Meir Shalev Zwei Bärinnen

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Inhaltsangabe zu „Zwei Bärinnen“ von Meir Shalev

Auge um Auge, Zahn um Zahn – ein Roman über Leidenschaft und Untreue, über Verlust, Rache und deren Sühne. Die Familie Tavori betreibt im Norden Israels in der dritten Generation eine Gärtnerei. Es sind Menschen, die ihren Instinkten und Emotionen folgen: ihrer Liebe ebenso wie ihrem Hass. Eine erschütternde Familiensaga und ein unkonventioneller literarischer Thriller von archaischer Wucht.

Spannend, tiefsinnig, sprachlich großartig.

— Futomaki

Wow, was für eine Geschichte. Packend, tiefsinnig und einfach unglaublich. Meir Shalev ist ein großer Erzähler.

— Noelli

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  • Bärinnen kämpfen

    Zwei Bärinnen

    fasersprosse

    02. December 2016 um 17:37

    Aufbruch zu einem guten Leben. In einer Zeit ohne Berufsunfähigkeitsversicherung. Du musst kämpfen. Um dein Land, deine Familie, deine Existenz. Zu Gesetzen, die zu lesen sind und die die Umstände dir schreiben. Die Wurzel der Abstammung wurde weitergetragen. Ich empfand diese Geschichte archaisch und voller Liebe. Mit meinen westeuropäischen, modernen Maßstäben kann ich das Geschehene nicht messen. Aber ich kann es geschehen lassen zu einer Zeit, als die Ordnung eine andere war. Am Ende des Buches sind mir alle ans Herz gewachsen. Zu Beginn gab es zahlreiche Zeitsprünge, die sich später reduzierten. Das Wiederaufnehmen von Namen und Ereignissen hat mich immer in der Geschichte gehalten.

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  • Familiendrama

    Zwei Bärinnen

    Gwhynwhyfar

    17. September 2015 um 16:18

    Klappentext: „Auge um Auge, Zahn um Zahn – ein Roman über Leidenschaft und Untreue, über Verlust, Rache und deren Sühne. Die Familie Tavori betreibt im Norden Israels in der dritten Generation eine Gärtnerei. Sie sind Menschen, die ihren Instinkten und Emotionen folgen: ihrer Liebe ebenso wie ihrem Hass. Eine erschütternde Familiensaga und ein unkonventioneller literarischer Thriller von archaischer Wucht.“ Die Geschichte einer Frau, die ihren Sohn verliert: Der Vater macht mit dem Sohn einen Ausflug, der mit einem tödlichen Schlangenbiss endet. Ein Paar das zwölf Jahre nicht mehr miteinander redet, eine Geschichte von Schuld und Sühne, die in der Erzählung bis zum Großvater zurückgreift. Eine Geschichte über fünf Generationen, über eine Siedlung im Norden Israels. Ruta ist die Erzählerin, die Warda von der Familientragödie berichtet, Ruta, die ihren Sohn verliert und mit ihm ihren Mann. Ein Buch über Trauer und Sühne, die aber in keiner Weise das Land Israel beschreibt, weder in den alten politischen Zusammenhängen, noch über das heutige Land. Kein Krieg, kein Konflikt mit den Nachbarländern. Ein Buch über Männerfreundschaften, Untreue und Rache, über Moral, schlicht ein Drama. Der Hauptprotagonist ist Großvater Seev aus Galiläa, ein kräftiger Mann mit Augenklappe, der entsetzliche Geheimnisse verbirgt. Er beschließt in jungen Jahren, eine neue Siedlung zu gründen. Sein Vater hatte höheres mit dem Sohn vorgehabt, glaubt, der Sohn (damals schmächtig, das Arbeiten nicht gewohnt) würde scheitern, sowieso zurückkehren. Darum versorgte der Vater ihn mit dem Gründungskapital, einen Wagen, auf dem Seev seinen ausgegrabenen Maulbeerbaum mitnehmen konnte: „… den ein mächtiger Ochse zog, so hieß es immer, ein mächtiger Ochse“, und der brachte „ein Gewehr, eine Kuh, einen Baum und eine Frau mit.“ Prioritäten, die Seev in dieser Reihenfolge für ein Leben beibehält, sehr zum Leid seiner späteren Ehefrau. 1930 erschießt Seev den Liebhaber seiner Frau unter diesem Maulbeerbaum, den er als Selbstmord tarnt. Seine Frau war zu der Zeit allerdings schwanger vom Liebhaber. In Eifersucht lässt Seev das Neugeborene, ein Mädchen, nach der Geburt verhungern und zerstört die Seele seiner Frau. Er zerstört seine Familie. Die Großmutter von Ruta rächt sich später an Seev, indem sie Selbstmord begeht, ihn allein lässt. Aber das wird nicht der einzige Strang sein, der die Familientragödie beschreibt. Der Roman ist die Geschichte einer Familie, an machen Stellen wortgewaltig, dann wieder seitenlang sperrig. Die Sprache geht auf und ab und ich mochte das Buch nicht an einem Stück lesen. Die Geschichte spielt in Israel, doch sie könnte irgendwo in Nimmerland handeln, denn sie bezieht sich nicht auf die Lebensumstände der Siedler. Siebzig Jahre Geschichte einer Familie ohne Bezug auf das Land. Zeitgeschichte ist es nicht. Warum, frage ich mich? 

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