranda kam ich tatsächlich nicht sonderlich gut klar. Mit dem Schreibstil hätte ich vielleicht noch leben können, aber mit der Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt tatsächlich nicht. Ich habe im Vorfeld gewusst, dass der Roman rückwärts erzählt wird, man arbeitet sich beim Lesen also von Tag 15 bis Tag 1 vor und hat am Ende noch ein längeres Kapitel mit der Auflösung, springt chronologisch also wieder an den für mich als Leser Anfang. Klingt kompliziert? War es irgendwie auch. Für jemanden der das Buch in einem Rutsch liest mag dieses Prinzip vielleicht funktionieren, aber mich hat es immer wieder aus der Bahn geworfen und ein wenig verwirrt zurückgelassen. Versteht das nicht falsch, ich fand die Idee toll, es war definitiv mal etwas anderes, aber die Umsetzung hat mir einige Probleme bereitet. Zum einen war es einfach befremdlich von Nics Tag zu lesen und im nächsten Kapitel dann, was sie am Tag davor erlebt hat, zumal man so viele Szenen und Ereignisse miteinander im Geiste verbinden musste, die schon passiert sind, beziehungsweise da wir uns ja zurück bewegen eben noch nicht passiert sind und das war insgesamt für mich einfach zu kompliziert. Ich knobele und denke gerne mit bei Thrillern und Krimis, aber ich mag es nicht verwirrt zurück gelassen zu werden und das hat Tick Tack in diesem Fall mit mir getan. Vielleicht funktioniert dieses Prinzip wie gesagt besser, wenn man das Buch in einem Stück liest, aber das habe ich nun einmal nicht getan und mit den Pausen darin hatte ich teilweise recht große Schwierigkeiten mich an die Details aus den vorangegangen Kapitel und Szenen zu erinnern. Bei Tick Tack handelt es sich wie gesagt um einen Thriller und dementsprechend hatte ich erwartet, dass es spannend wird. Vielleicht sogar ein bisschen gruselig, denn die Atmosphäre der Stadt mit dem Wald rundherum lädt definitiv dazu ein. Leider empfand ich die Geschichte allerdings weder als spannend, noch als gruselig. Ich würde sie eher in die Kategorie langweilig schieben, wenn ich ehrlich bin. Erst auf den letzten ~100 Seiten wurde es interessanter, aber die 330 Seiten davor habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich mal etwas passiert und man als Leser aufhört im Dunkeln zu tappen. Nic hat zwar mehrere Anhaltspunkte, die sie verfolgt, aber die verlaufen sich allesamt immer wieder sehr schnell im Nichts und das fand ich auf Dauer etwas frustrierend. Erst während der ersten drei Tage, also am Ende des Buches, nahm die Geschichte an Fahrt auf und es kamen endlich Dinge ans Tageslicht, auf die ich die ganz Zeit gewartet habe. Aber wenn man sich die Zeitlinie, in der das alles passiert nun einmal vorstellt, ist das ja der Anfang und dass Nic die restlichen Tage nicht einmal darüber nachgedacht hat, was während dieser Tage passiert ist - und glaubt mir, wenn ich sage, dass definitiv Sachen vorgefallen sind, die man nicht einfach so knapp zwei Wochen verdrängt -, finde ich einfach nur - ich weiß, ich verwende dieses Wort gerade zu oft, aber in Ermangelung einer Alternative - unlogisch. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Obwohl mir das letzte Viertel des Buches besser gefallen hat als der Rest, kann ich nicht sagen, dass das Ende mich sonderlich zufrieden zurück gelassen hätte. Ich habe die letzte Seite umgeschlagen und das Gefühl gehabt Charaktere wären davon gekommen, die nicht hätten davon kommen dürfen und vor allem hatte ich nicht das Gefühl, dass Nic sich weiter entwickelt hätte. Zwar legt sie eine hundertachtzig Grad Wendung hin, aber das war absehbar, je weiter man sich dem Ende genähert hat. Mir fehlte es bei Nic an ehrlicher Reaktion und vielleicht auch ein wenig an Reue oder zumindest Einsehen, da sie selbst kein vollkommen unschuldiger Charakter ist, aber stattdessen wird einem einfach nur ein Happy End für sie vorgesetzt. Was in Ordnung ist, ich kann mit diesem Ende leben, aber ich hätte mir ein anderes gewünscht. Insgesamt konnte Tick Tack: Wie lange kannst du lügen? nicht überzeugen. Der Anfang war zu langatmig, das Ende zwar spannender, aber für mich nicht unbedingt zufriedenstellend und insgesamt hat mir vor allem das Rückwärtserzählen Probleme bereitet. Wie bereits zu Beginn erwähnt habe ich das Gefühl, dass meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu groß waren. Was schade ist, denn ich hatte mich sehr auf diese Geschichte gefreut, aber schließlich kann einen nicht jedes Buch vom Hocker reißen und es hat mich mal wieder gelehrt, dass ich nicht so sehr auf gehypte Bücher setzen darf, sondern mir (auch) anderswo Schätze suchen muss. 

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  • Spannend und ungewöhnlich

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    ulrikerabe

    12. January 2018 um 08:24

    Nicolette Farrell und Corinne Prescott waren die besten Freundinnen, bis Corinne eines Tages verschwindet. Kurz danach beschließt Nic, ihren Heimatort zu verlassen, ihre Familie, den Freund.10 Jahre später kehrt sie nach Hause zurück, da ihr Vater, mittlerweile alkoholkrank und dement, behauptet, er habe „dieses Mädchen“ gesehen. Und dann verschwindet wieder eine junge Frau.Megan Miranda hat für Tick Tack eine interessante und ungewohnte Erzählstruktur gewählt, nach einer kurzen Einleitung erfährt der Leser die Entwicklung in Rückwärtsschritten. Jedes Kapitel handelt einen Tag früher als das vorige. Dadurch erhält die Geschichte, die eigentlich so neu und überraschend nicht ist, eine dynamische Spannung. Mit immer weiteren Details beginnen die Ereignisse einen Sinn zu ergeben. Mir gefiel auch die Darstellung der Charaktere, vor allem Nics Dilemma, mit der Vergangenheit abschließen zu wollen, aber sich nicht noch weiter in Lügen verstricken zu wollen. Denn sie und jeder, mit dem sie zu tun hat, verbirgt etwas, hat Geheimnisse. Tick Tack ist ein atmosphärischer Thriller mit ausreichend Suspense, aber ohne Ekelfaktor und liegt dabei genau auf meiner Wellenlänge.

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  • Leserunde zu "TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?" von Megan Miranda

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    NaddlDaddl

    Kannst du die Vergangenheit loslassen? Zwei Frauen verschwinden, mit beiden Fällen sind dieselben Leute verknüpft – doch es liegen zehn Jahre dazwischen! Nic hat damals ihr Zuhause verlassen und taucht nun nach und nach tiefer in die Geschehnisse von vor zehn Jahren ein, als ihre beste Freundin plötzlich verschwand. Was wird hierbei ans Licht kommen?In "TICK TACK – Wie lange kannst du lügen" ist Aufmerksamkeit gefordert, denn Megan Miranda erzählt die Geschichte auf raffinierte Art und Weise und beginnt am Ende.Wer wissen möchte, was es mit den beiden Vermisstenfällen auf sich hat, sollte an dieser Leserunde teilnehmen!Mehr zum BuchZehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte … Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. >> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckGemeinsam mit dem Penguin Verlag vergeben wir in dieser Leserunde 25 Exemplare von "TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?". Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 19.11. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   Samstag, 11. November 2017, 9:32 Uhr. Ein Buch ist aus dem LovelyBooks-Regal verschwunden. Hast du ein Alibi? Und wenn ja, welches?Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!

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    • 582
  • Puh, bitte keine Rückwärts-Geschichten mehr!

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    hannah-bookmark

    11. January 2018 um 20:56

    Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, hat mich vor allem dieser besondere Erzählstil - von hinten nach vorne - besonders gereizt. Es klang so neu und anders, das musste ich unbedingt lesen! Auch wenn mich der Rest der Geschichte erst einmal nicht so angesprochen hat.Leider war es genau dieser Schreibstil, der dieses Buch zu keinem schönen Leseerlebnis für mich gemacht hat.Fangen wir zu Beginn an: Wir treffen auf Nic, die sich gerade auf dem Weg zurück in ihr Heimatdorf befindet. Dort hat es in der Vergangenheit allerlei Geheimnisse gegeben, die nach und nach aufgedeckt werden. Nic an sich ist leider ein eher unsympathischer Charakter, selbstbezogen und durchgängig egoistisch. Es fiel mir sehr schwer in ihr die Titelheldin zu sehen, die sie  wohl darstellen soll.Auch an die anderen Figuren, wie Nics Ex-Freund oder ihr Bruder, die vorgestellt werden konnte ich leider nicht so recht anknüpfen, weil alle Charaktere größtenteils oberflächlich bleiben und wenig von ihrem wahren Selbst zeigen.Dementsprechend wenig gefesselt war ich natürlich von Vorgehen der Kleinstadt.Der Schreibstil trug leider auch nicht gerade zu einer Besserung bei. Was am Anfang total innovativ und aufregend klang entpuppte sich für mich als sehr anstrengend und Kopfschmerzen bereitend. Um wirklich alle Zusammenhänge und Verknüpfungen verstehen und behalten zu können musste ich mich beim Lesen wirklich wahnsinnig konzentrieren und ständig zurückblättern. Das hat das Lesevergnügen leider beträchtlich geschmälert und ich schaffte es eigentlich nie mehr als ein Kapitel am Stück zu lesen.Nur das Ende konnte das Ruder aus meiner Sicht noch etwas rumreißen und mich nochmal wirklich etwas an die Seiten fesseln. Tatsächlich war ich von der Endauflösung wirklich überrascht, war aber im Endeffekt hauptsächlich einfach nur froh, dass ich es durch das ganze Zeit und Ereignis Wirrwarrr bis zum Schluss geschafft und durchgehalten hatte.Puh, bitte keine Rückwärts-Geschichten mehr!FAZITFlache Charaktere, eine unsympathische Protagonistin und ein Wollknäuel an Irrungen und Wirrungen im Schreibstil haben TickTack für mich leider nicht zu einer entspannten und angenehmen Lektüre gemacht. Oft fiel es mir sehr schwer den vielen Zeitsprüngen zu folgen, sodass ich gegen Ende auch kaum mehr Lust hatte eben dies die ganze Zeit mit aller Mühe zu versuchen. Das Ende überraschte mich, aber vor allem damit, dass ich mich tatsächlich bis zum Schluss durchgekämpft hatte.Von mir bekommt diese Rückwärts-Geschichte (so innovativ ich die Idee auch finde!) leider keine Empfehlung. Menschen, die gerne konzentriert lesen und auch vor einer gedanklichen Herausforderung nicht zurückschrecken könnten jedoch mit diesem Buch sicherlich auch eine Freude haben.

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  • Eher ein seichter Krimi

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    Mina1705

    10. January 2018 um 09:02

    Inhalt:15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord. Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte … Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. Meinung:Ich fand den Einstieg ins Buch sehr gelungen. Die Geschichte der verschwundenen Corinne verspricht spannend zu werden. Alle scheinen irgendwas verbergen zu wollen und man möchte unbedingt herausfinden, was. Dazu kommt Nics demenzkranker Vater, der Corinne gesehen haben will. Kann man einem demenzkranken alten Mann glauben?Das Buch hätte sicherlich auch gut werden können, die Geschichte ist auf keinen Fall schlecht. Allerdings hat mir der Aufbau überhaupt nicht gefallen. Wie im Klappentext schon erwähnt wird, wird das Pferd hier von hinten aufgezäumt. Alles beginnt quasi am letzten Tag und endet am ersten. Ich fand das zunächst spannend, da es einfach mal was anderes ist. Allerdings habe ich während des Lesens gemerkt, dass es einfach nicht meins ist. Ich bin in der Geschichte so oft durcheinander gekommen und ich musste immer wieder zurück blättern, um Passagen noch einmal zu lesen, dass es irgendwann einfach keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich habe auch einfach unfassbar lange für das Buch gebraucht, weil ich mich aber auch eher dazu zwingen musste weiter zu lesen.Soweit zum Aufbau. Leider war die Handlung auch nicht so dolle, wie der Klappentext sie hier anpreist. Ja, man möchte wissen, was mit Corinne geschehen ist und ja, man möchte auch wissen, was die jeweiligen Protagonisten für Geheimnisse haben, aber spannend geht meiner Meinung nach anders. Es ist eher ein seichter Thriller, mit Aufklärungsfunktion über einen Vermisstenfall.Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, der Überraschungsfaktor war also schon einmal gegeben, allerdings hat mich dennoch ein bisschen enttäuscht, dass im Endeffekt viel Tamtam um Nichts gemacht wurde, aber hier möchte ich nicht zu viel verraten.Fazit:Ich möchte nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber es hat es mir einfach nicht angetan. Der Rückwärts-Erzählstil war überhaupt nicht meins und ich glaube, das war auch einfach das größte Problem an der Sache.

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  • Sehr spannend geschrieben

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    Janaaa

    09. January 2018 um 20:38

    Inhalt:Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …Meine Meinung:Da es sich hierbei um einen Thriller handelt, finde ich das Cover sehr gut gewählt. Es passt sehr gut zur Geschichte, da im Hintergrund ein Wald zu sehen ist und es noch dazu etwas düster dargestellt wird. „Der Wald hat Augen“, man ist also nie allein und wird immer beobachtet.Ich finde die Geschichte sehr fesselnd geschrieben und die Spannung ist von Anfang an da. Allerdings fand ich es zu Beginn etwas verwirrend, denn die Geschichte wird nicht wie üblich mit „Heute“ angefangen und endet in der Zukunft. Im Gegenteil: Wir erleben, wie Nic zurück in ihre Heimatstadt Cooley Ridge kehrt, dann aber beginnt die eigentliche Handlung am 15. Tag und endet bei Tag 1. Es wird also rückwärts erzählt, aber man kommt trotzdem gut mit.Was die Protagonisten angeht: Man ist als Leser sehr skeptisch und weiß nicht, wem man trauen soll und wem nicht. Die Hauptprotagonistin Nicolette/Nic ist sympathisch auf ihre Art und Weise, aber auch sehr geheimnisvoll. Durch die vielen Erzählungen aus ihrer Sicht verdächtigt man immer wieder eine andere Person. Nic erzählt viel von der Vergangenheit, man erfährt, wer und wie Corinne war, aber auch von all den anderen Personen aus ihrem Leben. Die Wahrheiten, die Antworten auf die ganzen Fragen der Leser kommen erst nach und nach ans Licht. Langsam, aber sicher.Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und von Anfang an sehr spannend. Man MUSS einfach nur wissen, was passiert ist, wer der Schuldige ist und vor allem auch: Wie & und Warum? Ich habe mir immer wieder sehr viele Fragen zu dem Geschehen gestellt und konnte es kaum erwarten, bis die Geheimnisse ans Licht kommen. Das Ende fand ich dann aber umso schockierender, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet gehabt und musste es erst einmal verdauen.Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Allerdings ist die Reihenfolge der Geschichte (Von Tag 15 bis Tag 1) ein wenig gewöhnungsbedürftig und auch etwas anstrengend (Konzentration!).Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Megan Miranda einen sehr tollen Thriller geschrieben hat! „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen?“ ist fesselnd geschrieben, es wird viel philosophiert und man erfährt, was wahre Freundschaften sind. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.Ich empfehle dieses Buch weiter und vergebe 5/5 Sterne!

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  • Toller US-Rückwärts-Thriller

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    xxxxxx

    09. January 2018 um 16:28

    Dieses Buch ist meiner Meinung nach sehr spannend. Bereits das Cover und der Titel haben mich zum Lesen eingeladen. Der Thriller handelt von der mit Everett verlobten Nic Farrell aus Phildelphia, die nach Jahren zuürck in ihre Heimatstadt Cooley Ridge kommt, um sich um den kranken Vater Patrick und das Haus zu kümmern. Dort trifft sie ihre Jugendliebe Tyler Ellison wieder und bald verschwindet ein Mädchen aus der Nachbarschaft, Annaleise Carter. Vor 10 Jahren war auch schon ein Mädchen, Nics damalige Freundin Corinne Prescott, verschwunden, weiss der Vater etwas davon? Und was ist mit ihrem Bruder Daniel und seiner Frau Laura?Das Buch ist rückwärts geschrieben. Es beginnt mit Nics Abreise und ihrer Ankunft, springt aber dann 14 Tage weiter. Von da an wird in jedem Kapitel ein Tag zurück gegangen, bis der Leser am Ende wieder am Angangspunkt ankommt und erfährt, was da passiert ist. Ich fand das sehr interessant, aber es hat mir keine Probleme gemacht. Irgendwie möchte man dann gerne mal zurückblättern und schauen, so endet ein Tag, so begann der nächste. Meiner Ansicht nach ist das Buch empfehlenswert.

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