Das große Los

von Meike Winnemuth 
4,4 Sterne bei196 Bewertungen
Das große Los
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Positiv (172):
Katja_Wolkes avatar

Eine super interessante & inspirierende Reise um die Welt mit einer tollen Frau! Voller Reisetipps, Tipps fürs Leben und Weisheiten

Kritisch (8):
L

konnte mich leider nicht packen, nach 188 seiten abgebrochen.....

Alle 196 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das große Los"

Ein Buch voller großartiger Momente
Wie ist es, wenn man das Leben führt, von dem alle träumen? Meike Winnemuth berichtet von einer unglaublichen Reise um die Welt: ein Jahr und zwölf Städte über alle Kontinente hinweg. Mit Tempo, Humor und viel Gespür für die Besonderheiten der Menschen erzählt sie von ihren Erfahrungen und zahllosen Aha-Erlebnissen. Ein inspirierendes Buch über den Rausch der Freiheit, das Glück des Zufalls und die Überraschungen, die man nicht zuletzt mit sich selbst erlebt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328102687
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:11.06.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.03.2013 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Holdens avatar
    Holdenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wenn eine eine Reise tut...
    Meike Jackson

    Frau Winnemuth hat bei "Wer wird Millionär" 500000€ gewonnen und sieht den unverhofften Geldsegen als Aufforderung, damit etwas Besonderes zu veranstalten, und beschließt, ein Jahr lang an Lieblingsorten zu wohnen, an die sie sich schon immer gesehnt hat, und das weitestgehend spontan und ohne große Vorbereitung. Herausgekommen ist ein aufregender Reisebericht, eingesprenkelt mit klugen Selbstreflexionen (Wo stehe ich im Leben, bin ich zufrieden?) und geprägt von ungebremster Lebensfreude, welche Freude es machen kann, etwas zum ersten Mal und einigermaßen stümperhaft zu tun (Ukulelespielen zB) und sich immer daraf zu besinnen, wie gut wird es in Mitteleuropa doch alle haben. Und die Idee mit dem Bridge climb hat sich bestimmt auch Frau B.-J. aus M. hier abgeguckt. Weiblich ledig 50 yeah!

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    suse9s avatar
    suse9vor 3 Monaten
    Bei Fernweh nicht geeignet

    Ich fürchte mich ein bisschen davor, wenn mir Leute, die mich noch nicht so gut kennen, Bücher empfehlen. Zunehmend möchte ich diese auch nicht vor den Kopf stoßen, merke nur vorsichtig an, dass ich dieses oder jenes Genre nicht unbedingt gerne lese. Trotzdem lässt es sich nicht immer vermeiden, sich ein Buch in die Hand drücken zu lassen. So geschehen vor ein paar Tagen. Man legte mir „Das Große Los“ ans Herz. Einen Reisebericht. Super. Diese stehen nämlich auf der Bücherliste, über die ich die Nase rümpfe, ganz oben. Reiseberichte sind so als wenn man sich stundenlang Urlaubsbilder Anderer anschauen muss. Man versicherte mir aber, dass ich das Buch jederzeit zuschlagen könne ohne befürchten zu müssen, jemanden zu beleidigen. Mit dieser Rückendeckung setzte ich mich also mit meinem Morgenkaffee auf den Balkon und las das erste Kapitel.

    Die Journalistin Meike Winnemuth gewinnt bei Gunter Jauch sehr viel Geld und finanziert sich davon einen Jahresurlaub in Städten, die sie immer schon einmal besuchen wollte. Hört sich erst einmal gut an, für mich aber nicht sonderlich interessant, da ich nicht am Fernweh leide. Zwar reise auch ich gern und schaue mir interessante Gegenden an, aber diese Lust ist bei mir nicht sonderlich ausgeprägt. Und trotzdem gefiel mir die Art, wie die Autorin ihre Eindrücke und Erlebnisse beschrieb und in Worte fasste. Sie beschrieb interessante Details über die besuchten Städte, die Menschen dort und deren Lebensweise. Humorvoll aber nicht aufgesetzt affektiert erzählte sie  sowohl  über Missgeschicke und „Schlechte-Laune-Tage“ als auch Aha-Effekte. Vor allem imponierten mir die Begegnungen mit anderen Menschen, die sie in den Mittelpunkt stellte. Oder es schien mir nur so, da ich sie in den Vordergrund rückte.

    Ich habe ein morgendliches Zeitlimit bevor der Alltag ruft und dieses nutzte ich zum langsamen Genießen. Oft klappte ich das Buch einfach nur zu, um über das gerade Erlebte nachzudenken. Besonders schön fand ich, dass die Autorin zwar ihre Lebensphilosophien, Einstellungen und Gedanken einfließen ließ, diese dem Leser aber nicht aufdrängte. Einige davon deckten sich mit meinen, so dass ich mich verstanden und gut aufgehoben fühlte.

    Jeder wird sicherlich etwas anderes aus diesem Buch herauslesen und mit nach Hause nehmen. Ich fühlte mich gut unterhalten, klappte das Buch erfrischt und ermutigt zu, weiß, das Leben hat gerade erst begonnen und fühle mich bestätigt, frei auf Menschen zuzugehen und offen für alles Neue zu sein.

    Vielen Dank an Meike Winnemuth, dass sie mich so viele interessante Menschen und spannende Gegenden kennenlernen lassen hat. Und vielleicht werde ich das nächste Mal erst abwarten, bevor ich die Nase über einen Reisebericht rümpfe.

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    Daniela8s avatar
    Daniela8vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fand ich super!
    Tolle Reise!

    Schon allein die Idee ein Jahr auf Reisen zu gehen und sie in 12 Städten zu verbringen, finde ich toll. 
    Welche Städte würde ich wohl auswählen? Die Frage stellte ich mir natürlich und jedem der mir während der Lektüre begegnete. 
    Es ist spannend und kurzweilig zu lesen, welche Erfahrungen die Autorin in den verschiedenen Städten macht, wie sie versucht ihrer Intuition zu folgen und mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. 
    Ich habe nicht das Buch gelesen sondern das Hörbuch angehört, von der Autorin selbst besprochen. Das war sehr empfehlenswert. 

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    ClaraOswalds avatar
    ClaraOswaldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Reisetagebuch, von Meike Winnemuth kann man ganz viel lernen.
    I’d like to be you.

    Bevor ich das Buch las, wusste ich schon wo das hinführen würde.
    Nämlich das mein Auswander-Wunsch wahr werden müsste, mein Fernweh verstärkt werden würde und ich dringend eine (halbe) Million gewinnen müsste.
    Als ich das erste Mal von Meike Winnemuth & ihrem großen Los hörte, dachte ich: Perfekt. Das mache ich auch. 100%.
    Allerdings muss ich noch etwas arbeiten, etwas studieren & etwas sparen. Dann werde ich einen Mai in Helsinki leben.

    Ich habe jetzt schon fürs Leben gelernt.. plötzlich habe ich eine Excel-Tabelle in meinem Kopf, wieviel Geld brauche ich, wie viele Urlaubstage? Könnte ich meinen Job behalten? Soll ich kündigen?
    „Der Weg entsteht beim Gehen (…) Jedem Anfang wohnt ein Zaudern inne (…) Wann war das letzte Mal, dass Sie etwas zum ersten Mal getan haben? (…) Wer bin ich, wenn keiner zuguckt? (…) Tue jeden Tag etwas, wovor du Angst hast.“
    Dieses Buch bewegt wirklich, man liest über Meike Winnemuths Abenteuer und Erfahrungen, Erlebnisse und möchte direkt alles selber ausprobieren. Ob allein, frei & unabhängig oder mit Partner. Und das schon in den ersten Kapiteln über Sydney und Buenos Aires.

    Der vermutlich beste Weg um sich selbst kennenzulernen ist Mumbai, anstrengend, überfordernd, erkenntnisreich.. aber wie entspannend muss es sein, wenn man als Vegetarier normal ist & die Fleischesser sind anders & werden überrascht angeguckt, wenn sie sich outen.

    Tokyo entfiel wegen Fukushima, deshalb ging es für Meike Winnemuth nach Shanghai. Eine Wahnsinnsstadt, ein unbedingtes Reiseziel. Gelernt: Zuhause ist dort, wo man sich zuhause fühlt.

    In Hawaii, genauer gesagt in Honolulu, sagt eine Frau ihr, dass sie gerne wie sie wäre, das wäre ich auch gerne. I’d like to be you, Frau Winnemuth. Wer wäre man gerne, wenn nicht man selbst? Wer könnte man selbst sein?

    Ich glaube in San Francisco sieht man den Zettel: Are you happy? Yes or no. If yes, keep going whatever you’re doing. If no, change something. Unless you don’t want to be happy – then keep going whatever you’re doing.

    Ein überraschend erhellendes Kapitel war Kopenhagen, wenig Dänemark, aber ein langer Brief an die 15-jährige Meike. Tut gut, so ein Brief ans jüngere Ich. Am Ende wird alles gut… und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
    Beeindruckend, ehrlich und machte mich wirklich nachdenklich. Lange.

    Im Kapitel Barcelona schreibt sie, dass man aus der Ferne besser sieht, was man hat, als aus der Nähe.. wie wahr, dem ist nichts hinzuzufügen.

    Am meisten gefreut habe ich mich auf Tel Aviv, denn dieses Reiseziel steht auch auf meiner Liste. Ich hatte befürchtet, dass es ein eher nichtssagendes Kapitel über die Stadt wird, denn natürlich ist Meike Winnemuths Buch kein Reiseführer, aber an manchen Stellen hätte ich mir mehr Stadteindrücke gewünscht. Das fällt ihr tatsächlich im Brief an ihre Freundin Aimée auf und es folgen einige Eindrücke aus der israelischen Stadt. Besonders beeindruckend fand ich diese Zwiespältigkeit zwischen Ruhe & Angler beobachten und Kilometer weiter sterben Menschen bei Anschlägen. Ständig. Und doch hat es mir ein wenig die Angst genommen, dorthin zu reisen. Es ist definitiv eine spannende Stadt, die viel mehr ist, als sie zu sein scheint und ein spannendes Kapitel.
    Meike Winnemuth beschreibt, dass sie „nicht religiös (ist) und finde(t) das gelegentlich schade. Es muss toll sein, so eine Instanz im Leben zu haben, […] so einen großen Trost, eine tiefe Geborgenheit.“ (S. 223), diese Sätze hätten so von mir stammen können. Wenn ich an unsere Kirche denke, denke ich an eine große Lüge. Andere Länder/ Gemeinden sind fast beneidenswert.
    Wichtige Zitate: „Gam zeh ya’avor – this too will pass“, „Carpe the hell out of this diem“ und die Erkenntnis, dass Salzwasser alles heilt, ob in Form von Schweiß, Tränen oder Meerwasser.

    Von Addis Abeba hatte ich eine ähnliche Vorstellung – keine. Gefallen hat mir ihre kleine Reise ins Land, nur durch Fotos beschrieben – toll.

    Havanna hat mich nicht überzeugt. Vermutlich war auch ich schon am Ende der Reise und hatte fast keine Lust mehr.
    Gefallen hat mir ihre Entscheidung über den Seeweg zurückzukommen.
    Außerdem teilt sie mit uns ihre Erfahrung, wie es ist, nach einer so langen Reise wieder nach Hause zu kommen. Das man das Gefühl hat, weitergekommen zu sein und alle anderen sind stehengeblieben. Man muss wieder ankommen und sich einleben. Und man kann seine Heimatstadt neu entdecken.
    Ich stelle mir das wirklich schwierig vor.

    Ganz zu Beginn habe ich bemerkt, dass mir immer wieder auffällt, dass ich ganz viel aus dem Buch mitnehme & ich von Meike Winnemuth lerne. Vermutlich lese ich auch deshalb so gerne ihre Kolumnen. Ich habe mich auf dieses Buch gefreut & wurde von meinen Erwartungen nicht enttäuscht. Mir gefällt, dass Frau Winnemuth nicht in Hotels übernachtet, sondern nach Möglichkeit in Wohnungen von Fremden & diese dann sogar noch kennenlernt, denn das ist doch der beste Weg. Ich mag es sehr in Apartments oder WGs unterzukommen und seine Vermieter dann auch noch kennenzulernen – in der Welt zuhause.
    Schönes, lehrreiches, inspirierendes Buch, welches einen ganz abenteuerlustig, offener & spontaner macht.
    Zuhause ist dort, wo man sich zuhause fühlt, wo man begraben werden will, völlig egal, wo man geboren ist. 

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    Iloenchens avatar
    Iloenchenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Buch über die ganze Welt
    Spannendes Buch über die Welt

    Meike Winnemuth hat bei "Wer wird Millionär" eine halbe Millionen gewonnen. Ohne näher darüber nachzudenken, packt sie ihre Koffer und begibt sich auf eine Reise um den Erdball. Dabei wohnt sie in zwölf verschiedenen Städten für je einen Monat und hüpft von Kontinent zu Kontinent, lernt fremde Menschen kennen und macht Erfahrungen, die man nur in der Fremde machen kann.

    Bis ich mir das Buch gekauft habe, hatten mir bereits mehrere Personen davon erzählt. Und da ich mich sehr für Reisen interessiere, war klar, dass ich diesen Titel mögen würde. Was könnte spannender sein, als ein Jahr lang um die Welt zu reisen? Jeder Stadt ist ein Kapitel gewidmet. Dadurch entsteht die notwendige Struktur, um eine solche Geschichte verdauen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich mitgerissen.

    Zum perfekten Glück fehlte nur noch eine Hauptfigur, mit der ich mich identifizieren konnte. Gerade in den ersten Kapiteln stellte ich oft fest, dass Meikes und meine Ansichten sehr auseinander gingen. In Indien fand ich sie überheblich und wollte das Kapitel schon überspringen. Aber mit der Zeit wächst sie an den Erfahrungen und das ist etwas, das mir sehr gut gefallen hat. Trotz des autobiographischen Hintergrundes konnte ich eine Entwicklung erkennen und je länger ich las, desto sympatischer wurde mir die Autorin. Insgesamt hat mir das Lesen dann wieder viel Spaß gemacht.

    Ein kleines Highlight waren übrigens die Bilder von ihrer Reise, die im Buch eingefügt sind.

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne lesen und immer mal wieder von der Ferne träumen. Meike Winnemuth zeigt geschickt auf, was möglich ist im Leben - auch ohne, dass man eine halbe Millionen bei Günter Jauch gewinnt.

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    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Offener Blick auf die Welt, die Eigenständigkeit als Single und herrlich amüsant geschrieben!
    Reisen verändert den Blickwinkel

    "*Das große Los*" ist der Erfahrungsbericht von "*Meike Winnemuth*" über ihre Weltreise. Das Buch erschien 2013 im "*Knaus Verlag*".

    Die Journalistin M. Winnemuth gewinnt bei Günther Jauch eine halbe Million und geht damit auf eine Weltreise. Als Aussteigerin macht sie ein Jahr lang eine unglaubliche Reise auf alle Kontinente und wohnt jeweils einen Monat lang in 12 Städten: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna.


    "Was habe ich, was fehlt mir, was funktioniert, was nicht mehr, wovon möchte ich mich verabschieden, wovon brauche ich mehr im Leben? Was also will ich?" Zitat

    Wenn man dieses Buch beschreiben soll, muss man betonen, dass dies ein sehr persönlicher Reisebericht ist, der auch die Weltanschauung der Autorin deutlich macht. Man sollte keinen Reiseführer im herkömmlichen Sinne erwarten, auch wenn hier durchaus touristische Ziele Erwähnung finden.
     
    Beim Lesen wird schnell klar: diese reiselustige Frau hat Optimismus, ordentlich Chuzpe und kann humorvoll und charmant schreiben.
    Auch wenn sich bei mir ab und zu ein Anflug von Reiselust zeigt, hätte ich dieses Experiment nicht so konsequent durchgezogen. Das ist schon ein mutiges Unterfangen und setzt Durchhaltevermögen voraus.
    Allerdings hat Meike Winnemuth als kinderlose Single-Frau auch nicht die familiäre Bindung, die an die Heimat fesselt. Sie lässt los, geniesst neben neuen Eindrücken das süße Nichtstun, schreibt ihre Erlebnisse in Form eines Blogs und hält den Kontakt mit Freunden in Briefform aufrecht.

    Im Laufe ihrer Reise macht sie so einige Erkenntnisse, die zum Nachdenken anreigen. Sie reist mit wenig Gardrobe, ist mit kleinen Wohnungen zufrieden und wird immer offener den fremden Menschen gegenüber. Ihre Ansichten kann man gut nachvollziehen, ihr Schreibstil ist unterhaltsam und einfach nett geschrieben.
    Nach jedem Land schreibt sie die 10 Dinge auf, die sie dort gelernt hat.

    Wer träumt nicht davon, mal ein Jahr auszusteigen aus dem normalen Arbeitsalltag, um dann in verschiedenen Ländern zu leben. Das setzt jedoch voraus, dass man auch einiges hinter sich lässt, auf die Pflege intensiver Kontakte verzichtet und eine Existenzgrundlage hat, die finanziell so eine Auszeit möglich macht. Meike Winnemuth hat es gewagt und dabei Mut bewiesen. Sie hat für ihr Leben neue Lebensziele und Erkenntnisse gewonnen, neue Freundschaften geschlossen und sich selbst bewiesen, dass sie sich in ihrer Gesellschaft allein nicht langweilt.
    Sicherlich zeigt Meike Winnemuth einen Hang zum Emanzentum, der ihrem Buch aber auch gut zu Gesicht steht. Denn wenn Männer allein reisen ist das Wagnis deutlich geringer als für eine Frau.
     

    Ohne große Mühen macht dieses Buch es möglich, selbst auf eine große Reise mitgenommen zu werden. Eine unterhaltsame Lektüre, die zeigt, wie man Lebensträume verwirklichen kann, wenn man nur will.

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    buecher_bewertungen1s avatar
    buecher_bewertungen1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller Reisebericht, der zeigt, wie die Welt sein kann
    Ab auf Weltreise...

    Zusammenfassung:

    Sie wollte eigentlich bloß finanziell ein bisschen unabhängiger sein. Deshalb hat Meike Winnemuth überhaupt nur bei 'Wer wird Millionär'? mitgemacht. Zu ihrer Verblüffung räumt sie groß ab: 500.000 Euro. Und nun? Einfach weitermachen wie bisher?

    Sie entscheidet sich, ein Jahr frei zu nehmen und um die Welt zu reisen. Doch was passiert, wenn man wirklich alles darf? Weiß man dann, was man will? Wie ist es, wenn man das Leben führt, von dem alle träumen?

     Meike Winnemuth erzählt von einer unglaublichen Reise in 12 Städte auf allen Kontinenten: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba, Havanna. Vor allem aber erzählt sie davon, was die 12 Monate und 12 Städte mit ihr gemacht haben – und dass man definitiv keine halbe Million braucht, um glücklich zu werden, sondern etwas ganz anderes.

    Vor allem aber geht es in "Das große Los" um Aha-Erlebnisse, Kulturschocks, den Rausch der Freiheit, das Glück des Zufalls und die Überraschungen, die man nicht zuletzt mit sich selbst erlebt.


    Cover: 
    Ich finde das Cover ganz außergewöhnlich! Es ist nicht das, was ich als "atemberaubend schön und allein wegen der Gestaltung empfehlenswert" bezeichnen würde, sonder auf seine ganz eigene Weise schön! 


    Man sieht schon am etwas längeren Titel, worum es ungefähr geht; im Vordergrund steht außerdem die Autorin Meike Winnemuth, die sozusagen mit zwei kleinen Koffern durch die Welt spaziert [ein Teil von ihr ist auf dem Buchrücken;)]

    Im Hintergrund sieht man Sehenswürdigkeiten einiger Städte, die die Journalistin besucht hat - eine klasse Idee! 



    Meinung: 

    Ich war richtig wild auf das Buch, da ich unheimlich gern wissen möchte, wie es sich anfühlt, eine Weltreise zu machen - einfach ein Jahr aussteigen aus dem normalen Leben und tun, was man will (es könnte auch etwas damit zu tun haben, dass ich selbst davon träume, mal eine Weltreise zu machen) 

    Am Anfang wird erzählt, wie es denn überhaupt zustande kam, dass Meike Winnemuth zu 500.000€ kam. Dann wird eingestiegen in die Weltreise - die Autorin berichtet gleich aus Sydney (ich LIEBE Australien/Sydney!!) 


    Nun, es wird von jeder der 12 Städte berichtet - der Leser liest jeweils einen Brief mit, den Frau Winnemuth aus dieser Stadt geschrieben hat. 

    Ich habe mich des Öfteren dabei ertappt, dass ich etwas eifersüchtig war *grins* 

    Was mir äußerst gut gefallen hat, das sind die vielen Bilder. Ein riesiges DANKESCHÖN an den btb-Verlag, dass er die mitgedruckt hat!! 


    Die Sprache ist schön locker und alles wird sehr schön beschrieben - nicht nur die Sehenswürdigkeiten, nein! Meike Winnemuth beschreibt die Atmosphäre in jeder Stadt, die Menschen, die Bräuche, das Essen - letzteres ist besonders wichtig. 

    Auch wird viel darüber geschrieben, wie die Autorin ihr Leben plötzlich aus ganz anderer Sicht betrachtet; und nicht nur das, sie beginnt zu verstehen, was man für ein glückliches Leben braucht und stellt Überlegungen an - kurz, Meike wird philosophisch. Das hat mir sehr gut gefallen.


     Was mir sehr entgegenkam und wo man auch richtig gemerkt hat, dass Frau Winnemuth sich mit jeder Stadt auseinandergesetzt hat, das sind die "10 Dinge, die ich in ___ gelernt habe"; hier werden am Ende jedes Briefes (der Brief ist schon abgeschlossen) 10 Dinge aufgelistet, die die Autorin sozusagen neu entdeckt und gelernt hat. 

    Ganz am Ende des Buches wird beschrieben, wie sich die Weltreise auf das weitere Leben der Autorin ausgewirkt hat. Auch gibt sie Tipps für die, die auch eine solche Reise machen wollen.  

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Buch sehr genossen habe, was auch an der herrlich erfrischenden Art von Meike Winnemuth liegen kann. 
    Ich vergebe für das Buch 4 Sterne! 

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    beccys avatar
    beccyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Inspirierender Reisebericht :).
    Toller Inspirierender Reisebericht :)

    In dem Buch "Das große Los" erzählt Meike Winnemuth von ihrer großen Reise.
    Sie hat das Glück bei Günter Jauch 500.000 Euro zu gewinnen. Sie möchte sich keine großen Materiellen Dinge kaufen, sondern eine Weltreise machen.
    Sie erfüllt sich ihren großen Traum, ein Jahr lang zu reisen. In einem Jahr bereist sie 12 Länder, sprich jeden Monat ein Land.
    Von Israel, Hawai, Argentinien und und und.
    Sie hat ihre Reise nicht wirklich geplannt was sehr mutig ist, doch hat es geklappt und es ist sogar noch recht viel von ihrem Reisebugett über geblieben.
    Wichtig war ihr: Sie möchte Leben wie die Menschen in deren Ländern, sprich, das ganze wird keine Hotelreise, denn sie möchte Land und Leute richtig kennen lernen und das hat sie auch geschafft!

    Meine Meinung:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen :). Es ist so unglaublich vielseitig, denn Frau Winnemuth hat einen Interessanten Schreibstil. Zudem besteht das Buch aus vielen Briefen, Fotos und Bildern.
    Diese Fotostrecken zwischendurch haben ein nochmal richtig in das Land versetzt.
    Das Buch macht definitiv fernweh aber es lehrt ein auch einiges über die Länder :).
    Ich kann das Buch wirklich jeden weiter empfehlen, ob alt oder jung ich denke jeder wird freude an diesem Buch haben.

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Meike Winnemuth öffnet uns mit ihren Augen den Blick in die Welt und die Herzen. Großartige Reiseliteratur.
    Ein Buch für das Fernweh

    Selten hab ich ein Buch gelesen, welches in mir derart den Wunsch gestärkt hat, sofort meine Sachen zu packen und auf Reisen zu gehen. Meike Winnemuth macht nach einem hohen Gewinn genau das, zieht los in die Welt und nimmt uns mit. Dabei sind weder die Ziele, die sie auf ihrer Weltreise ansteuert, noch die Dinge, die sie dort erlebt, an sich spektakulär. Das eigentlich großartige an „Das große Los“ ist die Art, wie Winnemuth die Welt sieht, mit wieviel Offenheit, Liebe und Freude sie sie annimmt und dies auch wunderbar an ihre Leser weitergibt. Man merkt, Winnemuth (Journalistin) ist vom Fach, versteht was vom Schreiben, aber eben auch vom genießen der Welt. Mein Buch-Höhepunkt 2015!

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    S
    Splashbooksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Endlich kann sich Meike Winnemuth ihren Wunschtraum erfüllen. Eine einjährige Reise um die Welt. Wie wird sie diese verändern?
    Das große Los, rezensiert von Götz Piesbergen

    Jeder Mensch hegt seinen eigenen, persönlichen Wunschtraum. Doch diese zu erfüllen ist meistens sehr kostspielig, es sei denn, man hat großes Glück. So wie es auch Meike Winnemuth hatte, die mit einem Geldgewinn eine einjährige Weltreise machen konnte. Worüber sie in ihrem Buch "Das grosse Los" berichtet.

    Die Autorin wurde 1960 in Neumünster geboren. Sie studierte nach ihrem Abitur von 1979 bis 1987 Anglistik und Germanistik in Göttingen, Exeter und Berlin. Danach ging sie an die Henri-Nannen-Schule in Hamburg und wurde frei Journalistin, die im Laufe ihrer Karriere unter anderem für den Stern, das SZ Magazin und Geo Saison schrieb. In der am 11. Oktober 2010 ausgestrahlten Sendung von "Wer wird Millionär" gewann sie eine 500.000€, mit der sie sich ihren Traum einer Weltreise erfüllen konnte. Sie berichtete darüber in einem Weblog, der für den Grimme Online Award nominiert wurde.

    Zum Zeitpunkt ihrer Reise war Meike Winnemuth 50 Jahre alt, unverheiratet und hatte keine Kinder. Das alles waren ausschlaggebende Faktoren, wieso sie diese Reihe überhaupt auf sich genommen hat. Das, und natürlich auch der Geldgewinn, der für sie vieles erleichtert hat.

    Ihr Ziel war es zu Beginn, in zwölf Monaten zwölf Städte auf der ganzen Welt zu besuchen. Wobei "Besuchen" das falsche Wort ist. Sie macht keine Stippvisiten, sondern wohnt dort auch für einen Monat lang. Sie wohnt zur Untermiete oder passt auf eine Wohnung auf, derweil ihr wahrer Eigentümer gerade nicht da ist.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21112/das_grosse_los_wie_ich_bei_guenther_jauch_eine_halbe_million_gewann_und_einfach_losfuhr

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