Meike Schwagmann

Autorenbild von Meike Schwagmann (©privat)

Lebenslauf von Meike Schwagmann

Meike Schwagmann lebt und arbeitet als freie Autorin mit ihrer Familie in Hessen. Sie schreibt im historischen und im Krimigenre und gerne auch beides auf einmal. Sie veröffentlicht unter ihrem Klarnamen als auch unter ihrem Pseudonym Meta Friedrich.

Ihr Roman „Die Seelenwärter“, den sie gemeinsam mit Christiane Gref geschrieben hat, stand im Jahr 2015 auf die Short-List zum Literaturpreis HOMER in der Sparte Historische Krimis.

Alle Bücher von Meike Schwagmann

Cover des Buches Die Seelenwärter (ISBN: 9783839215760)

Die Seelenwärter

 (14)
Erschienen am 06.08.2014
Cover des Buches Die Schädeljäger (ISBN: 9783839212981)

Die Schädeljäger

 (6)
Erschienen am 13.08.2012

Neue Rezensionen zu Meike Schwagmann

Cover des Buches Die Seelenwärter (ISBN: 9783839215760)
Jisbons avatar

Rezension zu "Die Seelenwärter" von Christiane Gref

Ganz gut
Jisbonvor 6 Jahren

"Die Seelenwärter" hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, aber ich hatte ein Problem mit dem Protagonisten. Julius Weiland, frischgebackener Student an der Friedrichs-Universität zu Halle, ist eigentlich nicht unsympathisch, im Gegenteil - gerade am Ende zeigt sich, dass er ein guter Mann ist und sein Herz am rechten Fleck hat. Dennoch konnte ich keine Verbindung zu ihm aufbauen, was vor allem daran lag, wie naiv er sich teilweise aufgeführt hat. So bekommt er beispielsweise eine Zusage zu dem begehrten Studium, aber er vergisst, sich das schriftlich bestätigen zu lassen? Wirklich? Eine mündliche Zusage mag für ihn ausreichend gewesen sein, aber er hätte sich doch denken können, dass er das bei seiner Anmeldung belegen muss... und es gibt noch ein paar andere Szenen, in denen er sich ähnlich verhält. Außerdem neigt er ein wenig zur Dramatik; davon abgesehen ist er aber, wie bereits erwähnt, recht sympathisch.

Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in das Leben eines Medizinstudenten im Jahre 1805 und generell, dass das Buch an einer Universität spielt. Dieser Aspekt der Geschichte war interessant und auch informativ. Zugleich aber merkt man schon früh, dass irgendetwas nicht stimmt und vermutlich Verbrechen geschehen, in die Angehörige der Universität verwickelt sein könnten. So wird aus "Die Seelenwärter" eine Mischung aus historischem Roman und historischem Krimi, was ich sehr mochte. Julius' Suche nach der Wahrheit, die von seinem Bruder, einem Unterinspektor, angeregt und unterstützt wird, war spannend und den Autorinnen ist es auch sehr gut gelungen, eine falsche Fährte zu legen. Die Auflösung hat mich überrascht, obwohl es im Rückblick fast schon offensichtlich ist. Leider muss ich aber auch sagen, dass mir am Ende alles zu schnell ging. Erst hat Julius eine Spur, dann ist er in Gefahr und dann wird er auch schon gerettet. Über die Motive des Täters erfährt man ebenfalls nicht sehr viel, was ich schade fand. Eine ausführlichere Darstellung hätte mir gefallen und dafür hätten im Mittelteil ein paar eher unwichtige Szenen gestrichen werden können.

Fazit
"Die Seelenwärter" ist ein gelungener historischer Roman, der interessante Einblicke in das (Studenten-)Leben des 19. Jahrhunderts gibt und auch einen spannenden 'Fall' bietet. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zum Protagonisten aufbauen und hätte mir am Ende mehr Erklärungen gewünscht, aber davon abgesehen ist das Buch gut. 
3,5/5 Sternen

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Cover des Buches Die Schädeljäger (ISBN: B008CNZS5Y)
Marianne451s avatar

Rezension zu "Die Schädeljäger" von Christiane Gref

Leichen, Schädel und Geheimnisse
Marianne451vor 8 Jahren

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Es brauchte einige Zeit um die Protagonisten vorzustellen, wurde aber von den Autorinnen so geschickt in die historischen Umstände und Hintergründe eingewoben, dass es flüssig in die Geschichte hineinführte. Ich hatte dann zwar etwa auf der Hälfte des Buches schon einen Verdacht wer der Bösewicht sein könnte, kam allerdings durch die Wendungen und geheimnisvollen Geschehnisse wieder in Zweifel. 
Genau das liebe ich an guten Romanen - unerwartete Wendungen, die Leser in die Irre führen, sehr gut recherchierter Hintergrund und ein grandioser Erzählstil! 

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Cover des Buches Die Seelenwärter (ISBN: 9783839215760)
Smberges avatar

Rezension zu "Die Seelenwärter" von Christiane Gref

Krimi im medizinischen Milieu
Smbergevor 8 Jahren

Halle 1805: Julius Weiland kann sich seinen grossen Wunsch erfüllen, er wird zum Medizinstudium in Halle zugelassen. Von seinem Bruder, der Inspektor in Weimar ist, wird er gebeten, Nachforschungen zum Verbleib einer Frau, Margot, anzustellen. Margot war anscheinend Patientin in einer Nervenheilanstalt. Nach dem ersten Kontakt mit ihr verschwindet die Frau. Julius Misstrauen ist geweckt und er beginnt weitere Nachforschungen anzustellen. Schnell ergeben sich Hinweise auf geheime Forschungslabore und versuchen an den Patienten. 

Dieser Roman zeichnet sich, neben dem spannenden Fall, durch die gezeichnete Stimmung im studentischen Milieu der Zeit aus. So werden wir Zeugen eines Duells, erleben den studentischen Alltag und die Lehrmethoden. Auch der Ausblick auf den medizinischen Stand der Psychatrie, die damals noch in den Kinderschuhe steckte, war sehr interessant. Auf mich machen die Beschreibungen eine gut recherchierten Eindruck, der auch durch einen kurzen Abriss der Faktenlage im Nachwort bestätigt wird. 

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und es macht Spass, besonders mit Julius, den Fall zu untersuchen. Die Handlung bleibt immer spannend und überrascht den Leser mit einer überraschenden Wendung zum Ende. Ich hätte mir besonders zum Ende hin ein paar mehr Seiten gewüscht, da bei mir der Eindruck entstanden ist, dass das Ende etwas hektisch ist. 

Das Buch ist sehr lesenswert und eine tolle Kombination aus einem Stimmungsbild der Zeit und einem spannenden Kriminalfall im medizinischen Umfeld. Trotz des etwas hektischem Ende handelt es sich um einen sehr gelungenen Krimi, der dem Leser einige spannende Lesestunden bereiten wird. 

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