Meike Cuddeford Wechseljahre

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Inhaltsangabe zu „Wechseljahre“ von Meike Cuddeford

Sabine Klimberger ist 48 Jahre alt und Lehrerin für Latein und Deutsch an einem Gymnasium in einer norddeutschen Kleinstadt. Sie flüchtet in die Provence, nachdem ihr Mann Helmut sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. In Südfrankreich trifft Sabine auf Lulu, eine Aussteigerin, die ihr ein Zimmer in der "Belle Bastide" vermietet. Trotz ihrer Skepsis gegenüber dieser unkonventionellen Person kommen sich die beiden Frauen bald näher. Durch Lulu lernt Sabine viel über sich selbst, erfährt aber auch bald von den Problemen der Freundin (selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes) und von deren dunklen Geheimnissen.

Eine nette Story für zwischendurch mit herrlichen Landschaftbeschreibungen von Südfrankreich.

— Gelinde

Ein wunderschönes Provence-Wohlfühl-Buch - obwohl die Geschichte gar nicht mit Wohlfühlen anfängt. Aber das Lesen tut gut.

— Corsicana

Urlaub in der Provence <3

— Mrs. Dalloway

Ein Buch zum Wohlfühlen

— Huschdegutzel

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  • Leserunde zu "Wechseljahre" von Meike Cuddeford

    Wechseljahre

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Einladung zur Leserunde: "Wechseljahre" von Meike Cuddeford Nachdem die Leserunde zu meinem Roman "Wundergirl" nun (leider) abgeschlossen ist, möchte ich Euch meine Erzählung "Wechseljahre" vorstellen.  Im Vorfeld möchte ich betonen, dass diese beiden Bücher nicht vergleichbar sind. Während es sich bei "Wundergirl" um einen 464 Seiten starken Sozialkrimi handelt, dessen Erzählstil eine der Rezensentinnen als "schonungslos und direkt" beschrieben hat, ist "Wechseljahre" mit 202 Seiten wesentlicher kürzer und eher "ein Buch der leisen Töne". Während wir uns in der Leserunde zu "Wundergirl" darauf geeinigt haben, dass die Leser aufgrund der im Buch beschrieben Szenen (sexueller) Gewalt  mindestens 14 Jahre alt sein sollten, würde ich "Wechseljahre" vor allem etwas "reiferen" Frauen (nun begabe ich mich aufs Glatteis, ich weiß!), also vielleicht ab Mitte 20 empfehlen, die sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung mit der Protagonistin identifizieren können. Aber worum geht's überhaupt? Der Titel ist nicht wörtlich zu nehmen, da das Buch nicht (nur) von Schweißausbrüchen oder anderen Symptomen des Klimakteriums handelt, ist aber dennoch ein Hinweis auf das Alter der Hauptperson (Ende 40), deren Leben sich schlagartig verändert, als ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlässt. Die Gymnasiallehrerin für Latein und Deutsch weiß sich nicht anders zu helfen, als die Flucht zu ergreifen und ihr "normales Leben" für einen gewissen Zeitraum hinter sich zu lassen. Sabine Klimberger setzt sich nach Südfrankreich ab und trifft dort auf Lulu, eine "Aussteigerin", die nicht nur jünger, sondern auch unkonventioneller ist als sie selbst, und die ihr ein Zimmer in der "Belle Bastide" vermietet. Die verschiedenen Charaktere der beiden Frauen führen zwangsläufig zu Auseinandersetzungen, doch die daraus entstehende Freundschaft hilft Sabine, die Welt und sich selbst mit anderen Augen zu betrachten ... Falls Ihr Euch für eines der zehn Taschenbuch-Exemplare bewerben und mit mir über das Buch diskutieren möchtet, beantwortet mir bitte folgende Frage: Wie würdet Ihr reagieren, wenn Euch Euer Freund / Mann oder Eure Freundin / Frau (kurz: die Person, mit der Ihr Euer Leben teilt) aus heiterem Himmel verlassen würde? Die Frage könnt Ihr natürlich auch hypothetisch beantworten, falls Ihr gerade Single seid. Ich freue mich auf eine weitere interessante Runde (und natürlich über jede Rezension)! Eure Meike Cuddeford

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  • Wechseljahre

    Wechseljahre

    Blaustern

    01. June 2016 um 13:34

    Sabine Klimberger ist Lehrerin auf einem Gymnasium in einer Kleinstadt. Seit langem ist sie mit ihrem Mann verheiratet und inzwischen 48 Jahre alt. Nun meint er aber, etwas Jüngeres zu brauchen und verlässt sie. Sabine nimmt sich frei und flüchtet in die Provence. Unter kommt sie bei der unbeschwerten Vermieterin Lulu in der „Belle Bastide“. Die beiden sind zwar völlig verschieden und anfangs ist Sabine auch noch etwas misstrauisch. Aber die beiden überbrücken die Kluft und verstehen sich mit der Zeit immer besser. Dabei lernen sie beide voneinander, denn auch Lulu hat so ihre Probleme. Sie hat nämlich eine Beziehung zu einem verheirateten Mann. Sabine hingegen lernt sich selbst und ihre Bedürfnisse durch Lulu immer besser kennen. Die Andersartigkeit der beiden Frauen ist hier deutlich ausgearbeitet, und man kann sich ein gutes Bild von ihnen machen. Da wir überwiegend nur mit den beiden zu tun haben, kennt man sie schon bald wie einen realen Menschen. Sabines heile Welt ist zwar gerade zusammengebrochen, aber man sieht, wie sie sich wieder aufrappelt und das Leben neu ordnet, was für viele vielleicht auch sehr hilfreich sein kann zu lesen. Sie ist wirklich sehr tapfer. Dazu trägt natürlich die wundervolle Umgebung bei. Die französische Atmosphäre kann man hier auf jeder Seite spüren, sei es der Blick auf die Lavendelfelder oder die blumigen Düfte die in der Nase aufsteigen. Der Schreibstil ist gefühlvoll und lässt sich angenehm lesen, ein richtiger Wohlfühlroman.

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  • Rezension zu "Wechseljahre" von Meike Cuddeford

    Wechseljahre

    Rosen-Rot

    22. April 2015 um 11:04

    Sabine ist 48 Jahre alt, verheiratet und Lehrerin. Eines Tages bricht ihr ganzes geordnetes Leben zusammen, als ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlässt. Sabine packt ihre Sachen und flieht in die Provence. Dort mietet sie ein Zimmer in einer Pension, die von Lulu geführt wird. Bald freunden sich die beiden Frauen an, und Sabine erkennt, wie leicht Lulu das Leben nimmt. Sie spürt, dass sie viel von ihr lernen kann. Doch Lulu ist selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes. Das Buch erzählt die Geschichte von Sabine, die ihr Leben neu ordnen muss. Um Wechseljahre, Hitzewallungen und Altersbeschwerden geht es aber eigentlich nicht. Vielmehr steht Sabine im Mittelpunkt, ihre Freundschaft zu Lulu und die Wandlung, die sie durchmacht. Sehr schön sind auch die Landschaftsbeschreibungen der Provence. Insgesamt ein schöner Roman, der ein paar sehr schöne Lesestunden bietet.

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  • Wechseljahre

    Wechseljahre

    rena1968

    11. April 2015 um 17:16

    --Inhalt-- Sabine Klimberger ist 48 Jahre alt und Lehrerin für Latein und Deutsch an einem Gymnasium in einer norddeutschen Kleinstadt. Sie flüchtet in die Provence, nachdem ihr Mann Helmut sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. In Südfrankreich trifft Sabine auf Lulu, eine Aussteigerin, die ihr ein Zimmer in der "Belle Bastide" vermietet. Trotz ihrer Skepsis gegenüber dieser unkonventionellen Person kommen sich die beiden Frauen bald näher. Durch Lulu lernt Sabine viel über sich selbst, erfährt aber auch bald von den Problemen der Freundin (selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes) und von deren dunklen Geheimnissen. --Meine Meinung -- Wieder ein wundervoller Roman von Meike Cuddeford. Leicht und flüßig im Schreibstil , wird man angenehm durch die Story gezogen. Die Protas ,allen voran Sabine, sind sehr sympatisch . Ich liebe die Landschaftsbeschreibungen ,die so realistisch erzählt sind ,das ich die Mohnfelder vor mir sah ,den Lavendel riechen konnte . Aber auch die Story hat mich berrüht und ich habe Sabine für ihren Mut bewundert. Ich habe mich wohl gefühlt beim Lesen und war traurig als es zu Ende war. Aber ich wurde mit einem sehr guten gefühl aus dem Buch entlassen Somit kann ich es wirklich guten Gewissens nur empfehlen 5 von 5 Sterne

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  • Wechseljahre

    Wechseljahre

    Gelinde

    08. April 2015 um 15:53

    Wechseljahre, ein Roman von Meike Cuddeford Cover: Ein schönes, etwas ruhiges, Bild aus der Provence, das die Autorin selber gemacht hat. Ich finde es immer schön wenn das Cover einen Bezug zum Buch hat. Inhalt: Sabine 48 Jahre, Lehrerin für Latein und Deutsch wird von ihrem Mann wegen einer jüngeren Kollegin verlassen. Sie lässt sich beurlauben und fährt nach Südfrankreich, dort trifft sie auf Lulu, selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes, einer Aussteigerin, die ihr ein Zimmer vermietet. Die beiden Frauen nähern sich an und so erfahren sie von ihren gegenseitigen Problemen und Sorgen. Irgendwann denkt sich Sabine: ..sie (Lulu) spürt das Leben, ich (Sabine) verwalte es. Ist es wirklich so? Wird Sabine eine Antwort finden? Meine Meinung: Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, viele kleine Absätze, das hat sich für mich ein bisschen wie Steno gelesen. Auch die Zeiträume sind mir beim Lesen nicht so greifbar gewesen. Sabine bleibt 5 Monate in Südfrankreich, für mich hätten das zwei Wochen oder zwei Jahre sein können. Dann fühlte ich mich beim Lesen wie ein Beobachter von außen, so wie auch in der Wirklichkeit, ich sehe nur was es nach außen zu sehen gibt, aber ich tauche nicht wirklich in die beiden Frauen ein. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich auch gerne hinter die Kulissen schauen, das was ich im normalen Leben eben nicht tun kann. Hier konnte ich die Frauen nicht verstehen oder ihre Gefühle ahnen oder erleben. Manche wenige Gedanken ja die kamen mir vertraut vor, dann waren wieder nur die Blicke von außen, ein Spaziergang, ein Ausflug, ein Essen. Für mich verlagert sich die Geschichte auch immer mehr von Sabine zu Lulu, was ja nicht schlecht ist, aber als Sabine dann wieder abreist, frage ich mich, hat ihr diese Auszeit jetzt persönlich etwas gebracht? Konnte sie sich über sich und ihr weiteres Leben Gedanken machen und weiß sie jetzt was sie nun machen will? Autorin: Meike Cuddeford, geb. 1969 in Leer, schreibt seit ihrem 12. Lebensjahr Gedichte, Kurzgeschichten und Erzählungen. Die promovierte Tierärztin verbrachte mehrerer Jahre in Schottland und Südfrankereich. Zur Zeit lebt sie mit ihrem englischen Mann in Norddeutschland. Mein Fazit: Eine nette Story für zwischendurch mit herrlichen Landschaftbeschreibungen von Südfrankreich. Allerdings wurde mir die „Problematik“ des Buches nur angekratzt. Deshalb von mir 3 Sterne.

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  • Wechselnde Lebensumstände - und die Heilkraft der Provence

    Wechseljahre

    Corsicana

    Das Buch "Wechseljahre" von Meike Cuddeford handelt nicht von Hitzewallungen und Wechseljahres-Depressionen. Nein - keine Angst. Im Gegenteil. Es ist eher ein Wohlfühl-Buch. Weil das Lesen so schön ist.  Dabei fängt es gar nicht mit einer Wohlfühlsituation an. Sabine ist 48, Lateinlehrerin an einem Gymnasium in Norddeutschland. Eher der vernünftige, konventionelle,  kühle, beherrschte Typ. Mit strikten Plänen fürs Leben. Ihr Mann ist ebenfalls Lehrer, Sport und Biologie, Viel leichtlebiger als Sabine. Und so leichtlebig, dass er öfter Affären hat und Sabine für eine jüngere Kollegin verlässt. Und nun steht Sabine da mit ihren gescheiterten Lebensplänen. Sie nimmt sich eine Auszeit und geht nach Südfrankreich, in die Provence und zieht in eine "Bastide" ein Landhaus, das von Lulu, einer Deutschen, die schon lange in Frankreich lebt, geführt wird. Dort kommt Sabine zur Ruhe, vertrödelt die Zeit und lernt durch Lulu, dass man auch ganz anders leben kann. Ohne große Ziele, ohne beruflichen Ehrgeiz, ohne Stress und einfach in den Tag hinein. Interessant an der Konstellation der beiden Frauen ist, dass Lulu selbst ein Verhältnis zu einem verheirateten Mann hat..... Am aller-aller-schönsten sind in diesem Buch die Beschreibungen der Provence und des Lebens dort: Die Sonne, das Licht, der Wind, die lauen Abende, die heißen Tage, das Essen, das Kochen mit Freunden, die gemeinsamen Abende bei Wein und gutem Essen.... all das macht das Buch für mich zu einem Wohlfühlbuch. Und  das Buch  macht Mut. Dass es im Leben irgendwie immer weiter geht - auch wenn es gerade nicht so gut aussieht. Dass auch Ungeplantes überlebt werden kann. Dass nicht jeder Tag durchorganisiert und durchgeplant sein muss. Dass es manchmal auch Pausen im Leben geben muss. Um mit frischem Mut in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Ach, am liebsten würde ich jetzt losfahren. In die Provence. Zu den Mohnfeldern, dem Licht und dem unaufgeregtem Leben dort. Das hat das Buch in mir ausgelöst - und das ist schön. Ein großes Kompliment an die Autorin.

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    • 2
  • Einfühlsames Buch zum Wegträumen

    Wechseljahre

    mielikki

    07. April 2015 um 16:58

    Sabine Klimberger ist 48 Jahre alt und Gymnasiallehrerin. Nachdem ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat, nimmt sie eine Auszeit und reist in die Provence. Ihr Vermieterin in der „Belle Bastide“ ist die jüngere, unkonventionelle Lulu. Ihrer unterschiedlichen Art zum Trotz kommen sich die beiden Frauen näher. Lulu hilft Sabine, mehr über sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse zu erfahren. Doch auch Lulu, die eine Beziehung mit einem verheirateten Mann pflegt, hat ihre Probleme. Der Roman „Wechseljahre“ von Meike Cuddeford ist eine sehr einfühlsame und zugleich eindringliche Schilderung der Geschichte einer Frau, in derem Leben sich alle Sicherheiten, auf denen sie ihr Sein aufgebaut hat, zusammenbrechen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, und bei den wundervollen Schilderungen der Landschaft möchte ich, die es eigentlich nie nach Frankreich gezogen hat, am liebsten direkt in den nächsten Zug steigen und ebenfalls in die Provence reisen. Auch die beiden sehr unterschiedlichen Frauen werden in ihrer Art und auch in ihrer Entwicklung während der Geschichte sehr gut dargestellt. Das Buch ist für mich insgesamt eine sehr schöne Geschichte, die einfach dafür sorgt, dass man sich in die Handlung fallenlässt und einem ein gutes Gefühl beim Lesen gibt. Ein schönes Buch zum Wegträumen und Nachdenken.

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  • Ama et fac quod vis!

    Wechseljahre

    esposa1969

    07. April 2015 um 16:10

    Buchbeschreibung Sabine Klimberger ist 48 Jahre alt und Lehrerin für Latein und Deutsch an einem Gymnasium in einer norddeutschen Kleinstadt. Sie flüchtet in die Provence, nachdem ihr Mann Helmut sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. In Südfrankreich trifft Sabine auf Lulu, eine Aussteigerin, die ihr ein Zimmer in der "Belle Bastide" vermietet. Trotz ihrer Skepsis gegenüber dieser unkonventionellen Person kommen sich die beiden Frauen bald näher. Durch Lulu lernt Sabine viel über sich selbst, erfährt aber auch bald von den Problemen der Freundin (selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes) und von deren dunklen Geheimnissen. Leseeindruck: Mit ihrem Roman "Wechseljahre" hat die Autorin Meike Cuddeford einen Frauenroman geschrieben, der gerade mich als fast ebensoalte Frau wie die Protagonistin es ist sehr anspricht. Sabine, die Lehrerin für Deutsch und Latein ist, wurde von ihrem Mann gerade einer jüngeren wegen sitzen gelassen, flieht in die Provence, wo sie Lulu trifft, die ihr ein Zimmer vermietet. Dort lernt sie das Leben auch aus anderen Blickwinkeln zu sehen und lässt auch ihr eigenes Leben Revue passieren…. Mir gefällt zu erst einmal sehr die Seiteneinteilung: Nicht zu eng beschrieben, gut lesbare und augenfreundliche Schrift, angenehm kurze Kapitel. Dadurch war ich zügig mit diesem Roman durch, auch natürlich, da er sich sehr unterhaltsam und lesenswert las. Auf vielen Seiten finden wir lateinische Lebensweisheiten und Sprüche, die mir sehr gefallen, da ich selbst sieben Jahre Schullatein hatte und das gerade mit meinem Sohn wieder erleben. Die Protagonistinnen sind sehr überschaubar, daher leicht zu merken und man kann sich eingehend mit ihnen beschäftigen, ob man eher Sympathie oder Antipathie mit ihnen hegen möchte. Ersteres überwog bei mir. Der südfranzösische Flair schwappte spontan zu mir herüber und ließ mich eintauchen in diese Welt aus Blumen, Wärme und Ruhe.  Vielleicht muss ja auch immer erst etwas Unschönes passieren, damit man im Ausgleich etwas Schönes erhält. Alles im Leben hat seinen Sinn und per Saldo wird auch alles immer irgendwie gut. Sabine schafft es ganz gut ihr Leben in den griff zu bekommen und zeigt Frauen in ähnlichen Situationen vielleicht auch einen Weg auf, wie es gehen kann. Die 23 Kapitel - natürlich für alle lateinaffinen Leser in römischen Zahlen verfasst - verteilen sich auf 202 Seiten und waren fast in einem Rutsch lesbar. Das Cover mit den Mohnfeldern wurde von der Autorin selbst fotografiert und so bekommt dieser Roman nochmals eine persönliche Note. Sehr gerne vergebe ich für diesen Frauenroman, den ich sehr genossen habe, 5 von 5 Sternen! @ esposa1969

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  • Eine wunderschöne Erzählung

    Wechseljahre

    Mrs. Dalloway

    06. April 2015 um 20:21

    Sabine ist 48, Lehrerin und in ihrem Leben ändert sich grad einiges, denn ihr Mann hat sie für eine Jüngere verlassen. Nichts wie weg, denkt sie sich, und flüchtet in die Provence. Da lernt sie die geheimnisvolle Lulu kennen. Bald erfährt sie mehr über die Fremde und auch über sich selbst. Meine Meinung: Was für eine schöne Erzählung! Die Beschreibungen der Provence und ihrer Natur wirken so echt und real, dass ich am liebsten auch gleich meine Koffer packen und in diese pittoreske Gegend Frankreichs fahren würde. Achtung, liebe anspruchsvolle Leser! Sabine ist eine Lateinlehrerin durch und durch. Immer mal wieder bekommt der Leser ihre Gedanken auf Latein mit. Das mag dem einen zu viel sein, aber mir gefällt es, da ich so meine eigenen Sprachkenntnisse noch mal auf die Probe stellen konnte. Lulu, Sabines Vermieterin und Vertraute ging mir ab und zu gehörig auf die Nerven, aber so hatte man einen negativen Gegenpart zu Sabine und konnte sich mehr auf deren gute Seiten konzentrieren, Mitleid mit ihr haben etc. Die gleiche Rolle hat auch ihrer Mann, der fiese Betrüger, inne. Ich habe das Buch mit einem zufriedenem Gefühl zugeklappt und kann es guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Ein Buch zum Wohlfühlen

    Wechseljahre

    Huschdegutzel

    03. April 2015 um 13:15

    Sabine Klimberger ist 48 Jahre alt und Lehrerin für Latein und Deutsch an einem Gymnasium in einer norddeutschen Kleinstadt. Sie flüchtet in die Provence, nachdem ihr Mann Helmut sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. In Südfrankreich trifft Sabine auf Lulu, eine Aussteigerin, die ihr ein Zimmer in der "Belle Bastide" vermietet. Trotz ihrer Skepsis gegenüber dieser unkonventionellen Person kommen sich die beiden Frauen bald näher. Durch Lulu lernt Sabine viel über sich selbst, erfährt aber auch bald von den Problemen der Freundin (selbst die Geliebte eines verheirateten Mannes) und von deren dunklen Geheimnissen. So besagt es die Kurzbeschreibung, und wer daraufhin erwartet, hier eine verbitterte Frau zu finden, die mit Hitzewallungen kämpft, irrt ganz gewaltig! Sicher ist Sabines Welt derzeit nicht rosarot - aber aus der Distanz betrachtet auch nicht grau ..... und was ich hier gerade schreibe, wird dem Buch einfach nicht gerecht! Ich tauchte mit Sabine ein in einen wunderbaren nicht ganz schmerzfreien Sommer, der für das Seelenleben so reinigend ist wie ein Gewitter in der Provence für die abgestandene Luft. Zusammen mit Lulu besinnt sie sich auf das wesentliche - sich selbst. Und auch Lulu muss ihre eigenen Erfahrungen machen, die nicht weniger schmerzhaft sind. Mir fehlen die richtigen Worte - Autorin Meike Cuddeford hat für mich einen absoluten Wohlfühlkokon gesponnen, obwohl die Hintergrundgeschichte eigentlich gar nicht dazu passt.Wie auch immer sie das geschafft hat - es ist ihr großartig gelungen! Ich atmete die Luft eines Lavendelfelds und erholte meine Augen beim Anblick von Klatschmohn, ich erlebte das Flügge werden von zwei verletzen Seelen mit und schwelgte in der Langsamkeit der französischen Küche ....und ich kann im Grunde wirklich nicht beschreiben, wie gefangen im Zauber dieses Buches ich wirklich war.Das sehr offene Ende ließ mir dazu noch jede Menge Raum für meine eigenen Wünsche und Träume - ich bin hingerissen! Unbedingte Leseempfehlung - "Wechseljahre" übertraf all meine Erwartungen um ein vielfaches!!

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