Mel Wallis de Vries Da waren's nur noch zwei

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Inhaltsangabe zu „Da waren's nur noch zwei“ von Mel Wallis de Vries

Kim, Feline, Abby und Pippa - gemeinsam wollen die vier Freundinnen Urlaub in einem einsam gelegenen Ferienhaus machen. Doch dann hört es nicht mehr auf zu schneien und die vier sitzen fest. Auf engstem Raum werden die Spannungen zwischen den Mädchen immer deutlicher, denn jede von ihnen hat etwas zu verbergen. Als sie Spuren im Schnee entdecken, fühlen sie sich beobachtet und bekommen es mit der Angst zu tun. Aus der Angst wird Gewissheit, als sie Geräusche im Haus hören. Und dann verschwindet Kim ... Ein Krimi mit Gänsehautgarantie!

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  • Da waren's nur noch zwei

    Da waren's nur noch zwei
    Lunamonique

    Lunamonique

    11. September 2015 um 10:41

    Nach „Eiskalte Küsse“, „Tödliche Freundschaft“ und „Fremde Nähe“ ist „Da waren’s nur noch zwei“ das neueste Werk der Autorin Mel Wallis de Vries. Vier Freundinnen verbringen ihre Weihnachtsferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Die Idylle trügt. Abby ist die Einzige der vier Freundinnen, die einen Führerschein hat. 4 Nächte sind im Ferienhaus ihrer Eltern eingeplant. Bald schlägt das Wetter um. Der Schnee türmt sich hoch, und es kommt noch ein Sturm dazu. Zwischen Kim, Feline, Pippa und Abby kommt es zu Zankereien. Pippa lädt ohne zu fragen, drei fremde Typen, die sie zufällig kennengelernt hat, zu einer Cocktailparty ins Ferienhaus ein. Am nächsten Tag ist eines der Mädchen verschwunden. Was ist geschehen? Im Prolog ist die Lage rätselhaft. „Ich weiß nicht einmal mehr wer ich bin.“ Es gibt ein Opfer. Jemand will ihr zu Hilfe eilen. Die Bedrohung nimmt zu. Ein bisschen ziehen sich die Beschreibungen hin, aber der Einstieg ist gelungen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt. Anfangs aus der Sicht von Kim. Schon kurz nach der Ankunft im Ferienhaus wird klar, dass die Freundschaft zwischen den vier Mädchen nicht besonders eng sein kann. Kim ist eifersüchtig auf Pippa. Kims beste Freundin Abby und Pippa teilen sich ein Zimmer. Seit Pippa neu in die Schulklasse gekommen ist und neben Abby sitzen darf, ist alles anders. Nicht nur Kim hat Probleme mit Pippa. Auch Feline kann die schnippische und egoistische Pippa nicht leiden. Im Laufe der Geschichte wird der miese Charakter von Pippa immer deutlicher. „Jungs und Sex“ sind ihre Lieblingsthemen. Drei neue Bekanntschaften kommen ihr da gerade recht. Alkohol und Leichtsinn werden zu einer explosiven Mischung. „Da waren’s nur noch zwei“ nimmt nicht richtig Fahrt auf. Das liegt an dem viel zu langsamen Tempo und verzögerten Handeln der Mädchen. Eine verschwundene Freundin bereitet erst spät und nur einer Sorge. Egal, was passiert. Niemand zählt eins und eins zusammen. Für alles wird eine beruhigende Erklärung gesucht. Auch die Eskalationen sorgen nicht für Spannung. Pippa nervt mit ihrer Gehässigkeit mit der Zeit total. Einzig die Frage, wer hinter den seltsamen Ereignissen steckt und welches Motiv vorliegt, hält bei der Stange. Ein gutes Stilmittel ist die wechselnde Ich-Perspektive. Kim, Feline, Abby und Pippa erzählen nacheinander das Geschehen aus ihrer Sicht. Von den vier Sprecherinnen Annina Braunmiller-Jest, Merete Brettschneider, Maximiliane Häcke und Nana Spier sticht Annina Braunmiller-Jest als Pippa hervor. Bei Pippa fällt zum Ende die Fassade der Coolness. Kurz vor der Auflösung wird es wirklich mal für ein paar kurze Momente richtig unheimlich. Die Begeisterung hält nicht lange an. Täter und Motiv sind weit hergeholt und können nur mit einem resignierten Kopfschütteln quittiert werden. Weder Handlung noch Charaktere überzeugen. Vieles ist zu langatmig erzählt. Die Geduld des Zuhörers wird nicht belohnt. Der Titel spielt auf ein Lied an. Mit einfachen Mitteln, wie der Strichfigur am Galgen und dem schwarzen Hintergrund, wird eine spannende Geschichte angedeutet. „Da waren’s nur noch zwei“ enttäuscht. Das Hörbuch kann weder die Erwartungen erfüllen, noch hat es einen besonderen Unterhaltungswert. Die Altersempfehlung liegt bei ab 14 Jahren. Die Charaktere Kim, Feline, Abby und Pippa sind, mit etwas Nachsicht, aus dem Leben gegriffen. Sich mit Kim oder Feline zu identifizieren fällt leicht. Das Positive muss zumindest erwähnt werden.

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