Meike Lehmann Das literarische Buch der Bäume

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Inhaltsangabe zu „Das literarische Buch der Bäume“ von Meike Lehmann

Bäume sind Symbol für das Alte, das Standhafte, das die Zeit überdauert, aber auch als Wegweiser, als Ausguck oder Unterschlupf, als Versteck. Der Wald begegnet uns als Raum der Erholung, an dem wir der Natur näher sein können als sonst irgentwo, aber auch als mystischer Ort, als Märchenwald, in dem die Zeit ihre Bedeutung verliert und Unmögliches möglich wird. So werden Bäume und der Wald zur Projektionsfläche menschlicher Sehnsüchte: An allen Orten und zu allen Zeiten haben Mythos und Magie der Bäume die Phantasie von Dichtern und Schriftstellern beflügelt und zur Entstehung literarischer Meisterstücke geführt. Dieser Band geht über eine Anthologie im herkömmlichen Sinn hinaus: Er versammelt Geschichten und Gedichte über die Anziehungskraft eines Wesens, mit dem wir seit Urzeiten unseren Lebensraum teilen und über das wir doch so wenig wissen. U. a. mit Beiträgen von Hans Christian Andersen, Bertold Brecht, Truman Capote, Theodor Fontane, Erich Fried, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Wilhelm von Humbold, Rudyard Kipling, Else Lasker-Schüler, Anna Seghers, Rainer Maria Rilke, Robert Walser, Virginia Woolf und Heinrich Zimmer.
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