Melanie Brosowski

 4,5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autorin von Ferner als der Horizont, Ferner als der Horizont, MP3-DVD und weiteren Büchern.
Autorenbild von Melanie Brosowski (©Daylin Art)

Lebenslauf von Melanie Brosowski

Melanie Brosowski •Geboren 1979 in Uelzen •Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten •Derzeit tätig als Team-Assistentin in einer Hamburger Unternehmensberatung •Verheiratet, wohnhaft in Lüneburg •Pseudonyme: Màili Cavanagh, Skylar Reade und Aylin Carrington. 

Veröffentlichungen (Auszug) Romane:

"Unter weiten Adlerschwingen"

"Wenn Liebe eine Sünde ist"

"Rodeo Lover"

"This pain in his heart"

"Rough Ride - Rauer Ritt ins Glück"


Alle Bücher von Melanie Brosowski

Cover des Buches Ferner als der Horizont (ISBN: 9783937544113)

Ferner als der Horizont

 (5)
Erschienen am 22.01.2009
Cover des Buches Gestrandet in der weißen Hölle (ISBN: 9783942079723)

Gestrandet in der weißen Hölle

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Erschienen am 15.03.2012
Cover des Buches Goldfluch (ISBN: 9783957201317)

Goldfluch

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Erschienen am 17.11.2015
Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783942079174)

Todesmarsch

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Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Herzdame und Pulverdampf (ISBN: 9783942079600)

Herzdame und Pulverdampf

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Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Falk (ISBN: 9783863051273)

Falk

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Erschienen am 07.09.2020
Cover des Buches Ferner als der Horizont, MP3-DVD (ISBN: 9783862103010)

Ferner als der Horizont, MP3-DVD

 (1)
Erschienen am 21.04.2011

Neue Rezensionen zu Melanie Brosowski

Cover des Buches Ferner als der Horizont (ISBN: 9783937544113)

Rezension zu "Ferner als der Horizont" von Melanie Brosowski

Rezension zu "Ferner als der Horizont" von Melanie Brosowski
Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren

1847 - in der Gegend von Salt Lake City. Die Blutspuren sind schon etwas älter. In einiger Entfernung grast ein Rappe. Der Schwerverletzte zielt auf den Rancher, doch er zögert und überlegt, ob er nicht seine Rettung sein könnte. Aber sein Misstrauen siegt für den Moment. Halb verhungert und im Fieber bedroht er den Rancher erneut und schickt ihn fort. Dieser geht zum Schein darauf ein, wendet sich ab, und schlägt im nächsten Moment zu.

Heath Scarid sieht sich die Wunde des Bewusstlosen an und ihm ist sofort klar, dass der junge Mann einen Transport in die nächste Stadt nicht überleben wird. Also muss er die Sache selbst in die Hand nehmen. Auf seiner Ranch angekommen, reinigt er sofort die Wunde und holt die Kugel heraus. Johnny Cooper wacht nach zwei Tagen auf und hat zunächst keine Erinnerung mehr an das, was geschehen war. Statt dessen fragt er sich, wie sich die selbstlose Hilfsbereitschaft des Ranchers erklären mag und wieso er ihn weder nach seinem Namen fragt, noch sich für die Gründe seiner Verletzung und seiner zahlreichen Narben interessiert. Was Cooper nicht weiß, ist die Tatsache, dass Heath Scarid den erbärmlichen Zustand seinen Rückens längst bemerkt hat. Und er hat sehr genau hingesehen. Ihm war sofort klar, dass er es hier nicht mit einem gezüchtigten Soldaten oder einem Straftäter zu tun hat. Dazu sind die Narben zu alt ...

Schließlich bietet Scarid Cooper einen Job an, doch mit Vormann Callahan, der ihn für einen entlaufenen Sträfling hält, gibt es prompt Ärger. In seinem Boss findet er aber einen starken Verbündeten und den ersten Menschen, der sich für ihn einsetzt. Schließlich kommt es zu einem längeren Gespräch mit dem Rancher und Johnny packt aus. Er erzählt von seiner Kindheit und dem gewalttätigen Vater sowie von den dramatischen Ereignissen, die ihn von zu Hause vertrieben haben. Doch auch Scarid hat eine Vergangenheit, und diese ist noch weitaus grausamer, als die Geschichte des jungen Cooper. Der Mann, der ihm dies angetan hat, wurde nicht einmal gefasst ...

Während nicht wenige Menschen in der "neuen Welt" scheitern, gehen in der "alten Welt" die Lichter ganz aus. Die endgültige Katastrophe kündigt sich im Sommer 1846 an. Gott scheinen die Gebete der Menschen in Irland wieder einmal nicht zu interessieren, denn nun schickt er auch noch die Kartoffelpest auf die Insel. Es mag eine seiner "Prüfungen" sein, wie standhaft Gläubige auch in diesen schlimmen Tagen ihre Lage interpretieren. Mehr bleibt ihnen auch nicht übrig.

Caitlin O'Toole heiratet im Frühjahr 1829. Es ist nicht ihr Traummann, doch wen interesssiert das schon. In jenen Tagen wurden Frauen geheiratet - ob sie wollten oder nicht. Liebe spielte keine Rolle. Haushalt und Kinderkriegen waren angesagt. Eine Lebensaufgabe ... in durchaus mehrdeutiger Auslegung.

Caitlin und Pádraig O'Leary bringen es immerhin zu bescheidenem Wohlstand. Sie bewirtschaften einen kleinen Gemüsegarten, den Kartoffelacker, die Kornfelder und halten sich Blackface-Schafe. 1845 kommt der große Regen und die Ernüchterung. Pádraig bringt schlechte Nachrichten mit nach Hause. Der größte Teil der Kartoffel- und Haferernte ist für dieses Jahr verloren. Wer sich nur auf die Kartoffeln verlassen hat, bekommt schon jetzt Probleme. Die O'Learys haben noch genug andere Vorräte und das Fleisch der Tiere. Noch können sich die Kinder satt essen, doch leider ändert sich die Lage auch in den nächsten Jahren nicht. 1848 wagen auch sie die Flucht vor dem sicheren Tod in der Heimat. Die Kinder fragen: "Mama, wohin gehen wir?"

Das von den Engländern als Kornkammer ausgebeute Land hat nun gar nichts mehr. Die irischen Pächter bezahlten ihre Pacht bisher mit Korn und tierischen Produkten, die Kartoffeln durften sie zum Eigengebrauch behalten. Doch nun können sie weder ihren Hunger stillen noch ihre Schuld begleichen, was jetzt auch noch zu unerbittlicher Vertreibung durch die Unterdrücker führt. Es gibt keine Lebensgrundlagen mehr, viele Menschen nehmen sich das Leben und Frauen verkaufen sich für eine Handvoll Kartoffeln und ein Stück Fleisch. Ganze Landstriche sterben vollständig aus. Bis ca. 1850 sterben etwa 1.000.000 Iren den Hungertod und weitere 1,5 Millonen wandern in die USA, Kanada oder Australien aus.

Ein Roman von einer solchen Intensität ist nicht gerade alltäglich. Man fragt sich, was hat dieses Land nur getan, um immer wieder bestraft zu werden. Melanie Brosowski beschreibt, im Rahmen einer fiktiven Handlung, mit dramatischer Wucht und Eindringlichkeit die schon fast vergessene Tragödie der Iren, welche bereits unter den Wikingern und Normannen viel Leid zu ertragen hatten. Durch die Politik englischer Großgrundbesitzer endgültig ruiniert, flüchtet ein Volk aus dem eigenen Land. Die Autorin lässt uns sehr direkt an dieser Reise ins Ungewisse teilnehmen - die Angst, Aussichtslosigkeit und Verzweiflung jener Tage bringt sie uns in die Gegenwart zurück und weit mehr als eine Ahnung davon, was die Menschen damals durchgemacht haben.

Ihre Figuren sind sehr glaubwürdig und lebendig. Die Dialoge niemals künstlich oder aufgesetzt. Aus zwei Perspektiven schildert sie die steinigen Wege der Familien Cooper und O'Toole. Eine lebt bereits in der neuen Welt und die andere ist auf dem Weg dorthin. Cronologisch beschreibt sie deren Werdegang ab 1815 bzw. 1825 im Wechsel. Hochinteressant, was sich zeitgleich auf verschiedenen Kontinenten zuträgt, zumal es keinerlei Verbindung zwischen den Familien gibt. Noch nicht. Denn eines Tages, nach einer erneuten Tragödie, kreuzen sich die Wege ...

Das Buch endet 1850. Ohne Inhaltliches über den Schluss verraten zu wollen, will ich ausnahmsweise die letzten Seiten erwähnen. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Roman zu beenden. Melanie Brosowski geht aber nicht nur einen Weg. Sie wählt gleich vier Perspektiven, indem sie ein Happy End mit einem offenen Ende, einem Gedankensprung zurück zur ersten Seite sowie einer Assoziation zum Titel vereint. Sehr gelungen, wie ich meine, denn dem Leser bleiben neben dem glücklichen Ende weitere Handlungsstränge. Das Buch mag im Regal verschwinden, doch die Geschichte geht weiter ...

© Thomas Lawall - www.querblatt.com

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Cover des Buches Ferner als der Horizont (ISBN: 9783937544113)T

Rezension zu "Ferner als der Horizont" von Melanie Brosowski

Rezension zu "Ferner als der Horizont" von Melanie Brosowski
Tshaelvor 12 Jahren

Mein Debütroman, erschienen 2009

Inhalt: Die Große Hungersnot hat Irland fest im Griff. Täglich sterben unzählige Menschen und auch Caitlin O’Leary weiß nicht mehr, wie sie ihre Familie ernähren soll. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern beschließt sie schließlich in die Neue Welt auszuwandern. Doch auf dem Treck Richtung Westen werden sie überfallen …

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Gespräche aus der Community

Herzlich Willkommen zur Leserunde zu "Die andere Seites des Regenbogens". In dieser Anthologie entführen euch zwanzig Autor*innen in ihre queeren Geschichten voller Farbe.

Klappentext:
„Auch, wenn wir nicht gemeinsam nach Hause zurückkehren werden, verlasse
ich dich nicht. Ich bin der Regenbogen, an dessen Ende wir uns
wiedersehen werden.“
(Aus: „I’ll be in Scotland afore Ye“ – Elian Mayes)

Zwanzig
Autor*innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, über den Regenbogen
hinweg auf dessen andere Seite zu schauen. Dort in den Schatten
verbargen sich Geschichten, die ebenso bunt sind, wie der Regenbogen
selbst. Unsere Autor*innen haben sie ans Licht geholt und erzählen von
Sehnsucht und Liebe, Rache und Begierde, Freundschaft und Vertrauen. Die
Protagonisten sind schwul oder lesbisch, bisexuell oder asexuell,
intersexuell oder genderfluid – gemeinsam vereinen sich in ihnen alle
Facetten des Regenbogens.


Für die Leserunde stellen der Traumtänzer-Verlag und Herausgeberin Svea Lundberg insgesamt acht Ebooks im Wunschformat zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und eine interessante Leserunde!

Alles Liebe
Svea & Traumtänzer-Verlag
52 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  J_L_Carltonvor 4 Jahren
@Kressida_Gut Ja, die Leser könnten hier schneller Bescheid wissen als Thomas. Für einen Twist hat leider die vorgegebene Wortzahl nicht ausgereicht. Kurzgeschichte eben. Eine Szene zu streichen, um Platz dafür zu schaffen, habe ich leider auch nicht übers Herz gebracht. Ich danke dir für deine lieben Worte und entschuldige mich dafür, dass ich mich erst so spät gemeldet habe.
Guten Abend, ich bin auf der Suche nach mehreren Büchern über die deutsche Sprache bzw. über die Schreiberei. Zum einen geht es mir um „veraltete“ Wörter, also Wörter, die „man“ heutzutage nicht mehr so oft hört und liest wie zum Beispiel obgleich, Firmament, obzwar, bar jeden Argwohns usw. Gibt es vielleicht ein Buch mit einer solchen Sammlung? Zum anderen suche ich ein Buch, das mir Tipps hinsichtlich „der Schreiberei“ (ich möchte es mal „Spiel mit der Sprache“ nennen) gibt. Also wie komme ich von „Es begann zu regnen“ über „Es wurde von einem Moment auf den anderen dunkel und begann wie aus Eimern zu gießen“ hin zu „Grelle Blitze zuckten am Firmament und schwere, dunkle Wolken verdunkelten die Sonne. Obgleich es Mittag war, erschien ihr die aufziehende Dunkelheit fast vollkommen; sie hüllte sie ein in einen Mantel aus Schwärze, der sich tröstlich um ihre Schultern legte. Dann fielen die ersten Regentropfen …“ Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich. Vielen Dank!
5 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren
Stoße erst heute auf die Frage. Mein Tipp: Hanns-Josef Ortheil, Klaus Siblewski "Wie Romane entstehen" Ortheil, der selbst Professor ist und nebenher sehr gute Romane schreibt, berichtet hier, wie der "Kick" aussehen kann, der zu einem Buch führt. Das Buch befasst sich mit der wichtigen Frage, wie komme ich zu einem fesselnden Plot? Außerdem kann ich ebenfalls die verschiedenen Titel von W. Schneider empfehlen (Deutsch für Kenner u.a.).
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Melanie Brosowski wurde am 19. September 1979 in Uelzen (Deutschland) geboren.

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