Mel Starr

 4.3 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Verräterische Gebeine, Unheilige Umtriebe und weiteren Büchern.
Mel Starr

Lebenslauf von Mel Starr

Mel Starr hat viele Jahre Geschichte unterrichtet. Er ist Experte für die Geschichte der Chirurgie und für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter. Mel Starr lebt mit seiner Frau Susan in Michigan, USA.

Alle Bücher von Mel Starr

Verräterische Gebeine

Verräterische Gebeine

 (19)
Erschienen am 01.08.2015
Kein Toter für den Kirchhof

Kein Toter für den Kirchhof

 (11)
Erschienen am 04.08.2016
Unheilige Umtriebe

Unheilige Umtriebe

 (12)
Erschienen am 01.08.2015
Tintenspur

Tintenspur

 (8)
Erschienen am 02.02.2016
The Unquiet Bones

The Unquiet Bones

 (0)
Erschienen am 27.11.2014

Neue Rezensionen zu Mel Starr

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Rezension zu "Unheilige Umtriebe" von Mel Starr

Hugh de Singletons zweiter Fall
sameavor 5 Monaten

Bei dem Buch „Unheilige Umtriebe“ handelt es sich um Hug de Singletons zweiter Fall. Da mich der erste Fall sehr begeistern konnte, waren meine Erwartung an diesen Bande der Reihe sehr hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Wie im ersten Band tritt Hugh de Singleton als Ich-Erzähler auf. Das bedeutet, dass der Leser ausschließlich über die Erkenntnis verfügt, die auch Hugh de Singleton hat. Dabei gelingt es dem Autor Mel Starr dem Leser das Gefühl zu geben, sich an der Seite von Hugh in dieser mittelalterlichen Welt zu bewegen. Es ist deutlich zu merken, dass Mel Starr ein Experte der Sprache und Kultur des Mittelalterlichen Englands sowie der Geschichte der Chirurgie ist. So ist es nicht verwunderlich, dass Hugh de Singleton immer noch sein doppelte Berufstätigkeit Chirurg und Burgvogt in Bampton ausübt. Seine Aufgabe ist es, während der Abwesenheit von Lord Gilbert Talbot für Recht und Ordnung zu sorgen. Als der Büttel des Dorfes wird tot aufgefunden wird und die These, dass alles einen Wolf der Täter ist immer unwahrscheinlicher wird, muss Hugh seines Amtes walten.

Wie im ersten Band konnte mich der Schreibstil des Autors voll und ganz überzeugen. Selten habe ich einen so fundierten und dennoch lebendigen historischen Roman gelesen. Wer jedoch einen rasant schnellen, aktionreichen und an den Nerven zerrenden, blutigen Krimi erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Hughs Pferd ist Bruce ist alt, seine Gangart ist gemächlich und in diesem Tempo schreitet auch der Roman voran. Dieses bedeutet jedoch nicht Langeweile. Dem Autor gelingt es, gerade durch diese Entschleunigung, den Alltag und die Gewerke in dem mittelalterlichen englischen Dorf sowie die Zwistigkeiten unter den Dorfbewohnern lebensnah darzustellen. Jeder Protagonist in diesem Band hat eine glaubhaft dargestellte Persönlichkeit.

Obwohl der zweite Band durch kurze Rückblicke auch ohne Kenntnis des ersten Bandes verstehbar ist, würde ich jedem Empfehlen bei Band eins anzufangen. Von mir gibt es für diese Bände eine absolute Leseempfehlung.

Kommentare: 2
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Rezension zu "Kein Toter für den Kirchhof" von Mel Starr

Aus Verzweiflung?
Postbotevor 2 Jahren

Das ist der vierte Teil der Hugh de Singleton Serie, von dem Autor Mel Starr.
Mittlerweile habe ich Hugh und Co in mein Herz geschlossen. Ich hoffe ich darf mich auf weitere Fälle freuen, die um 1366 rum spielen.

Hugh wird von Hubert Shillside unwirsch aus seinem gemütlichen dasein zu Hause rausgerissen. Hubert hatte zu berichten das man Thomas at Bridge, tot, an einem Ast einer Eiche hängend gefunden hätte. Der Ort des Geschehens wird aufgesucht und es könnte, einem fast klar sein, das es Selbstmord war. Ein umgekippter Stuhl lag neben dem Baum. Thomas war ein übler Zeitgenosse, sein Ruf bis in die kleinsten Winkel in Bampton und Umgebung war einfach schlecht, wenige bedauerten seinen Tot. Doch Hugh untersucht gleich den Totesort, und darauf hin hegt er gleich, wegen diversen Spuren Zweifel am Selbstmord. Vielen ist das nicht recht, sind froh das sie diese Plage loshaben. Doch Hugh ist Burgvogt von Lord Gilbert, und möchte auch durch seinen christlichen Glauben an der Gerechtigkeit halten.
Nun, mittlerweile ist Hugh mit Kate verheiratet, gar bekommt sie bald ein Kind. Auch ist Kate zu einer guten Partnerin und Beraterin in der Sache bei Ermittlungen geworden.
Ist der Tote tatsächlich kein Toter für den Kirchhof? Selbstmörder werden dort nicht begraben.

Dieser Krimi hat mich wieder angenehm, im angepassten Tempo, des Zeitalters wo dieser spielt, um 1366 rum unterhalten. Aus der angenehmen Unterhaltung wurde mir, während des Lesens, ein immer umtriebiger und spannender Krimi geboten. Ich habe mir Sorgen um Kate und Hugh gemacht, die viel zu befürchten hatten.
War es nicht recht das Hugh die Wahrheit rausfinden wollte? Mit seinem Pferd Bruce, kommt Hugh rund um Bampton und Oxford rum, immer wieder auf der Suche nach neuen Spuren. Hier ein Ergebniss und da einen Hinweis, als Leser mag man  selbst miträtseln, und sich so die erhoffte Lösung wünschen. Doch dann ist wieder alles anderst.
 Mel Starr hat es geschafft, ein exelentes Puzzlespiel zu schreiben, das man Lust auf den nächsten Fall bekommt.
Der Schreibstil ist flüssig.Auch sind Teilerlebnisse und Protagonisten aus den anderen 3 Teilen mit intergriert. Man muss  die Krimis, nicht nacheinander lesen, da jeder Krimi in sich abgeschlossen ist.
5 Punkte   

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Rezension zu "Kein Toter für den Kirchhof" von Mel Starr

Die Gerechtigkeit ist leider oft unbequem…
LEXIvor 2 Jahren

Mit dem vorliegenden vierten Fall für Hugh de Singleton „Kein Toter für den Kirchhof“ setzt Mel Starr seine Krimireihe um den Chirurgen und Burgvogt in Lord Gilbert Talbots Diensten fort. Der Protagonist schildert als Ich-Erzähler die Geschichte von Thomas atte Bridges vermeintlichen Selbstmord, der von Hugh de Singleton von allen Seiten beleuchtet und sehr rasch als vertuschtes Gewaltverbrechen erkannt wird.

Um seine Suche nach dem Täter nicht zu gefährden, beschließt Hugh, dieses Detail vorerst noch für sich zu behalten. Im Verlauf seiner Ermittlungsarbeit muss er jedoch resigniert feststellen, dass sich der Kreis der Verdächtigen nicht nur auf mindestens fünf Personen beläuft, sondern zudem auch noch Menschen darunter sind, die Hugh zu seinen Freunden zählt. Wird er dennoch seiner Verpflichtung als Burgvogt von Bampton Manor nachkommen und der Gerechtigkeit Genüge tun?

Mel Starrs Krimis um Hugh de Singleton sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Umso mehr freute ich mich darauf, mich nun dem vierten Fall widmen zu dürfen, bei dem mir vertraute Figuren aus den Vorgängerbüchern wiederbegegneten. Hugh hatte bei seiner Brautschau im letzten Band Erfolg, die hübsche Tochter des Pergamenthändlers Kate ist bereits seit drei Monaten mit ihm verheiratet. Kate stellt eine eine liebevolle Ehefrau und fürsorgliche Gefährtin an Hughs Seite dar und trägt auch einen klugen Kopf auf ihren Schultern, der den Burgvogt in seiner Ermittlungsarbeit tatkräftig unterstützt. Mel Starr bedient sich auch in diesem Band wieder etlichen Nebenfiguren, legt geschickt falsche Fährten und führt seine Leser auf der Suche nach dem Mörder ein klein wenig in die Irre. Er machte es mir auch in diesem Kriminalfall nicht leicht, die Identität des Täters zu erraten.

Der einnehmende Schreibstil, der das ganze Buch über durchgehend aufrecht erhaltene Spannungsbogen und die interessanten Details, die man über das Leben im Mittelalter und auch über die medizinische Versorgung in dieser Zeit erfährt, tragen sehr viel zum Lesegenuss bei.

Der christliche Glaube spielt eine bedeutende Rolle, er bringt Hugh de Singleton in Bezug auf die Gnade Gottes in eine gedankliche Zwickmühle, als er sich letztendlich der Frage stellt: „Was ist mit der Gnade? Gott ist gerecht und er ist gnädig. Und wenn seine Gerechtigkeit auch manchmal auf sich warten lässt, ist sie dennoch gewisser als jede Form von Gerechtigkeit, die Menschen üben könnten. Der Prophet hat geschrieben, Menschen sollen „Recht tun und die Barmherzigkeit lieben“. Aber er sagt nicht, was man tun soll, wenn nur eines von beidem möglich ist.“

Die Gestaltung des Buchcovers ist an jene der Vorgängerbücher angepasst. Der Buchtitel wird erneut in blutroten Lettern und einem ornamental gestalteten Titel präsentiert. Der obligatorische rote Blutstropfen befindet sich auf dem zerrissenen Hanfseil auf dem Boden, das zuvor um den Hals des Opfers gelegt war. Auf der ersten Buchinnenseite fand man auch diesmal wieder ein Glossar mit einer Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus dieser Zeit, dicht gefolgt von einer Skizze des Ortes Bampton.

Fazit: „Kein Toter für den Kirchhof“ aus der Reihe um den Chirurgen Hugh de Singleton hat auch diesmal meine Erwartungen erfüllt, mir großen Lesegenuss bereitet und in mir die Vorfreude auf Band fünf geweckt. Ich möchte dieses Buch jedem Fan historischer Kriminalromane ans Herz legen. Zwar kann man dieses Buch sehr gut auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbücher lesen, ich würde die Vorab-Lektüre der ersten drei Bände dennoch empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Natürlich kann man sich mit eigenem Exemplar noch anschließen.

Kein Toter für den Kirchhof von Mel Starr






Zum Inhalt:

Es war zwei Wochen nach dem Weißen Sonntag des Jahres 1366, als ein Rufen und Hämmern an der Haustür mich von dem Brotlaib aufblicken ließ, mit dem ich das nächtliche Fasten brach. Hubert Shillside war es, der da seine Knöchel an meiner Tür aufschürfte. Er war auf dem Weg zur Burg und wollte, dass ich ihn begleitete. Ein Todesopfer war zu beklagen. An diesem Morgen hatte man bei Cow-Leys Corner Thomas atte Bridge gefunden – vom Ast einer Eiche hängend.

Alles sieht nach einem Selbstmord aus. Aber Hugh de Singleton hat begründete Zweifel daran – und bald auch einen ersten Beweis. Nun ist er verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen. Thomas atte Bridge war ein übler Zeitgenosse gewesen und viele Menschen in Bampton haben gute Gründe, über sein Ableben nicht allzu betrübt zu sein. Schon bald steckt Hugh in einem Dilemma: Er muss herausfinden, wer einen gemeinsamen Feind ermordet hat ... und damit eventuell einen Freund an den Galgen liefern.

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Diese Leserunde findet mit Lesern statt, die schon feststehen und bereits die ersten beiden Teile der Krimireihe um Hugh de Singleton gelesen haben. Dem Brunnen Verlag vielen Dank für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Tintenspur von Mel Starr


















Zum Inhalt:


„Noch nie hatte ich Magister John Wyclif so aufgewühlt gesehen. Einem Gelehrten die Bücher zu rauben, so erklärte er mir später, sei ebenso verwerflich, wie einem Mann die Frau zu stehlen. Zu diesem Zeitpunkt vermochte ich nicht einzuschätzen, ob seine Meinung zutreffend war – denn ich hatte keine Frau und nur wenige Bücher.“

Oxford, im Jahr 1365. Was für Magister Wyclif eine Katastrophe ist, erweist sich als günstige Gelegenheit für Hugh de Singleton, Burgvogt im Städtchen Bampton, der sich mittlerweile einen Ruf als kriminalistische Spürnase erworben hat. Denn Wyclifs Bitte an Hugh, den Diebstahl aufzuklären, führt diesen nach Oxford– und damit in die Nähe der liebenswerten Tochter eines Oxforder Tintenmachers. Allerdings stößt Hugh in Oxford auf erbitterte Gegner – und zwar nicht nur in seiner Suche nach den Bücherdieben. Irgendjemand ist sehr entschlossen, ihn aus dem Weg zu räumen. Schon bald befindet sich Hugh in einer äußerst brenzligen Situation …

In der Krimireihe des Autors Mel Starr wird Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, immer wieder „Detektiv wider Willen“ und löst Kriminalfälle im ländlichen England des 14. Jahrhunderts. 

Der Autor, der viele Jahre Geschichte unterrichtet hat, nimmt den Leser mit in das Leben und Denken des Spätmittelalters. Die Geschichten enthalten viel Zeit- und Lokalkolorit und sind sorgfältig und detailgetreu recherchiert. Der Stil der Geschichten ist mit „Sherlock Holmes“ vergleichbar. 

Durch die Rolle des Oxforder Theologen John Wyclif als Mentor des Protagonisten werden immer wieder Fragen und Themen der beginnenden Reformation organisch in die Handlung eingeflochten. 

In England sind bereits sieben Bände dieser Serie erschienen.
Letzter Beitrag von  LEXIvor 3 Jahren
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Diese Leserunde findet mit Lesern statt, die schon feststehen und bereits den ersten Teil der Krimireihe um Hugh de Singleton gelesen haben. Dem Brunnen Verlag vielen Dank für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Unheilige Umtriebe von Mel Starr


















Zum Inhalt:

Es war der neunte Tag im April 1365, und ich wachte bei Tagesanbruch auf. Anders als ein guter Malvasier wurde der Tag mit der Zeit nicht besser. Dieser Tag ist mir nicht deswegen in Erinnerung geblieben, weil ich so früh aufwachte, sondern warum - und wegen all der Dinge, die ich anschließend erledigen musste. Ich blinzelte den Schlaf aus den Augen und stolperte zur Tür. Als ich sie öffnete, hatte Wilfred, der Torwächter, bereits die Hand erhoben, um erneut anzuklopfen. "Es ist Alan ... der Büttel. Man hat ihn gefunden."

Bampton Castle bei Oxford, 1365. Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, wird frühmorgens zu einem grausigen Fund gerufen. Alan, der Büttel des Dorfes, liegt in einer Hecke am Wegrand - mit zerfetzter Kehle und tiefen Kratzwunden am ganzen Körper. Sollte ein Wolf in der Gegend sein Unwesen treiben? Während Hugh den Toten untersucht, kommen ihm erste Zweifel. Aber er wird noch viele verschlungeneWege gehen müssen, bis er den rätselhaften Todesfall aufgeklärt hat.

In der neuen Krimireihe wird Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, immer wieder „Detektiv wider Willen“ und löst Kriminalfälle im ländlichen England des 14. Jahrhunderts.

Der Autor, der viele Jahre Geschichte unterrichtet hat, nimmt den Leser mit in das Leben und Denken des Spätmittelalters. Die Geschichten enthalten viel Zeit- und Lokalkolorit und sind sorgfältig und detailgetreu recherchiert. Der Stil der Geschichten ist mit „Sherlock Holmes“ vergleichbar.

Durch die Rolle des Oxforder Theologen John Wyclif als Mentor des Protagonisten werden immer wieder Fragen und Themen der beginnenden Reformation organisch in die Handlung eingeflochten.

In England sind bereits sieben Bände dieser Serie erschienen. Band 8 erscheint dort in Kürze.
Letzter Beitrag von  LEXIvor 4 Jahren
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