Mel Gordon Sündiges Berlin

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Inhaltsangabe zu „Sündiges Berlin“ von Mel Gordon

Verrucht und zwielichtig – so lebt das Berlin der zwanziger Jahre bis heute fort. Bis heute gilt das damalige Berlin als Sinnbild für eine verkommene Stadt – als die moderne Antwort auf die Hure Babylon oder Sodom und Gomorrha. Kein Wunder, dass sich Regisseure, Musiker und Modeschöpfer noch heute von diesem dekadenten Charme inspirieren lassen. Sündiges Berlin erzählt vom moralischen Zusammenbruch durch den Ersten Weltkrieg, der harten Inflationszeit und dem Aufstieg des Berliner Amüsierbetriebs zum internationalen Publikumsmagneten. Nach Berlin kam man nicht, um vornehm zu speisen. In Berlin lockte das sündige Abenteuer... Berlin, das Zentrum für Sex, Rausch und Untergang Berlin, die Hauptstadt der Schwulen und Lesben Berlin, das Freudenhaus für Fetisch, Okkultismus, Drogen und FKK Sündiges Berlin – Die zwanziger Jahre: Sex, Rausch, Untergang bietet auf 288 Seiten Voyeurismus vom Feinsten im Großformat – unzählige Photographien, Aktbilder, zeitgeschichtliche Dokumente, tiefgründige Recherche und lasterhafte Anekdoten. Mit 40-seitigem Reiseführer durch die sündigen und einschlägigen Lokalitäten des nächtlichen Berlins und der Begleitmusik als 60-minütiger Audio-CD mit Originalaufnahmen.

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  • Die goldenen Zwanziger aus erotischem Blickwinkel

    Sündiges Berlin
    PaulTemple

    PaulTemple

    01. March 2015 um 18:17

    Die vielbeschworenen "goldenen Zwanziger", in deren Zeitspanne Berlin zur Kulturmetropole wurde, werden in diesem Buch aus erotischem Blickwinkel betrachtet. Seien es Nachtclubs, Amüsiermeilen, Bars oder S/M Studios - die Historie des sexuell auschweifenden Berlins von 1920 - 1933 wird detailliert erläutert und mit vielerlei Bildern und Zeichnungen visualisiert. Für Freunde der Weimarer Republik durchaus mal einen Blick wert.

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  • Rezension zu "Sündiges Berlin" von Mel Gordon

    Sündiges Berlin
    TheSaint

    TheSaint

    06. November 2011 um 23:20

    Eine Stadt tanzte auf dem Vulkan. Die Jahre 1919 (in welchem der Kaiser nach Holland ins Exil ging und die strengen wilhelminischen Gesetze ihr Ende fanden) bis 1933 (in welchem Hitler's Machtergreifung dem Spaß nicht nur in Berlin das Ende setzte) schienen in Deutschland aufgrund des Wegfalls des einen Extrems bis zum Beginn des anderen Extrems zu einem explosiven Suchen und zur Erforschung neuer Werte und Grenzen geführt haben. Auch die Wirtschaftslage des Landes begünstigte Grauzonen vieler Betätigungsgebiete wie z. B. Prostitution oder Okkultismus. Ausländische Besucher konnten mit ihrer Währung um wenig Geld in Saus und Braus feiern und leben und haben dadurch auch sagenhafte Eindrücke von Berlin in die Welt hinaus tragen und somit damals das Bild des Sündenpfuhls und des erotischen Mekkas prägen können... ein Bild, welches man auch heute noch von dieser wunderbaren Stadt serviert bekommt. Der "britische Peter Pan" - Christopher Isherwood - war an der Zeichnung des "Sodom an der Spree" maßgeblich beteiligt. Das Buch schildert kurzweilig und informativ die schillernde Vielfalt Berlins in jenen Jahren: In Kapiteln über die sexuelle Bandbreite der Stadt (von den verschiedensten Formen der Prostitution und des schwullesbischen Lebens oder den sexuellen Grenzgängern bis hin zu interessanten Berichten über Nudistenvereine, dem Lustschmerz Ergebenen und anerkannten Sexualwissenschaftern wie Dr. Magnus Hirschfeld), dem Aufblühen des Okkultismus (u. a. Hanussen) und der Sexualmagie über die Verbrecherwelt bis hin zum Weltenbrand in den 30er Jahren schildert das Buch mit ausführlichen Beschreibungen von Lokalen, Typen und Jargons und unterstützt von ausgefallenem, seltenen, amüsanten wie auch verwunderlichen Bildmaterial eine unglaubliche lebhafte Periode der Stadt... die damals trotz der jämmerlichen Lage zu feiern verstand. Dem Buch ist auch eine CD beigefügt, die musikalisch die erotische Stimmung der sündigen Jahre zu vermitteln weiß. Wer sich für Berlin und die Geschichte der Stadt interessiert - dies ist eine ideale Ergänzung zu den obligatorischen Stadtinformationen!

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