Mel Starr

 4.3 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Verräterische Gebeine, Kein Toter für den Kirchhof und weiteren Büchern.
Mel Starr

Lebenslauf von Mel Starr

Mel Starr hat viele Jahre Geschichte unterrichtet. Er ist Experte für die Geschichte der Chirurgie und für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter. Mel Starr lebt mit seiner Frau Susan in Michigan, USA.

Alle Bücher von Mel Starr

Verräterische Gebeine

Verräterische Gebeine

 (17)
Erschienen am 01.08.2015
Kein Toter für den Kirchhof

Kein Toter für den Kirchhof

 (10)
Erschienen am 04.08.2016
Unheilige Umtriebe

Unheilige Umtriebe

 (10)
Erschienen am 01.08.2015
Tintenspur

Tintenspur

 (7)
Erschienen am 02.02.2016
The Abbot's Agreement

The Abbot's Agreement

 (0)
Erschienen am 27.11.2014
A Corpse at St. Andrew's Chapel

A Corpse at St. Andrew's Chapel

 (0)
Erschienen am 01.11.2012
The Unquiet Bones

The Unquiet Bones

 (0)
Erschienen am 27.11.2014
Unhallowed Ground

Unhallowed Ground

 (0)
Erschienen am 01.12.2011

Neue Rezensionen zu Mel Starr

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Postbotes avatar

Rezension zu "Kein Toter für den Kirchhof" von Mel Starr

Aus Verzweiflung?
Postbotevor 2 Jahren

Das ist der vierte Teil der Hugh de Singleton Serie, von dem Autor Mel Starr.
Mittlerweile habe ich Hugh und Co in mein Herz geschlossen. Ich hoffe ich darf mich auf weitere Fälle freuen, die um 1366 rum spielen.

Hugh wird von Hubert Shillside unwirsch aus seinem gemütlichen dasein zu Hause rausgerissen. Hubert hatte zu berichten das man Thomas at Bridge, tot, an einem Ast einer Eiche hängend gefunden hätte. Der Ort des Geschehens wird aufgesucht und es könnte, einem fast klar sein, das es Selbstmord war. Ein umgekippter Stuhl lag neben dem Baum. Thomas war ein übler Zeitgenosse, sein Ruf bis in die kleinsten Winkel in Bampton und Umgebung war einfach schlecht, wenige bedauerten seinen Tot. Doch Hugh untersucht gleich den Totesort, und darauf hin hegt er gleich, wegen diversen Spuren Zweifel am Selbstmord. Vielen ist das nicht recht, sind froh das sie diese Plage loshaben. Doch Hugh ist Burgvogt von Lord Gilbert, und möchte auch durch seinen christlichen Glauben an der Gerechtigkeit halten.
Nun, mittlerweile ist Hugh mit Kate verheiratet, gar bekommt sie bald ein Kind. Auch ist Kate zu einer guten Partnerin und Beraterin in der Sache bei Ermittlungen geworden.
Ist der Tote tatsächlich kein Toter für den Kirchhof? Selbstmörder werden dort nicht begraben.

Dieser Krimi hat mich wieder angenehm, im angepassten Tempo, des Zeitalters wo dieser spielt, um 1366 rum unterhalten. Aus der angenehmen Unterhaltung wurde mir, während des Lesens, ein immer umtriebiger und spannender Krimi geboten. Ich habe mir Sorgen um Kate und Hugh gemacht, die viel zu befürchten hatten.
War es nicht recht das Hugh die Wahrheit rausfinden wollte? Mit seinem Pferd Bruce, kommt Hugh rund um Bampton und Oxford rum, immer wieder auf der Suche nach neuen Spuren. Hier ein Ergebniss und da einen Hinweis, als Leser mag man  selbst miträtseln, und sich so die erhoffte Lösung wünschen. Doch dann ist wieder alles anderst.
 Mel Starr hat es geschafft, ein exelentes Puzzlespiel zu schreiben, das man Lust auf den nächsten Fall bekommt.
Der Schreibstil ist flüssig.Auch sind Teilerlebnisse und Protagonisten aus den anderen 3 Teilen mit intergriert. Man muss  die Krimis, nicht nacheinander lesen, da jeder Krimi in sich abgeschlossen ist.
5 Punkte   

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Rezension zu "Kein Toter für den Kirchhof" von Mel Starr

Die Gerechtigkeit ist leider oft unbequem…
LEXIvor 2 Jahren

Mit dem vorliegenden vierten Fall für Hugh de Singleton „Kein Toter für den Kirchhof“ setzt Mel Starr seine Krimireihe um den Chirurgen und Burgvogt in Lord Gilbert Talbots Diensten fort. Der Protagonist schildert als Ich-Erzähler die Geschichte von Thomas atte Bridges vermeintlichen Selbstmord, der von Hugh de Singleton von allen Seiten beleuchtet und sehr rasch als vertuschtes Gewaltverbrechen erkannt wird.

Um seine Suche nach dem Täter nicht zu gefährden, beschließt Hugh, dieses Detail vorerst noch für sich zu behalten. Im Verlauf seiner Ermittlungsarbeit muss er jedoch resigniert feststellen, dass sich der Kreis der Verdächtigen nicht nur auf mindestens fünf Personen beläuft, sondern zudem auch noch Menschen darunter sind, die Hugh zu seinen Freunden zählt. Wird er dennoch seiner Verpflichtung als Burgvogt von Bampton Manor nachkommen und der Gerechtigkeit Genüge tun?

Mel Starrs Krimis um Hugh de Singleton sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Umso mehr freute ich mich darauf, mich nun dem vierten Fall widmen zu dürfen, bei dem mir vertraute Figuren aus den Vorgängerbüchern wiederbegegneten. Hugh hatte bei seiner Brautschau im letzten Band Erfolg, die hübsche Tochter des Pergamenthändlers Kate ist bereits seit drei Monaten mit ihm verheiratet. Kate stellt eine eine liebevolle Ehefrau und fürsorgliche Gefährtin an Hughs Seite dar und trägt auch einen klugen Kopf auf ihren Schultern, der den Burgvogt in seiner Ermittlungsarbeit tatkräftig unterstützt. Mel Starr bedient sich auch in diesem Band wieder etlichen Nebenfiguren, legt geschickt falsche Fährten und führt seine Leser auf der Suche nach dem Mörder ein klein wenig in die Irre. Er machte es mir auch in diesem Kriminalfall nicht leicht, die Identität des Täters zu erraten.

Der einnehmende Schreibstil, der das ganze Buch über durchgehend aufrecht erhaltene Spannungsbogen und die interessanten Details, die man über das Leben im Mittelalter und auch über die medizinische Versorgung in dieser Zeit erfährt, tragen sehr viel zum Lesegenuss bei.

Der christliche Glaube spielt eine bedeutende Rolle, er bringt Hugh de Singleton in Bezug auf die Gnade Gottes in eine gedankliche Zwickmühle, als er sich letztendlich der Frage stellt: „Was ist mit der Gnade? Gott ist gerecht und er ist gnädig. Und wenn seine Gerechtigkeit auch manchmal auf sich warten lässt, ist sie dennoch gewisser als jede Form von Gerechtigkeit, die Menschen üben könnten. Der Prophet hat geschrieben, Menschen sollen „Recht tun und die Barmherzigkeit lieben“. Aber er sagt nicht, was man tun soll, wenn nur eines von beidem möglich ist.“

Die Gestaltung des Buchcovers ist an jene der Vorgängerbücher angepasst. Der Buchtitel wird erneut in blutroten Lettern und einem ornamental gestalteten Titel präsentiert. Der obligatorische rote Blutstropfen befindet sich auf dem zerrissenen Hanfseil auf dem Boden, das zuvor um den Hals des Opfers gelegt war. Auf der ersten Buchinnenseite fand man auch diesmal wieder ein Glossar mit einer Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus dieser Zeit, dicht gefolgt von einer Skizze des Ortes Bampton.

Fazit: „Kein Toter für den Kirchhof“ aus der Reihe um den Chirurgen Hugh de Singleton hat auch diesmal meine Erwartungen erfüllt, mir großen Lesegenuss bereitet und in mir die Vorfreude auf Band fünf geweckt. Ich möchte dieses Buch jedem Fan historischer Kriminalromane ans Herz legen. Zwar kann man dieses Buch sehr gut auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbücher lesen, ich würde die Vorab-Lektüre der ersten drei Bände dennoch empfehlen.

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Verräterische Gebeine" von Mel Starr

Mein Leseeindruck
ChattysBuecherblogvor 2 Jahren

Das sehr ansprechende Cover hatte mich sofort neugierig gemacht. Und da ich sowohl ein Liebhaber historischer Romane, als auch ein Serienjunkie bin, wollte ich das Buch auch unbedingt haben. Auffällig fand ich jedoch, diesen sehr ausführlichen Klappentext, der hoffentlich nicht zuvieles preis gab.

Schon nach den ersten Zeilen musste ich feststellen, dass die Schriftgrösse etwas ermüdend war. Meiner Meinung nach, wäre hier eine etwas grössere Schriftart oder ein anderer Schrifttyp besser und lesefreundlicher gewesen.

Was nun kam, erstaunte mich noch mehr. Stand doch da die Danksagung, obwohl die Geschichte doch noch gar nicht angefangen hatte. Hatte der Autor Angst, er würde bis zum Schluss seines Dankesworte vergessen?

Und tatsächlich, anschließend kam das Glossar. Na nu... hatte ich die Geschichte überblättert? 😃
Aber nein, denn nun endlich kam eine gezeichnete Karte von Bampton und das erste Kapitel begann.

Wir landen im Herbst des Jahres 1363 in Oxford und ermitteln typisch britisch. Langsam, unaufdringlich, gemächlich. Nun ja, ich möchte sagen, dass es sich wohl hierbei um einen Krimi handelt, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Sehr gehäbig lernt der Leser den Hautprotagonisten Hugh de Singleton kennen. Bis hierhin hatte ich mir schon mindestens dreimal überlegt, das Buch einfach wieder ins Regal zu stellen. Aber nein, da es sich um ein Rezensionsexemplare des Verlages handelt, werde ich durchhalten.

So langsam der Krimi angefangen hatte, so langsam zog er sich dahin bis er schlussendlich auch genauso langsam sich dem Ende näherte.

Die Ermittlungsansätze waren gut, aber auch nicht mehr, was ich sehr schade fand, da man aus dieser Geschichte hätte bestimmt noch einiges mehr rausholen können.

Als kleiner Nebenschauplatz gab es dann noch ein bisschen Liebesgeplänkel. Wobei auch dieses so langsam war, dass man es fast überlesen könnte.

Fazit:

Aufgrund des Titel und des Covers hatte ich hier deutlich mehr erwartet. Ich hatte ständig das Gefühl, den Protagonisten etwas anschubsen zu müssen, da er mir zeitweilig doch sehr träge erschien.
Für mich waren es ca. 284 Seiten, die sich endlos hingezogen hatten.
16,99 €  für ein Taschenbuch mit 284 Seiten wären mir definitiv zu teuer.

 

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Natürlich kann man sich mit eigenem Exemplar noch anschließen.

Kein Toter für den Kirchhof von Mel Starr






Zum Inhalt:

Es war zwei Wochen nach dem Weißen Sonntag des Jahres 1366, als ein Rufen und Hämmern an der Haustür mich von dem Brotlaib aufblicken ließ, mit dem ich das nächtliche Fasten brach. Hubert Shillside war es, der da seine Knöchel an meiner Tür aufschürfte. Er war auf dem Weg zur Burg und wollte, dass ich ihn begleitete. Ein Todesopfer war zu beklagen. An diesem Morgen hatte man bei Cow-Leys Corner Thomas atte Bridge gefunden – vom Ast einer Eiche hängend.

Alles sieht nach einem Selbstmord aus. Aber Hugh de Singleton hat begründete Zweifel daran – und bald auch einen ersten Beweis. Nun ist er verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen. Thomas atte Bridge war ein übler Zeitgenosse gewesen und viele Menschen in Bampton haben gute Gründe, über sein Ableben nicht allzu betrübt zu sein. Schon bald steckt Hugh in einem Dilemma: Er muss herausfinden, wer einen gemeinsamen Feind ermordet hat ... und damit eventuell einen Freund an den Galgen liefern.

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blesseds avatar
Diese Leserunde findet mit Lesern statt, die schon feststehen und bereits die ersten beiden Teile der Krimireihe um Hugh de Singleton gelesen haben. Dem Brunnen Verlag vielen Dank für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Tintenspur von Mel Starr


















Zum Inhalt:


„Noch nie hatte ich Magister John Wyclif so aufgewühlt gesehen. Einem Gelehrten die Bücher zu rauben, so erklärte er mir später, sei ebenso verwerflich, wie einem Mann die Frau zu stehlen. Zu diesem Zeitpunkt vermochte ich nicht einzuschätzen, ob seine Meinung zutreffend war – denn ich hatte keine Frau und nur wenige Bücher.“

Oxford, im Jahr 1365. Was für Magister Wyclif eine Katastrophe ist, erweist sich als günstige Gelegenheit für Hugh de Singleton, Burgvogt im Städtchen Bampton, der sich mittlerweile einen Ruf als kriminalistische Spürnase erworben hat. Denn Wyclifs Bitte an Hugh, den Diebstahl aufzuklären, führt diesen nach Oxford– und damit in die Nähe der liebenswerten Tochter eines Oxforder Tintenmachers. Allerdings stößt Hugh in Oxford auf erbitterte Gegner – und zwar nicht nur in seiner Suche nach den Bücherdieben. Irgendjemand ist sehr entschlossen, ihn aus dem Weg zu räumen. Schon bald befindet sich Hugh in einer äußerst brenzligen Situation …

In der Krimireihe des Autors Mel Starr wird Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, immer wieder „Detektiv wider Willen“ und löst Kriminalfälle im ländlichen England des 14. Jahrhunderts. 

Der Autor, der viele Jahre Geschichte unterrichtet hat, nimmt den Leser mit in das Leben und Denken des Spätmittelalters. Die Geschichten enthalten viel Zeit- und Lokalkolorit und sind sorgfältig und detailgetreu recherchiert. Der Stil der Geschichten ist mit „Sherlock Holmes“ vergleichbar. 

Durch die Rolle des Oxforder Theologen John Wyclif als Mentor des Protagonisten werden immer wieder Fragen und Themen der beginnenden Reformation organisch in die Handlung eingeflochten. 

In England sind bereits sieben Bände dieser Serie erschienen.
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Letzter Beitrag von  LEXIvor 3 Jahren
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Diese Leserunde findet mit Lesern statt, die schon feststehen und bereits den ersten Teil der Krimireihe um Hugh de Singleton gelesen haben. Dem Brunnen Verlag vielen Dank für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Unheilige Umtriebe von Mel Starr


















Zum Inhalt:

Es war der neunte Tag im April 1365, und ich wachte bei Tagesanbruch auf. Anders als ein guter Malvasier wurde der Tag mit der Zeit nicht besser. Dieser Tag ist mir nicht deswegen in Erinnerung geblieben, weil ich so früh aufwachte, sondern warum - und wegen all der Dinge, die ich anschließend erledigen musste. Ich blinzelte den Schlaf aus den Augen und stolperte zur Tür. Als ich sie öffnete, hatte Wilfred, der Torwächter, bereits die Hand erhoben, um erneut anzuklopfen. "Es ist Alan ... der Büttel. Man hat ihn gefunden."

Bampton Castle bei Oxford, 1365. Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, wird frühmorgens zu einem grausigen Fund gerufen. Alan, der Büttel des Dorfes, liegt in einer Hecke am Wegrand - mit zerfetzter Kehle und tiefen Kratzwunden am ganzen Körper. Sollte ein Wolf in der Gegend sein Unwesen treiben? Während Hugh den Toten untersucht, kommen ihm erste Zweifel. Aber er wird noch viele verschlungeneWege gehen müssen, bis er den rätselhaften Todesfall aufgeklärt hat.

In der neuen Krimireihe wird Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, immer wieder „Detektiv wider Willen“ und löst Kriminalfälle im ländlichen England des 14. Jahrhunderts.

Der Autor, der viele Jahre Geschichte unterrichtet hat, nimmt den Leser mit in das Leben und Denken des Spätmittelalters. Die Geschichten enthalten viel Zeit- und Lokalkolorit und sind sorgfältig und detailgetreu recherchiert. Der Stil der Geschichten ist mit „Sherlock Holmes“ vergleichbar.

Durch die Rolle des Oxforder Theologen John Wyclif als Mentor des Protagonisten werden immer wieder Fragen und Themen der beginnenden Reformation organisch in die Handlung eingeflochten.

In England sind bereits sieben Bände dieser Serie erschienen. Band 8 erscheint dort in Kürze.
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Letzter Beitrag von  LEXIvor 3 Jahren
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