Meir Shalev Mein Wildgarten

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Inhaltsangabe zu „Mein Wildgarten“ von Meir Shalev

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Die Liebe eines Mannes zu seinem Wildgarten, besonders zu Meerzwiebeln, Komposter und Kater, gespickt mit allerhand lehrreichen Anekdoten au

— killmonotony

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  • Rezension: Mein Wildgarten

    Mein Wildgarten

    killmonotony

    16. July 2017 um 14:36

    Meir Shalev erzählt in seinem Buch „Mein Wildgarten“viele kleine Geschichten über seinen Wildgarten und den Lebewesen, die sich in diesem tummeln. Aufmerksam beobachtet er die Gewohnheiten der Tierwelt und das Wachsen, Blühen und Sterben der Pflanzen. Shalev berichtet jedoch nicht nur ausschließlich über seinen Wildgarten, sondern streut noch Erzählungen aus Mythologie und Volkssagen, Bibelstellen und -verse und Anekdoten aus seinem Leben ein. Nicht selten ist er dabei witzig, und das auf eine sehr charmante Art. Shalev lässt uns teilhaben an seinen innersten Gedanken und Gefühlen zu seinen Wildpflanzen und den Gartenbewohnern. Er lehrt uns, wie man richtig sät und anpflanzt, wie man eine Pflanze am Leben erhalten kann, sollte sie plötzlich dahindarben, und er zeigt uns, wie man neben der Schönheit des Gartens zusätzlich eine kleine Freude für die Geschmacksknospen ernten kann. Im Buch sind wunderschöne Illustrationen gestreut, teils farbig, teils in Grau gehalten, die uns die Schönheit der beschriebenen Blumen und Pflanzen näher bringen sollen – was sie auch tun! Jede einzelne Illustration ist ein wahrer Augenschmaus. Ich bin kein Naturforscher und auch keiner von denen, die Bäume umarmen und mit Sträuchern sprechen, aber selbst Laien wie ich merken, dass Pflanzen Empfindungen und Reaktionen zeigen können und komplexer und höher entwickelt sind, als wir komplexere und hochentwickelte Säuger es anderen Existenzformen zuzusprechen bereit sind. In „Mein Wildgarten“ kann man einen wahren Schatz an tollen Erzählungen und Anekdoten entdecken. Shalev schafft es, seinen Wildgarten, Bibelpassagen, Kuriositäten und wundersame Fakten der Etymologie bestimmter hebräischer oder arabischer Wörter thematisch unter einen Hut zu packen, und versehen mit vielen wunderschönen Illustrationen kam dann dieses Perlchen heraus. Der Autor erzählt, wie er vor etlichen Jahren sein kleines Häuschen mit angrenzendem Garten gekauft und in diesem begonnen hat, Wildpflanzen hochzuziehen, dabei immerfort weiterzulernen über die Welt der Pflanzen und besonders, wie man auf die speziellen Bedürfnisse jedes einzelnen Baums und Strauchs eingeht. Shalev empfindet eine tiefe Zuneigung für seinen Wildgarten und alles, was in ihm wächst und wohnt, so schmerzt es ihn besonders, wenn eine geliebte Blume auf einmal nicht mehr wächst oder aber ein langjähriger Freund in Form eines Baumes plötzlich ausdörrt und nicht mehr zu retten ist. So pflegt Shalev intensive Beziehungen zu seinen Pflanzen und imitiert das ein oder andere Mal sogar Gespräche zwischen diesen. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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  • Mein Wildgarten | Meir Shalev

    Mein Wildgarten

    ahukader

    13. June 2017 um 13:44

    Meir Shalev schreibt in seinem Buch „Mein Wildgarten“ von seinem Garten, den er seit Jahren hegt und pflegt. Dieses Buch ist in keinem Sinne ein Sachbuch über das Gärtnern, sondern eher ein Buch, in dem Notizen, Geschichten, Rezepte vorzufinden sind. Meir Shalev benutzt eine humorvolle Sprache. Er erklärt hebräische Wörter und gibt bestimmte Stellen in der Bibel an und macht somit klar, warum zum Beispiel die Meerzwiebel wichtig ist und warum er sie deshalb sehr gerne in seinem Garten hat. In einem Kapitel beschreibt er sogar die Werkzeuge, die er nutzt. In der Geschichte Die Blindmaus kommt sein Humor wieder zum Vorschein. Er beschreibt, dass es drei Methoden gibt, um die Blindmaus in einem Garten zu bekämpfen und erklärt, warum er der Meinung ist, dass die dritte Methode von Juden nicht angewendet werden sollte. […] Man steckt den Schlauch eines Luftkissen-Wagenhebers auf den Auspuff des Autos, führt das andere Ende in den Blindmausbau ein und startet den Motor. >>Klingt schrecklich<<, sagte ich zu dem Freund der mir die Methode empfahl. >>Keine Sorge, sie sterben nicht daran<<, erwiderte er. […] Er versicherte mir, in seinem Garten habe das hervorragend geklappt. Zugegeben – es klang überzeugend, sogar verlockend, trotzdem entschied ich, dass es Dinge gibt, die Juden nicht tun sollten. Dieses Buch ist kein Roman, den man an einem Stück lesen sollte. Deshalb habe ich jeden Abend bevor ich zu Bett gegangen bin ein paar Geschichten aus diesem schönen Buch gelesen. Das Buch ist mit schönen Zeichnungen von Shalevs Schwester ausgestattet. Danke an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Plauderei vom Feinsten,,,

    Mein Wildgarten

    Angie*

    10. April 2017 um 10:55

    INHALT: Der israelische Schriftsteller Meir Shalev hat ein neues Hobby für sich entdeckt. Er hat einen Wildgarten angelegt, sammelt begeistert Pflanzen , Samen und plaudert in angeregter Weise über seine Aktivitäten als Gärtner, verbindet diese Blumengeschichten mit tollen Erlebnissen über die Liebe, die Kunst, die Natur, die Menschen und auch über kulinarische Genüsse und Fertigkeiten, wie zum Beispiel das Herstellen eines Limoncello.Seine Schwester Refaella Shir hat vierzig wunderschöne Illustrationen der jeweils besprochenen Pflanzen hinzugefügt.....MEINE MEINUNG: Dieses Buch ist schon äußerlich  eine wahre Augenweide. Die herrlichen Mohnillustrationen auf der Titelseite von Refaella Shir haben mir  sofort signalisiert:  Ich bin ein ganz besonderes Buch!Die schönen und ehrlichen Plaudereien aus dem  LEBEN und ERLEBEN von Meir Shalev kann ich einfach nicht hintereinander weg durchlesen. Eine Geschichte am Tag reicht völlig und belebt meine Gedanken und Empfinden über dieses eine Thema, diese eine Blume oder Wildpflanze, diese eine Geschichte dazu.Es ist ein Buch für Gartenfreunde, Menschenfreunde und eine wundervoll inhaltsreiche Lebenslehre ohne Dogma oder belehrendem Zeigefinger.Eben Plauderei vom Feinsten!Ich danke dem Autor, seiner Schwester  und dem DIOGENES-VERLAG ganz herzlich für dieses schöne Werk.Ich werde es sicher weiterhin oft geniessen und Freunden und Familie eine dieser stimmigen Geschichten vorlesen und die schönen Bilder dazu zeigen...Meine Bewertung : Fünf Sterne *****

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