Meike Messal Nachtfahrt ins Grauen

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Inhaltsangabe zu „Nachtfahrt ins Grauen“ von Meike Messal

Im Wald bei Häverstädt wird eine grauenhaft zugerichtete Leiche gefunden. Das Opfer war an einen Baum gebunden und dann mehrmals mit einem Auto angefahren worden. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass es die junge Rechtsanwältin Pia Baumgarten war. Kurz darauf wird eine weitere junge Frau auf dieselbe Art umgebracht. Geht in Minden ein Psychopath um? Die Mindener Kommissarin Marlene Borchert und ihr Team erhalten Unterstützung von einer Gruppe Bielefelder Kollegen unter der Führung von Benno Erdmann. Gemeinsam arbeiten sie mit Hochdruck an der Aufklärung der Morde. Marlene und Benno waren einmal ein Paar, aber das stört ihre Ermittlungen nicht, bis Marlene den Mörder im Alleingang stellt und von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird ...

Hoch spannender, intelligenter Krimi mit taffen Ermittlern. Geheimtipp.

— Nisnis
Nisnis

Selten so einen guten "Regional"-Krimi gelesen!

— Melanie1978
Melanie1978

Durchaus gelungener und lesenswerter Krimi

— Archimedes
Archimedes

Regionalkrimi? Auch. Aber vor allem: Spannung pur, clevere Handlung, überraschende Wendungen. Das überzeugt auf ganzer Linie.

— MonaM
MonaM

Ein spannender, sehr schön geschriebener Krimi mit starken Ermittlern!

— hundeliebhaber
hundeliebhaber

Schöner Kriminalroman. :) Das Schreibstil ist toll und die handelten Personen sind spitze.

— juli.buecher
juli.buecher

Toller Regionalkrimi mit authentischen Figuren. Spannend und temporeich. So geht Krimi!

— c-bird
c-bird

Perfekte Unterhaltung

— Diana182
Diana182

Ein Krimierlebnis das spannend ist bis zur letzten Seite.

— claudi-1963
claudi-1963

Spannung aus deutschen Landen und ein tolles Debüt der Autorin

— MissNorge
MissNorge

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  • Rezension zu Nachtfahrt ins Grauen

    Nachtfahrt ins Grauen
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Im Wald bei Häverstädt wird eine Leiche an einem Baum angebunden entdeckt. Das Opfer wurde mehrmals in dieser Position von einem Auto angefahren und der Körper dabei furchtbar entstellt. Bei dem Opfer handelt es sich um die Rechtsanwältin Pia Baumgarten. Nur kurz darauf wird eine weitere Frau auf die gleiche Art getötet. Marlene Borchert, Kommissarin in Minden, erhält bei der Untersuchung die Unterstützung der Bielefelder Kollegen unter der Führung von Benno Erdmann. Beide waren früher einmal ein Paar, dies hält sie aber nicht davon ab gemeinsam an der Aufklärung der Morde zu arbeiten, bis  Marlene im Alleingang versucht den Mörder zu stellen und sich damit in Lebensgefahr begibt… Nachtfahrt ins Grauen ist das Krimi-Debüt der Autorin Meike Messal. Ein spannender Regional-Krimi, der mich im Großen und Ganzen für sich einnehmen konnte. Mit einer spannenden und recht temporeichen Geschichte, sympathischen Ermittlern und einer außergewöhnlichen Mordmethode konnte die Autorin bei mir Punkten. Die verschiedenen Protagonisten waren gut ausgearbeitet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Vor allem Marlene Borchert, die sich als taffe Ermittlerin gibt, darf der Leser auch in weicheren und schwächeren Momenten erleben. Gut gefallen hat mir auch das die Geschichte zwischen Marlene und Benno sich nie in den Vordergrund drängt, sondern immer nur punktuell aufleuchtet und nicht vom eigentlichen Fall damit ablenkt. In gekonnt gesetzte Rückblenden wird dem Leser die Geschichte des Mörders näher gebracht und seine Entwicklung. Den Spannungsbogen empfand ich gut aufgebaut und wurde bis zum Ende gehalten. Mein Fazit: Ein spannender Regional-Krimi, der mich gut unterhalten konnte.

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    • 7
  • Unbändiger Hass oder das Zischen der Schlange

    Nachtfahrt ins Grauen
    Nisnis

    Nisnis

    29. May 2017 um 18:33

    In einem Wald bei Minden entdecken junge Leute einen auf grausamste Weise entstellten menschlichen Körper, der mit grauem Klebeband an einem Baum gefesselt ist. Männlein oder Weiblein, kann nur der kluge Rechtsmediziner später bei der Obduktion definieren, der sich beim Anblick der Leiche sicher ist, dass ein Auto mehrfach vor den wehrlosen Körper gerast ist.Es handelt sich um die junge Anwältin Pia Baumgartner.Kommissarin Marlene Borchert ist schnell klar, dass die Mindener Polizei Unterstützung von der Bielefelder Mordkommission benötigt. Zügig wird unter der Führung Benno Erdmanns eine Sonderkommission gebildet. Das Marlene und Benno einmal ein Paar waren, beeinträchtigt die Ermittlungen nicht, aber menschlich nähern sich die beiden nur sehr schwerfällig aufeinander zu. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Sonderkommission kompetent ermittelt, doch bald darauf geschieht ein weiterer, brutaler Mord. Als Marlene scharfsinnige Schlussfolgerungen zieht und Benno nicht erreichen kann, droht ihre Vergangenheit sie aufs schärfste herauszufordern und dabei gerät sie in höchste Lebensgefahr.Die Autorin:Meike Messal wurde 1975 in Minden geboren. Nach dem Abitur lebte sie für einige Zeit in Israel und Südafrika und studierte in Hamburg Germanistik, Anglistik und Amerikanistik. Mittlerweile wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in ihrer Heimat und unterrichtet an einem Mindener Gymnasium. Nachtfahrt ins Grauen ist ihr erster Kriminalroman. (Polibris Verlag)Reflektionen:Meike Messals Regional-Krimi wurde mir als ein anspruchsvoller und gut durchdachter Kriminalroman empfohlen und genau so habe ich ihn empfunden.Kriminalhauptkommissarin Marlene Borchert und ihr Team sind schockiert, als sie die auf bestialischste Weise zugerichtete Leiche erblicken und deutlich Vorsatz erkennen. Schnell ist klar, dass die Bielefelder Mordkommission zur Unterstützung angefordert werden muss, da die Mindener Polizei nicht über eine Mordkommission verfügt.Als Marlenes ehemaliger Freund Benno Erdmann den Tatort betritt, starten umgehend kompetente Ermittlungen, doch zwischenmenschlich steht etwas zwischen ihnen. Benno hat es nie überwunden und verstanden, dass Marlene ihn seinerzeit zurückwies und lange Zeit bleibt der Leser im Unklaren darüber, welche partnerschaftlichen Probleme Marlene und Benno hinter sich ließen. Erst nach und nach, nachdem man die Figur der Marlene näher kennenlernt, kann nachvollzogen werden, warum sie einerseits mit Zurückhaltung, aber auch mit bewussten Verletzungen gegenüber Benno reagiert.Meike Messal hat nicht nur einen spannenden, temporeichen Kriminalroman abseits vieler Klischees entwickelt, sondern auch eine zarte, gefühlvolle Liebesgeschichte maßvoll inszeniert, die dem Kriminalroman ein besonders harmonisches Flair und eine angenehme Tiefe verleiht. Das Besondere an diesem Kriminalroman ist auch die Darstellung des Täters, an dessen Gedanken und Handlungen man teilhaben kann, die weit in dessen Vergangenheit zurückgehen und tatsächlich empathische Reaktionen und Betroffenheit auslösen. Das authentische Motiv des Täters entwickelt sich langsam bis zur dramatischen Sichtbarkeit und es schockiert emotional. Seine kleinen Finger waren Schmutzverkrustet. Sie hatten die Gitter des Laufstalls fest umklammert. Mit leerem Blick stierte er auf die weiße Wand. Seine Energien waren verbraucht, er hatte sich heiser geschrien und war vor lauter Erschöpfung eingeschlafen. Weil er fror, war er wieder aufgewacht. Er hatte versucht, unter den verschmutzten Windeln, die überall im Laufstall lagen, etwas Wärme zu finden. Doch sie waren nass, und er hatte nur noch gezittert. (Zitat)Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos. Sofort befindet man sich inmitten des Geschehens und lässt sich gern fesseln. Nur schwer kann man diesen Krimi aus den Händen legen, denn viele Details warten darauf entdeckt zu werden. Bald erkennt man, dass jede erwähnte Kleinigkeit zuverlässig erneut aufgegriffen und auch aufgelöst wird, sodass man sich einem angenehmen Lesegenuss hingeben kann.Meike Messal schreibt in einer besonders klaren und gradlinigen Sprache. Schnörkellos, aber pointiert manchmal sogar poetisch. Wer nun glaubt die Autorin nehme sich zurück, wenn die bestialischen Verbrechen geschildert werden, der täuscht sich. Direkt und unverblümt bringt Meike Messal die angewandte Gewalt auf den Punkt ohne aber das Gefühl zu vermitteln, man hielte ein bluttriefendes Buch in Händen. Bis auf entstellte Leichen, geht es recht unblutig zu, denn der Schwerpunkt des Kriminalromans entwickelt sich eher durch einen geschickten psychologischen Aufbau und das hervorholen abtrünniger Vergangenheiten gleich mehrerer Figuren.Die Charaktere sind sehr ausführlich gezeichnet, ohne dass sie die Geschichte überladen würden. Das Kennenlernen der Figuren erfolgt während sich die Handlung entwickelt. Im Besonderen, sticht die Persönlichkeit der Kommissarin Marlene hervor. Sie ist taff, sympathisch und fachlich stark. Sie schreit all ihren Frust aus sich heraus, indem sie mit ihrem Motorrad durch das Mindener Umland rast. Tief in ihr verborgen liegt eine zähe, verletzliche Vergangenheit, die immer wieder durch schreckliche Alpträume aufblitzt. Marlene tritt energisch gegen diese an und versucht sich der Kompetenz des Klarträumens (bewusstes Träumen). Deine Kindheit ist vorbei, und du wirst sie nicht mehr ändern. Deine Vergangenheit gehört zu dir, doch es hilft nicht, in ihr zu leben. Das Jetzt und Hier ist das, was wirklich zählt. Jeden Tag liegen neue vierundzwanzig Stunden vor dir. Die du ausfüllen kannst. Mit Rückblicken, Zweifeln, Trauer und Wut. Oder aber du kannst Ja sagen zu dem Leben, das an deine Türe klopft. Niemand kann dir versprechen, dass es nicht neue schwere Päckchen vorbeibringt. Aber wenn du die nicht annimmst, dann öffnest du auch nicht die mit den Glücksmomenten. Die mit Freude, die mit Lachen, mit Kraft. Und genau solche sind es doch, die das Leben ausmachen. Zitat)Sehr gut gefallen hat mir die Charakterzeichnung des Täters, die erst langsam zu einem ganzen Bild heranwächst, denn diese ist differenziert, da sie die Entwicklung des Täters und seines Motivs realitätsnah darstellt.Intelligente Perspektivwechsel lassen nervenaufreibende Cliffhanger entstehen, die hauptverantwortlich für zahlreiche Spannungshöhepunkte sind, die die gleichbleibend spannende Grundstimmung noch einmal mehr hervorheben. Niemals reißt der rote Faden ab und wenn man glaubt, ja, jetzt wird dieser Krimi hervorsehbar, dann belehrt Meike Messal den Leser durch gekonnte Wendungen und Überraschungen eines Besseren.Im Herbst 2017 wird ein Nachfolger erscheinen.Fazit und Bewertung:Nachtfahrt ins Grauen ist ein gut durchdachter, hoch spannender Kriminalroman. Er besticht durch eine vielschichtige Handlung und intensive Charakterzeichnungen. Die Geschichte ist in sich harmonisch, obwohl er schockierende Einblicke in abtrünnige Seelen offenlegt.Geheimtipp. Absolute Leseempfehlung.©nisnis-buecherliebe

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  • Krimigenuss von der ersten bis zur letzten Seite

    Nachtfahrt ins Grauen
    Melanie1978

    Melanie1978

    29. April 2017 um 13:22

    Ich habe Frau Messal bei einer Lesung in Minden erlebt  und sofort Lust auf den Krimi „Nachtfahrt ins Grauen“ bekommen. Normalerweise stehe ich Regionalkrimis skeptisch gegenüber, da ich schon einige schlechte gelesen habe.  Dieses Buch jedoch hat mich sofort von Anfang an gefesselt. Obwohl man Minden und Umgebung gut wiedererkennt und sich darüber freut, wird in diesem Krimi dabei die Handlung nicht vernachlässigt – im Gegenteil. Meike Messalversteht es, verschiedene Erzählperspektiven geschickt miteinander zu verweben und den Leser in das äußerst spannende Geschehen hineinzuziehen.  Ich konnte jedenfalls schon nach ein paar Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders interessant ist, dass der Mörder nicht nur Monster, sondern auch „Mensch“ ist, viele Aspekte stimmen nachdenklich. Marlene Borchert, die Hauptkommissarin, ist mir sehr sympathisch, man fiebert förmlich mit ihr mit, nicht nur, was den Fall angeht, sondern auch ihren Kollegen Benno Erdmann. Die Morde, die die beiden aufklären müssen, sind sowieso sehr speziell  -  noch nie zuvor habe ich von so einer Idee, die diesem Krimi zugrunde liegt, gelesen. Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich habe hier festgestellt, dass sich manche Autorinnen aus unserer Region wirklich nicht hinter zum Beispiel skandinavischen Autoren, die so gerne gelesen werden, verstecken müssen. 5 Sterne von mir für „Nachtfahrt ins Grauen“. Ich hoffe, es folgt bald Band 2!

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  • Marlene Borchert muss Mut beweisen…

    Nachtfahrt ins Grauen
    Nikaaa

    Nikaaa

    11. March 2016 um 10:44

    ...selbst sie, die (auf den ersten Blick) kühle und toughe Mindener Kommissarin, hat so etwas noch nie gesehen: eine Leiche, die - an einem Baum gebunden - zu Tode gefahren wurde. Der Leser erschrickt mit ihr. Denn erstens ist das nicht alltäglich im Krimieinheitsbrei. Und zweitens ist man umso gespannter, das Gesicht hinter diesen grausamen Taten zu entdecken. Warum tut jemand so etwas? Die Frage lässt einen beim Lesen nicht los, auch wenn sie zwischendurch ob der atemlosen Spannung in den Hintergrund rückt. Denn geschickt führt die Autorin uns an der Nase herum, verwebt Handlungsstränge, die mehr und mehr zusammenführen, bis sie am Ende ein überraschendes – aber sehr logisches Bild – ergeben. Das Buch lässt man nachdenklich sinken. Hier liegt eindeutig eine der Stärken dieses Romans: Marlenes Gegenspieler ist kein Psychopath, keiner, der zur eigenen Befriedigung tötet. Die Frage (und Antwort) auf das Warum durchzieht diese Geschichte. Und wenn es auch vollkommen unmöglich ist, Gedankengänge und Erleben solcher „Monster“ nachzuvollziehen, so werden sie doch fassbar. Denn dort das „Monster“ und hier wir Guten – diese typischen Schwarz/Weißmuster werden auf den Kopf gestellt. Deshalb (aber nicht nur deshalb) hat mir dieses Krimidebüt ausgesprochen gut gefallen. Neben einer spannungsgeladenen Geschichte, bei der man nicht mehr aufhören möchte zu lesen, berührt dieser Roman. Und genau das schafft nicht jeder Krimi.

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  • Leserunde zu "Nachtfahrt ins Grauen" von Meike Messal

    Nachtfahrt ins Grauen
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    Liebe Krimifreunde und -freundinnen, es ist wieder an der Zeit eine neue Leserunde zu starten, und zwar für den spannungsgeladenen Krimi „Nachtfahrt ins Grauen“ von Meike Messal. Für diese temporeiche Fahrt suchen wir 10 mutige Krimispürnasen, die starke Nerven beweisen und sich zutrauen dem Grauen auf die Spur zu kommen. Das Buch Im Wald bei Häverstädt wird eine grauenhaft zugerichtete Leiche gefunden. Das Opfer war an einen Baum gebunden und dann mehrmals mit einem Auto angefahren worden. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass es die junge Rechtsanwältin Pia Baumgarten war. Kurz darauf wird eine weitere junge Frau auf dieselbe Art umgebracht. Geht in Minden ein Psychopath um? Die Mindener Kommissarin Marlene Borchert und ihr Team erhalten Unterstützung von einer Gruppe Bielefelder Kollegen unter der Führung von Benno Erdmann. Gemeinsam arbeiten sie mit Hochdruck an der Aufklärung der Morde. Marlene und Benno waren einmal ein Paar, aber das stört ihre Ermittlungen nicht, bis Marlene den Mörder im Alleingang stellt und von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird ... Leseprobe Die Autorin Meike Messal wurde 1975 in Minden geboren. Nach dem Abitur lebte sie für einige Zeit in Israel und Südafrika und studierte in Hamburg Germanistik, Anglistik und Amerikanistik. Mittlerweile wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in ihrer Heimat und unterrichtet an einem Mindener Gymnasium. Nachtfahrt ins Grauen ist ihr erster Kriminalroman.  Die Leserunde Wer uns bis zum 02. Dezember 2015 folgende Frage beantwortet, kann eines von zehn Exemplaren des Krimis gewinnen*:  Welche ist die grausamste Todesart, die euch in einem Krimi/Thriller jemals begegnet ist?   Euer Prolibris Team   *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten, sowie zum Schreiben einer Rezension zu „Nachtfahrt ins Grauen“ verpflichtet.

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    • 199
    Prolibris_Verlag

    Prolibris_Verlag

    13. January 2016 um 11:25
    Beitrag einblenden
    MissNorge schreibt Müsste es auf Seite 83 nicht heißen das die Verletzungen geringer sind als bei Pia? Im Buch steht, wie bei Anna, aber die wurde ja gerade erst gefunden.

    So, auch hier haben wir nun noch einmal nachgesehen und danken dir sehr für diese Fehlerfindung. Das wird gleich für die nächste Auflage notiert.

  • ein gelungenes Erstlingswerk von Meike Messal

    Nachtfahrt ins Grauen
    Archimedes

    Archimedes

    08. January 2016 um 09:23

    " Nachtfahrt ins Grauen", erschienen im Prolibris Verlag, ein Minden Krimi. Der erste Kriminalroman von Meike Messal. Als Marlene, Kriminalhauptkommissarin in Minden, zu einem Tatort mit im Wald gerufen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie damit mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Auch ihre frühere Liebe Benno, ebenfalls Kriminalhauptkommissar ,aber im Nachbarschaftsort Bielefeld, wird zu dem Fall hinzugezogen. Nicht gerade leicht für Marlene, die schon mit anderen Dämonen in der Nacht zu kämpfen hat. Kurze Zeit später wird eine zweite Frauenleiche entdeckt, genauso wie der erste Fund, ist die Frau an einen Baum gefesselt und mit einem Auto zerquetscht worden- im Häverstädter Wald. Ein Polizeipsychologe wird in den Fall mit eingebunden, er vermutet einen Racheakt, der vielleicht mit einem Autounfall zusammen hängen könnte. Ein Geschehen, dass zu jener Zeit vielleicht nicht aufgelöst wurde. Schnell kommt das Team auf einen Fall, in dem eine Frau zu Tode kam, aber nichts weist auf eine Unfallflucht hin. Sind sie auf der richtigen Spur? Die beiden toten Frauen Pia und Anna waren früher, in ihrer Studienzeit eng befreundet- ein Hinweis? Aber da gibt es auch noch die anderen Freunde aus der Uni Peter, Sebastian, Julia und Lisa. Hat die Clique etwas zu verbergen? und was hat das ganze mit dem Albert-Schweitzer-Heim und deren Heimleiterin Frau Kesselbrink zu tun? Fazit: Der Krimi geht schon mal anspruchsvoll los und verspricht spannend zu werden. Leider wird schon bald klar, wer der Täter bzw. die Täter sind. Habe erst kürzlich einen ähnlichen Krimi gelesen, wo vier junge Studenten eine Frau vergewaltigen und ein versteckter Beobachter rächt die Tat nach Jahren, denn es war seine Schwester, die zum Opfer wurde. So ähnlich ist es bei diesem Krimi, ein junger Mann beobachtete einen tödlichen Unfall und rächt seinen Ziehvater. Nur der Tötungsakt ist mal was anderes, da braucht es schon etwas mehr kriminelle Phantasie- Hut ab!. Somit ein durchaus gelungener und lesenswerter Krimi auf 232 Seiten, Bitte weiterschreiben.  

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  • Überzeugt auf ganzer Linie: Ein Regionalkrimi der Spitzenklasse

    Nachtfahrt ins Grauen
    MonaM

    MonaM

    04. January 2016 um 11:12

    Marlene Borchert muss kämpfen – mit einem brutalen Mörder, der Frauen auf eine Art und Weise umbringt, die sie selbst als Polizistin vor Grauen erstarren lässt. Mit ihrer Vergangenheit, die sie immer wieder einholt. Mit ihren Gefühlen, als Benno auftaucht, ein Kollege, mit dem sie einmal eine Affäre hatte. Nur ersteres fällt ihr dabei leicht. Sie ist tough in ihrem Beruf, liebt ihr schnelles Motorrad, hat keine Probleme, ihre Meinung kundzutun – solange es dabei nicht um ihr persönliches Leben geht.  Als sie zusammen mit Benno den grausamsten Fall ihrer bisherigen Karriere lösen will, muss sie dabei bis an ihr Äußerstes gehen. Besonders, als sie schließlich als Einzige realisiert, wer der Mörder ist. Und dass er ihr näher steht, als sie dachte… Ich war überrascht. Ein Krimi aus Minden. Was mochte einen da erwarten? Doch schon die ersten Seiten zogen mich in den Bann. Denn das, was ich da las, war eine sehr clever inszenierte Handlung. Ein Spannungsbogen, der dafür sorgte, dass ich das Buch nicht aus der Hand legte (obwohl ich eigentlich schlafen wollte). Falsche Fährten.  Nicht erwartete Wendungen. Und ein Finale, das alle Fäden geschickt zusammenführte und trotzdem komplett überraschte. Mindestens genauso überzeugten mich allerdings die Figuren, allen voran Marlene Borchert.  Da undurchschaubar und schwer zugänglich, wusste man als Leser nie ganz genau, welche Karten bei ihr auf dem Tisch lagen, das machte es interessant. In ihren zerbrechlichen Momenten andererseits wirkte sie so liebenswert, dass man sich ihr sofort verbunden fühlte und mit ihr mitlitt. Spannend fand ich auch, dass sie in der Lage ist, klarzuträumen, d.h. in Träumen wissen kann, dass sie gerade träumt und damit in der Lage ist, ihren Trau zu beeinflussen. Davon hatte ich zuvor noch nie gehört, eine weitere Besonderheit, der diesen Roman einzigartig macht. Denn alles, was die Autorin schreibt, ist in die Handlung eingebettet, nie gewollte aufgesetzt.  Ich habe den Krimi zu Weihnachten geschenkt bekommen und kenne Minden nur aus ein paar wenigen kurzen Besuchen. Aber  dieser Roman wirkt nicht wie ein Regionalkrimi, der nur durch die Beschreibung der Heimat lebt, sondern überzeugt als Krimi an sich, mit seiner Handlung und seinen Charakteren. Ich bin deshalb sicher, dass nicht nur Mindener ihn mögen werden. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, klang das Buch noch lange in mir nach. Neben all der Spannung auch etwas zum Nachdenken. Das hat Spaß gemacht. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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  • Super Krimi mit einem überraschenden Ende

    Nachtfahrt ins Grauen
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    Die Mindener Kommissarin Marlene Borchert wird zu einem grausamen Leichenfund gerufen. Eine junge Frau ist auf sehr brutale Art und Weise ermordet worden. Sie ist an einen Baum gebunden und dann mehrfach von einem Auto angefahren worden. Als sie von zwei Spaziergänger gefunden wird, kommt für die junge Frau jede Hilfe zu spät. Gemeinsam mit ihrem Bielefelder Kollegen Benno Erdmann beginnt Marlene zu ermitteln. Die beiden kennen sich seit ihrer Studienzeit und waren eine Zeit lang sogar ein Paar. Ob ihnen diese Umstände bei den Ermittlungen helfen werden? Aber viel interessanter ist natürlich: Wieso musste die junge Frau sterben und wieso auf eine so grausame Art und Weise? Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich habe schon länger keinen Krimi gelesen, der mich am Ende noch so überrascht hat. Zwischenzeitlich dachte ich tatsächlich, dass ich den Täter schon überführt hätte, aber so war es natürlich nicht und am Ende kam alles anders. Was mir daran aber am besten gefallen hat, ist, dass die Geschichte in sich trotzdem stimmig ist. Durch geschickte Andeutungen wird der Leser von der Autorin auf eine sehr gut passende, aber leider falsche Fährte geschickt. Ich bin wirklich begeistert von dieser „Täuschung“. Ebenfalls gefällt mir gut, dass es in dem Buch nicht die ganze Zeit nur um die Ermittlungen geht, sondern auch das Privatleben der Ermittler (in diesem Fall das von Marlene) eine Rolle spielt. Ich finde das macht das Buch zum einen spannender und zum anderen hatte ich das Gefühl Marlene so noch besser kennen zu lernen. Aufbau und Schreibstil: Das Buch ist in viele kurze Abschnitte unterteilt, die jeweils mit einem Sternchen abgetrennt sind. Es gibt keine richtigen Kapitel mit Überschriften, aber das fand ich absolut nicht störend. Eher im Gegenteil, ich finde die vielen kurzen Abschnitte toll. Zum einen habe ich so immer das Gefühl sehr schnell voran zu kommen und zum anderen kann ich das Buch so an jeder beliebigen Stelle unterbrechen. Dies ist vor allem deshalb praktisch, weil ich viel unterwegs lese und so nicht jedes Mal zurückblättern muss, um den Zusammenhang der Situation wiederherstellen zu können. Der Schreibstil des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig und hat mir wirklich Spaß gemacht. Für einen Krimi ist natürlich auch wichtig, dass er eine gewisse Spannung mitbringt. Auch diese kann das Buch bieten, wobei sie nicht übermäßig groß ist. Dies fand ich aber ebenfalls nicht störend (es ist ja kein Thriller), da es hier mehr um die Suche nach dem Täter geht. Erst gegen Ende wird es dann noch einmal richtig spannend. Charaktere: Die Charaktere dieses Buches, vor allem Marlene und Benno, haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und ich kann mir gut vorstellen, diese Menschen auch im richtigen Leben zu kennen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Marlene einige schwache Momente hat, die sie sehr menschlich machen. Ich finde es gut, wenn die Menschen neben ihrer Arbeit auch ein Privatleben und ihre eigenen Probleme haben. Auch die „Bösen“ in diesem Buch finde ich sehr interessant, da für den Leser hier sehr deutlich wird, was für Motive sie für ihr Handeln haben. Cover und Klappentext: Das Cover finde ich so mittelmäßig. Das Bild zeigt die Nachtfahrt sehr anschaulich, jedoch fehlt mir hier eine Art Eyecatcher, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich finde das Bild an sich gut gemacht, es fehlt halt einfach nur das gewisse etwas. Dennoch war es ausreichend interessant, sodass ich mir das Buch aufgrund des Covers genauer angesehen habe. Dennoch befürchte ich, dass es, wenn es in einem Buchhandel neben weiteren Krimis liegt, untergehen könnte. Der Klappentext gefällt mir sehr gut. Er gibt den Inhalt des Buches wieder ohne dabei zu viel über den Verlauf des Buches und natürlich das Ende zu verraten. Er verrät dennoch so viel, dass der Leser neugierig auf den Rest des Buches wird. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich finde den Schreibstil super und die Handlung war sehr abwechslungsreich und hat mich perfekt in die Irre geführt. Darüber hinaus haben mir die Kommissare gut gefallen. Mehr erwarte ich von einem guten Krimi nicht und deshalb bewerte ich ihn mit 5 Sternen.

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    • 2
  • Nachtfahrt ins Grauen

    Nachtfahrt ins Grauen
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    23. December 2015 um 00:13

    In Häverstädt bei Minden wird im Wald eine Leiche gefunden. Sie wurde an einen Baum gefesselt und durch mehrmaliges Anfahren mit einem Auto brutal ermordet. Es handelt sich um die Rechtsanwältin Pia Baumgarten. Wenig später wird eine zweite Leiche gefunden, die auf dieselbe Art und Weise starb. Die Mindener Kommissarin Marlene Borchert und ihr Bielefelder Kollege Benno Erdmann, die einst ein Paar waren, beginnen mit den Ermittlungen... Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi mit einer brutalen Komponente. - Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist lebhaft, zugleich schlicht und mitreißend und ermöglicht ein flüssiges Lesen, das den Spannungsbogen aufrechthält. Die Ermittler treten als zwei sehr starke Persönlichkeiten auf, die sich einst sehr nahe standen. Diese Vertrautheit hat bei mir gleich Sympathie hervorgerufen und mich an ihrem Privatleben teilhaben lassen. Schön ist, dass in diesem Krimi das Privatleben auch etwas mit dem Fall zu tun hat und nicht einfach nur so zur Unterhaltung des Lesers berichtet wird. Marlene ist scharfsinnig, aufmerksam und wirkt durch und durch fähig. Benno scheint ihr eine gute Stütze zu sein - privat wie auch beruflich. Auch die anderen Charaktere werden sehr anschaulich beschrieben. Obwohl es sich um relativ viele Personen handelt, hatte ich zu keiner Zeit Schwierigkeiten mit der korrekten Zuordnung. Die Ermittlungen werden spannend aufgezogen, die neuen Erkenntnisse sind für den Leser sehr gut nachvollziehbar. Da aus diversen Blickwinkeln berichtet wird (Marlene, Benno, dem Täter, Pias Umfeld, ...), konnte ich mitfiebern und vor allem miträtseln. Vor allem das Ende hat mich gepackt und in gewisser Weise überrascht, da ich mit einer derartigen Wendung nicht gerechnet hätte. Insgesamt kann ich sagen, dass es sich hier um einen lesenswerten, mitreißenden Krimi handelt, in dem zwei sympathische Kommissare ermitteln.

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  • Gelungener Krimi :)

    Nachtfahrt ins Grauen
    juli.buecher

    juli.buecher

    20. December 2015 um 19:01

    In Häverstädt wird eine grauenhaft zugerichtete Leiche gefunden. Das Ermittlerteam Marlene und Benno geben alles um den Mörder zu fassen. Das Cover fand ich nicht so ansprechend, ein bisschen zu dunkel und ich hätte mir gewünscht, das es mehr auf die Handlung bezogen ist. Mit der Straße auf dem Cover kann ich, in Bezug auf die Handlung, nicht so viel anfangen. Dafür hat mich der Inhalt und der Schreibstil überzeugt. Der Kriminalroman ist sehr flüssig geschrieben und schwer wegzulegen. Die Einteilung in verschiedene Abschnitte, die aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben sind finde ich super. Die Handlung zeigt viele Überraschungen.  Erst die grausame Art, wie Pia Baumgarten gestorben ist. Man stellt sich sofort die Frage, wie ein Mensch so grausam sein kann, und vor allem, was steckt dahinter? Dann taucht eine zweite Leiche auf & zwischendurch 4 alte Freunde. In welchem Zusammenhang stehen sie? Immer wieder tauchen neue Personen auf, die scheinbar etwas mit den Morden zu tun haben. Das Ermittlerteam Marlene und Benno sind spitze. Sie sind von Anfang an sympathisch und man fiebert immer darauf hin, was zwischen den beiden passiert ist. Auch das die Vergangenheit der Ermittlerin Marlene öfters eine Rolle spielt finde ich toll. Am Ende hätte ich mir nochmal eine Überraschung gewünscht, die leider nicht kam. Es war logisch. Marlene hat raus gefunden, wer der Mörder ist und der Leser konnte sich selbst sofort daraus schließen wer es ist. Außerdem hätte ich mir noch einmal ein bisschen was zum Privatleben der beiden Ermittler gewünscht. Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung... Rund um war es ein tolles und spannendes Buch, was mich positiv überrascht hat. Ich würde es definitiv weiter empfehlen.

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  • Gelungenes Debüt

    Nachtfahrt ins Grauen
    c-bird

    c-bird

    20. December 2015 um 16:39

    Die Mindener Kommissarin Marlene Borchert bekommt es mit einem besonders grausamen Mord zu tun. Eine junge Frau wurde an einen Baum gebunden und mehrmals mit dem Auto angefahren. Bei dem Opfer handelt es sich um die junge Anwältin Pia Baumgarten. Kurze Zeit später gibt es eine zweite Tote, die auf die gleiche Weise stirbt. Die Ermittlungen ergeben, dass die beiden Frauen miteinander befreundet waren. Doch welch dunkles Geheimnis verband die beiden? Und sind vielleicht noch andere in Gefahr? Das Team um Marlene Borchert bekommt Unterstützung von Benno Erdmann und seinen Leuten aus Bielefeld. Benno ist Marlene wohlbekannt. In ihrer Studienzeit bildeten die beiden Mal ein Paar. Nichtsdestotrotz ermitteln Marlene und Benno mit Hochdruck und am Ende muss Marlene sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen… Mit „Nachtfahrt ins Grauen“ legt Meike Messel ein äußerst gelungenes Debüt vor. Ein Regionalkrimi, der es in sich hat. Es geht sehr spannend los und die Spannung hält sich bis zum Schluss. Die Erzählperspektiven wechseln ständig und man erfährt aus verschiedenen Sichten immer mehr über das „dunkle Geheimnis aus der Vergangenheit“. Dazu gibt es Einschübe aus der Perspektive des Täters, die schon in frühester Kindheit beginnen. Sehr gut und auch authentisch wirkten die Figuren auf mich. Der Autorin gelingt es ihnen Leben einzuhauchen und versieht sie mit Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und schon nach wenigen Seiten entwickelt sich das Buch zu einem Pageturner. Man rätselt und grübelt, wer denn der Täter sein könnte. Dabei folgt man natürlich falschen Fährten und ist am Ende sehr verblüfft über die Auflösung. Mich hat das Buch sehr überzeugt. Ein sehr spannender und temporeicher Krimi. Über eine Fortsetzung mit dem Ermittler-Duo Borchert/Erdmann würde ich mich sehr freuen.

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  • Der Serienmörder aus Minden

    Nachtfahrt ins Grauen
    claudi-1963

    claudi-1963

    Im Wald bei Halverstädt wird eine brutal zugerichtete Leiche an gefunden. Die Tote wurde nach dem sie an einen Baum gebunden wurde mehrmals mit einem Auto angefahren. Bei der Toten handelt es sich um Ria Baumgarten eine Rechtsanwältin. Das Mindener Team um Marlene Borchert bekommt Unterstützung aus Bielefeld von Benno Erdmann, die beiden kenne sich von aus früheren Tagen. Als einige Tage später dann Anna die Freundin von Pia auf die gleiche Weise tot aufgefunden wird geht man von einem Serienkiller aus. Hat der Mörder was mit Fußball zu tun, weil beide Morde an Tagen geschahen als Deutschland spielte oder ist das reiner Zufall ? Wer begeht solche brutalen Morde um sich womöglich an den beiden Frauen zu rächen ? Nach dem man sich über die Gemeinsamkeiten der beiden Frauen näher informiert, kommt man auf die damalige Studenten Clique. Irgendwas muss damals passiert sein, auf diese Spur kommt Marlene als sie mit den Eltern von Anna spricht. Die Ermittlungen verdichten sich immer mehr, bis Marlene erkennen muss da der Fall auch etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. So gerät sie selbst in Lebensgefahr als sie den Mörder alleine stellen will. Meine Meinung: Selten habe ich einen so spannenden Regionalkrimi gelesen.Meike Messal hat ihr ein wirklich spannunggeladenes Erstlingswerk geschrieben. Das Buch ist emotional,spannend und aber auch auf einigen Seiten erotisch, so das jeder auf seine Kosten kommt. Die bildhafte Sprache ist ihr so gut gelungen, das man wirklich aufpassen muss das es einem beim beschreiben der Leichen nicht schlecht wird. Die Autorin lässt einem auch bis fast zum Ende im Unklaren wer der Mörder ist, mehrmals werden sogar falsche Fährten gelegt. Das Buch ist so spannend das man es fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch das Cover gefällt mir recht gut, zeigt es einen Abendhimmel mit bunten Autolichtstrahlen, das sehr gut zum Inhalt des Romanes passt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, von daher bekommt es von mir 5 von 5 Sternen

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    • 3
    claudi-1963

    claudi-1963

    19. December 2015 um 11:39
    Leuchtturmwaerterin schreibt Eine tolle Story und eine echt coole Rezension!!!

    Freut mich das sie dir gefällt meine Rezension, das Buch war aber auch echt klasse gewesen.

  • Ein spannender, gut durchdachter Roman

    Nachtfahrt ins Grauen
    Diana182

    Diana182

    16. December 2015 um 17:28

    Das Cover zeigt eine Landstraße bei Nacht. Auf dem Foto kann man noch sehr schön die Rücklichter eines fahrenden Autos erkennen. Auf den ersten Blick ist es vielleicht etwas düster und erregt wenig Aufmerksamkeit. Liest man sich jedoch die Kurzbeschreibung durch, passt das Bild perfekt. Kurz zum Inhalt: Ein Mädchen wird überfallen und an einen Baum gebunden. Der Täter setzt sich in sein Auto und fährt sie mehrmals an. Am Ende ist die junge Frau nur noch durch ihren Zahnabdruck identifizierbar. . Kurze Zeit später wird eine weitere Frau auf dieses grausame Art hingerichtet: Sie ist die beste Freundin der ersten Leiche. Gibt es eine Verbindung zu den Morden und schlimmer noch- Ist ein Serientäter am Werk? Nun zu meiner Meinung: Schon nach wenigen Minuten geschieht der erste Mord, welcher sehr detailliert und anschaubar dargestellt wird. Aber das ist noch lange nicht der Höhepunkt des Buches, denn mehr als spannend gehen die Ermittlungen  weiter. Die Autorin fesselt den Leser durch einen sehr flüssigen, bildlichen Schreibstil. Man hat sofort Szenen vor Augen und sieht alles gut dargestellt vor sich. Wir dürfen eine sehr interessante, hübsche Ermittlerin kennen lernen, die in ihrem Leben auch schon schwere Schicksalsschläge einstecken musste. Aber auch die ein oder andere Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz. Nach und nach kristallisiert sich ein gut durchdachter Kriminalfall heraus. Genau in den richtigen Momenten erfolgt  ein Szenenwechsel, was die Spannung zusätzlich entfacht. Ich habe das Buch fast an einem Stück gelesen, da ein weglegen nur sehr schwer erträglich ist. Ein sehr gelungener Roman mit einem mehr als interessanten Ende. Denn die Autorin schafft es gekonnt, den Leser immer wieder von der richtigen Spur abzubringen: Kaum hat man einen potentiellen Täter ausgemacht, wird dieser auch schon wieder entlastet. Das Ende sowie auch der Täter waren für mich bis zum Schluss nicht vorhersehbar- genau so liebe ich Bücher!! Jedoch lässt das Ende auch genug potenzial für eine Fortsetzung, an der ich sehr interessiert wäre. Mein Fazit: Ein gut durchdachter, spannender Krimi, den man nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann.

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  • Vorsicht: Suchtgefahr!!

    Nachtfahrt ins Grauen
    Helha

    Helha

    Ein Spannungsgeladener Krimi, von der ersten Seite an fesselnd und mitreißend, man möchte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Bitte mehr davon, Frau Messal!

    • 2
  • Spannung aus deutschen Landen

    Nachtfahrt ins Grauen
    MissNorge

    MissNorge

    14. December 2015 um 20:21

    Das Team um Marlene Borchert und Benno Erdmann hat es mit zwei grausamen Morden zu tun, die beiden Opfer vereint eine andere Tat die über 20 Jahre zurückliegt und über diese der *Mantel des Schweigens* gelegt wurde. Bis nun jemand Rachen üben will an allen die damals beteiligt waren. Alleine die Mordmethode fand ich schon recht ungewöhnlich und als Leser denkt man, ach der ist bestimmt der Mörder und ein paar Seiten weiter denkt man, ach ne der doch nicht. Dieses Wechselspiel der Verdächtigen zieht sich fast bis zum Ende durch und hält die Spannung hoch. Die Passagen, die im *Damals* und im *Heute* spielen sind gut zu unterscheiden,so das man da nicht durcheinander kommt und sie fügen sich logisch am Ende zusammen. Auch die Charaktere der Ermittler sind gut ausgearbeitet, sie übertreiben nicht, machen ihre Arbeit so das aber auch das Privatleben kommt nicht zu kurz. Das Debüt von Meike Messal kann ich jedem ans Herz legen, der gute deutsche Krimis mag. Es kommt keine Langeweile auf und der gut zu lesende Schreibstil verleitet als noch weiter zu lesen. Ein Krimi der mich von Anfang bis Ende überzeugen konnte und ich hoffe, das noch weitere Fälle aus Minden veröffentlicht werden.

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