Meike Eggers

 4,9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Cybionic – Der unabwendbare Anfang, Gomatas Gebiet und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Meike Eggers

Meike Eggers studierte Medienkunst und Dokumentarfotografie/-film und absolvierte ihren Master in Fine Arts. Anschließend arbeitete sie im Centre of Applied Research for Art, Design and Technology der Universität AKV | St. Joost Breda, NL, und veröffentlichte ihre erste Publikation Pyjamocracy – How Snapshots Confuse Our Lives. Zurzeit arbeitet sie an unterschiedlichen Medienprojekten zum Thema »Menschen, Medien und Wirklichkeit« und realisierte beispielsweise für das Museum Rotterdam das Projekt Blokmapping, in dem sie die Auswirkungen von (sozialen) Medien auf Problemgebiete in der Stadt Rotterdam untersuchte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Meike Eggers

Cover des Buches Cybionic – Der unabwendbare Anfang (ISBN: 9783947619962)

Cybionic – Der unabwendbare Anfang

 (6)
Erschienen am 31.05.2021
Cover des Buches Gomatas Gebiet (ISBN: B083FXL82Y)

Gomatas Gebiet

 (1)
Erschienen am 02.01.2020
Cover des Buches Die Dekodierung (ISBN: 9781521755945)

Die Dekodierung

 (1)
Erschienen am 14.06.2017
Cover des Buches Cybionic – Die unaufhaltsame Einheit (ISBN: 9783949345043)

Cybionic – Die unaufhaltsame Einheit

 (0)
Erscheint am 31.05.2022

Neue Rezensionen zu Meike Eggers

Cover des Buches Cybionic – Der unabwendbare Anfang (ISBN: 9783947619962)H

Rezension zu "Cybionic – Der unabwendbare Anfang" von Meike Eggers

Im Bann der Cybionic trilogie
Heike_bvor 2 Monaten

Ein unglaublich spannender Thriller. Ich hatte das Gefühl mitten drin zu sein. Meike hat diese Gabe um den Leser tatsächlich mit zu nehmen in die Welt ihrer Geschichte. Ich konnte die elterliche Wohnung von Elsa buchstäblich riechen. 

Sala ist auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester. Sie haben ein sehr gutes Verhältnis zu einander. Kennt er sie wirklich gut genug um sie wieder zu finden?  Antonia, Ksens beste Freundin hilft ihm auf seiner Suche.

Ksen ist eine sehr intelligente Informatikstudentin und beschäftigt sich mit der Welt der  AI's. Sie scheint etwas auf der Spur zu sein, hat aber nu ein Porträt foto einer Jungen Frau aus dem letzten Jahrhundert zurück gelassen.

Ich war sofort im Bann dieser Geschichte und habe das Buch beinahe an einem Stück gelesen, Raum und Zeit gab es nicht mehr. In wie weit beeinflussen künstliche Intelligenzen unser Leben? Und was wird noch kommen? Werden wir  menschlichen Werken von denen der AI's noch unterschieden können?

Ich bin kann es kaum erwarten den nächsten Band er Trilogie zu lesen.



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Cover des Buches Cybionic – Der unabwendbare Anfang (ISBN: 9783947619962)Sharlences avatar

Rezension zu "Cybionic – Der unabwendbare Anfang" von Meike Eggers

Cybionic
Sharlencevor 3 Monaten

In dem Roman "Cybionic - Der unabwendbare Anfang" von Meike Eggers geht es um Sala, der versucht, seine verschwundene Schwester Ksen wiederzufinden. Ksen ist hochintelligent und fasziniert von KIs und selbstlernenden Algorhitmen. Sala hingegen ist zuerst skeptisch davon und kann ihre Faszination nicht nachvollziehen. Dennoch ist er bestrebt, seine Schwester zu finden. Sein einziger Hinweis ist ein altes Foto einer unbekannten Frau sowie Ksens Handy und ihr Computer. Je weiter er forscht und je mehr er sich in die Sache einliest, geschehen merkwürdige Dinge. Zum Beispiel entgleist die U-Bahn, als er drin sitzt oder ein Handy explodiert in seiner Hand. Dazu fühlt er sich ständig beobachtet. Was ist mit Ksen passiert? Und gibt es tatsächlich einen selbstständig denkenden Algorhitmus mit Bewusstsein? Fragen über Fragen ...


Ich fand den Klappentext des Buches sehr ansprechend und habe mir den Roman deswegen gekauft. Künstliche Intelligenzen faszinieren mich selbst und ich liebe Bücher, die dieses Thema zur Grundstory machen. Die Geschichte von Sala und Ksen habe ich gerne gelesen.

Das Buch ist aus zwei Pespektiven geschrieben - zum einen Sala, der nach Ksen sucht, zum anderen aus der Sicht von Steve, einem Mann, der sich wie der Meister von Cathy sieht. Cathy ist eine KI, doch woher sie eigentlich kommt oder wer sie wirklich programmiert hat, ist ungeklärt. 

Ich mochte die wechselnde Perspektive sehr gerne. Am Anfang haben mir die Kapitel mit Steve besonders gut gefallen; sie waren geheimnisvoll und mysteriös. Man wusste zuerst nicht, um was es sich genau handelte, sondern hat dies gemeinsam mit Sala erst herausfinden müssen. Das Storytelling war meiner Meinung nach also sehr gelungen. Natürlich kann man als Leser schon eigene Gedanken heranziehen und Thesen aufstellen, die sich entweder bewahrheiten oder nicht. 

Der Großteil der Geschichte handelt darum, dass Sala mithilfe von Antoina (Ksens bester Freundin) versucht, Ksen aufzuspüren. Er verfolgt ihre Spur zurück, findet mehr über das gefundene Foto heraus, wohin Ksen gereist ist und was die Person auf dem Foto mit alledem zu tun hat. Am Anfang war Sala noch recht ruhig, aber immer bestrebt und die Technik war für ihn ein weiteres Nutzmittel, wie für jeden anderen auch. Mit Fortschreiten des Buches und immer tiefergreifendem Wissen über die Informatik, der Technik und den verschiedenen Thesen und Experimenten über KIs und Algorithmen, merkt man, dass sich Salas Persönlichkeit verändert. Er wird hektischer und "paranoid", fühlt sich ständig beobachtet und seltsame Dinge geschehen in seiner Nähe. Für ihn wird die Technik zu einer Bedrohung und er ist gewillt, diesen Fortschritt aufzuhalten. Mir hat die persönliche Entwicklung von Sala wirklich gut gefallen; man konnte seine Gedankengänge nachvollziehen und auf mich wirkte sein Verhalten am Anfang und am Ende des Buches nachvollziehbar. Da das Buch in der ICH-Form von Sala geschrieben wird, erhält man einen umfangreichen Einblick in seine Gedankenwelt. Ich will nicht zu viel verraten, das würde nur spoilern, aber die Geschichte selbst entwickelte sich in eine Richtung, die ich so nicht erwartet habe.

Aber was habe ich erwartet?

Schwer zu sagen.

Auf jeden Fall hat mich die Story überrascht, aber nicht im negativen Sinne. Beeindruckend fand ich es, wie gut Meike Eggers sich informiert hat über das, was sie schreibt. Ihre Recherchen waren gut, was man daran merkt, dass sie sich wirklich viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie ein solch komplexes Thema und frührere Gedankenexperimente von Wissenschaftlern in ihre Story mit einbauen kann. Das hat mir wirklich gut gefallen! 

In der ganzen Geschichte häufen sich die Fragen und Mysterien. Es gibt viele Rätsel zu lösen und Geheimnisse zu lüften. Am Ende stehen immer noch ein paar offen (z.B wieso es digitale Fotos von Ella gab, die verändert worden waren), vielleicht werden sie noch nicht geklärt. Aber wenn nicht, das fände ich auch nicht so schlimm. Mich würden die Antworten nur interessehalber interessieren^^

Steve ist ... speziell. Er sieht sich als Entwickler seiner KI, obwohl er es nicht ist, so, wie ich es verstanden habe, und will sie für sich alleine haben. Nach und nach findet man heraus, was Ksen mit alledem zu tun hatte, wieso Steve die Kontrolle entgleitet. Man lernt in seinen Kapitel nimmer mehr von seinem Charakter kennen. Konnte ich anfangs noch mit ihm sympathisieren auf eine Art, fand ich ihn am Ende sehr abstoßend. 

Die Fäden laufen mit jedem Kapitel weiter zusammen. Es gab positive Überraschungen, unerwartete Wendungen und ein spannendes Ende mit Cliffhanger, dennoch fühlte sich die Geschichte "rund" an. 

Der Schreibstil von Meike Eggers lässt sich sehr flüssig lesen. Er ist recht einfach gehalten, was dazu führt, dass man durch die Zeilen nur so fliegt und die Seiten unter einem dahinschmelzen. Hin und wieder werden sehr metaphorische Gedanken eingestreut, die für mich gar nicht so richtig zum Rest der Geschichte passen wollten. Diese Passagen waren im Stil des Epilogs gehalten (um nicht zu viel vorweg zu nehmen, aber es gibt ja einige, die den Epilog zuerst lesen, so wie ich :D ) und haben für mich weniger zu Salas Charakter gepasst als zu einer anderen Person. Aber vielleicht war das auch ein stilistisches Mittel, um deutlich zu machen, wie weit Virtualität und Realität miteinander vermischt werden kann. Spannend fand ich es allemal. Meike Eggers kann gut beschreiben; ich hatte keine Probleme damit, mir die Umgebungen vorzustellen, sie hat auch dafür gesorgt, dass immer eine passende Atmosphäre beim Lesen da war.

Obwohl das Buch aus der ICH-Form geschrieben war, fand ich es seltsamerweise ein bisschen emotionslos. Bis zum Ende konnte ich zu einem der Charaktere eine richtige emotionale Bindung aufbauen. DIe emotionalsten Passagen kamen tatsächlich von Steve selbst, Sala hingegen blieb für mich irgendwie recht leblos, obwohl ich viel von ihm erfahren habe. Manche schwere Schläge, die er zu verkraften hatte, wurden in wenigen Absätzen abgehandelt, Emotionen wollten nicht so richtig aufkommen. Das fand ich schade, weil mir dadurch einige Wendungen nicht so nahe gegangen sind, wie sie hätten können.

Es gab sogar eine Liebesgeschichte. Irgendwie. Zumindest wurde sie angedeutet. Ich bin mir unsicher, was ich davon halten soll, weil für mich hat sie überhaupt nicht eingepasst. Ich weiß nicht mal, ob es eine kleine Liebesgeschichte sein sollte, oder nicht. Zumindest war da ein Ansatz da, aber er wurde zu wenig verfolgt, um eine echte Liebesstory zu sein, aber es steht halt trotzdem da, dass ich es nicht einfach ignoieren konnte. Ich mag Liebesgeschichten, die nebensächlich ablaufen, aber ich denke, dass Cybionic auch sehr gut vollständig ohne ausgekommen wäre. 


Alles in allem hat mit "Cybinoic - Der unabwendbare Anfang" von Meike Eggers dennoch gut gefallen. Die Geschichte war anders als erwartet (ich hätte irgendwie mehr von der KI gelesen, mehr Interaktionen mit ihr), konnte mich aber mitnehmen. Ich denke, das Buch ist sehr gut für Einsteiger in den Science Fiction-Bereich geeignet, weil es in unserer Zeit spielt und so eine Art ... "Anfang" bildet. Wie es der Titel ja schon verrät :) Durch den flüssigen Schreibstil kann ich das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der Lust hat, sich mit de Genre Science Fiction anzufreunden und ein bisschen reinzuschnuppern ^^

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Cover des Buches Cybionic – Der unabwendbare Anfang (ISBN: 9783947619962)trollchens avatar

Rezension zu "Cybionic – Der unabwendbare Anfang" von Meike Eggers

Rasant und topaktuell
trollchenvor 4 Monaten

Cybionic

Herausgeber ist Polarise; Erweiterte Ausgabe des Tech-Thrillers »Die Dekodierung« Edition (31. Mai 2021) und hat 394 Seiten. Ich danke dem Polarise für das Leseexemplar. 

 

Kurzinhalt: »Was füreinander bestimmt ist, wird unaufhaltsam eine Einheit formen.«

  • Der erste Band der faszinierenden Cybionic-Trilogie über KIs, selbstlernende Algorithmen, Vernetzung und der Symbiose von Mensch und Computer
  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
  • Erweiterte Ausgabe des Tech-Thrillers »Die Dekodierung«

»Wirklichkeit ist nur eine Möglichkeit« steht auf einem Bierdeckel, den Sala auf dem Schreibtisch seiner verschwundenen Schwester Ksen findet. In diesem Augenblick verändert sich sein scheinbar normales Berliner Studentenleben in eine unheimliche Suche. Seine Schwester, eine hochintelligente Informatikstudentin, hat nur eine verwirrende Spur zurückgelassen: das alte Porträtfoto einer jungen Frau.

Sala rekonstruiert das Leben dieser Frau und erfährt dabei, dass Ksen über KIs und selbstlernende Algorithmen geforscht hat, bevor sie verschwand. Wieso hat sie ihre Arbeit vor ihm verheimlicht? Was verbindet sie mit der Frau auf dem Foto?

Je mehr Sala herausfindet, desto schneller häufen sich die unerklärlichen Vorfälle: In einem Blog erscheinen mysteriöse Einträge, ein Handy explodiert in seiner Hand und er kann dem Gefühl nicht mehr entkommen, dass er jederzeit und überall beobachtet wird. Wer oder was will verhindern, dass Sala Ksen findet und die Wahrheit aufdeckt?

Meine Meinung: Ich war schnell im Buch drin, es war vom Schreibstil sehr flüssig geschrieben und ich fand es auch spannend. Sala war mir von Anfang an durch sein ganzes Denken und sein Handeln sehr sympathisch und ich fand es sehr aufregend mit ihm seine Schwester Ksen zu suchen. Ich fand es auch sehr spannend zu lesen, wie eine vernetzte Welt so ist, wir haben sie ja teilweise heute auch schon da im reellen Leben. Und dass wir beobachtet werden, steht ja auch ausser Frage. Aber dies nochmal in so einem spannenden Buch zu lesen ist natürlich etwas anderes, aber man macht sich schon so seine Gedanken über die künstliche Intellegenz und was so alles möglich ist! Berlin wird mir sehr nah gebracht und ich konnte mir vieles bildlich vorstellen. Ausserdem bringt mir die Autorin vieles bei, ohne auf mich zu lehrerhaft zu wirken, denn ich bin da absoluter Laie, aber durch das Buch habe ich vieles verstanden. 

 

Mein Fazit: Einfach ein topaktueller, rasanter Thriller, der vieles aufzeigt, was wir schon in unser Leben an Computern und künstlicher Intellegenz reingelassen haben. Vieles, was selbstverständlich ist, aber auch vieles, was Angst machen kann. Ich vergebe 5 gute Sterne und kann das Buch wärmstens empfehlen, nicht nur für Nerds, auch für normale Leser!

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Gespräche aus der Community

»Was füreinander bestimmt ist, wird unaufhaltsam eine Einheit formen.« 

Der erste Band der faszinierenden Cybionic-Trilogie über KIs, selbstlernende Algorithmen, Vernetzung und der Symbiose von Mensch und Computer. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Macht mit bei unserer Verlosung und habt die Chance auf eines von 5 Exemplaren unseres neuen Romans von Meike Eggers!

Nehmt bis zum 26.05.2021 an unserer Verlosung teil, indem ihr auf folgende Frage antwortet:

Findest du die Vorstellung von einer selbstbestimmten künstlichen Intelligenz eher aufregend oder angsteinflößend? Siehst du sie als eine Chance für die Menschheit oder als Gefahr?

Wir wünschen Euch viel Glück und sind sehr gespannt auf Eure Antworten!

58 BeiträgeVerlosung beendet
Polarise_Verlags avatar
Letzter Beitrag von  Polarise_Verlagvor 4 Monaten

Sehr gerne! Viel Spaß beim Lesen!

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

von 2 Lesern aktuell gelesen

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