Meinrad Limbeck Abschied vom Opfertod

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Inhaltsangabe zu „Abschied vom Opfertod“ von Meinrad Limbeck

Jesus ist am Kreuz zur Sühne unserer Sünden gestorben seit Jahrhunderten bestimmt diese Überzeugung den Glauben vieler Christen wie auch Lehre und Liturgie der Kirche. Kann das Christentum als Religion der Liebe wirklich auf solch einem Opfer gründen und darin seinen Sinn haben? Nach dem Neuen Testament jedenfalls kam Jesus nicht, um zu sterben, sondern um die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Meinrad Limbeck erschließt überraschend und biblisch fundiert, dass nicht ein von Gott gewollter Opfertod Jesu den Sinn des Christentums ausmachen kann. Er entwickelt Grundlinien eines christlichen Glaubens, der konsequent die Botschaft vom liebenden und befreienden Gott ins Zentrum stellt.

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  • Rezension zu "Abschied vom Opfertod" von Meinrad Limbeck

    Abschied vom Opfertod

    WinfriedStanzick

    26. September 2012 um 10:58

    Nicht nur die feministische Theologie katholischer und evangelischer Frauen hat seit vielen Jahrzehnten erhebliche Probleme mit der traditionellen Interpretation des Kreuzestodes von Jesus Christus als Opfertod bzw. Sühneopfertod Die Kritik an dieser theologischen Interpretation, das über viele Jahrhunderte zum Dogma geworden ist, hat mittlerweile den Bereich der feministischen Theologie verlassen und wird seit etlichen Jahren auch von männlichen Theologen beider Konfessionen vertreten. Ich selbst habe mich, lange bevor diese Kritik immer heftiger wurde, als evangelischer Pfarrer auch am Ostersonntag mit der Botschaft des Lebens und der Auferstehung immer leichter getan als mit den schweren und beladenen Predigten am Karfreitag. Gleichzeitig habe ich in vielen Gesprächen auch in der letzten Zeit mit Menschen, die die Grundlagen christliche Lehre und Dogmatik einfach nicht mehr verstehen, obwohl sie vielleicht häufiger als nur an Weihnachten den Gottesdienst besuchen, auf den tiefen Zusammenhang etwa der Geburt Jesu in der Krippe mit seinem Kreuzestod hingewiesen. Ob man allerdings diesen Tod am Kreuz als ein notwendiges, Gott versöhnendes Opfergeschehen interpretieren und verkündigen muss, das bezweifele ich auch. Der katholische Theologe Meinrad Limbeck will in seinem hier vorliegenden Buch den „Abschied vom Opfertod“ ausrufen und „das Christentum neu bedenken“ in seinen biblischen Grundlagen. Er ist der Auffassung, dass nach diesen Grundlagen Jesus nicht auf die Welt gekommen ist um einen Opfertod zu sterben, sondern um die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Mit vielen biblischen Beispielen fundiert, argumentiert Meinrad Limbeck überzeugend, dass ein von Gott gewollter Opfertod Christi nicht den Sinn des Christentums ausmachen kann, so wie es seit Jahrhunderten unseren Glaube und die Lehre und Liturgie der Kirche bestimmt hat. Er zeigt Grundlinien eines christlichen Glaubens auf, der konsequent die Botschaft vom liebenden und befreienden Gott ins Zentrum stellt. Wenn man sich die Verkündigung der meisten Pfarrerinnen und Pfarrer jedenfalls auf der mit bekannten evangelischen Seite in den Gottesdiensten und bei den Kasualien (etwa auf dem Friedhof) anschaut, dann kommt man zu der Erkenntnis, dass dies schon seit langer Zeit geschieht. Niemand wagt sich aber so richtig daran, die dogmatischen Grundlagen zu hinterfragen. Das führt bei den einfachen Gläubigen zu großer Verwirrung. Es wäre zu wünschen, dass an dieser Frage universitäre Theologie, aber auch die Kirchenleitungen und die Pfarrerschaft vor Ort in ihrer theologischen Arbeit sich reiben und sich dieses Themas ernsthaft annehmen würden. Das Buch von Meinrad Limbeck kann, wie schon etliche andere bisher publizierte Bücher zu diesem Thema, als Grundlage und Ausgangspunkt dienen. Als kritische Gegenposition empfehle ich das 2009 im Theologischen Verlag Zürich erschienene Buch katholischer und evangelischer Theologen „Versöhnt durch den Opfertod Christi? Die christliche Sühneopfertheologie auf der Anklagebank“ (ISBN 978-3-290-20044-2).

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