Melanie Benjamin

 4.4 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Alice und ich, The Swans of Fifth Avenue: A Novel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Melanie Benjamin

Melanie Benjamin hat fünf Romane geschrieben, die allesamt zu New York Times-Bestsellern wurden. Ihre Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt. Melanie Benjamin lebt in Chicago.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Königin des Ritz

Erscheint am 01.09.2020 als Hardcover bei Droemer.

Alle Bücher von Melanie Benjamin

Cover des Buches Alice und ich9783570100479

Alice und ich

 (35)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Die Königin des Ritz9783426282557

Die Königin des Ritz

 (0)
Erscheint am 01.09.2020
Cover des Buches The Swans of Fifth Avenue: A Novel9780345539755

The Swans of Fifth Avenue: A Novel

 (1)
Erschienen am 26.01.2016
Cover des Buches Alice I Have Been9780385344142

Alice I Have Been

 (0)
Erschienen am 21.12.2010
Cover des Buches The Autobiography of Mrs. Tom Thumb9780385344166

The Autobiography of Mrs. Tom Thumb

 (0)
Erschienen am 03.04.2012
Cover des Buches Alice I Have Been9780307713445

Alice I Have Been

 (0)
Erschienen am 12.01.2010

Neue Rezensionen zu Melanie Benjamin

Neu

Rezension zu "The Swans of Fifth Avenue: A Novel" von Melanie Benjamin

Der schöne Schein
Cambridgevor 4 Jahren

Die meisten werden sich an Capote als einen dicklichen Mann mit hoher Stimme und affektiertem Benehmen erinnern. Tatsächlich war er in seiner Jugend ein koboldhaft hübscher Kerl mit Witz und Verstand. Mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ausgestattet und sich seines Talents bewusst dringt er beharrlich vor in den Kreis der Schönen und Reichen. Mit der Society Dame Babe Parley verbindet ihn vom ersten Moment etwas. Sie werden enge Freunde. Babe und ihre Freundinnen sind dazu erzogen worden, reich und standesgemäß zu heiraten, schön zu sein und Stil zu haben. Der äußere Schein ist alles. Das gefällt Truman denn er liebt alles schöne. Und er liebt seine schönen Schwäne, vor allem Babe. Doch der Preis für dieses so erstrebenswert erscheinende Leben ist hoch.


Einerseits hat mich die Geschichte der Personen sehr interessiert und fasziniert. Ebenso diese Fixierung auf Äußerlichkeiten und das es manchmal der einzige Halt sein kann, wenn man die schöne Fassade wahrt und sich dahinter verstecken kann. Andererseits ist es ein langsames Buch. Man muss schon Interesse an dieser Zeit und den Menschen haben um Gefallen an dem Buch zu haben.


Capotes Hang zum Klatsch und Tratsch und seine Neigung, sein Umfeld schonungslos in seine Geschichten einfließen zu lassen kostete ihn schließlich seine gesellschaftliche Stellung. Zum Schluss können einem die Damen fast leid tun. Das Alter und die sich ändernden Zeiten nehmen ihnen den Lebensinhalt. Denn wer sind sie noch wenn sie nicht mehr schön sind und keiner mehr nach ihnen guckt. Truman Capote selber versinkt im Selbstmitleid.


Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Zeitchronik. Ich fand es interessant, aber es mag nicht jedem gefallen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Alice und ich" von Melanie Benjamin

Dieses Buch hat mich positiv Überrascht
CocuriRubyvor 4 Jahren

Ich mag den Stil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und einen doch gefangen nimmt.

Man wird tatsächlich auch gleich in diese Zeit versetzt, In die Gepflogenheiten und Umgangsformen, ohne dass es gewollt oder gar aufgesetzt wirkt.

Die Figuren die natürlich den echten Vorbildern nachempfunden sind, fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt. Gerade Mr. Dodgson (Lewis Carroll) und Alice Liddell fand ich gut eingefangen – besonders das Wesen von Alice, erinnerte mich an manchen Stellen tatsächlich etwas an die Alice aus dem Roman „Alice im Wunderland“.

Aber auch alle anderen Charaktere wirkten mit all ihren Facetten sehr authentisch.  

Besonders spannend fand ich die Verwebung von wirklich existierenden Fotos, Briefen oder Gerüchten bzw. nachweislichen Fakten mit der fiktiven Geschichte.

Die Autorin muss sich sehr lange mit Recherchen aufgehalten haben und sich wirklich mit dem Leben der Personen auseinander gesetzt und hin eingefühlt haben. Dabei alleine ist es aber nicht geblieben, sondern es ist ihr auch gelungen diese zu einer Geschichte zusammen zu setzen und diese glaubwürdig aufs Papier zu bringen. Das wurde sehr geschickt gemacht und die Grenzen verschwimmen dort z.T. sehr unterhaltsam.

Die Geschichte ist dabei ist im Prinzip in drei Teile untergliedert: Die Kindheit von Alice, Alice als junge Dame und als Erwachsene.

Den ersten Teil fand ich wunderbar erzählt und gerade dort spürt man das Mädchen Alice aus dem Buch sehr deutlich.

Der zweite Teil ist nach dem Bruch zwischen Mr. Dodgson und der Familie Liddell gesetzt, welches bis heute nicht aufgedeckt werden konnte, was wirklich geschah.

Dieser Teil hat mir leider weniger zugesagt. Dort driftete die Geschichte leider zu einer recht banalen Unterhaltung ab. Herzschmerz, Ansehen und Drama domminieren die Geschichte. Lichtblick bietet jedoch das Spiel der inneren Alice und der jungen Dame, die sie nach außen hin geben muss.

Der dritte Teil entschädigt einen jedoch, den ich von allen Teilen am meisten mochte.

Dieser Abschnitt von Alices Leben ist auch am wenigsten dokumentiert und somit bot es der Autorin mehr erzählerischen Spielraum, den sie gut genutzt hat.

Es zeigt die Erwachsene Alice bis hin zu alten Frau, die auf ihr Leben zurücksieht, das auch von tragischen Ereignissen nicht verschont blieb. Es gibt sehr berührende Szenen, die mich sehr mitgenommen haben. Trotzdem haftet dem Ganzen eine besondere Hoffnung an. Diese Mischung fand ich wirklich toll.

 

Fazit

Das Buch ist sehr schön erzählt – es ist berührend und unterhaltsam.

Als Fan von „Alice im Wunderland“ sowieso sehr empfehlenswert, aber das hier ist auch ein Buch für jemanden, der mit dem Wunderland nicht viel am Hut hat.

Ich kann es sehr empfehlen.

Kommentieren0
7
Teilen

Rezension zu "Alice und ich" von Melanie Benjamin

Die Wahrheit über "Alice im Wunderland"
carpevor 6 Jahren

Buchrücken:
"Ach, ich bin es leid, Alice im Wunderland zu sein. Hört sich das undankbar an? Das tut es. Nur, dass ich es wirklich leid bin."

Das sagt die erwachsene Alice, die als Heldin des Kinderbuchklassikers unsterblich wurde. Sie war es, die Lewis Carroll bat, die Geschichte aufzuschreiben, die er ihr erzählt hatte. Doch der Ruhm hat sich mit der Zeit ebenso gegen Alice wie gegen Lewis Carroll gewandt. Und als sich Prinz Leopold, der jüngste Sohn der Königin Viktorias, in die junge Frau verliebt, wird Alice endgültig aus dem Wunderland vertrieben.

Es ist ein biografischer Roman um die Person, Alice Pleasance Liddell, die den Schriftsteller Lewis Carroll zu der Geschichte "Alice im Wunderland" inspirierte.
Wie die Autorin in einer Anmerkumg am Schluss des Buches schreibt, hat sie sich allerdings einige künstlerische Freiheiten genommen und Wahrheit und Fiktion vermischt und einen angenehmen Roman geschaffen.
Sie hat sehr gut geschrieben und verschafft gute Einblicke in die damalige Zeit und das damalige Leben. Der Leser kommt nicht umhin mit Alice zu leiden und zu leben.
Natürlich ist es ein Buch ohne viel Spannung. Aber dennoch wird es nicht langweilig.

Fazit:
Ein Buch, was ich durchaus jedem empfehlen kann, der biografische Romane mag.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

98 Beiträge
Zum Thema

Community-Statistik

in 99 Bibliotheken

auf 34 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks