Melanie Barnard , Brigit Binns Eine kulinarische Weltreise

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Inhaltsangabe zu „Eine kulinarische Weltreise“ von Melanie Barnard

„Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen“, schrieb George Bernard Shaw. Dieses Buch verführt dazu, der Leidenschaft zu frönen und dabei über den Tellerrand zu schauen. Von A wie Artischocke bis Z wie Zabaione haben namhafte Köche, Food-Autoren und Gourmets rund um den Globus ihre besten Gerichte zusammengestellt. Das opulente Nachschlagewerk aus feinsten Ingredienzien und Rezepten liest sich so genüsslich wie ein Fünf-Sterne-Menü mit Bildern. Wie isst die Welt? Was kommt in Antwerpen, Kapstadt, Bombay auf den Tisch? Brot ist ein Kapitel für sich, ebenso Pasta, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Muscheln etwa werden von Alaska bis Australien in nahezu grenzenlosen Zubereitungsarten genossen. Naschkatzen lässt die Aussicht auf mexikanischen Macadamia-Käsekuchen oder spanische Crema Catalana förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit den vielfältigen Zutatenlisten und hochklassigen Fotos ist das Buch eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für alle, die gern kochen und reisen.

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    Eine kulinarische Weltreise
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    08. January 2015 um 17:05

    Eine kulinarische Weltreise - 225 köstliche Rezepte ist genau das richtige Kochbuch, um Abwechslung in die Küche zu bekommen. Statt auf Rezepte eines einzelnen Landes begrenzt zu sein, wie es in vielen Kochbüchern der Fall ist, bietet Eine kulinarische Weltreise genau das, was der Titel verspricht: abwechslungsreiche Rezepte aus aller Welt. ~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~   Prinzip dieses Kochbuches ist, dass Essen verbindet. Essen bringt nicht nur die Familie zusammen, Essen ist ein Erlebnis auf fernen Reisen, Essen ist Teil einer jeden Kultur. Und würden sich diese nicht ab und an vermischen, würden Reisende nicht immer wieder Neues mitbringen, wären unsere Küchen wohl kaum so vielfältig, wie sie heutzutage sind. Eine kulinarische Weltreise möchte Einblicke in die Küchen der Welt geben, kleine Sneakpeaks, die Lust auf mehr machen.  Die Rezepte sind zunächst nach Hauptzutaten sortiert:   Brot und Gebäck Getreide Pasta und Nudeln Hülsenfrüchte Gemüse Fisch und Meeresfrüchte Geflügel Fleisch Eier und Milchprodukte Früchte, Nüsse, Schokolade  Zu den einzelnen Kapiteln finden sich jeweils reichlich Rezepte aus aller Welt. Zuvor werden sie mit ausführlichen Einleitungstexten vorgestellt. Dabei wird kurz umrissen, in welcher Küche sie wozu verwendet werden, wer sie vielleicht besonders intensiv nutzt, was man damit alles anstellen kann und welche Nährstoffe sie dem Menschen liefern.   Innerhalb der Hauptzutaten ist es nicht mehr nach Ländern sortiert. Wer also unter "Gemüse" nur indische Gerichte sucht, findet nicht alle hintereinander, sondern muss das ganze Kapitel durchblättern. Neben den Rezepten gibt es an passender Stelle immer wieder kleine Exkurse zu verschiedenen Themen, die reich bebildert sind. Etwa eine Doppelseite zu Fleisch- und Wurstwaren aus den USA (116/117), zu Römischen Artischocken (168/169) oder zu Fisch und Meeresfrüchten aus Großbritannien (198/199). Bei letzterem gibt es beispielsweise eine bebilderte Auflistung von Aal, Makrele, Seezunge und Co, die zeigt, wie die Produke frisch im Handel aussehen und wie sie in Großbritannien zubereitet werden. Interessant und lehrreich zugleich.    Die Bebilderung ist meiner Meinung nach ausgesprochen gut gelungen. Nahezu jedem Gericht ist eine eigene Seite inne. Zur Mitte hin finden sich Rezept und einige Informationen zu dem Gericht. Am Rand finden sich Fotos. Auf denen ist nicht nur das Gericht zu sehen, sondern auch Fotos aus dem jeweiligen Ursprungsland. So sieht man bei Linguine mit Venusmuscheln nicht nur die lecker angerichtete Nudeln, sondern auch ein Foto eines der vielen Kanäle Venedigs. Manchmal sind es auch Porträts, Fotos aus Restaurants oder von Märkten, von Städten und Landschaften, von Cafés oder Zutaten. Die Bebilderung ist umfangreich und aussagekräftig. Manche Gerichte beanspruchen auch eine Doppelseite, bei denen das Food Foto eine ganze Seite einnimmt. Zwischendurch gibt es immer wieder atmosphärische, stimmungsvolle, aussagekräfte Fotos, die nicht unbedingt etwas mit Essen, wohl aber mit den Ländern zu tun haben.   Die Rezepte selbst sind schwarze Schrift auf weißem Grund, alles andere würde bei den vielen visuellen Eindrüclen zu unruhig und unübersichtlich werden.    ~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~ Bei dieser Fülle an Rezepten war es schwer, spontan nur eines auszusuchen. Es stehen so einige Gerichte auf meiner Kochplan, weil sie unglaublich lecker und interessant klingen, oder weil ich sie schon immer mal nachkochen wollte, wie etwa Wildpilz-Tartelettes (176) aus Frankreich, Würziger Krabbensalat (215) aus Großbritannien und Frittierte Krabbenbällchen (215) aus China, Hähnchen-Tomatillo-Enchiladas (229) aus Mexiko und Bananen-Kokos-Pfannkuchen (344) aus Indien.  ~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~ Meine einzige Kritik besteht eigentlich darin, dass die broschierte Ausgabe mit 29,99€ (die gebundene kostet 39,95€) noch immer recht teuer ist, wenn man bedenkt, dass man für diesen Preis auch gebundene Kochbücher mit Schutzumschlag bekommen kann. Andererseits gleicht der umfangreiche Inhalt dies wieder aus, da ich Eine kulinarische Weltreise sicher öfter gebrauchen werde als so manch anderes Kochbuch.  Ein umfangreiches Standardwerk, das nicht nur Einblicke in die Küchen der Welt bietet, sondern auch mit vielen kleinen Exkursen Wichtiges und Interessantes vermittelt. Mit diesem Buch kann man sich wirklich auf eine kulinarische Weltreise begeben. 4,5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Rezepte 1 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt ~*~ National Geographic ~*~ 384 Seiten ~*~ ISBN: 978-3866904262 ~*~ Broschierte Ausgabe ~*~ 29,99€ ~*~ Oktober 2014 ~*~ (c)  Books and Biscuit

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  • Rezension zu "Eine kulinarische Weltreise"

    Eine kulinarische Weltreise
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. September 2011 um 11:22

    Bodenständiges aus aller Welt Ein durchaus näher zu betrachtendes und anders als viele andere reine Kochbücher gestaltetes Buch legt National Geographic mit diesem Rezeptbuch vor. Nicht nur 225 leicht kochbare Speisen werden, wie gewohnt, übersichtlich und in der Zubereitung logisch strukturiert beschrieben, auch eine Vielzahl von Hintergründen zu den einzelnen Lebensmitteln und weitergehende Informationen finden sich in den unaufdringlichen, nicht ausschweifenden, aber auf den Punkt treffenden Begleittexten. Vor allem spannend und informativ geschildert sind die Wege der Durchmischung der Kulturen im Lauf der Jahrhunderte, die sich in einzelnen Zutaten und der Ausformung landestypischer Speisen niedergeschlagen haben. Dass die Tomatensauce Italiens, das Curry Thailands, das geröstete Fleisch der Tacos in Mexiko unbestreitbar Erkennungsmerkmale der entsprechend landestypischen Küche sind, ist unbestreitbar. Interessant zu lesen allemal ist, dass diese inzwischen so verwurzelten Zutaten erst mittels kultureller Vermischungen ansässig wurden, ähnlich wie die Kartoffel in Europa. Neben den informativen Texten baut sich das Buch weniger nach Weltteilen oder einzelnen ländertypischen Gerichten auf, sondern folgt vordergründig der Spur der Nahrungsmittel durch einzelne Küchen. So finden sich im Kapitel Pasta beileibe nicht nur italienische Nudelsortimente, sondern auch Kräuterspätzle, Pad Thai und Fideos zeigen die Vielfalt der Nudelarten und Nudelzubereitung weltweit auf. In Bezug auf Hülsenfrüchte, Gemüse, Fisch, Geflügel, Fleisch und vielem mehr zieht sich diese rote durch die Vielzahl der Rezepte hindurch. Der aufmerksame Leser kann so, gut geordnet, aus ähnlichen Zutaten mit leichten Erweiterungen vielfach ganz verschieden anmutende (und schmeckende) Gerichte erstellen. Hingewiesen sei auch auf die Sorgfalt der Rezeptauswahl und Darstellung. 35 Seiten widmen sich zu Beginn des Buches alleine schon einer Vielzahl von Brotzubereitungen, Brotsorten und Gebäckvarianten, die alleine schon den Kauf des Buches lohnen würden. Zumeist tatsächlich landestypische, „bodenständige“ Gerichte werden vorgestellt, die dennoch ihren exotischen Anhauch noch nicht verloren haben. Tandoori Fisch, Backfisch mit Sauerampfer, Kohlenfisch mit Misonmarinade oder Bananen-Kokos Pfannkuchen sind in den jeweiligen Herkunftsländern nichts allzu besonderes und bieten dennoch dem Leser westlicher Kultur eine Vielfalt nicht alltäglicher Geschmäcker. Vielfältig, gut erläutert, gründlich vorgestellt und in der Rezeptaufbereitung klar und prägnant vorliegend bietet „eine kulinarische Weltreise“ einen hervorragenden Einstieg in die vielfältigen Speisen dieser Welt.

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