Meike Nilos

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Bastets Töchter. Erotischer Mystery Roman.

Bastets Töchter. Erotischer Mystery Roman.

 (4)
Erschienen am 12.02.2012
Bastets Töchter

Bastets Töchter

 (0)
Erschienen am 15.06.2012

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Rezension zu "Scham und Schamlosigkeit: Die wahre Geschichte der Marianne Dashwood" von Meike Nilos

Erotische Novelle
Bücherwahnsinnvor 4 Jahren

Bevor ich zu meiner Ausführung komme, möchte ich schnell noch was wichtiges zu dieser kurzen Geschichte sagen. Meike Nilos hat sich die Geschichte von Jane Austen zu Herzen genommen und diese Adaption zu Sense and Sensibility geschrieben. Und ich muss hier klar stellen das ich das Buch von Austen nicht gelesen habe, also Verbindungen so natürlich nicht herstellen kann. Ich werde also die Geschichte als für sich stehend bewerten. 

Aber nun zum Titel und Cover. beides passt wirklich gut, die junge Frau in ihrem Kleid das in die Zeit passt und natürlich auch der Titel der die Gefühlslage der Marianne Dashwood auf zeigt. Sie ist nämlich hin und her gerissen zwischen der Scham und der Schamlosigkeit. Die Scham, was die Familie oder die Gesellschaft sagen würde wenn sie wüsste was sie mit dem Herrn so treibt, und die Schamlosigkeit, die sie nicht nur anzieht sondern regelrecht in Ektase versetzt. 

was die Geschichte angeht... Tja, sie ist nett. Was mich aber hier wieder stört ist das ein junges, naives und noch völlig unerfahrenes Fräulein auf einen sehr attraktiven, erfahrenen Mann trifft der sie natürlich gleich in die Welt der Lust und des ausschweifenden Sex einführt. Klar, Mister Willoughby umwirbt sie nicht mal sondern kommandiert sie gleich rum. Er ist alles andere als ein zuvorkommender Mann. Und doch springt Marianne gleich auf diese Art an, fügt sich gleich in die devote Rolle ohne gross mit sich zu hadern. wie ich finde. Auch wenn sie sich nach der ersten Eskapade schwört nie mehr mit dem Mann zu tun haben zu wollen. Gleich beim ersten Mal steigt ihre Lust so an das sie alles um sich vergisst und eigentlich mehr will obwohl sie weiss das sich sowas nicht gehört. 

Irgendwie gleichen sich die meisten Erotikrome zur Zeit dermassen das es schon wieder langweilig wir. Es geht immer um Sado-Maso, um underfahrene, jungfräuliche und naive Frauen die in eine devote Rollen gepresst werden. Es geht um Fessell- und Knebelspiele und Männer die ihre Macht über die Frau ausüben wollen. Und natürlich findet das jede Frau toll.

Ich finde das schade. Irgendwie vermisse ich erotische Geschichten die auf Augenhöhe spielen. Frau und Mann. Ich bin wirklich nicht prüde aber ich wünschte mir echt mehr Handlung, mehr Tiefgang und vor allem mehr Abwechslung. Wo ist das die Phantasie geblieben oder das "Normale" das doch wirklich auch sehr erregend sein kann? 

Nicht das es nicht kribbelnde Szenen gibt in dieser Erotikkurzgeschichte, zum sich kurz zu verweilen, ist es wirklich unterhaltsam, aber für mich persönlich, mehr auch nicht. 

Was die beiden Protagonisten abgeht, Marianne fand ich mit der Zeit nervig. Warum? Sie weiss nicht was sie will. Sie kann nicht zu sich stehen, sie ist immer wieder hin und her gerissen steht nicht zu sich selber und ihre Neigungen. Klar, man muss bedenken das Frauen im 19. Jahrhundert zu züchtigen Beiwerk erzogen wurden. Und dennoch... Wenn man schon eine Geschichte so schreibt und zu dieser Zeit ansiedelt darf doch Frau auch dazu stehen. Sie ist echt wie eine Fahne im Wind. 

Und Willoughb, eigentlich ein Waschlappen. Unberechenbar und ohne Ruckgrad. 

Ich konnte mich mit keiner der beiden Protagonisten wirklich anfreunden. Wie gesagt, zum einmal lesen sich gut. Auch um die Phantasie anzuregen... manchmal. Aber mehr nicht. 

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Rezension zu "Bastets Töchter. Erotischer Mystery Roman." von Meike Nilos

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Bücherwahnsinnvor 6 Jahren

Zum Buch
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Emilie, das ist mein Name, ich bin Ende 20, verheiratet und ... unglücklich. Meine Ehe scheint am Ende zu sein, und doch hoffe ich immer wieder sie retten zu können, so auch dieses mal. Dazu sind wir, Walter und ich, in den Oman gereist, und wer weiss, vielleicht tut uns diese Luftveränderung gut, aus dem Alltagstrott ausbrechen und unser Geist für was anderes zu öffnen.
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Tja, aber so einfach wie ich mir das vorgestellt habe ist es nicht, denn mein Mann hat für mich nicht wirklich Augen und die Nerven wie mir scheint schon gar nicht. Kann mich der geheimnisvolle Typ, der uns aus der Patsche geholfen hat, wohl auf andere Gedanken bringen? Soll ich mich da auf eine flüchtige Affäre einlassen? Warum soll ich eins schlechtes Gewissen haben wenn mein mann eh nichts mehr von mir zu wollen scheint?
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Doch hätte ich gewusst in welche Situationen ich mich da wieder finden würde... ich wäre mit meinen Wünschen und Vorhaben etwas vorsichtiger gewesen...
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Erster Satz:
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......Alles fliesst im Strom der Zeit, reibt sich auf, an rauem Fels, wächst und schwindet.
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Meine Meinung:
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Titel und Cover:
Beides ist hier sehr stimmig, wie ich finde, nicht zu aufdringlich und dennoch kann man aus beidem herausspühren um was es geht. Zum einen um Erotik und zum anderen um ägyptische Mythologie, auch wenn die nur am Rande, eigentlich ne Rolle spielt.
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Schreibstil:
Die Autorin hat einen wirklich schönen Schreibstil. Sie beherrscht die Bildsprache wirklich gut und die schönen Wortkreationen laden ein zum träumen, so würde sie ein Märchen aus 1001 Nacht erzählen. Die meiste Zeit ist der Roman in der Ich-Form geschrieben, was sicher dazu dient eine näher Beziehung mit der Protagonistin auf zu bauen. Die Sätze sind meist Kurz genau so auch die Absätze, was mich doch etwas gestört hat. Ein Punkteabzug gabs nicht nur deswegen sondern auch noch einen weiteren weil es mich total gestört hat das sie sich so wenig Zeit gelassen hat das ganze etwas in die Länge zu ziehen, auch die Sexszenen, gut die muss man nicht übertreiben, aber hier kam man kaum in Stimmung, schon wars vorbei. Einen textmässigen Coitus Interuptus. Schade. Auch wurde es mit der Zeit etwas langweilig, die Szenen glichen sich eigentlich immer etwas und vor allem waren es doch sehr viele, für die 208 Seiten wie ich finde. Ich mag erotische Romane aber da sollte der Sex nicht mehr als max. 1/3 ausmachen, sonst muss ich ständig an einen Porno denken, denn so flacht die Geschichte einfach ab und die Handlung an sich tritt in den Hintergrund.
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Die Geschichte:
Hier geht es darum das Emilie sich selbst finden und natürlich auch ausleben will, ohne moralischen Begrenzungen, einfach so zu sein wie es ihre Lust, ihre eigenen Grenzen zulassen, welche sie nicht hat.Die Geschichte fällt von einer Sexszene in die andere und das macht das ganze eben unrealistisch.
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Meike Nelos versucht mit der Geschichte auch in die altägypische Mythologie einzutreten aber leider schafft sie das nicht. enn man erfährt nichts über den glauben der alten Ägypter noch wer die Göttin Bastet eigentlich war, doch sollte das dann doch irgenwie eingebracht werden denn dann versteht man das ganze vielleicht auch etwas. Denn sie ist unter anderem die Göttin der Liebe und im weitesten Sinne auch für Sexualität aber eben nicht nur und vor allem nicht was das triebhafte angeht.
Ich hab mich par mal gefragt warum die Autorin das ganze nicht gleich im alten Ägypten hat spielen lassen, zwar wäre da der Plot wohl ein klein wenig anders verlaufen aber wie ich persönlich finde, sehr viel glaubhafter.
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Die einzellnen Szenen sind zwar sicher durchaus prickelnd aber wie schon oben erwähnt viel zu kurz! Es fühl sich oft so an als würde man von einer Tür aus zugucken und kurz darauf, wenn man selber am liebsten rein gehen will, die Tür vor der Nase zugeschlagen bekommt. Und das nervt und find ich wirklich schade. Und die Geschichte zieht sich und zieht sich um dann ziemlich schnell zu Ende zu kommen.
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Und doch hab ich die Geschichte fertig gelesen, nicht mal so sehr weil ich wissen wollte was Emilie noch so alles treibt oder wie die Geschichte zu Ende geht, auch nicht weil mich die Erotik gefangen nam, nein, n alleine wegen des wunderschönen Schreibstils.
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Personen:
Im Allgemeinen sind die Personen sehr einfach gestrickt. Nur bei Emilie bekommt man einen etwas tieferen Einblick. Aber wäre der Schreibstil nicht so bildlich hätte man sich wohl nicht mal das vorstellen können doch so bekommt man von allen und allem ein so schönes Bild geliefert das man nur noch träumen kann...
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FAZIT: Sexuelle Ausschweifungen in einer Welt aus 1001 Nacht
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Für dieses Buch gibt gutgemeinte...

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Rezension zu "Bastets Töchter. Erotischer Mystery Roman." von Meike Nilos

Rezension zu "Bastets Töchter. Erotischer Mystery Roman." von Meike Nilos
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

"Alles fließt im Strom der Zeit, reibt sich auf, an rauem Fels, wächst und schwindet. Alles endet. Irgendwann.
Wenn ich zurückblicke, sehe ich Farben. Meine Kindheit ist grün wie der Garten meiner Großmutter im Frühling. Veilchendüfte hängen in den Ästen der Apfelbäume. Frisches Gras kitzelt meine nackten Füße. Ich trage mein lindgrünes Lieblingskleid, und ein Lächeln auf den milchverklebten Lippen.
Meine Jugend ist ein wirres Gemisch aus Regenbogenfarben, überschattet vom Schwarz des Nichtverstehens und des Suchens.
Als Walter in mein Leben platzte, fiel ich in das Ozeanblau seiner Augen, badete in seiner Liebe und glaubte, dass das Glück etwas ist, das man nur aufzufangen braucht und ein Leben lang mit sich trägt wie den eigenen Geruch. Ich war naiv, mein Leben das Produkt meiner eigenen Fantasie. Träume waren mir vertrauter, als die Realität, und das Erwachen wie ein ungebremster Sturz aus dem Penthouse eines Wolkenkratzers.
Jede Zeit hat ihren Farbton. Doch unter all dem Bunt hatte ich mich selbst vergessen. Oder hatte ich mich nie gekannt? Vielleicht musste ich mich erst vollkommen verlieren, um mich zu finden."

Emelie reißt mit ihrem Mann nach Afrika und hofft auf ein bisschen Abwechslung zu dem öden ehealltag. Doch sie verliert sich in sexuellen Obsessionen und muss bald nicht nur um ihre Liebe, sondern auch um ihr Leben bangen.
Eine eingeschlafene ehe, ein Urlaub, ein paar einheimische und fertig ist der Roman über eine frau auf der Suche nach sich selbst.
Der Anfang zieht sich sehr doch ab der Mitte reißt die Geschichte den Leser dann doch mit.

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