Mehmet Gürcan Daimagüler Kein schönes Land in dieser Zeit -

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Inhaltsangabe zu „Kein schönes Land in dieser Zeit -“ von Mehmet Gürcan Daimagüler

Auf der Suche nach einem Platz zwischen den Kulturen Mit seinem Buch bietet Mehmet Gürcan Daimagüler einen spannenden und durchaus selbstkritischen Blick in das Innenleben eines türkischstämmigen Mannes in Deutschland. In provokativen Schlaglichtern erzählt er aus seinem Leben und schlägt den Bogen von seinen persönlichen Erfahrungen zu gesellschaftspolitischer Relevanz. Bei ihm ist das Persönliche politisch und das Politische persönlich. Mehmet Gürcan Daimagüler schont niemanden, auch nicht sich selbst. Er erzählt von seinen Depressionen und von Gewalt, die er als Opfer und Täter erlebt hat. Dabei bietet er mehr als die Worthülsen, mit denen gegenwärtig oft in Deutschland über Einwanderung und Integration debattiert wird. Und er ist ein deutsch-türkischer Patriot im besten Sinne, dem eine gute Zukunft seiner Heimat, der alten wie der neuen, am Herzen liegt.

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  • Rezension zu "Kein schönes Land in dieser Zeit -" von Mehmet Gürcan Daimagüler

    Kein schönes Land in dieser Zeit -
    Anja_Hilscher

    Anja_Hilscher

    27. February 2012 um 16:42

    Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit durchgelesen und finde es wirklich empfehlenswert! Es ist sehr interessant, gut geschrieben und der Autor kommt wirklich ausnehmend bescheiden und sympathisch rüber. Teilweise mag man kaum glauben, was er im Laufe seines Lebens alles so an Diskriminierungen und Misshandlungen erfahren hat.... Es ist die Geschichte eines hier geborenen "Türkenjungen" (so sein Grundschullehrer), der einfach gerne ein normales deutsches Kind wäre, das seine Heimat liebt, dem dies jedoch schlicht unmöglich gemacht wird. Nicht nur durch seine Eltern, die täglich predigen, sie würden ja bald in die "Heimat" zurückkehren, sondern auch durch das deutsche Umfeld. Z.B. den Grundschullehrer, der den kleinen "Türkenjungen" schon am Tag der Einschulung schmerzhaft am Ohr zieht, weil dieser sich nicht gemeldet hatte, als sein Name aufgerufen wurde. Er hatte ihn nicht verstanden, denn er war selbstverständlich völlig falsch ausgesprochen, aber wen interessiert das schon. Naja, in dem Stil geht es weiter. Er bekommt, trotz großer Intelligenz und guten Noten, selbstverständlich eine Hauptschulempfehlung. Er arbeitet sich bis zur Realschule, schließlich ins Gymnasium hoch, studiert dann Jura, geht in die Politik.... und wird dann auf der Ausländerbehörde gebeten, zum Zwecke der Einbürgerung einen Deutschkurs (Abinote 1...) zu absolvieren. Dies läge im Ermessen des Sachbearbeiters - und der besteht nun einmal drauf. Gott sei Dank ist er inzwischen so beschlagen, dass er den kleinen Sesselfurzer in Null Komma Nichts durch den Verweis auf entsprechende Paragraphen in seine SChranken weist. Schließlich wird er FDP-Mitglied, lernt Westerwelle, Erdogan und zahlreiche andere Politiker kennen, studiert in Harvard und Yale. Das Buch ist hoch interessant, aber auch traurig, denn psychisch bleibt der Autor eine zerrissene Person.

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