Meike Winnemuth

 4.4 Sterne bei 240 Bewertungen
Autorin von Das große Los, Um es kurz zu machen und weiteren Büchern.
Meike Winnemuth

Lebenslauf von Meike Winnemuth

Meike Winnemuth wurde 1960 in Neumünster geboren. In jungen Jahren erwog sie Lateinlehrerin, Ornithologin oder Innenarchitektin zu werden, entschied sich dann aber doch für ein Magister-Studium der Germanistik und Anglistik in Göttingen, Exeter und Berlin. Danach absolvierte sie 1988, mit 28, die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Sie hat unter anderem als Redaktionsleiterin der wöchentlichen RTL-Talkshow „Die Woche“, als Redakteurin im Ressort Kultur und Unterhaltung beim Stern und als stellvertretende Chefredakteurin der Cosmopolitan gearbeitet. Außerdem hat sie als freie Journalistin für den Stern, Geo Saison, Architekturen & Wohnen und das SZ Magazin geschrieben. 2010 gewann sie bei "Wer wird Millionär" 500.000€ und reiste 12 Monate um die Welt, wobei sie zwölf Städten jeweils einen lang Monat bewohnte. Ihre Erlebnisse fasste sie in "Das große Los" zusammen. Sie wohnt in Hamburg und München und schreibt eine wöchentliche Kolumne beim Stern.

Alle Bücher von Meike Winnemuth

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Das große Los

Das große Los

 (199)
Erschienen am 11.06.2018
Um es kurz zu machen

Um es kurz zu machen

 (18)
Erschienen am 24.08.2015
Bin im Garten

Bin im Garten

 (0)
Erschienen am 25.03.2019
Das große Los

Das große Los

 (15)
Erschienen am 30.11.2015
Bin im Garten

Bin im Garten

 (0)
Erschienen am 25.03.2019

Neue Rezensionen zu Meike Winnemuth

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Katja_Wolkes avatar

Rezension zu "Das große Los" von Meike Winnemuth

Von der Reise um die Welt und zu sich selbst
Katja_Wolkevor 2 Monaten

-Sie gewinnt bei 'Wer wird Millionär' und lebt das Leben, von dem sie die ganze Zeit geträumt hat. Eine Reise um die Welt und zu sich selbst.-

Mein Lesegrund:
Irgendwie hatte ich dieses Buch schon unglaublich lange im Auge, weil es mich irgendwie fasziniert hat. Wer stellt sich schließlich nicht vor, im Lotto oder bei 'Wer wird Millionär' zu gewinnen, und was man mit dem Geld machen würde.

Meine Meinung:
Wir begleiten Meike Winnemuth auf ihrer Reise um die Welt und auch zu sich selbst. Denn mit dem Geld erfüllt sie sich den Wunsch, zu reisen. 12 Monate lang verbringt sie jeden Monat in einer anderen Stadt und lernt dabei viel über die Menschen und die Kultur. Denn sie lässt sich einfach treiben, macht touristisches Sightseeing, aber trifft sich auch viel mit Einheimischen, kommt ins Gespräch und entdeckt eben auf diese Weise unglaublich viel.

Vor allem wird sie sich bei dieser Reise immer mehr über sich selbst klar. Was sie möchte, was sie sucht und was sie glücklich macht. Denn sie hat im Prinzip Zeit und probiert Sachen aus, die sie immer schon mal machen wollte, aber angeblich nie Zeit hatte. Doch nach diesem Jahr stellt sie fest, dass Zeit und Geld nie das Problem waren. Denn ihre Arbeit kann sie problemlos von unterwegs erledigen.
Man muss sich die Zeit einfach bewusst nehmen, sich seine Träume erfüllen.

Dieses Buch ist somit nicht nur ein einfacher Reisebericht, sondern auch eine Reise zu unseren Wünschen. Denn ganz viel, das Meike feststellt, konnte ich so oder ähnlich nachvollziehen bzw konnte mich darin wieder finden. So gibt es also nicht nur den ein oder anderen Reisetipp, sondern auch Idee fürs Leben.

Der Aufbau des Buchs hat mir sehr gut gefallen. Aus jeder Stadt schreibt die Autorin einen Brief an jemand bestimmten. Jedes Mal an wen anders. Darin erzählt sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Aber sie lässt uns auch an ihren Gedanken teilhaben, ihre Ängste und Sorgen spielen auch häufig eine Rolle. Oder einfach ihr Glücklichsein, das man förmlich in den Zeilen spüren kann.
Am Ende jedes Briefes gibt es noch ein paar Fotos und eine 10 Punkte-Liste, welche Erkenntnisse sie aus der Stadt und dem Erlebten für sich mitnimmt.
Durch die Briefe hatte ich irgendwie das Gefühl, als würde sie mir persönlich ihr Erlebtes erzählen, was es nochmal greifbarer macht.

Fazit:
Ich habe es einfach so unglaublich gerne gelesen! Es war mir eine Freude, Meike auf ihrer Reise zu begleiten und ihre Erfahrungen und Gedanken zu lesen. Ich habe mir Markierungen für Reisetipps gemacht, aber auch interessante Gedanken zum Leben und zu unseren Träumen. Denn manchmal sollten wir einfach was wagen und die Zeit jetzt nutzen.
Genau das konnte Meike mir mit diesem Buch vermitteln.

Lest dieses Buch! Ihr werdet eure Freude daran haben, wenn ihr gerne reist. Oder wenn ihr einfach gerne Erlebnisse lesen möchtet. Wie jemand seinen Traum lebt, der nicht immer rosarot ist.

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Holdens avatar

Rezension zu "Das große Los" von Meike Winnemuth

Meike Jackson
Holdenvor 3 Monaten

Frau Winnemuth hat bei "Wer wird Millionär" 500000€ gewonnen und sieht den unverhofften Geldsegen als Aufforderung, damit etwas Besonderes zu veranstalten, und beschließt, ein Jahr lang an Lieblingsorten zu wohnen, an die sie sich schon immer gesehnt hat, und das weitestgehend spontan und ohne große Vorbereitung. Herausgekommen ist ein aufregender Reisebericht, eingesprenkelt mit klugen Selbstreflexionen (Wo stehe ich im Leben, bin ich zufrieden?) und geprägt von ungebremster Lebensfreude, welche Freude es machen kann, etwas zum ersten Mal und einigermaßen stümperhaft zu tun (Ukulelespielen zB) und sich immer daraf zu besinnen, wie gut wird es in Mitteleuropa doch alle haben. Und die Idee mit dem Bridge climb hat sich bestimmt auch Frau B.-J. aus M. hier abgeguckt. Weiblich ledig 50 yeah!

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suse9s avatar

Rezension zu "Das große Los" von Meike Winnemuth

Bei Fernweh nicht geeignet
suse9vor 5 Monaten

Ich fürchte mich ein bisschen davor, wenn mir Leute, die mich noch nicht so gut kennen, Bücher empfehlen. Zunehmend möchte ich diese auch nicht vor den Kopf stoßen, merke nur vorsichtig an, dass ich dieses oder jenes Genre nicht unbedingt gerne lese. Trotzdem lässt es sich nicht immer vermeiden, sich ein Buch in die Hand drücken zu lassen. So geschehen vor ein paar Tagen. Man legte mir „Das Große Los“ ans Herz. Einen Reisebericht. Super. Diese stehen nämlich auf der Bücherliste, über die ich die Nase rümpfe, ganz oben. Reiseberichte sind so als wenn man sich stundenlang Urlaubsbilder Anderer anschauen muss. Man versicherte mir aber, dass ich das Buch jederzeit zuschlagen könne ohne befürchten zu müssen, jemanden zu beleidigen. Mit dieser Rückendeckung setzte ich mich also mit meinem Morgenkaffee auf den Balkon und las das erste Kapitel.

Die Journalistin Meike Winnemuth gewinnt bei Gunter Jauch sehr viel Geld und finanziert sich davon einen Jahresurlaub in Städten, die sie immer schon einmal besuchen wollte. Hört sich erst einmal gut an, für mich aber nicht sonderlich interessant, da ich nicht am Fernweh leide. Zwar reise auch ich gern und schaue mir interessante Gegenden an, aber diese Lust ist bei mir nicht sonderlich ausgeprägt. Und trotzdem gefiel mir die Art, wie die Autorin ihre Eindrücke und Erlebnisse beschrieb und in Worte fasste. Sie beschrieb interessante Details über die besuchten Städte, die Menschen dort und deren Lebensweise. Humorvoll aber nicht aufgesetzt affektiert erzählte sie  sowohl  über Missgeschicke und „Schlechte-Laune-Tage“ als auch Aha-Effekte. Vor allem imponierten mir die Begegnungen mit anderen Menschen, die sie in den Mittelpunkt stellte. Oder es schien mir nur so, da ich sie in den Vordergrund rückte.

Ich habe ein morgendliches Zeitlimit bevor der Alltag ruft und dieses nutzte ich zum langsamen Genießen. Oft klappte ich das Buch einfach nur zu, um über das gerade Erlebte nachzudenken. Besonders schön fand ich, dass die Autorin zwar ihre Lebensphilosophien, Einstellungen und Gedanken einfließen ließ, diese dem Leser aber nicht aufdrängte. Einige davon deckten sich mit meinen, so dass ich mich verstanden und gut aufgehoben fühlte.

Jeder wird sicherlich etwas anderes aus diesem Buch herauslesen und mit nach Hause nehmen. Ich fühlte mich gut unterhalten, klappte das Buch erfrischt und ermutigt zu, weiß, das Leben hat gerade erst begonnen und fühle mich bestätigt, frei auf Menschen zuzugehen und offen für alles Neue zu sein.

Vielen Dank an Meike Winnemuth, dass sie mich so viele interessante Menschen und spannende Gegenden kennenlernen lassen hat. Und vielleicht werde ich das nächste Mal erst abwarten, bevor ich die Nase über einen Reisebericht rümpfe.

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Meike Winnemuth wurde am 19. Juni 1960 in Neumünster (Deutschland) geboren.

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